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BAD BERLEBURG. Gasalarm am Samstagnachmittag in Bad Berleburg. Schnell wurden Erinnerungen an den Gaseinsatz im Homrighäuser Weg vom November wach. Doch ganz so schlimm war es diesmal zum Glück nicht. Der Einsatz des Löschzuges 1 der Bad Berleburger Feuerwehr und der ABC Komponente des Löschzuges Aue-Wingeshausen reichte diesmal aus.

Oberhalb der Realschule am Stöppel war es zu dem Zwischenfall gekommen. Dort, so teilte die Polizei vor Ort mit, habe im Rahmen der Kinderferienspiele in den letzten Tagen ein Zirkus gastiert. Am Samstag wurden die Zelte dort abgebrochen – und beim Herausziehen eines 1,10 Meter langen Erdnagels bemerkten die Zeltbauer, dass etwas nicht stimmte. Der Nagel war bereits beim Aufbau in eine Niederdruckgasleitung geschlagen worden – zunächst unbemerkt. Beim Herausziehen bemerkten die Verantwortlichen am Samstag dann Gasgeruch und taten das einzig Richtige: Sie verließen den Gefahrenbereich und alarmierten die Feuerwehr. Einen Plan über ein Leitungsnetz habe es zwar gegeben, gaben die Zeltbauer an, die betroffene Leitung sei darin aber nicht ersichtlich gewesen.

Nach kurzer Zeit kamen die Feuerwehrkameraden aus Bad Berleburg an der Einsatzstelle an und sicherten den Gefahrenbereich weiträumig ab. Niemand kam mehr rein, Spaziergänger mussten umkehren. Unter schwerem Atemschutz standen die Einsatzkräfte in Bereitschaft, bauten trotz der Hitze in Windeseile eine Löschwasserversorgung auf. Neben den Spezialisten des Löschzuges Aue-Wingeshausen, die ihre Berleburger Kameraden mit spezielle geschultem Personal und entsprechender Ausrüstung unterstützten, kamen auch Mitarbeiter der RWE zum Einsatz. Mit speziellen Messgeräten stellten die Helfer die genaue Gaskonzentration fest.

Weiter, so hieß es vor Ort, sei die Überlegung, einen Teil der Leitung abzuschiebern, sodass das Schulzentrum, was aufgrund der Ferien ohnehin geschlossen ist, kurzfristig von der Gasversorgung getrennt ist. Im weiteren Verlauf sollte eine Baufirma die Schadensstelle aufgraben, damit der Defekt an der Leitung schnellstmöglich repariert werden kann.

Über die Höhe des entstandenen Sachschadens gibt es derzeit keine Angaben.

  

Publiziert in SI Feuerwehr

SCHMITTLOTHEIM. Dauerregen hat die Pegel von Lorfe und Elsebach so sehr ansteigen lassen, dass die Gewässer an einigen Stellen bereits über die Ufer treten. Ein Zirkus am Ortsrand von Schmittlotheim ist vom Wasser bedroht.

Der Zirkus hat sein Lager auf einer Wiese an der Auestraße am Ortsrand aufgeschlagen. Ein etwa zehn mal sechs Meter großes Zelt, unter dem Lamas und Ponys stehen, sowie die Wohnwagen müssten bei weiter steigendem Pegel der Lorfe eventuell von der Wiese an eine andere Stelle verlegt werden, erklärte Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk am Abend gegenüber 112-magazin.de. Dabei müsste die Feuerwehr vermutlich helfen. Problem laut Schenk ist, dass der stark angeschwollene Bach vor der Wiese fast in einer 90-Grad-Biegung verläuft und die ankommenden Wassermengen leicht über das Ufer schwappen - direkt auf den Zirkus zu.

Die Kameraden der Feuerwehr Schmittlotheim waren gegen 17 Uhr alarmiert worden, nachdem der Elsebachteich oberhalb des anderen Ortsendes bereits stellenweise übergelaufen war. Die dortige Freizeitanlage, die über ein Toilettengebäude verfügt, galt es nach Auskunft des Gemeindebrandinspektors zu schützen. "Dort haben wir eine Sandsack-Barriere errichtet", sagte Schenk zum Vorgehen.

