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WALDECK-FRANKENBERG. Derzeit gibt es einige Meldungen aus der Bevölkerung, dass sich reisende Handwerker im Landkreis Waldeck-Frankenberg aufhalten. Dabei werden beispielsweise Reinigungsarbeiten auf Höfen oder an Hausfassaden angeboten, aber auch Reparaturarbeiten an Dächern, Dachrinnen oder rund ums Haus.

Die Anbieter solcher handwerklichen Dienstleistungen tauchen unangemeldet an der Haustür auf und bieten die in ihren Augen zwingend notwendige Arbeiten an Haus oder auf dem Hof an. Die Angebote erscheinen oftmals auf den ersten Blick günstig.

Das Verhalten der reisenden Handwerker muss nicht zwangsläufig ein strafbares Verhalten darstellen. Oftmals erweist sich das durchgeführte Handwerk aber als nicht fachgerecht, teilweise werden die Arbeiten auch mit minderwertigen Materialien ausgeführt. Daher können sich die Folgekosten um ein Vielfaches erhöhten.

Zudem zeigen die bisherigen polizeilichen Erfahrungen, dass sich diese Handwerker nicht immer an die zuvor ausgehandelten Vereinbarungen halten, sondern plötzlich deutlich mehr Lohn verlangen. In der Vergangenheit wurden dabei oftmals Kunden teils massiv unter Druck gesetzt, indem sie beispielsweise die Arbeiten nicht oder erst nach Bezahlung beendeten. Nach der Ausführung der Arbeiten verschwanden die Handwerker. Der Kunde stand dann ohne Rechnung da, hatte keine Anschrift und somit keinen Ansprechpartner, um etwaige Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können.

Grundsätzlich rät die Polizei von solchen Geschäften ab

Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, solche an der Haustür angebotenen Dienstleistungen auf ihre Seriosität zu prüfen. Sollten Zweifel an dieser aufkommen, rät die Polizei zum Ablehnen des Angebots. Gerne kann zur weiteren Beratung auch die örtlich zuständige Dienststelle kontaktiert werden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg verzeichnete die Polizei in letzter Zeit erneut Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern. Aus diesem Grund möchte die Polizei vor der schon länger bekannten, miesen Betrugsmasche warnen, denn die Firma Microsoft ruft nicht bei Privatpersonen an. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Betrugsopfer im Raum Frankenberg und Bad Wildungen

Eine 60-jährige Frau aus dem Raum Bad Wildungen bekam beim Benutzen ihres Computers eine Einblendung, in der sie aufgefordert wurde, zehn Euro zu überweisen, um ihre Microsoft-Lizenz zu verlängern. Anschließend erhielt sie eine Mail, in der man ihr mitteilte, dass sie offensichtlich versehentlich deutlich zu viel Geld überwiesen habe. Statt der geforderten zehn Euro seien es 999 Euro gewesen. Die Betrüger übersandten ihr einen angeblichen Bankcheck im Wert von 2.000 Euro und forderten sie auf, den Unterschiedsbetrag auf ein litauisches Konto zu überweisen. Da die Bad Wildungen die verlangten 1.001 Euro auch überwies, hat sie nun einen finanziellen Schaden von 1.011 Euro.

In einem schon etwas länger zurückliegenden Fall erhielt eine junge Frau aus dem Frankenberger Land einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter von Microsoft vorstellte. Ihm gelang es, das Vertrauen der Frau zu gewinnen. So konnte er sie dazu bewegen, ihm über eine Fernwartungssoftware Zugriff auf ihrem Rechner und ihr Mobiltelefon zu gewähren. Anschließend führte der Betrüger Überweisungen über den Online-Banking-Account der jungen Frau durch. Der Betrüger ergaunerte mehrere tausend Euro. In den beiden geschilderten Fällen waren die Betrüger erfolgreich, in den meisten Fällen scheitern sie jedoch.

