Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Xaver

Freitag, 06 Dezember 2013 13:28

Xaver bringt auch Glätte: Unfall bei Viermünden

WALDECK-FRANKENBERG. Sturmtief Xaver brachte nicht nur Windböen nach Waldeck-Frankenberg, sondern auch Schnee, vielerorts mehrere Zentimeter hoch. Dies sorgte in der Nacht und am Morgen im Berufsverkehr für Unfälle und Behinderungen.

Die Folgen des Sturmtiefs Xaver waren im Landkreis aber nicht so folgenschwer wie befürchtet. Dies ist die Bilanz der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg von Freitagmorgen. Einige Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Straßen. Sturmbedingte Unfälle zählte die Polizei im Landkreis nur sehr wenige.

Allerdings musste die Bundesstraße 253 über die Sackpfeife seit dem Donnerstagabend für den Schwerlastverkehr gesperrt werden. Ein vorgesehener Schwertransport nach Somplar konnte witterungsbedingt nicht stattfinden. Der Lkw wurde bei Marburg auf einem Parkplatz abgestellt.

Auf der B 252 am Abzweig nach Viermünden geriet am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr ein roter Citroen auf glatter Fahrbahn ins Schleudern, kippte um und landete auf der Seite. Die Fahrerin, eine junge Frau aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, blieb bei dem Unfall unverletzt.

Vor allem in den höheren Lagen des Landkreises gab es Eisglätte und überfrierende Nässe. "Die Verkehrsteilnehmer zeigten sich aber gut vorbereitet und umsichtig", berichtete die Polizei.

Bereits am frühen Freitagmorgen kam es unter anderem auf der B 252 in und bei Dorfitter zu Straßenglätte durch überfrierende Nässe. Mehrere Lkw blieben dadurch liegen, es ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle. Dabei blieb es bei Blechschäden. Mitarbeiter der Straßenmeisterei streuten die Strecke schließlich ab.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Um Reaktionen auf Sturmtief "Xaver" hatten wir auf Facebook gebeten. Herausgekommen ist eine Masse an Kommentaren, die ein sehr genaues Bild im Landkreis zeichnet. Eine Auswahl.

Es gibt zwei Zahlen des (Frei-)Tages: 54 und 9. 54 Leserkommentare haben uns nach unserem Aufruf ereilt. Und neun Einsätze meldet Polizeisprecher Volker König. Als Vergelich: Im benachbarten Hochsauerlandkreis addierten sich die Einsätze auf 37.

Ein (Polizei-)Protokoll der Sturmnacht:

  • 15.52 Uhr Willingen, Stryckweg: Entwurzelter Baum;
  • 17.00 Uhr Korbach Südring/Frankenberger Landstraße: Ausfall der Ampel, Schaden um 17.30 Uhr wieder behoben;
  • 18.12 Uhr L 3083 Lengefeld: Umgestürzter Baum;
  • 18.50 Uhr Kreisstraße K 8 Twistesee/Braunsen: Entwurzelter Baum;
  • 21.23 Uhr Edertal-Hemfurth: Umgestürzter Baum auf Stromleitung, kurzfristiger Stromausfall (wir berichteten);
  • 21.41 Uhr L 553 Hatzfeld in Richtung Berleburg;
  • 21.50 Uhr K 25 Dorfitter/Obernburg: umgestürzter Baum;
  • 23.00 Uhr Ortslage Frankenberg-Schreufa: Umgestürzter städtischer Weihnachtsbaum;
  • 03.20 Uhr: B 252 Dorfitter: Straßenglätte und überfrierende Nässe auf der Bundesstraße, mehrere LKWs blieben liegen, zwei Verkehrsunfälle mit Sachschaden

Insgesamt, so Polizeisprecher König, zeigten sich die Verkehrsteilnehmer "gut vorbereitet und umsichtig". Ein vorgesehener Schwertransport nach Bromskirchen-Somplar habe witterungsbedingt nicht stattfinden können. Der LKW wurde bei Marburg auf einem Parkplatz abgestellt. Die Bundesstraße B 253 (Sackpfeife) ist seit den Abendstunden des Donnerstags für den Schwerlastverkehr gesperrt.

Eine Auswahl an Leserkommentaren dazu:

Carina Ernst meldet aus Sachsenberg: "Windig, Regen, Gewitter und ca. zwei Grad plus". In Bad Wildungen, so Heike Lohrmann: "Gewitter". Christiane Reinemann ergänzt zu Mandern: "Donner, Regen und viel Wind. Definitiv zu nass und zu windig, um nach draußen zu gehen. Mich bekommt keiner mehr vor die Tür."

Sandy de Jaenecke wohnt in Volkmarsen: "Wind wird heftiger und ca. drei Grad. Gewitter zieht langsam weg, aber ich finde, trotz Gefahrenmeldung sind viele unterwegs!" Annika Doreen Lichtenthäler aus Dodenau: "Hier hat#s grad geblitzt und gedonnert, es schüttet wie aus Eimern und es ist so windig, dass ich nicht mehr raus gehen mag."

In Adorf, so Antje Matz, war es "a bissl stürmisch mit fusseligem Regen und Gewitter – aber verzog sich schnell wieder. Also alles gut hier."  Jörg Kniefeld aus Höringhausen meldete "Gewitter". Sabine Hutwelker aus Korbach erging es ähnlich: "Erst windig, dann hat es etwas geschneit und von ca. 19 bis 19.45 Uhr Donner, Blitz und Schneeregen."

Tanja Werner meldet – abschließend  und zusammenfassend – aus Roda "Sturm, Regen und Gewitter".

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 05 Dezember 2013 19:25

Sturmtief Xaver wirbelt auch in Waldeck-Frankenberg

WALDECK-FRANKENBERG. Sturmtief Xaver, das im Laufe des Tages bereits an der Küste wütete, hat längst auch den Landkreis Waldeck-Frankenberg erreicht. Mit Regen, Schnee, orkanartiger Wind und Gewitter beweist der Sturm seine Kraft.

Zu nennenswerten Schäden ist es bislang aber offenbar nicht gekommen. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Braunsen wurden am Abend gegen 19 Uhr alarmiert, nachdem eine Baumkrone auf die Kreisstraße 8 zwischen Braunsen und dem Twistesee gestürzt war.

Der Deutschen Wetterdienst (DWD) hat am Donnerstag mehrere Unwetterwarnungen für den Landkreis herausgegeben. Danach ist in Lagen über 600 Meter bis Freitagabend mit Schneefall und sturmbedingten Schneeverwehungen zu rechnen.

Im Laufe der Nacht zu Freitag sinkt laut DWD die Schneefallgrenze bis in die Tallagen. Möglicherweise werde die Warnung auf Höhenlagen unterhalb von 600 Metern ausgedehnt, heißt es in einer Mitteilung. Straßen und Schienen könnten unpassierbar sein. Der Appell des DWD: "Vermeiden Sie alle Autofahrten".

Die Vorhersagezentrale in Offenbach warnt zudem in Gebieten oberhalb 600 Meter vor orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 Stundenkilometern - anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung.

Dadurch können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Man solle besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder andere Gegenstände achten. Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten und Gegenstände im Freien gesichert werden. Ein Sprecher des DWD appelliert zudem: "Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien."

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige