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VOLKMARSEN. Alkoholisiert ist am späten Montagabend ein 29-jähriger Mann aus dem Raum Wolfhagen mit seinem blauen VW verunglückt - er selbst, sowie seine beiden Mitfahrer (31 und 32 Jahre) wurden schwerverletzt in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 29-Jährige mit seinem Passat gegen 23.50 Uhr die Landesstraße 3075 von Wolfhagen in Richtung Ehringen. Kurz vor Ehringen kam der Passat aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und blieb auf dem Dach liegen. Die beiden Mitfahrer und auch der Fahrer wurden bei dem Unfall schwerverletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit drei RTW nach Bad Arolsen, Kassel und Wolfhagen gebracht.

An dem Auto entstand Sachschaden von 12.000 Euro. Weil der Motor aus der Karosserie herausgerissen wurde und beide Achsen verbogen waren, musste das Fahrzeug abgeschleppt werden. Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers veranlasste die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen bei dem Fahrer eine Blutentnahme anzuordnen - der Führerschein des 29-Jährigen wurde sichergestellt.

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WOLFHAGEN. Nicht auf Betrüger am Telefon hereingefallen ist am gestrigen Montagnachmittag eine Seniorin aus Wolfhagen. Die 64 Jahre alte Frau hatte einen sogenannten Schockanruf erhalten, das miese Spiel der falschen Polizisten am anderen Ende der Leitung aber sofort durchschaut.

Durch ihre Mitteilung an die echten Polizeibeamten der Polizeistation Wolfhagen gelang einer Zivilstreife am Nachmittag die Festnahme des Geldabholers, der in Erwartung fetter Beute von der Bande zur Anschrift der Frau geschickt geworden war. Der festgenommene 33-Jährige aus Köln soll nun am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Bei der Durchsuchung seines Pkw fanden Beamte später zudem einen fünfstelligen Bargeldbetrag und mutmaßlich hochwertige Schmuckstücke, die allem Anschein nach aus einer gleichgelagerten Betrugstat stammen dürften.

Da diese Tat offenbar noch nicht bei der Polizei angezeigt wurde, erhoffen sich die Ermittler der zuständigen EG SÄM der Kasseler Kripo nun durch die Veröffentlichung, Hinweise zur Herkunft der sichergestellten Wertsachen zu bekommen.

Begonnen hatte der Betrugsversuch gestern gegen 13.50 Uhr mit dem Anruf einer weinenden Frau, die sich als Tochter der 64-Jährigen auszugeben versuchte und das Telefonat sofort an eine angebliche Polizistin weiterreichte. Die falsche Beamtin schilderte dann, dass die vermeintliche Tochter einen schlimmen Unfall verursachte habe und zur Abwicklung des Unfalls nun eine Kaution von 80.000 Euro erforderlich sei.

Die Wolfhagerin durchschaute den Betrug, spielte das Spiel aber mit und stellte den Betrügern hochwertigen Schmuck in Aussicht. Die Bande schickte dann den 33-Jährigen zur Anschrift der Frau, den die Zivilbeamten der Wolfhager Polizei dort gegen 14.30 Uhr festnahmen. Der Tatverdächtige, der mit einem blauen VW Touran unterwegs war, ist nach derzeitigen Erkenntnissen bereits wegen dieser Betrugsmasche in Erscheinung getreten. In seinem Wagen fanden die Beamten dann das Bargeld und den mutmaßlich hochwertigen Goldschmuck. Dabei handelt es sich um 14 Ringe, drei Armbänder, zwei Anhänger und 14 Münzen. Einer der Halskettenanhänger ist äußerst markant: Dieser hat die Form eines kleinen aufklappbaren goldenen Buches, in dem sich vier schwarz-weiße, alte Porträtfotos verschiedener Personen befinden. 

Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Vermögensstraftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind. Die Ermittler bitten um Hinweise zur Herkunft des sichergestellten Schmucks oder Bargelds unter Tel. 0561/9100 an das Polizeipräsidium Nordhessen. Darüber hinaus werden Zeugen, denen hier in der Region am gestrigen Montag oder an den Tagen davor ein blauer Touran mit Kölner Kennzeichen ("K-") verdächtig aufgefallen ist, gebeten, sich ebenfalls bei der Polizei zu melden. (ots/r)

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Mittwoch, 18 August 2021 11:27

Mann in Viesebeck schwer verletzt

WOLFHAGEN. In der Nacht zum heutigen Mittwoch wurde der Polizei gegen 3 Uhr ein schwerverletzter Mann in einem Wohnhaus im Wolfhagener Ortsteil Viesebeck gemeldet.

Die alarmierten Rettungskräfte und Polizeistreifen trafen dort auf einen 39-Jährigen, der erhebliche Verletzungen aufwies. Nach erster Einschätzung der Rettungskräfte besteht Lebensgefahr. Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Kasseler Kripo hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.

