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ALLENDORF-HAINE. Als wirklich letztes Mittel um einen Konflikt zu lösen, mussten am Dienstag Beamte der Polizeistation Frankenberg einen Hund erschießen - zuvor hatte eine 35-jährige Frau aus Marburg das Tier erheblich mit Messerstichen verletzt und auf die Beamten gehetzt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Vorfall am 12. Mai im Allendorfer Ortsteil Haine. Nach einem Hinweis auf eine auffällige Person wurden Beamte der Polizei um 13.10 Uhr nach Heine beordert. Eine offensichtlich verwirrte Frau hielt sich unerlaubt auf einem Grundstück auf, als sie von der Besitzerin angesprochen wurde, entfernte sie sich. Nachdem die geflüchtete durch die eingetroffenen Beamten angesprochen wurde und kontrolliert werden sollte, zog sie ein Messer aus ihrem Rucksack und stach grundlos auf ihren Hund ein, der aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde.

Nach mehrfacher Aufforderung durch die Beamten ließ sie das Messer fallen. Anschließend flüchtete sie mit ihrem Hund in Richtung Feldgemarkung. Nach kurzer Verfolgung wurde sie eingeholt und festgehalten. Als sie ihren Hund auf die Beamten hetzte, musste dieser erschossen werden. Die Frau ließ sich anschließend widerstands- und teilnahmslos festnehmen. In ihrem Rucksack fanden die Beamten vermeintliches Diebesgut, das bislang noch keinem Eigentümer zugeordnet werden konnte. Geschädigte werden gebeten sich mit der Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/7203-0 in Verbindung zu setzen.

Die Festgenommene ist der Polizei keine Unbekannte und bereits wegen anderer Eigentumsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes wurde sie zunächst in die Psychiatrie nach Haina eingewiesen. Über ihre weitere Unterbringung muss nun ein Gericht entscheiden.

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ALLENDORF/RÖDDENAU. Die Polizei in Frankenberg startet aktuell einen Zeugenaufruf zu einem Unfall zwischen einem Mofafahrer und einer Autofahrerin auf der Bundesstraße 253 zwischen Allendorf (Eder) und Röddenau. Dort war es am Mittwoch um 14.59 Uhr, infolge von Markierungsarbeiten auf der B 253 - etwa in Höhe des Hain´schen Bahnhofs - zu einem Unfall gekommen, nachdem im zähfließenden- und teilweise stehendem Verkehr eine Frau mit ihrem weißen Skoda auf der Bundesstraße ein Wendemanöver durchgeführt hatte. Die Frau aus Haine kam dabei mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn um in Richtung Allendorf zu fahren.

Ein 15-jähriger Mofafahrer, der nachfolgend die Bundesstraße in Richtung Frankenberg befuhr, nutzte immer wieder die Lücken im stehenden Verkehr und prallte während des Wendemanövers des Pkw´s in die linke Seite des Skoda. Während die Pkw-Fahrerin unverletzt das Auto verlassen konnte, musste der 15-jährige Schiffelbacher in das Frankenberger Krankenhaus eingeliefert werden.

An dem weißen Skoda entstand ein Sachschaden von 5000 Euro. Das rote Mofa kam mit einer abgeknickten Fußraste und mit Schrammen an der Verkleidung davon. Sowohl der Mofafahrer als auch die Pkw-Fahrerin gaben gegenüber der Polizei an, dass andere Verkehrsteilnehmer den Unfall beobachtet haben. Da es zum Unfallhergang widersprüchliche Angaben gibt, bittet die Polizei Zeugen, die den Unfall gesehen haben, sich bei der Polizei in Frankenberg zu melden.

Unter der Telefonnummer 06451/72030 sind die Beamten der Polizeiwache erreichbar um den Sachverhalt klären zu können.

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