Fast immer die gleiche Masche

Die Täter rufen oft mit manipulierten Telefonnummern bei den Opfern an. Die angeblichen, häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden "Microsoft-Mitarbeiter" behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen ihre Opfer auf ihren Geräten eine Fernwartungssoftware installieren mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können.

Mit diesem Programm haben die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen. Darüber hinaus verlangen sie für ihre vermeintliche Service-Leistung eine Gebühr. Manchmal fordern Sie für das Erneuern einer angeblich abgelaufenen Lizenz ebenfalls Geld oder sie überreden ihre Opfer dazu, einen kostenpflichtigen Wartungsvertrag einzugehen.

Weigern sich die Betroffenen zu zahlen oder auf das Angebot einzugehen, drohen die Täter mit dem Sperren des Rechners und dem Verlust der Daten. Sie fragen u.a. nach den Kreditkartendaten, oder nutzen während des Fernzugriffs das Online-Banking des Geschädigten. Unter dem Vorwand die Transaktion sei fehlgeschlagen, verlangen sie u.a. Zugriff auf weitere Zahlungsarten und fordern eine nochmalige Zahlung. Zum Teil werden die Opfer dazu aufgefordert, im Supermarkt oder an der Tankstelle Gutscheincodes (z.B. iTunes) für das Bezahlen im Internet zu erwerben, so Polizeisprecher Dirk Richter.

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG/WILLINGEN. Meistens werden Männer Opfer des Kriminalitätsphänomens "Sextortion" - aber auch Frauen können nach einem freizügigen Chat im Internet erpresst werden.

Ein Mann aus Frankenberg und eine Frau aus Willingen wurden erpresst, zahlten aber nicht und gingen zur Polizei. Die Polizei warnt vor dem Phänomen und gibt Hinweise. Bei dem Kriminalitätsphänomen "Sextortion", zusammengesetzt aus den Worten aus "Sex" und "Extortion" (Erpressung), handelt es sich um eine Erpressungsmasche im Internet. Meist werden Männer, gelegentlich aber auch Frauen, über Chat-Plattformen oder soziale Netzwerke angeschrieben.

Nach einer ersten Kontaktaufnahme verleiten die oftmals nur leicht bekleideten Damen oder Herren ihren Gesprächspartner dazu, ihnen Nackt- oder Masturbationsbilder oder Videos von sich zu übersenden. In einigen Fällen wird die Kommunikation auf Chat-Plattformen mit der Möglichkeit der Bildübertragung fortgeführt. Führen die Männer oder Frauen im Rahmen eines Livestreamings sexuelle Handlungen an sich durch, zeichnen die Täter dies auf. 

Im Anschluss fordern die Kriminellen Geld von den betroffenen Männern und Frauen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, drohen sie damit, dass die Bilder oder Videos an Familie, Freunde und Bekannte weitergeleitet und im Internet veröffentlicht werden.

In Frankenberg traf es einen Mann - er hatte über eine Dating-Plattform Kontakt zu einer vermeintlich attraktiven Dame bekommen. Man einigte sich auf einen weiteren Chatverkehr über eine andere Plattform. Der Frau gelang es, den Frankenberger dazu zu bewegen, Nacktbilder von sich zu schicken. Danach war sie nicht mehr so freizügig und freundlich - sie forderte ihn auf, 2000 Euro zu zahlen, da sie die Bilder sonst an seinen Arbeitgeber, die Familie und Bekannte weiterleitet. Der Frankenberger zahlte nicht und erstattete Anzeige bei der Polizei. 

In Willingen lief es ähnlich ab, nur das diesmal eine Frau Opfer wurde. Auch in diesem Fall schaffte es der Erpresser, die Frau dazu zu bringen, intime Bilder zu versenden. Danach drohte er mit Veröffentlichung der Bilder im Internet, wenn die Frau ihm kein Geld über Gutscheincodes zukommen lässt. In beiden Fällen haben die Opfer nach der versuchten Erpressung richtig gehandelt. Sie zahlten nicht und erstatteten Anzeige. 