Tatablauf und Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Der Tatort ist momentan für die Spurensicherung weiträumig abgesperrt.  Ermittler des Kommissariats 11 suchen nach Zeugen, die in der vergangenen Nacht in Wolfhagen-Viesebeck verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Rufnummer 0561/9100 entgegengenommen. (ots/r)

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Samstag, 31 Juli 2021 09:50

Mann verbrennt nach Unfall im Audi

WOLFHAGEN.  Am frühen Samstagmorgen, 31. Juli 2021, gegen 0.40 Uhr, ereignete sich in der Gemarkung Wolfhagen ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein 29-jähriger männlicher Pkw-Fahrer aus Bad Emstal, der sich allein in seinem Fahrzeug befand, befuhr mit seinem Audi TT die Bundesstraße 450, von Balhorn kommend, in Fahrtrichtung Istha.

In einer langgezogenen Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und verlor auf der Bankette die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aufgrund eines anschließenden Kontaktes mit einem leicht erhöhten Erdhügel hob das Fahrzeug vom Boden ab und schlug ca. 30 Meter später auf einem geschotterten Parkplatz auf. Das Fahrzeug des 29-jährigen Mannes fing, auf dem Dach liegend, sofort Feuer. Der Fahrer konnte sich nicht mehr aus dem Fahrzeug befreien und verbrannte am Unfallort in seinem Fahrzeug. An dem Audi TT entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro.

Die Beamten der Polizeistation Wolfhagen haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Ein Unfallgutachter wurde eingeschaltet. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße 450 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. (ots/r)

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WOLFHAGEN. Am Mittwoch erstatteten zwei Katzenhalter aus Wolfhagen-Niederelsungen Anzeigen bei der Polizeistation in Wolfhagen, weil sie ihre Tiere schwer verletzt aufgefunden hatten. Eine Katze war dabei so schwer verletzt worden, dass sie am Montag verstarb. Nach ersten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass den beiden Tieren die Verletzungen durch äußere Gewalteinwirkung wie zum Beispiel Tritte zugefügt wurden. Hinweise darauf, dass ein Unfall ursächlich sein könnte, liegen bislang nicht vor. Die Polizei sucht daher nun nach Zeugen, die bei der Aufklärung der Fälle weiterhelfen können.

Beide Tiere sind nach Angaben ihrer in Niederelsungen wohnenden Besitzer Freigänger. Der erste Katzenhalter hatte sein schwer verletztes Tier am Freitagmorgen mit gebrochenem Unterkiefer aufgefunden - das Tier muss derzeit künstlich ernährt werden. Die Halterin der verstorbenen Katze schilderte, dass sie ihr Tier am Montagnachmittag nahe ihrer Wohnanschrift mit Verletzungen im Bauch- und Beckenbereich gefunden hatte. Sie fuhr mit der Katze zum Tierarzt, wo das Tier aufgrund der Schwere der Verletzungen anschließend verstarb.

Die Beamten der Wolfhager Polizei ermitteln nun wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Aus diesem Grund bitten die zuständigen Ermittler zur Aufklärung der Fälle um Hinweise von Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizeistation in Wolfhagen unter der Telefonnummer 05692/98290 entgegen. (ots/r)

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KASSEL/WOLFHAGEN. Den richtigen Riecher hatte in der Nacht zum heutigen Dienstag eine Streife des Polizeireviers Nord, die einen Dacia Sandero in der Kasseler Gießbergstraße stoppte und kontrollierte: Es handelte sich um den Pkw, der am vergangenen Mittwoch in Vellmar gestohlen wurde und in der darauffolgenden Nacht bei einem Tankstelleneinbruch in Wolfhagen auffiel.

Den 30-jährigen Mann am Steuer des Wagens und den 36-jährigen Beifahrer aus Vellmar nahmen die Beamten daraufhin fest. Da gegen den wohnsitzlosen Fahrer ein Haftbefehl wegen eines Diebstahls mit Waffen vorlag, wird er nun eine viermonatige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt verbüßen müssen. Aufgefallen war der Dacia der Streife gegen 3 Uhr wegen seiner rasanten Fahrweise auf der Holländischen Straße.

Die Polizisten folgten dem Pkw und hielten ihn schließlich in der Gießbergstraße an. Schnell stellten sie fest, dass es sich um den in Vellmar gestohlenen Dacia Sandero handelt. Darüber hinaus waren an dem Pkw Kennzeichen angebracht, die nach bisherigen Ermittlungen von einem geparkten Skoda in der Kasseler Heckerstraße entwendet wurden. Der Dacia wurde anschließend zur Spurensicherung sichergestellt und abgeschleppt.

