Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Weiterfahrt untersagt

PADERBORN. Bei fünf Verkehrsunfällen auf glatten Straßen sind am Montag drei Autoinsassen verletzt worden, einer davon schwer. 

Eine 23-jährige Renault Clio Fahrerin fuhr gegen 11.45 Uhr in einem Schneeschauer auf der Landesstraße 956 von Bad Wünnenberg-Bleiwäsche in Richtung der Bundesstraße 480. Am Ende einer Rechtskurve geriet sie vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf der schneebedeckten Straße ins Schleudern. Dabei kam der Kleinwagen nach rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen die Grabenböschung. Das Auto wurde nochmals herumgeschleudert und blieb stark beschädigt am Waldrand stehen. Daraufhin wurde die verletzte Fahrerin am Unfallort notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Der Sachschaden liegt bei etwa 5.000 Euro.

Hinzukommend kam es um 13.10 Uhr bei Altenbeken-Schwaney auf der Landesstraße 828 zu einem Glätteunfall, bei dem ein Lkw und ein Auto kollidierten. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro, verletzt wurde niemand.

Anschließend fuhr gegen 23.15 Uhr ein 24-jähriger BMW Fahrer auf der Gütersloher Straße von Hövelhof in Richtung Kaunitz. Etwa in Höhe des Haller Wegs überholte er einen Lkw. Nach dem Einscheren musste er wegen eines langsam fahrenden Lastwagens bremsen, auf der glatten Straße zeigte das Bremsmanöver mit dem BMW jedoch keine Wirkung. Der Wagen driftete nach links gegen die Leitplanken, schleuderte gegen das Heck des Lkw-Anhängers und blieb mit Totalschaden auf der Straße stehen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. In diesem Fall liegt der Sachschaden bei über 20.000 Euro. Zu allem Überfluss missachtete ein 54-jähriger Autofahrer die Absperrungen an der Unfallstelle. Die Polizei stoppte den Mann und stellte fest, dass er keine Fahrerlaubnis hatte, weswegen ihm die Weiterfahrt untersagt wurde. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige erstattet.  

In Paderborn stürzte um 23.30 Uhr ein 52-jähriger Radfahrer auf der Elsener Straße. Beim Abbiegen in die Erzberger Straße war sein Hinterrad auf der glatten Straße weggerutscht. Der Radler schlug mit seinem ungeschützten Kopf auf und zog sich eine leichte Kopfverletzung zu, ein Krankenhaus musste er nicht aufsuchen.

Um Mitternacht verunglückte zudem ein Autofahrer auf der Kreisstraße 7 bei Paderborn-Elsen. Es blieb bei einem Blechschaden. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

MESCHEDE. Beamten, die eine Verkehrskontrolle durchführte, erschlich sich der Verdacht, dass der Fahrer eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, was sich daraufhin auch bewahrheitete.

Am Mittwochnachmittag führte der Verkehrsdienst der Polizei des Hochsauerlandkreises eine Verkehrskontrolle in Meschede-Freienohl auf der Bahnhofstraße durch. Im Laufe der Kontrolle eines Fahrzeuges erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Im Rahmen der Anzeigenerstattung erfolgte die Entnahme einer Blutprobe.

Die Weiterfahrt wurde dem Betroffenen bis auf Weiteres untersagt. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

DIEMELSTADT. Ihren Augen traute eine Streifenwagenbesatzung aus Bad Arolsen nicht, als sie während einer Fahrt von Orpethal nach Diemelstadt auf einen "entgegenkommenden" Lkw stießen, der vorne unbeleuchtet war, an dem aber ein festgezurrtes Warndreieck deutlich machte, dass etwas im Argen liegt.

Ereignet hatte sich die zufällige Begegnung am 16. Oktober um 2 Uhr. Nachdem das Überraschungsmoment abgeklungen war, hielten die Beamten den Sattelzug an und staunten beim Öffnen der Plane nicht schlecht: Auf dem Auflieger war ein Mercedes 7,5 Tonnen abgestellt, darauf ein gelber Ford Transit und darüber gestapelt ein Renault Megane. Das allein genügte dem Transporteur scheinbar nicht - im hinteren Bereich wurde eine DAF Zugmaschine positioniert, die zu weit nach hinten aus dem Hänger hinausragte und auch nach oben die zulässige Gesamthöhe deutlich überschritt. Dazu kam ein weißer Lupo, der auf den DAF geschoben worden war.

Bei näherer Betrachtung fiel den Beamten die mangelnde Ladungssicherung auf. Die Gurte waren viel zu schwach und die Halteösen (siehe Bildergalerie) waren von Rost zerfressen. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer von Essen (NRW) in Richtung Bulgarien unterwegs und wollte dort die bereits von einem Georgier und einem Albaner erworbenen Fahrzeuge abliefern. Diesem Streben machten die Ordnungshüter kurzerhand ein Ende. Unter Blaulicht eskortierten die Beamten den Lkw samt Fracht auf einen Parkplatz und untersagte die Weiterfahrt.