Eine gesunde Portion Misstrauen ist nicht verkehrt, um gar nicht erst in die Opferrolle zu geraten. Grundsätzlich sollte man skeptisch sein, wenn wildfremde Personen über Facebook oder andere soziale Netzwerke Kontakt suchen und zu flirten beginnen.

Die Polizei gibt dazu folgende Hinweise

  • Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.
  • Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und  Privatsphäreeinstellungen.
  • Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.
  • Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu.

Wenn Sie Zweifel haben...

  • Kleben Sie die Chatkamera zunächst ab, um lediglich verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten.
  • Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in Videochats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzer Zeit kennen.
  • Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren genutzten Endgeräten immer auf dem aktuellen Stand.

Falls Sie bereits erpresst werden...

  • Überweisen Sie kein Geld. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Kontaktieren Sie den Betreiber der Seite und veranlassen Sie, dass das Bildmaterial gelöscht wird.
  • Brechen Sie den Kontakt zu der anonymen Person sofort ab und reagieren Sie nicht auf Nachrichten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Am Samstagnachmittag hat ein unbekannter Betrüger telefonisch bei einem Korbacher Supermarkt 1.025 Euro erschwindelt. Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich als autorisierte Personen ausgeben und die Codes von Guthabenkarten in Verkaufsstellen erfragen.

Bei dem Anruf im Supermarkt in Korbach brachte der Anrufer eine Angestellte dazu, ihm die Codes von mehr als zwanzig iTunes-Karten mitzuteilen. Er wirkte seriös und professionell. Der Betrüger gaukelte der Angestellten vor, er sei von der Zentrale des Marktes und müsse die Karten überprüfen. Im Display bei der Angerufenen erschien auch die Telefonnummer der Zentrale. Als dem Marktleiter des Supermarktes später Zweifel aufkamen, war es bereits zu spät: Alle iTunes-Karten waren bereits eingelöst.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei

  • Immer wieder versuchen Betrüger mit Anrufen in Geschäften, Tankstellen und anderen Verkaufsstellen, die Guthabenkarten anbieten, an die Zahlen-Kombinationen zu gelangen, um illegal an anonyme Zahlungsmittel für Internetgeschäfte zu gelangen. Die Täter geben sich als autorisierte Personen, zum Beispiel Mitarbeiter von Zentralen, aus und bringen die Angestellten der Geschäfte dazu, die Codes von Gutscheinkarten telefonisch zu übermitteln.
  • Die Täter verschleiern ihre Anrufnummern - sie manipulieren ihre Telefonanschlüsse, so dass beim Angerufenen die gewünschte Telefonnummer angezeigt wird. Autorisierte Personen führen keine telefonischen Überprüfungen in den Geschäften durch. 
  • Die Polizei rät daher, am Telefon keine Kartencodes an Unbekannte weiterzugeben. Vertrauen Sie nicht der im Display angezeigten Telefonnummer.
  • Bei Zweifeln erfragen sie Name und Funktion des Anrufers. Rufen Sie in der Firma oder der Zentrale unter der Ihnen bekannten Nummer zurück. Notieren Sie sich Name und Anrufernummer und melden dubiose Anrufe bei der Polizei. (ots/r)
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Publiziert in Polizei
Dienstag, 16 Juli 2019 11:57

Falsche Polizisten im Hochsauerlandkreis aktiv

ARNSBERG/SUNDERN. Insgesamt elf Mal meldeten sich Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei in Arnsberg und Sundern. Der Grund waren Anrufe von falschen Polizisten.

Erfolg hatten die Täter bei einem 87-jährigen Arnsberger. Hier wurden den Tätern eine vierstellige Summe Bargeld übergeben. In den anderen Fällen reagierten die Betroffenen genau richtig - sie beendeten das Gespräch und riefen die echte Polizei. Immer wieder gelingt es Betrügern mit dieser Masche, Menschen um ihr Erspartes zu bringen.