Da der 30-Jährige den Wagen offenbar unter Drogeneinfluss gesteuert hatte, entnahm ein Arzt bei ihm eine Blutprobe. Darüber hinaus leiteten die Polizisten gegen ihn eine Anzeige wegen "Trunkenheit im Verkehr" ein. Den 36-jährigen Beifahrer entließen die Beamten nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Inwiefern er und der 30-Jährige als Täter für den Tankstelleneinbruch in Wolfhagen infrage kommen, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die von den Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo geführt werden. (ots/r)

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Dienstag, 09 März 2021 19:06

Etwa 300 Altreifen illegal im Feld entsorgt

WOLFHAGEN. Auf einem Feldweg nahe der Bundesstraße 450 bei Wolfhagen haben Unbekannte illegal zwei Haufen von etwa 300 Altreifen entsorgt. Die Polizei geht in diesem Fall aufgrund der Vielzahl der Reifen von einer Umweltstraftat aus, weshalb die Ermittlungen die Beamten des Kommissariats 23/24 der Kasseler Kripo übernommen haben. Sie bitten bei der Aufklärung dieses Falls um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die ersten Mitteilungen über die Reifenhaufen im Feld gingen am vergangenen Samstagnachmittag bei der Polizeistation Wolfhagen ein. Die der Sache nachgehende Streife entdeckte gegen 15.45 Uhr die zwischen Wolfhagen und dem Ortsteil Istha, rechts neben der Bundesstraße 450 liegenden Reifen. Diese befanden sich etwa 200 Meter von der Bundesstraße entfernt im Bereich einer Feldweggabelung. Wann genau die etwa 300 Reifen dort abgelegt wurden, ist momentan noch unklar.

Im Bereich der Ablagestelle entdeckten die Beamten Reifenspuren eines Fahrzeugs, mutmaßlich eines Kleintransporters, bei dem es sich um das Tatfahrzeug gehandelt haben dürfte. Dieses war den Spuren zufolge von der Bundesstraße gekommen und bis zu der Feldweggabelung gefahren, wo die Unbekannten die Reifen ausluden. Bei den illegal entsorgten Reifen handelt es sich überwiegend um Pkw-Reifen älteren, aber mitunter auch neueren Herstellungsdatums.

Eine fachgerechte Entsorgung wurde schließlich durch den Bauhof der Stadt Wolfhagen vorgenommen. Die dadurch entstandenen Kosten gehen somit zunächst zulasten der Allgemeinheit. Die weiteren Ermittlungen werden nun wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen geführt - eine Straftat, bei der eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe droht.

Beamte der Kasseler Kripo suchen Zeugen, die vor dem Samstagnachmittag möglicherweise verdächtige Fahrzeuge im Bereich der Feldgemarkung zwischen Wolfhagen und Istha beobachtet haben oder die Hinweise zur Herkunft der Reifen sowie auf die bislang unbekannten Täter geben können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. Ein fulminanter Ermittlungserfolg gelang Polizei und Staatsanwaltschaft nach mehreren Diebstählen von Schafen, Weidezäunen und Zaunbatterien, die sich im vergangenen Jahr an verschiedenen Orten im Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) ereigneten.

Durch Hinweise von Zeugen und intensiven Ermittlungen konnten in enger Zusammenarbeit mit der Polizei im Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) Anfang Januar 2021 auf zwei Weiden bei Marsberg und Niestetal insgesamt etwa 100 Schafe und Lämmer sowie umfangreiches Zubehör aufgefunden werden. Zudem führten die weiteren Ermittlungen der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Wolfhagen und der EG 2 der regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei auf die Spur eines 26-jährigen Mannes aus Kassel, der verdächtig ist, für eine Vielzahl von Diebstählen auf Weiden verantwortlich zu sein.

Durchsuchungen und Festnahme am Mittwoch

Mit Unterstützung der Polizei aus Nordrhein-Westfalen durchsuchten die Ermittler am Mittwoch (3. Februar 2021) mehrere Wohnungen und Scheunen in Kassel und Marsberg, für die von der Staatsanwaltschaft Kassel Durchsuchungsbeschlüsse bei Gericht erwirkt worden waren. Dabei fanden die Polizeibeamten Beweismaterial, was nun ausgewertet wird. Zudem stellten die Beamten eine Vielzahl an mutmaßlichem Diebesgut sicher, wobei es sich um Weidezäune, Werkzeug und Ohrmarken von Schafen handelt.

Die Ermittlungen bezüglich der aufgefundenen Tiere, in die mit Blick auf den Gesundheitszustand auch die zuständigen Veterinärämter involviert sind, sowie der sichergestellten Gegenstände, dauert derzeit noch an. Teilweise konnten die Ermittler Zuordnungen zu vorangegangenen Diebstählen von Schafen und Weidezäunen in Nordhessen bereits treffen. Dies betrifft unter anderem einen Diebstahl von 18 Schafen und eines Weidezauns in Nieste in der Zeit zwischen dem 14. und 15. November 2020 sowie einen Diebstahl von 13 Schafen am 5. November 2020 in Wolfhagen-Istha.