Nach Angaben der Polizei wäre der Lkw wahrscheinlich nur bis zur nächsten Unterführung einer Kreisstraße gekommen, dann hätte es die herausragende Zugmaschine erwischt. Anerkennen mussten die Beamten aber den Einfallsreichtum des Fahrers. Um die Ladungshöhe so weit wie möglich zu reduzieren, wurden vor der Beladung des Hängers die Pneus von den Achsen gezogen, ansonsten wäre die Fahrt schon an der nächsten Brücken-Unterführung einer Landesstraße zu Ende gewesen.

Ungeschoren kamen sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Halter des Sattelzuges nicht davon. Es wurde an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro fällig.

Übrigens: die Frachtpapiere waren in Ordnung! (112-magazin)

Publiziert in Polizei

KASSEL. Einen um 2,2 Tonnen überladenen Kleintransporter hat die Polizei auf der A 44 gestoppt. Beamten der Autobahnpolizeistation Baunatal untersagten die Weiterfahrt. Der polnische Fahrer muss nun erst kräftig entladen, bevor er die Heimreise antreten darf.

Die Autobahnpolizisten überholten den "tiefergelegten" Kleintransporter am Montagmittag gegen 12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Breuna und Zierenberg und zogen ihn zunächst auf den Parkplatz Bärenberg. Dort erhärtete sich der Verdacht der erheblichen Überladung. Das geladene Altmetall, Altfahrräder und sogar ein Motorrad sowie eine Vielzahl schwer gefüllter Pappkartons zwangen den Kleinlaster in die Knie. Um das genaue Gewicht zu bestimmen, lotsten die Beamten das Fahrzeug zum VW-Werk in Baunatal. Dort ergab sich ein Gesamtgewicht von rund 5700 Kilogramm. Das entspricht einer Überladung von 2,2 Tonnen bei dem 3,5-Tonner.

Der 30-jährige Pole durfte seine Fahrt in die Heimat nicht fortsetzen. Ein zweites Fahrzeug wurde angefordert, um die Ladung weiter zu transportieren. Der Mann musste den Beamten zur Sicherung des Strafverfahrens insgesamt 475 britische Pfund übergeben. Bargeld in europäischer Währung hatte er nicht dabei. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Einen technisch völlig desolaten Wohnanhänger hat die Autobahnpolizei bei Kassel aus dem Verkehr gezogen. Das unsichere Gespann war zuvor einem aufmerksamen Passanten auf dem Autohof Elsinger Höhe an der A 44 aufgefallen.

Der Verkehrsteilnehmer verständigte die Polizei. Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal und auch der Polizeistation Wolfhagen trafen daraufhin in der Nacht zu Samstag noch rechtzeitig gegen 1 Uhr auf dem Autohof ein und stoppten das Vorhaben des 54-Jährigen aus Dormagen: Dieser war im Begriff, seinen zum Wohnwagen umgebauten Sattelauflieger, der Jahrzehnte alt sein dürfte, mit einer nahezu neuen Zugmaschine nach Hause zu ziehen.

Der 54-Jährige hatte bereits den "Wohnsattelauflieger" angehängt und wollte gerade losfahren, als die Beamten eintrafen und den Anhänger als höchst verkehrsunsicher einstuften. Auch wenn der recht frische Außenanstrich, bei dem auch teils die Räder nicht ausgelassen wurden, einen verkehrssicheren Eindruck vermitteln könnte, waren Metallträger und Blattfedern brüchig, die Stromversorgung höchst bedenklich und die Wasserver- und -entsorgung abenteuerlich. So ragt ein an die Toilette im Innern angeschlossenes Abflussrohr direkt aus einem mit einer Stichsäge in den Boden gesägtes Loch im Anhängerboden. Auch waren tragende Teile des Anhängers, die auseinanderzubrechen drohten, lediglich mit Seilen gesichert.

Zu einer weiteren Überraschung führte auch die Überprüfung des amtlichen Kennzeichens - es ist nämlich eigentlich für einen Pferdeanhänger ausgegeben. Der 54-Jährige muss sich nun auch wegen Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs verantworten, da er im Verdacht steht, das Kennzeichen zur Täuschung einer Zulassung angebracht zu haben. Eine Zuteilung seitens der Zulassungsstelle wäre ohnehin nicht möglich gewesen, da der Zustand eine Betriebserlaubnis unmöglich macht. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Anhänger muss nun selbst aufgeladen und vom Rasthof abtransportiert werden. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

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