Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Wega

Dienstag, 06 Dezember 2011 16:39

Nach Lkw-Unfall: Wehr pumpt 230 Liter Diesel ab

BAD WILDUNGEN. Nach einem glättebedingten Lkw-Unfall an der Verbindung von der B 253 zur B 485 zwischen Wega und Bad Wildungen ist eine unbekannte Menge Dieselkraftstoff in den Boden gesickert. Die Feuerwehr pumpte am Dienstag mehr als 200 Liter Diesel aus dem Tank ab.

Der Lkw war am frühen Morgen gegen 5 Uhr an der Ausfahrt der Bundesstraße Wega in Richtung Bad Wildungen von der Fahrbahn. Er durchfuhr den Grünbereich und blieb stecken, wie das Wildunger Onlineportal badestadt.de berichtet. Ein Bergungsfirma mit Kran wurde angefordert, um den Lkw wieder auf der Fahrbahn auf die Räder zu stellen.

Weil während Wartezeit auf das Bergungsunternehmen Diesel aus dem Tank des Brummis auslief, wurde die Feuerwehr Bad Wildungen gegen 9 Uhr gerufen. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer und seinem Stellvertreter, Wehrführer Frank Volke, war die Feuerwehr war mit zehn Aktiven und vier Fahrzeugen im Einsatz. Der an Unfallstelle auf der Fahrbahn sitzende Bodeneinlauf wurde mit zwei Kanaldichtkissen, der unter der Unfallstelle fließende Bach Wilde wurde mit zwei Behelfsölsperren vorsichtshalber abgesichert. Aus dem Tank des havarierten Lastwagens pumpten die Brandschützer 230 Liter Diesel ab. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde durch eine Firma der verunreinigte Erdbereich abgetragen.


Links:
Onlineportal badestadt.de
Feuerwehr Bad Wildungen

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 21 November 2011 14:50

Einbrecher erbeuten Geld und Wertsachen

BAD WILDUNGEN. Gesamtschäden von rund 2000 Euro haben zwei unbekannte Täter bei Einbrüchen in Wega und in Altwildungen verursacht. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Fast 1000 Euro Gesamtschaden entstand bei einem Einbruch am Freitagabend zwischen 17 Uhr und 22 Uhr. Wie schon an anderen Tatorten auch, brachen bislang Unbekannte die Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Altwildunger Magaretenstraße gewaltsam auf. Bei der anschließenden Suche nach Wertsachen fiel dem oder den Einbrechern Bargeld in die Hände.

Schränke und Schubladen durchsucht
In der Zeit von Freitagmittag bis Samstagmittag drangen Unbekannte dann auch in ein Einfamilienhaus in der Uferstraße in Wega ein. Zuvor hatten er oder sie die Haustür gewaltsam geöffnet. Im Haus wurden Schränke und Schubladen durchsucht. Dabei ließen der oder die Täter Wertsachen mitgehen. Auch hier liegt der geschätzte Gesamtschaden bei rund 1000 Euro.

Hinweise in beiden Fällen erbittet die zuständige Polizeistation in Bad Wildungen, deren Ermittler unter der Rufnummer 05621/7090-0 zu erreichen sind.

Publiziert in Polizei
Samstag, 19 November 2011 09:17

Ärger bei Abifete: Zwei junge Leute verletzt

WEGA. Bei einer Abifete im Wildunger Stadtteil Wega ist es am frühen Samstagmorgen zu zwei körperlichen Auseinandersetzungen gekommen. Zwei 19 und 23 Jahre alte Besucher erlitten dabei Verletzungen. Die Schläger entkamen unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Angehende Abiturienten eines Gymnsiums aus dem Schwalm-Eder-Kreis hatten am Freitagabend zu der Abifete in die Diskothek Las Wegas eingeladen. Nach Angaben der Wildunger Polizei verlief die Veranstaltung bis gegen 3 Uhr morgens ohne jegliche Zwischenfälle. Dann allerdings beklagten sich Anwohner über den hohen Lärmpegel: Zahlreiche auch angetrunkene Besucher hatten vor der Disko gestanden und sich lautstark unterhalten.

