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EDERMÜNDE. Nach dem Angriff eines Unbekannten auf ein Pferd und die Pferdehalterin im vergangenen November fahndet die Polizei nun auch mit einem Phantombild nach dem Täter.

Der Mann hatte am Donnerstag, 1. November 2012, gegen 17.30 Uhr auf einer Weide in der Feldgemarkung von Edermünde-Besse ein Pferd verletzt und auch die Pferdehalterin angegriffen, die dadurch ebenfalls leicht verletzt wurde. Die Weide befindet sich an der Straße Gänseweide nahe Besse. Die Pferdehalterin, eine 28-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel, hielt sich damals zur Fütterung bei ihren Pferden auf der Weide auf. Plötzlich kam ein Mann aus der Dunkelheit auf sie zu. Sie hielt ihn zunächst für den Besitzer einer Nachbarweide.

Der Mann näherte sich weiter und schlug dann mit einem Strick, an dem ein S-förmig gebogener, silberfarbener Haken befestigt war, mehrfach nach ihr. Dadurch wurde die Frau leicht verletzt. Als sie vor ihm davon lief, verfolgte der Mann sie ein Stück weit. Dann wurde er von einem der Pferde, die in Panik geraten waren, umgerannt. Möglicherweise wurde der Mann dabei verletzt. Anschließend flüchtete der Fremde zu Fuß.

Durch nachfolgende Untersuchungen wurden bei einer Stute, die zusammen mit anderen Pferden auf der Weide eingestellt ist, Verletzungen im Genitalbereich festgestellt.

Die Pferdehalterin beschrieb den Täter als etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur – der Mann soll ein geschätztes Körpergewicht von etwa 100 Kilogramm haben und 50 bis 55 Jahre alt sein. Er hatte kurze, dunkle, krause Haare, einen Oberlippenbart, eine Brille mit geschliffenen rahmenlosen Gläsern (bifokal), sein Gesicht war stark durch Akne vernarbt. Der Mann, der deutschsprachig war, trug dunkle Jeans.

Der Täter führte eine markante lederne Handwerkergürteltasche mit Werkzeugen mit. Da die bisherigen, intensiven Ermittlungen bislang nicht zur Ermittlung des Täters führten, setzen Polizei und Staatsanwaltschaft nun auf die Veröffentlichung eines Phantombildes des Täters, das mit Hilfe der Pferdehalterin erstellt wurde. Wer Hinweise zur Identität der auf dem Phantombild gezeigten Person geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Homberg in Verbindung zu setzen. Die Telefonnummer lautet 05681/7740.

Publiziert in HR Polizei
Schlagwörter
Freitag, 09 November 2012 18:54

Mann verletzt Pferd und Reiterin

BESSE. Ein bislang unbekannter Täter hat ein Pferd und dessen Besitzerin auf einer Weide in der Feldgemarkung Edermünde-Besse angegriffen. Die Hintergründe der Tat sind rätselhaft, die Polizei sucht nach Zeugen.

Die Tat ereignete sich bereits am Donnerstag, 1. November, gegen 17.35 Uhr, wie die Polizei an diesem Freitag berichtete. Die betreffende Weide befindet sich an der Straße Gänseweide. Die Pferdehalterin, eine 28-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel, hielt sich zur Tatzeit zur Fütterung bei ihren Pferden auf der Weide auf. Plötzlich kam ein Mann aus der Dunkelheit auf sie zu. Sie hielt ihn zunächst für den Besitzer einer Nachbarweide. Der Mann näherte sich weiter und schlug dann mit einem Strick, am den ein S-förmig gebogener, silberfarbener Haken befestigt war mehrfach nach ihr. Dadurch wurde die Frau leicht verletzt.

Als sie vor ihm davon lief, wurde sie von dem Mann ein Stück verfolgt. Dann wurde der Täter von einem der Pferde, die in Panik geraten waren, umgerannt. Möglicherweise wurde der Mann dabei verletzt. Anschließend flüchtete der Fremde zu Fuß.