Schafbesitzer und Zeugen gaben entscheidende Hinweise

Der 26-Jährige ist nach den bisherigen Ermittlungen verdächtig, Schafe, Zäune, Weidezaungeräte und Ohrmarken von mehreren Weiden in Nordhessen gestohlen und damit gehandelt zu haben. Die entscheidenden Hinweise, die zum Auffinden der Tiere und auf die Spur des Tatverdächtigen führten, hatten den Ermittlern mehrere bestohlene Schafbesitzer und weitere Zeugen gegeben. Sie hatten unter anderem mutmaßlich gestohlene Weidezäune auf einem Kleinanzeigenportal im Internet entdeckt und die Polizei darüber informiert. Der 26-jährige Tatverdächtige ist bei den Durchsuchungen am Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Zu den Tatvorwürfen hat er sich bei der Polizei nicht geäußert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen dauern an, sagt Ulrike Schaake, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Nordhessen. (ots/r)

Link: 400 Meter Schafzaun gestohlen - Farbe auffällig (6.12.2020)

Link: Weidezaungerät, Haspel und Litzen an Bahnstrecke geklaut (5. 10.2020)

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.8.19)

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WOLFHAGEN. Ein offenbar geistig verwirrter und erheblich unter Alkoholeinfluss stehender 39-Jähriger, hat am gestrigen Donnerstagnachmittag mit einem Messer einen Wolfhager Supermarkt betreten und laut herumgeschrien. Die verängstigen Angestellten riefen sofort die Polizei, woraufhin der Mann kurz nach Verlassen des Geschäfts gestellt und festgenommen werden konnte.

Der in Wolfhagen wohnende 39-Jährige wurde nach einer Blutentnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Er muss sich nun wegen der Bedrohung verantworten. Während der Festnahme des Mannes beleidigte, bedrohte und bespuckte ein unbeteiligter 26-Jähriger die eingesetzten Beamten. Bei seiner anschließenden Festnahme setzte er sich erheblich zur Wehr, wodurch ein Polizist leicht verletzt wurde. Die Angestellten des Supermarkts in der Hans-Staden-Straße hatten gegen 17.50 Uhr die Wolfhager Polizei gerufen. Wie sie berichteten, hatte der 39-Jährige offenbar zuvor in dem Geschäft mit dem Messer in der Hand lautstark herumgeschrien und mehrfach auf das Kassenband geschlagen.

Anschließend verließ er den Supermarkt, konnte aber von den hinzugeeilten Streifen der Polizeistation Wolfhagen nur wenige Augenblicke später in der Teichbergstraße festgenommen werden. Das Messer stellten die Beamten sicher. Während der Festnahme des Tatverdächtigen trat der 26-Jährige an die Polizeibeamten heran und begann, sie in aggressiver Art und Weise zu beleidigen und Drohungen zu äußern. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten, spuckte und trat er nach ihnen, woraufhin die Beamten auch ihn festnahmen. Der offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehende 26-Jährige musste sich ebenfalls einer Blutentnahme unterziehen.

Hiernach wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums gebracht. Gegen den Tatverdächtigen aus Wolfhagen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ermittelt. (ots/r)


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KASSEL. Erneut hat sich ein Motorradfahrer tödliche Verletzungen bei einem Verkehrsunfall zugezogen. Der 28-Jährige verstarb an der Unfallstelle.

Am 7. August, gegen 18.40 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251, zwischen Habichtswald und Zierenberg, auf einem geraden Streckenverlauf mit leichter Steigung. Ein Motorradfahrer aus Richtung Ehlen kommend befuhr die B 251 in Richtung Burghasungen. Vor ihm fuhr ein Pkw, gefahren von einem 47 Jahre alten Mann aus Calden, der vermutlich nach links in einen Waldweg abbiegen wollte. In diesem Moment versuchte der Motorradfahrer, ein 28 Jahre alter Mann aus Kassel, den Pkw zu überholen und prallte gegen das Fahrzeug. Bei dem folgenden Sturz zog sich der Motorradfahrer tödliche Verletzungen zu.

Fahrer und Beifahrer des Pkws blieben unverletzt. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Kassel wurden beide Fahrzeuge sichergestellt, ein Sachverständiger wurde mit der Begutachtung des Unfallgeschehens beauftragt. Der Gesamtschaden wird durch die Beamten der Polizeistation Wolfhagen auf 8.500 Euro geschätzt. Neben RTW und NAW war auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz. (ots/r)

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