Ebenfalls nach 3 Uhr früh kam es zu zwei körperlichen Auseinandersetzungen. Dabei bezogen zwei 19 und 23 Jahre junge Besucher aus Edertal Schläge von bislang unbekannten anderen Besuchern. Die beiden Geschädigten schalteten die Polizei ein und erstatteten Anzeige wegen Körperverletzung. Worum es in den handfesten Auseinandersetzungen gegangen war, wusste ein Beamter der Wildunger Station am Morgen nicht. Auch war noch unklar, ob in diesen Fällen Alkohol im Spiel war.

Zu den Schlägern liegen keinerlei Beschreibungen vor. Daher sind sowohl die Geschlagenen als auch die Ermittler der Polizei auf die Angaben möglicher Zeugen angewiesen. Wer etwas von den gewalttätigen Übergriffen mitbekommen hat und die Täter beschreiben kann, meldet sich unter der Rufnummer 05621/70900 bei der Polizei in der Badestadt.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 09 Oktober 2011 12:20

In den Gegenverkehr gedriftet: Glück im Unglück

WEGA/ANRAFF. Ein 26-Jähriger hat auf nasser Straße die Kontrolle über seinen VW Polo verloren. Das Auto geriet ins Driften und kollidierte in der Nacht zu Sonntag seitlich mit einem entgegenkommenden VW Scirocco. Bei dem Unfall blieben die insgesamt drei Insassen unverletzt.

Der 26 Jahre alte Bad Wildunger befuhr in der Nacht zu Sonntag gegen 0.20 Uhr die Landesstraße 3086 von Wega kommend in Richtung Anraff. Vermutlich durch nicht angepasstes Tempo auf regennasser Fahrbahn, so die Wildunger Polizei, begann der Polo in einer scharfen Kurve kurz vor der Eisenbahnbrücke zu driften. Der Kleinwagen kollidierte seitlich mit dem Scirocco eines 21-jährigen Edertalers, der in der Gegenrichtung unterwegs war. Der Scirocco wurde noch leicht gegen die Tunnelwand gedrückt. "Der Unfall endete sehr glimpflich", sagte ein Polizist am Sonntag gegenüber 112-magazin.de. Bei einem Frontalzusammenstoß hätte die Kollision weitaus schlimmere Folgen haben können.

Der 26-jährige Verursacher, der 21 Jahre alte Scirocco-Fahrer und dessen 37 Jahre alter Beifahrer aus Kassel blieben unverletzt. Der Schaden beiden Autos summiert sich den Angaben zufolge auf 5000 Euro. Alkohol war bei dem Unfall nicht im Spiel.


Erst am frühen Samstagabend war es bei Landau zum seitlichen Zusammenstoß zweier Autos gekommen:
Nagelneuer GTI bei Unfall stark beschädigt (08.10.2011, mit Fotos)

Publiziert in Polizei
Schlagwörter
Sonntag, 07 August 2011 18:27

Zug rammt Baum: Niemand verletzt

WEGA. Ein Zug der Kurhessenbahn ist zwischen Bad Wildungen und Wega gegen einen auf die Schienen gestürzten Baum gefahren. Der Unfall ereignete sich am Samstagabend gegen 18.20 Uhr nahe Gut Elim. In dem Zug saßen fünf Passagiere - sie und der Lokführer blieben unverletzt. Doch sorgte der Unfall für viel Wirbel - und das nicht nur am Unglücksort. Denn während die Wehren aus Wega und Bad Wildungen mit Kettensägen die Strecke von der etwa 20 Meter großen und sehr dicken Linde befreiten, entstand auf der Bundesstraße 253 zwischen Wega und Bad Wildungen eine brenzlige Verkehrssituation: Knapp zwei Stunden - so lang dauerte der Einsatz der Wehren - blieben die Bahnschranken in Wega geschlossen. Und somit waren die Ampeln für die Autofahrer, die nach Wega ein- oder ausfahren wollten, auf rot geschaltet. Das führte zu manch einem waghalsigen Wendemanöver auf der Bundesstraße, berichteten Anwohner. "Es gab aber keine Verkehrsunfälle, weil die meisten Autofahrer besonnen reagiert haben", hieß es dazu von der Polizei.

Während sich die Autofahrer ob der geschlossenen Schranken wunderten, arbeiteten die Feuerwehrleute auf Hochtouren. Frank Volke von der Bad Wildunger Wehr sagte, dass der Baum vermutlich aus Altersgründen und unterstützt durch Sturmböen, die kurz zuvor während einer Gewitterfront durch das Waldecker Land gezogen waren, entwurzelt wurde.