Hinweise der Polizei

  • Machen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld auf den Betrug aufmerksam
  • Die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist falsch - mit geringem Aufwand lassen die Täter die 110 oder andere Behördennummern im Telefon erscheinen
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel den echten Polizeiruf 110 an
  • Scheuen Sie sich auch nicht bei guten Freunden, Nachbarn oder Angehörigen nachzufragen
  • Die Polizei wird sie niemals um Geldbeträge oder andere Wertgegenstände bitten
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen

Die Polizei ist für Sie da! Sollten Sie Fragen haben, besuchen Sie die nächstliegende Polizeiwache oder rufen Sie einfach an. Weitere Informationen zum Betrug mit falschen Polizisten finden sie im Internet unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 02 Oktober 2018 16:38

Polizei warnt vor "Datenschutzauskunft-Zentrale"

WALDECK-FRANKENBERG. Derzeit werden im Landkreis Waldeck-Frankenberg an Unternehmen und auch kommunale Dienstleister Faxe der "Datenschutzauskunft-Zentrale" (DAZ) verschickt. Ein Blick in das Kleingedruckte lohnt: 498 Euro netto werden jährlich fällig. Es wird dringend abgeraten, das Formular zu unterschreiben.

Diese Schreiben werden nicht nur im hiesigen Landkreis, sondern auch bundesweit versendet. Das Schreiben erweckt dabei den Eindruck, es handele sich um ein behördliches Schreiben. Es wird daran auf die "Erfassung Gewerbebetriebe zum Basisdatenschutz nach EU-DSGVO" hingewiesen. Weiterhin folgt im Anschreiben der fett markierte und unterstrichene Hinweis, dass "bis zum 09. Oktober 2018 gebührenfrei an die EU-weite, zentrale Fax-Stelle", kostenfrei die Unterlagen übersendet werden können.

Im Kleingedruckten der zweiten Seite offenbart sich, dass jährlich 498 Euro fällig werden. Über die Laufzeit des Vertrages sind keine Informationen hinterlegt, schaut man in die angegebenen AGB wird deutlich, dass nach Unterzeichnen ein 36-monatiger Vertrag geschlossen wird.

So werden aus den 498 Euro also schnell 1494 Euro. Die Polizei rät, das Formular sofort in den Schredder zu stecken und nicht zu unterzeichnen. Sofern Sie dieses Schreiben bereits ausgefüllt haben, sollten Sie den Vertrag sofort per Einschreiben widerrufen und Anzeige bei der Polizei erstatten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Montag, 16 Juli 2018 14:56

Betrüger im Landkreis aktiv, Polizei warnt

WALDECK-FRANKENBERG. Immer wieder die gleiche Masche - Betrüger versuchen an das Geld leichtgläubiger Menschen zu gelangen.

Mit einem angeblichen Gewinn von mehreren Zehntausend Euro versuchen sie immer wieder zumeist ältere Menschen dazu zu bringen, viel Geld für die Zustellung des Gewinns zu zahlen. Dazu sollen sogenannte Steam- oder auch iTunes-Karten erworben werden.

Die Täter erfragen in einem weiteren Telefonat die Nummern der Gutscheine. Werden die Codes dieser Gutscheine an die Täter übermittelt, können diese unmittelbar auf das erworbene Guthaben zugreifen - das eingesetzte Geld der gutgläubigen Opfer ist dann unwiederbringlich verloren.

Bei derartigen Gewinnversprechen am Telefon rät die Polizei, das Gespräch umgehend zu beenden und die Polizei zu informieren. 

Grundsätzlich gilt, dass es sich um Betrug handelt, wenn zur Gewinnausschüttung ein Betrag gezahlt werden soll.

