Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: WaldeckWest

WALDECK/EDERSEE. Ausganges einer Linkskurve kam am Donnerstagmorgen ein 19-jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit seinem schwarzen Audi S3 von der Fahrbahn ab und landete im Metallgeländer der Uferpromenade. Er entfernte sich zunächst von der Unfallstelle, konnte aber später von der Polizei ermittelt werden.

Nach ersten Informationen befuhr der junge Mann die Landesstraße 3086 von Hemfurth kommend in Fahrtrichtung Waldeck-West. Wahrscheinlich führte unangepasste Geschwindigkeit dazu, dass der Fahrer ausgangs einer Linkskurve die Kontrolle über seinen S3 verlor, über einen erhöhten Bordstein krachte, den Radweg querte und im Metallgeländer der Uferpromenade zum Stehen kam. 

Um 1.30 Uhr erreichte ein Telefonanruf die Polizeiwache in Korbach. Ein Zeuge hatte den Vorfall gemeldet und auch darüber berichtet, dass der Fahrer sein Heil in der Flucht suchte. Eine Polizeistreife rückte umgehend zum Edersee aus und sicherte die Spurenlage. Bei der Überprüfung des Kennzeichens stellte sich heraus, dass der Audi nicht zugelassen ist und somit keinen Versicherungsschutz genießt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 3000 Euro

Im Rahmen der Ermittlungen konnte der 19-Jährige einige Zeit später aufgefunden werden. Hier schloss sich bereits die zweite Hiobsbotschaft an: Der junge Mann ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Audifahrer wird nun von der Staatsanwaltschaft Post erhalten - sicherlich kein guter Start in das neue Jahr. (112-magazin)

-Anzeige-



Publiziert in Polizei
Montag, 28 Oktober 2013 16:23

Hoher Schaden: Fünf Einbrüche am Edersee

WALDECK/NIEDER-WERBE. Hotels und Gaststätten in Waldeck, Waldeck-West und Nieder-Werbe sind zum Ziel von Einbrechern geworden. Bei den Taten in der Nacht von Freitag auf Samstag entstand ein Gesamtschaden von 3000 Euro.

Bereits am späten Freitagabend verschwanden Bargeld und Schmuck aus dem Küchentrakt eines Hotels im Kirschbaumweg in Waldeck. Ein Unbekannter hatte sich unbemerkt über eine unverschlossene Kellertür Zugang zum Hotel verschafft. Auf der Suche nach Wertsachen wurde er in einem Küchennebenraum fündig.

Auch ein Hotelbetrieb im Oberen Seeweg in Waldeck-West hatte in der Nacht zu Samstag ungebetene Gäste. Hier hatten unbekannte Einbrecher eine Kellertür gewaltsam geöffnet. Auf der Suche nach Brauchbarem wurden im Keller und an der Rezeption Schränke und ein Schreibtisch durchsucht. Was genau gestohlen worden war, nannte die Polizei am Montag nicht.

In gleicher Art und Weise wurden noch in derselben Nacht ein Hotel in der Straße Klippenberg und ein Restaurant an der Ederseerandstraße heimgesucht. Auch hier wurden Außentüren gewaltsam aufgebrochen und Büroräume durchsucht.

Letztlich traf noch einen Hotelbetrieb im Waldecker Stadtteil Nieder-Werbe. Auf der Suche nach Wertsachen oder Bargeld hebelten Unbekannte ein Fenster auf und stiegen in den Gastraum ein. Hier fielen den Einbrechern Münzgeldrollen aus einer zuvor aufgebrochenen Kasse in die Hände.

Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Virnich auf 3000 Euro. Seine Kollegen der Polizeistation Bad Wildungen haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten um Hinweise unter der Telefonnummer 05621/7090-0.

Stellenanzeige:

Publiziert in Polizei

WALDECK-WEST. Auch mehr als eine Woche nach dem Untergang eines Getränkelasters im Edersee ist der genaue Grund für den ungewöhnlichen Unfall nicht bekannt. Bei den Ermittlungen "haben wir keinen Hinweis auf eine technische Ursache erlangt", sagte Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei auf Anfrage.

Der Lkw eines einheimischen Getränkehandels war am 27. Juni nach dem Anliefern an die Personenschifffahrt in Waldeck-West beim Rangieren in den Edersee geraten. Der 37-jährige Fahrer, der offenbar nicht schwimmen konnte, rettetete sich auf das Führerhaus des noch aufschwimmenden Lasters und rief um Hilfe - Mitarbeiter der Personenschifffahrt warfen ihm einen Rettungsring zu und zogen ihn an Bord eines der Schiffe. Augenblicke später versank der 12-Tonner komplett im See.