Der Lokführer sagte nach dem Unfall, dass er keine Chance gehabt habe, das Gefährt rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Denn der Zug, der mit Tempo 60 unterwegs gewesen sei, hatte einen Bremsweg von rund 500 Metern. Ungünstig hätten sich auch die nassen Gleise ausgewirkt, fügte er an.

Notfallmanager rückt an
Ein Notfallmanager der Bahn nahm den Zug genau unter die Lupe. Zunächst war nicht klar, ob das Fahrzeug aus eigener Kraft in den nahe gelegenen Wegaer Bahnhof gefahren werden könnte. Doch in enger Absprache mit dem Lokführer entschied man sich schließlich dafür, den Zug in langsamer Fahrt nach Wega zu bringen. Allerdings ohne Fahrgäste, denn diese wurden bereits kurz nach dem Unfall mit Taxen an ihre Zielorte gebracht. Die Bahnstrecke sollte auch am Sonntag wegen des Unfalls gesperrt bleiben. Es fahren Ersatzbusse.

Für die Wildunger Stützpunktfeuerwehr war der Einsatz auf der Bahnstrecke am Samstag nicht der einzige. So waren die Kameraden laut Feuerwehrsprecher Udo Paul bereits am frühen Morgen um 6.49 Uhr alarmiert, nachdem die automatische Brandmeldeanlage eines Einkaufsmarktes in der Odershäuser Straße ausgelöst hatte. "Eine Einsatztätigkeit war jedoch nicht erforderlich, die Brandmeldeanlage hatte wegen eines technischen Defektes ausgelöst", erklärte Paul später.

Im Anschluss an den Einsatz an der Bahnstrecke zwischen Bad Wildungen und Wega rückte um 19.43 Uhr noch einmal ein Fahrzeug der Stützpunktfeuerwehr zur Kreisstraße 40 bei Reitzenhagen aus, um herabgestürzte Äste von der Fahrbahn zu räumen. (Quellen: Feuerwehr Bad Wildungen/HNA)

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 02 August 2011 12:42

Kanuunglück: Frauen und Kind gerettet

WEGA. Mit Hilfe der Feuerwehr-Drehleiter sind zwei in der Eder mit Kanus verunglückte Frauen und ein Kind gerettet worden. Riesiges Glück hatten zwei Frauen und ein Kind aus Bad Hönningen am Rhein: Kurz nach 16 Uhr kenterten sie mit einem ausgeliehenen Kanu an der Ederbrücke nahe Wega. Einsatzkräfte der Bad Wildunger Stützpunktfeuerwehr und aus Wega retteten das Trio unter Einsatz der Bad Wildunger Drehleiter.

Es hätte ein vergnüglicher Tag werden können. In Affoldern waren die zwei Kanus am Nachmittag zu einer Tour auf der Eder gestartet. "Ich saß mit Bekannten in dem vorweg fahrenden Kanu. Meine Frau, unsere sechs Jahre alte Tochter und eine Bekannte saßen in dem zweiten Kanu", gab der Vater des Kindes später der Polizei zu Protokoll. Die Besatzung des ersten Kanus hätte die Betonpfeiler der Ederbrücke problemlos umfahren können. "Die Strömung war an dieser Stelle aber sehr stark", erklärte der Familienvater.

Infolge der hohen Fließgeschwindigkeit sei das mit den zwei Frauen und dem Mädchen besetzte Kanu vor einem der Betonpfeiler gekentert und dann gesunken. Die drei Verunglückten konnten sich am Brückenpfeiler und dem Kanu bis zum Eintreffen der Rettungskräfte festhalten. Moralische Unterstützung erhielten sie von einem Mann, der mit seinem aufblasbaren Kanu zu den Verunglückten geppadelt war.

Feuerwehrmann mit Drehleiter in die Eder hinab gelassen
Zunächst wurde ein Feuerwehrangehöriger ausgerüstet mit Wasserrettungsanzug unter Einsatz der Drehleiter mit Korb mit Rollgliss und Schleifkorbtrage zu den gekenterten Personen herab gelassen. Anschließend wurden alle verunfallten Personen über die Drehleiter mit Rollgliss und Schleifkorbtrage auf die Brücke hochgezogen und zur weiteren Versorgung an den Notarzt und den Rettungsdienst übergeben.

Publiziert in Retter
Seite 9 von 9

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige