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FRANKENAU. Alkoholisiert hat ein Jugendlicher mit Farbschmierereien in seinem Wohnort Frankenau einen Schaden in fünfstelliger Höhe angerichtet. Der von der Polizei ermittelte 15-Jährige zeigte sich reumütig und begann bereits mit der Wiedergutmachung.

Wie Polizeisprecher Jörg Dämmer am Mittwoch berichtete, war es in der Nacht von Sonntag auf Montag zu den Sachbeschädigungen durch Graffiti gekommen. In den Straßen Wolfskaute, Hinter der Linde, Randweg, Schulstraße und Ederstraße war es an etlichen Häusern und Gebäuden, an Mauern, an Stromkästen, Zäunen und auf der Fahrbahn zu Farbschmiereien gekommen.

Durch intensive Ermittlungen war die Frankenberger Polizei dem 15-jährigen Täter aus Frankenau rasch auf die Schliche gekommen. Der Teenager räumte die bislang entdeckten beziehungsweise angezeigten 20 Taten bei der Polizei ein. "Grund der Aktion dürfte übermäßiger Alkoholgenuss gewesen sein", schilderte der Polizeisprecher. Der Jugendliche "gab an, die Sache zu bereuen und für Wiedergutmachung zu sorgen, was bei einigen Geschädigten auch schon geschehen ist."

In meisten Fällen beinhalteten die Tags des jungen Frankenauers die Buchstaben Z und N. In einem Fall besteht der Tag aus dem Namen eines Bundesligavereins. Andere Tags sind nicht zu entziffern. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, sie dürfte aber fünfstellig sein.

Sollte es weitere Geschädigte geben, werden diese gebeten, sich unter der Telefonnummer 06451/7203-0 an die Polizeistation Frankenberg zu wenden. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 16 September 2012 21:30

Vier Verletzte bei Motorradunfällen

VÖHL/DIEMELSEE/WALDECK. Bei drei Motorradunfällen im Bezirk der Korbacher Polizei sind am Sonntag vier Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 20.000 Euro.

Der erste der drei Unfälle passierte gegen 13.30 Uhr auf der Landesstraße 3084 kurz hinter dem Ortsausgang von Herzhausen in Richtung Vöhl: Dort wollte ein 24-jähriger Vöhler mit seinem Renault nach links in die Straße Am Frankenberg abbiegen, musste aber wegen des entgegenkommenden Autos einer 28 Jahre alten Frau aus einem Waldecker Stadtteil anhalten. Mehrere Motorradfahrer, die in Richtung Vöhl fuhren, bemerkten das Bremsmanöver vor ihnen und hielten an.

Ein 49 Jahre alter Kradfahrer aus Bielefeld jedoch erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr in die stehende Gruppe. Er rammte zunächst die Maschine seines Sohnes (18) und dann die fast neue Maschine eines 52-Jährigen. Diese prallte gegen das Krad eines 46-Jährigen, welches von der Straße abkam, und kippte selbst mitten auf der Straße um - der entgegen kommende Mercedes der Waldeckerin fuhr darüber. Der 49-Jährige selbst stürzte von seinem Motorrad und wurde schwer verletzt, seine Maschine landete im Graben. Notarzt und RTW-Besatzung versorgten die Verletzungen und lieferten den Bielefelder ins Korbacher Krankenhaus ein. Der Gesamtschaden an den vier Motorrädern und dem Benz beträgt rund 20.000 Euro.

Etwa eine Stunde später "hörten wir es nur noch scheppern", sagte ein Anwohner der Straße Wolfskaute in Deisfeld gegenüber 112-magazin.de. Beim Nachschauen sah der Mann eine Moto Guzzi, die vor seinem Anwesen auf der Straße lag. Die Anwohner kümmerten sich um den 50 Jahre alte Fahrer und seine 41-jährige Sozia aus dem Raum Herford und verständigten die Rettungskräfte. Der Korbacher Notarzt und die Besatzungen zweier Rettungswagen lieferten die beiden Verletzten ins Krankenhaus ein - laut Polizei hatte die Mitfahrerin leichte, der Fahrer schwere Verletzungen davongetragen. An der Moto Guzzi Griso waren verschiedene Teile wie Rückspiegel und Fußraste abgebrochen, außerdem waren durch den Unfall mehrere Kratzer an der neuwertigen Maschine entstanden. Laut Polizei hatte sich der Fahrer offenbar vor einer Kurve verbremst und war dadurch zu Fall gekommen.

Mit seiner BMW im Graben landete schließlich gegen 16 Uhr ein 49 Jahre alter Motorradfahrer, der auf der Landesstraße 3118 von Sachsenhausen kommend in Richtung Höringhausen unterwegs war und in einer Rechtskurve bei Hof Heide von der Fahrbahn abkam. Der Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens rückten zur Unfallstelle aus und brachten den Mann aus Kassel ins Krankenhaus nach Arolsen. Nach ambulanter Versorgung konnte der 49-Jährige die Klinik aber bereits am Sonntag wieder verlassen. Schaden am Motorrad: 500 Euro.

Publiziert in Retter

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