Taucher lokalisierten den Lkw später in acht bis zehn Metern Tiefe und schekelten für die Bergung das Drahtseil einer Seilwinde an. Feuerwehrleute legten eine Ölsperre aus, mit der auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen wurden. Laut Wasserschutzpolizei gelangten geringe Mengen Öl und Diesel in den See. Dies sei aber von der Ölsperre aufgefangen und mit Ölbindewürfeln gebunden worden. Trotz des geringfügigen Ausmaßes leitete die Wasserschutzpolizei ein Verfahren gegen den Fahrer ein, "denn die Ursache für die Gewässerverunreinigung hat er ja gesetzt", sagte Gerd Paulus vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck. Die Staatsanwaltschaft werde nun über das weitere Verfahren zu entscheiden haben.

Unmittelbar nach der Bergung des Lastwagens mit einem Forstrückeschlepper zogen die Feuerwehren die Ölsperre wieder aus dem See. Der Lastwagen wurde abgeschleppt. "Man muss von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgehen", sagte Paulus, unter anderem mit Blick auf die Elektronik. Dies sei bei ähnlichen Unfällen in der Vergangenheit bereits nach kurzen Liegezeiten im Wasser der Fall gewesen. Angaben über die aktuelle Schadenshöhe machte er nicht.


112-magazin.de berichtete ausführlich über den Unfall:
Im Edersee versunkener Lkw aus acht Metern Tiefe geborgen (27.06.2013, mit Video u. Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

WALDECK-WEST. Ein Getränke-Lkw ist am Donnerstagmorgen komplett im Edersee versunken. Der 37 Jahre alte Fahrer, der die Personenschifffahrt beliefert hatte, konnte sich unverletzt retten und kletterte auf das Führerhaus des noch eine Weile aufschwimmenden 12-Tonners. Am Nachmittag erfolgte die Bergung, nachdem Taucher den Laster lokalisiert und eine Seilwinde angeschekelt hatten.

Der Lastwagenfahrer hatte am Donnerstagmorgen bereits seine Ladung am Fähranleger ausgeliefert, als er wieder in den Lkw einstieg und zurücksetzte. Nach einigen Metern musste er anhalten, weil sich hinter ihm ein weiteres Lieferfahrzeug befand. Anschließend sei der Fahrer vorwärts gefahren und dabei in den See geraten. Der Lastwagen schwamm noch eine Weile auf und trieb einige Meter ab, bevor er schließlich im vollen See versank.

Aufs Führerhaus geklettert und um Hilfe gerufen
Der Fahrer kletterte nach Angaben der Wasserschutzpolizei aus dem Führerhaus und kletterte aufs Dach, wo er laut um Hilfe rief. Mitarbeiter der Personenschifffahrt warfen ihm einen Rettungsring zu."Er hat sich an den Rettungsring geklammert und ich habe ihn ans Schiff gezogen", sagte Ralf Jobs, Schwager des Kapitäns Wilfried Meyer. "Der Lkw ist kurz danach komplett versunken". Im diesem Moment habe er das Geschehen eigentlich noch nicht realisiert, "man macht nur, was erfolderlich ist", sagte Jobs. "Hinterher ist man dann aber ganz flatterig, das war heftig". Zufrieden sei er darüber gewesen, dass der 37-Jährige den ungewöhnlichen Unfall unbeschadet überstanden habe.

Taucher der DLRG ermittelten die genaue Position des gesunkenen Lastwagens in acht bis zehn Metern Tiefe und markierten das Fahrzeug mit einer Boje. Glücklicherweise war der Getränkelaster beim Sinken nicht umgekippt und stand somit auch auf dem Grund des Sees noch auf den Rädern. Durch eine geöffnete Seitenklappe waren lediglich einige leere Flaschen aufgestiegen und schwammen auf dem See. Feuerwehrleute sammelten das Leergut mit dem Motorboot der Hemfurther Wehr ein.