So schützen Sie sich

  • Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist 
  • Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel, und zwar bei einem seriösen Unternehmen, teilgenommen haben
  • Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen, zum Beispiel das Zahlen einer Gebühr oder die Teilnahme an einer Veranstaltung
  • Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern, das heißt keine Gebühren zahlen oder kostenpflichtige Hotlines anrufen
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter

Angehörige werden gebeten, Familienmitglieder und Freunde zu unterrichten, um weiteren Betrug zu unterbinden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

EPPE. Einen vermeintlichen Brandanschlag auf eine mehrköpfige Familie hat ein unbekannter Täter Samstagnacht im Korbacher Ortsteil Eppe durchgeführt - die heimische Wehr konnte den Brand zwar löschen, der 28-jährige Familienvater hat seine Frau und seine vier Kinder noch in der Nacht vorsorglich an einen anderen, sicheren Ort gebracht.

Eine angezündete Mülltonne und Drohungen haben einen 28-jährigen Mann aus Eppe an den Rand der psychischen Verzweiflung gebracht. Nach Angaben des Wohnungseigentümers wurde er durch lautes Bellen der zweijährigen Hündin gegen 23.40 Uhr geweckt. Beim Öffnen der Tür stand eine blaue, mit Papier gefüllte Mülltonne auf dem Grundstück bereits in Vollbrand. Der 28-Jährige eilte sofort ins Haus und holte einen Feuerlöscher, um dem Brand zu begegnen. Das Ablöschen des Feuers gelang nur halbherzig, sodass der Familienvater über die Notrufnummer 112 die Leitstelle in Korbach anwählte.

Als um 23.46 Uhr die Epper Wehr alarmiert wurde, eilte Einsatzleiter Fabian Behle mit 13 Einsatzkräften in den Epper Steinberg. Dort angekommen wurde das Feuer mit einer Kübelspritze abgelöscht und das Dach sowie die hölzerne Fassade auf Funkenflug und Glutnester kontrolliert. Die ebenfalls alarmierte Wehr aus Goldhausen traf etwas später am Einsatzort ein, musste aber nicht mehr eingreifen.

Noch schlimmer als der Brand waren allerdings die Farbschmierereien an der Hausfassade und der Eingangstür. Dort hatte wahrscheinlich derselbe Täter, der auch für den Mülltonnenbrand verantwortlich ist, mit schwarzen Buchstaben die Worte: "Erst dein(e) Kinder, dan(n) Du" eine deutliche Botschaft hinterlassen. Noch in der Nacht hatte die Ehefrau, die zum Zeitpunkt des Anschlags einer Beschäftigung nachgegangen war, die Wohnung mit den vier Kindern verlassen.

Für den 28-jährigen, städtischen Mitarbeiter, bleibt die Sache ominös. Wer den Brand gelegt hat und wer für die Farbschmierereien verantwortlich ist, darüber konnte der Familienvater keine Angaben machen. Feinde habe er nicht, bestätigte er auf Nachfrage von 112-magazin.de.

Die Polizei hat den Fall protokolliert und der Ermittlungsgruppe übergeben. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Autos nimmt die Polizei in Korbach entgegen. Die Rufnummer lautet 05631/9710.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Montag, 12 Juni 2017 10:37

Telefonbetrug: Polizei warnt vor Enkeltrick

KREIS WITTGENSTEIN. In letzter Zeit versuchten Telefonbetrüger mehrmals, Senioren durch Enkeltrickanrufe abzuzocken. Dabei gingen die unbekannten Anrufer wiederum nach der üblichen Masche vor, sich als direkte Verwandte auszugeben, eine finanzielle Notlage vorzutäuschen und so an das sauer ersparte Geld der Angerufenen zu gelangen.

Anlass für die Warnung der Polizei ist unter anderem der Anruf eines vermeintlichen "Verwandten" bei einer 70-jährigen Elsofferin am Donnerstagnachmittag. Der Betrüger gab Geldsorgen vor und bat um finanzielle Unterstützung. Die clevere Seniorin beendete daraufhin das Telefonat aber sofort und alarmierte die Polizei.