Sandsäcke seien bereits auch im Ort selbst zum Einsatz gekommen - an den Stellen, an denen das Wasser der Lorfe die Gebäude der Anwohner bedroht. Bislang sei aber kein Schaden entstanden und auch kein Keller vollgelaufen, sagte der Einsatzleiter um 19 Uhr. Derzeit beobachte man die gefährdeten Stellen genau, um bei Bedarf sofort eingreifen zu können.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 15 September 2015 13:18

Brandstiftung beim Zirkus: Polizei sucht Zeugen

GIFLITZ. Brandstiftung ist nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei die Ursache für ein Feuer, das am Ortsrand von Giflitz eine Zeltplane bei dem dort gastierenden Zirkus beschädigte.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war es am Freitagabend zu dem Vorfall gekommen. Auf einem Lkw-Anhänger war eine zusammengelegte Zirkuszeltplane verstaut. Diese geriet gegen 21 Uhr in Brand, nachdem ein bislang unbekannter Täter auf dem Anhänger liegenden Hausmüll angesteckt hatte. Die Flammen griffen auf die Zeltplane über, was einen Schaden von mehreren tausend Euro verursachte. Verletzt wurde niemand.

Hinweise auf verdächtige Personen, die sich auf dem Gelände links am Ortseingang von Giflitz aus Richtung Mehlen kommend aufhielten, nimmt die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Montag, 21 Mai 2012 17:21

Zwei Kamele auf der Landstraße

KORBACH. Die Landesstraße 3076 zwischen Flechtdorf und Korbach ist dafür bekannt, dass exotische Tiere auf der Fahrbahn auftauchen können. Erst im vergangenen Jahr sorgte ein ausgebrochenes Känguru für ungläubige Blicke von Autofahrern. Nun tauchten gar zwei ausgewachsene Kamele auf.

Ein Autofahrer fuhr am frühen Sonntagmorgen um 7 Uhr an der ehemaligen belgischen Kaserne am Korbacher Stadtrand vorbei und bemerkte zwei Kamele, die gerade durch das offene Tor Richtung Landesstraße 3076 schritten. Sofort meldete er dies der Korbacher Polizeistation. Dieses Mal musste die Polizei aber nicht lange nach dem Besitzer suchen. Die Tiere gehören zu einem Zirkus, der zurzeit auf dem ehemaligen Kasernengelände festsitzt.

Beim Anblick der Polizeistreife kehrten die beiden Kamele freiwillig wieder in die Obhut ihrer Besitzer zurück, noch bevor eine Gefahr für andere Fahrzeugführer oder die Tiere eintrat.

Publiziert in Polizei

KORBACH. Ohne Kennzeichen und Beleuchtung hat die Polizei bereits in der vergangenen Woche ein Zirkusgespann erwischt. Weitere Anzeigen folgen, die Flotte ist stillgelegt und "überwintert" nun bei den belgischen Kasernen.

In der Wildunger Landstraße war am Freitag einer Streife des Regionalen Verkehrsdienstes ein landwirtschaftliches Gespann aufgefallen, weil an dem Anhänger keine Beleuchtung und auch kein Kennzeichen angebracht waren. "Bei der Kontrolle stellten die Beamten weitere erhebliche verkehrstechnische Mängel am Anhänger fest, geleiteten ihn zu einem Abstellort und untersagten eine Weiterfahrt", so Polizeisprecher Volker König am Donnerstag.

Zwei Stunden später stellten dieselben Beamten fest, dass der eigentlich stillgelegte Anhänger verschwunden war. Der Fahrer hatte ihn trotz Betriebsverbot auf den Hauerparkplatz gefahren und zwischen den anderen Zirkusanhängern "versteckt". Nun erwarten ihn mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Punkte in der Flensburger Verkehrskartei.

Die weiteren Folgen wiegen sicherlich ungleich schwerer: Die Beamten stellten bei dieser Gelegenheit nämlich an zehn weiteren Anhängern erhebliche Mängel fest und zogen zur Überprüfung der Fahrzeuge einen Gutachter hinzu. Ende vom Lied: Sie untersagten für fast alle Anhänger die Weiterfahrt. Lediglich ein Anhänger blieb unbeanstandet.

Neben gravierenden Mängeln wie Durchrostungen und schadhafter Technik waren vor allem die Reifen Stein des Anstoßes, berichtet König weiter. Einige Laufflächen hatten sich bereits gelöst, Profil war nicht mehr zu erkennen, falsche Größen waren montiert und scheuerten unter dem Aufbau. Insgesamt müssen 37 Reifen gewechselt werden. Als "tickende Zeitbomben" bezeichneten die Beamten den Zustand der Anhänger.

Beim Ordnungsamt der Stadt Korbach hatte sich für Anfang der Woche bereits eine weitere Schaustellergruppe angemeldet, also mussten die stillgelegten Zirkusanhänger weichen. Die Stadt ordnete eine Verlegung zur ehemaligen Belgischen Kaserne an. Da die Anhänger nicht verkehrssicher sind, mussten sie unter Polizeibegleitung in die Flechtdorfer Straße gebracht werden. Dort müssen sie nun bleiben, bis die Verantwortlichen die Beseitigung der Mängel nachgewiesen haben. Erst dann dürfen sie die Fahrt fortsetzen.

Publiziert in Polizei

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