Durch nachfolgende Untersuchungen wurden bei einer Stute, die zusammen mit anderen Pferden auf der betreffenden Weide eingestellt ist, Verletzungen im Genitalbereich festgestellt. Aus ermittlungstaktischen Gründen, wurde der Vorfall zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben. Bereits durchgeführte Ermittlungen führten nicht zur Feststellung eines dringenden Tatverdachts gegen eine Person. Daher wendet sich die Polizei nun zur Unterstützung der Ermittlung an die Öffentlichkeit mit folgender Täterbeschreibung: Männlich, etwa 1,80 Meter groß, kräftige Statur, etwa 100 Kilogramm Körpergewicht, geschätztes Alter 50 bis 55 Jahre alt, kurze dunkelfarbene krause Haare, Oberlippenbart, Brille mit geschliffenen rahmenlosen Gläsern (bifokal), dunkle Jeans, stark durch Akne vernarbtes Gesicht, deutschsprachig. Der Täter führte eine markante lederne Handwerkergürteltasche mit Werkzeugen mit.

Die Regionale Kriminalinspektion Homberg führt die Ermittlungen. Hinweise nimmt die Polizei in Homberg unter der Telefonnummer 05681/7740 entgegen.

Publiziert in HR Polizei
Samstag, 27 Oktober 2012 10:28

Mehr als 30 Kühe und Rinder ausgebüxt

GEISMAR/SEHLEN. Mehr als 30 Kühe und Rinder sind am Freitagabend von verschiedenen Weiden im Dienstbezirk der Frankenberger Polizei ausgebüxt. Bis auf zwei Tiere waren die Ausbrecher bis gegen Mitternacht wieder eingefangen.

"Ich komme hier gar nicht weiter, es stehen zehn Kühe vor mir" - mit diesen Worten meldete sich ein Autofahrer am Freitag gegen 20.40 Uhr bei der Polizei und teilte mit, dass ausgebrochene Schwarzbunte mitten in Dainrode auf der Straße stehen. Es stellte sich heraus, dass insgesamt 30 Kühe von zwei Weiden bei Dörnholzhausen verduftet und in Richtung Geismar beziehungsweise Dainrode gelaufen waren. Die beiden betroffenen Landwirte aus Dörnholzhausen und mehrere Helfer machten sich auf die Suche, bis gegen 23 Uhr waren die Kühe wieder eingefangen. "Zum Glück sind keine Unfälle passiert", sagte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Samstag gegenüber 112-magazin.de.

Als die Suche nach den Dörnholzhäuser Kühen noch in vollem Gange war, ging aus dem Raum Gemünden eine ähnliche Meldung bei der Polizei ein: Sechs Rinder waren aus ihrer Umzäumung zwischen Sehlen und Lehnhausen ausgebrochen. Der Ortslandwirt und der Tierhalter fingen bis gegen Mitternacht vier Tiere wieder ein, von den anderen beiden fehlte am Samstagmorgen zunächst noch jede Spur. Auch hier kam es nicht zu Unfällen.


Vor einem Jahr wagte sich eine Kuhherde in einen Helser Garten vor:
Ausgebüxte Rinderherde verwüstet Garten (04.10.2011)

Vor zwei Jahren kollidierte ein Autofahrer bei Mengeringhausen mit einer Kuh:
Auto rammt Kuh: Zwei Schwerverletzte (25.09.2010)

Publiziert in Polizei
Montag, 18 Juni 2012 09:55

Zwei Kälbchen auf Weide getötet

ERNDTEBRÜCK. Zwei Kälbchen sind von Unbekannten auf einer Weide so schwer verletzt worden, dass sie starben. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Eine Kuhherde mit mehreren jungen, nur eine Woche alten Kälbchen, befand sich seit einigen Tagen auf einer Weide in der Gemarkung Goddelbach. Bereits am Donnerstagnachmittag vergangener Woche fand der 23-jährige Besitzer der Herde ein Kalb tot auf der Weide. Am Sonntagabend machte der Landwirt bei einem Kontrollgang erneut eine grausame Entdeckung: Ein weiteres junges, knapp zwei Wochen altes Kalb, lag tot auf der Wiese. Beide Tiere wurden von einem bisher Unbekannten schwer verletzt und getötet.

Der Tierhalter schaltete die Polizei ein. Die Kriminalpolizei in Bad Berleburg hat die Ermittlungen aufgenommen und ist auf der Suche nach dem Täter auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer die Ermittler mit Angaben zu verdächtigen Beobachtungen unterstützen kann bei ihrer Arbeit, wendet sich an die Kripo Bad Berleburg unter der Rufnummer 0271/7099-0.

Publiziert in SI Polizei
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Neustes 112-Video

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