Nur 20 Minuten später erhielt eine 85-jährige Bad Berleburgerin einen vergleichbaren Anruf. Hier sprach der Telefonbetrüger die Seniorin direkt mit "Oma" an und behauptete, sich in Dortmund zu befinden. Dort sei ein Autohaus insolvent geworden und man könne deshalb nur heute ein Auto mit 60 Prozent Rabatt kaufen. Er brauche Geld und würde gleich vorbeibekommen. Die jedoch auch in diesem Fall clevere Seniorin erwiderte, kein Geld zu besitzen und im Übrigen solle der Anrufer sich doch direkt an seine Mutter wenden. Daraufhin wurde der Anrufer frech und sagte, dass sich die Angelegenheit erledigt habe. Anschließend legte er auf.

Die Polizei schließt nicht aus, dass noch weitere ältere Menschen ähnliche Anrufe bekommen. Deshalb wird aus aktuellem Anlass vor dieser besonders perfiden Betrugsmasche gewarnt. Personen, die einen solchen Anruf erhalten, sollten sich schnellstmöglich mit der Polizei in Verbindung setzen. Gleichzeitig weist die Polizei in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Geldgeschäfte unter Familienangehörigen im Regelfall zeitlich nicht so dringend sind, dass eine unmittelbare Entscheidung am Telefon getroffen werden müsste. "Solche wichtigen Entscheidungen werden am besten in der guten Stube in ruhiger Atmosphäre unter persönlicher Anwesenheit aller Beteiligten getroffen", sagte ein Polizeisprecher. Deshalb sollte man sich am Telefon niemals unter Druck setzen lassen.

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Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 04 April 2017 20:50

KATWARN: An diesem Mittwoch kommt Probealarm

WALDECK-FRANKENBERG. Um im Gefahrenfall die Menschen schnell und einfach über das Mobiltelefon zu informieren, bietet der Landkreis seit Herbst 2015 das Warnsystem KATWARN an. An diesem Mittwoch, 5. April, wird um 10 Uhr hessenweit ein Testalarm ausgelöst. "Es besteht dabei keine Gefahrenlage", sagte Ann-Katrin Heimbuchner von der Kreisverwaltung.

Mit Hilfe dieser Testwarnung werden die Funktionen von KATWARN und der Versand von Warnmeldungen kontrolliert - und das etwa alle sechs Monate, damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert. Im tatsächlichen Katastrophenfall erhalten alle Smartphone-Nutzer, die sich vorher für den Service registriert haben, kostenlos behördliche Warnungen und Verhaltenshinweise - auf Wunsch per App, SMS oder E-Mail.

So kann der Landkreis Waldeck-Frankenberg bei Schadenslagen wie Großbränden, Industrieunfällen oder Bombenfunden gezielt kommunizieren - und zwar direkt auf das Mobiltelefon. Die Empfänger werden auf diese Weise immer und überall über mögliche Gefahrenfälle informiert - und das ortsbezogen zum aktuellen Standort des Nutzers oder zu weiteren frei wählbaren Gebieten.

Infos zur Anmeldung
Um sich für den Service anzumelden, steht die entsprechende App kostenlos im iPhone App Store, für Android Phones im Google Play Store und für Windows Phones im Windows Store zur Verfügung. Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS oder E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. Um sich anzumelden, genügt eine SMS mit dem Inhalt "KATWARN 12345 mustermann(at)mail.de" (für Postleitzahl 12345 und optional E-Mail) an die Servicenummer 0163/7558842. Weitere Informationen gibt es unter katwarn.de.


112-magazin.de berichtete zum Start des Systems in Waldeck-Frankenberg:
KATWARN: Bei Katastrophen schnelle Info aufs Mobiltelefon (11.11.2015)

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Publiziert in Feuerwehr
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Neustes 112-Video

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