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Mittwoch, 23 Dezember 2020 08:55

Holzlaster kippt um - Diesel ausgelaufen

LANDAU/BÜHLE. Auf einem Wirtschaftsweg in der Gemarkung Bühle (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ist am Dienstag eine Skania-Zugmaschine gegen 8.40 Uhr mitsamt Krone-Anhänger auf die Seite gekippt. Auslaufende Betriebsstoffe riefen die Wasserbehörde, die Bad Arolser Polizei und ein Bergungsteam auf den Plan.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 33-jähriger Mann aus Niedersachsen mit seinem Sattelzug einen Wirtschaftsweg vom Jepper-Teich in Richtung Landesstraße. Auf dem Wirtschaftsweg geriet der Fahrer vom Weg ab, krachte gegen drei Bäume, die entwurzelt wurden und kippte anschließend mit der Zugmaschine auf die rechte Seite. Der Fahrer verständigte die Polizei - bei Eintreffen der Beamten an der Unfallörtlichkeit war schnell klar, dass der mit Holz beladene Lkw nur mit schwerem Gerät auf die Räder gestellt werden kann.

Erst beim Begehen der Unfallstelle am Nachmittag wurde ausgelaufener Diesel entdeckt. Um die Umweltschäden so gering wie möglich zu halten, entschied die Polizei ein Bergungsunternehmen mit dem Heben der Sattelzugmaschine zu beauftragen. Zwei Kräne wurden benötigt, um den 40 Tonner aus dem Graben zu heben. In Anschluss erfolgte durch einen Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg die Anweisung, das kontaminierte Erdreich auszubaggern und zu entsorgen. Auf rund 17.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden am Sattelzug einer Firma aus Seevetal. Wie hoch die Bergungs- und Entsorgungskosten sind, darüber liegen keine Zahlen vor.  (112-magazin.de)

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NEUSTADT. Ein ortsunkundiger Berufskraftfahrer verursachte am Montag eine insgesamt sechsstündige Verkehrsbehinderung auf der Bundesstraße 454 zwischen Neustadt und Schwalmstadt.

Zwischen 14 und 18 Uhr war die Bundesstraße für die Bergungs- und Aufräumarbeiten sogar voll gesperrt. Die Polizei veranlasste entsprechende Rundfunkwarnmeldungen mit Umleitungsempfehlungen. Der 57-jährige Brummifahrer musste vor der Eisenbahnbrücke zurücksetzten, weil sein nicht beladener 40-Tonner zu hoch für eine Durchfahrt war.

Beim Rückwärtsfahren über eine Strecke von etwa 100 Metern gerieten der Auflieger und das Zugfahrzeug auf die abschüssigen Bankette und kamen aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Durch die Fahrmanöver wühlte sich die Zugmaschine ins Erdreich und setzte letztlich quasi mit den Tanks im Knick zwischen der Fahrbahn und den Banketten auf.

Dabei entstand an der Kraftstoffverbindungsleitung zwischen den Tanks ein Schaden, aufgrund dessen nach ersten Schätzungen etwa 100 Liter Dieselkraftstoff austraten und im Erdreich versickerten. Dort sind für Dienstag die notwendigen Erdarbeiten vorgesehen.

Die Untere Wasserbehörde war auch am Unfallort. Nach der aufwändigen Bergung war der Sattelzug nach Reparatur der Kraftstoffleitung wieder fahrbereit, der Gesamtschaden lässt sich derzeit nicht beziffern, dürfte aber sicherlich mehrere Tausend Euro betragen. (ots/r)

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DIEMELSEE. Übler Geruch legte sich am heutigen Montagmorgen über den Diemelseer Ortsteil Sudeck - Tausende Liter Gülle sind von einem landwirtschaftlichen Betrieb über die Landesstraße 3082 in Bäche und Gräben gelaufen.

Alarmiert wurde die Stützpunkwehr Adorf sowie die Gemeinschaftswehr Rhenegge/Sudeck um 5.45 Uhr, weil ein Güllefass ausgelaufen war. Mit 25 Einsatzkräften unter der Leitung des Diemelseer Gemeindebrandinspektors Karl-Wilhelm Römer und seinem Stellvertreter Torsten Behle wurden erste Maßnahmen zum Umweltschutz ergriffen und die Straße ausgeleuchtet, während die Polizei die Landesstraße zwischen Sudeck und dem Abzweig nach Benkhausen für mindestens zwei Stunden sperren ließ.

Maßgeblich unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch den Landwirt selbst. Mehrere Güllewagen wurden eingesetzt, um die braune Brühe aus den Gräben zu pumpen, während die Straße, die über eine Länge von 70 Metern fingerdick mit dem Flüssigdünger besudelt war, durch einen Weidemann Hoftrac gesäubert werden musste.

Einsatzkräfte der Feuerwehr halfen mit mehreren Schläuchen nach und spritzten Wasser zur Reinigung auf die Hoffläche. Wie viel Gülle ausgelaufen ist, darüber liegen noch keine Angaben vor. Die Wasserbehörde wurde eingeschaltet und befindet sich vor Ort. Ursache des Gülleaustritts könnte ein Bedienungsfehler beim Betanken eines Güllefasses sein, vermutete Karl-Wilhelm Römer. (112-magazin)

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Montag, 14 Juli 2008 12:58

Laster mit Sägespänen in Brand

FRANKENBERG. Ein mit mehreren Tonnen Sägespänen beladener Lkw ist am Montagvormittag auf der Goßbergstraße in Brand geraten.

Möglicherweise hatten heiß gelaufene Bremsen gegen 11 Uhr dazu geführt, dass die geladenen Sägespäne Feuer fingen. Der Fahrer einer Spedition aus Adelebsen in Niedersachsen hatte zuvor bei der Firma Ante in Somplar geladen und befuhr gerade die Goßbergstraße am Frankenberger Stadtrand, als er Qualm bemerkte.

Als die Feuerwehr wenig später an der Einsatzstelle eintraf, stieg dichter Rauch aus dem Laderaum des Aufliegers. Wegen der großen Menge an Spänen zogen sich die Löscharbeiten unter Atemschutz in die Länge. Weil der Lastwagen nicht mehr fahrbereit war, musste die gesamte Ladung in ein Ersatzfahrzeug umgefüllt werden. Dies sollte mehrere Stunden in Anspruch nehmen, sagte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation.

Weil zudem das Löschwasser im Laderaum stand und mit Öl verunreinigt war, zog die Feuerwehr laut Polizei den Versorger EGF und die Untere Wasserbehörde hinzu. Wie das Löschwasser gereinigt werden sollte, war zunächst nicht bekannt. Auch die Höhe des Schadens stand zunächst nicht fest. Der Fahrer des Lastzuges blieb bei dem Brand unverletzt.

 

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