Ölsperren weiträumig ausgelegt
Bevor die eigentliche Bergung begann, legten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hemfurth-Edersee, Sachsenhausen, Frankenberg, Korbach und Bad Wildungen Ölsperren auf dem See rund um die Unfallstelle. Kurioserweise hatten Edertaler und Wildunger Wehren genau das vor einigen Tagen geübt. Die schwimmenden Sperren sollten eventuell auslaufende Betriebsstoffe auffangen. Der Dieseltank des Lasters war jedoch so gut wie leer, andere Betriebsstoffe traten auch nicht aus. Vertreter der Unteren Wasserbehörde und des Wasser- und Schifffahrtsamtes verfolgten die gesamten Bergungsarbeiten.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, schekelten die DLRG-Taucher die Seilwinde eines Forstrückeschleppers am Heck des Lasters an. Vorsichtig und unter Beobachtung der Taucher wurde der Lkw aus dem Wasser gezogen. Tausende Liter Wasser flossen von der Ladefläche und aus dem Führerhaus hinaus zurück in den Edersee. Der Getränkelaster wurde später von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt.

Unzählige Schaulustige
Unzählige Zuschauer hatten die Bergungsarbeiten verfolgt. Aufmerksam auf den Einsatz geworden waren Einheimische und Gäste zunächst auf die vielen Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht, die an der Ederseerandstraße abgestellt waren. Etliche Fotoapparate, Videokameras und Handys der Passanten waren ebenso auf den auftauchenden Laster gerichtet wie die Kameras der Profis: Neben den heimischen Zeitungen und 112-magazin.de berichteten unter anderem auch der Hessische Rundfunk und RTL über den Unfall. Der Fahrer und auch sein Chef hätten auf derartige Aufmerksamkeit wohl gern verzichet...


Einen spektakulären Lkw-Unfall hatte es am Waldecker Schlossberg im vergangenen Jahr gegeben - geborgen wurde er mit demselben Rückeschlepper:
Lkw stürzt 100-Meter-Böschung hinab und brennt aus (15.2.2012, mit Video u. Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

WALDECK. Mit einem Baseballschläger oder einer Eisenstange hat der Fahrer eines niederländischen Autos einen Roadsterfahrer attackiert. Durch den Schlag ins Gesicht verlor der Waldecker mehrere Zähne. Der Angreifer flüchtete wortlos.

Zu dem gewaltsamen Vorfall kam es am Montagabend, als der Fahrer eines offenen Roadsters gegen 18.40 Uhr auf der Landstraße L 3256 von Waldeck-West kommend in Richtung Waldeck einen vor ihm langsam fahrenden schwarzen Mercedes A-Klasse mit niederländischem Kennzeichen überholte. Direkt nach dem Überholvorgang musste der Roadsterfahrer dann aber stark abbremsen, weil sich von vorne ein Bus näherte. Dadurch musste auch der überholte Mercedes abbremsen.

Darin ist auch sicherlich der Grund zu suchen, dass es kurze Zeit später zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Als der Roadsterfahrer in Waldeck an der Einmündung zur Sachsenhäuser Straße verkehrsbedingt anhalten musste, hielt der Mercedesfahrer hinter dem Roadster an, der Fahrer stieg aus, trat an das offene Fahrzeug heran und schlug dem 53-jährigen Roadsterfahrer aus Waldeck unvermittelt mit einem Baseballschläger oder einer Eisenstange ins Gesicht. Ohne weitere Worte setzte sich der Mann dann wieder in seinen Mercedes und fuhr von dannen. Durch den Schlag ins Gesicht verlor der Waldecker mehrere Zähne. Er wird zurzeit in einer Spezialzahnklinik behandelt.

Wo sind Niederländer abgestiegen?
Der Mercedesfahrer war etwa 30 bis 35 Jahre alt, hatte einen Oberlippenbart und einen dunklen Teint. Im Fahrzeug saß auch eine Frau, die aber nicht näher beschrieben werden kann. Die Polizei ist dringend auf der Suche nach Zeugen und fragt, wer den Vorfall beobachtet hat. Außerdem suchen die Beamten die mögliche Unterkunft der vermutlichen Urlaubsgäste aus den Niederlanden. Vermieter, bei denen ein Paar aus den Niederlanden mit einem schwarzen Mercedes 170 der A-Klasse (Diesel) abgestiegen sind, werden gebeten, sich bei der Polizeistation in Korbach unter der Nummer 05631/971-0 zu melden.

 

-Werbung-

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

NIEDER-WERBE. Ein älteres Ehepaar aus Norddeutschland hat sich am Samstagnachmittag auf der Ederseerandstraße zwischen Waldeck-West und Nieder-Werbe überschlagen. Feuerwehrleute mussten die Beifahrerin befreien, sie und ihr Mann wurden ins Krankenhaus nach Bad Wildungen eingeliefert.

Während der 70 Jahre alte Ehemann und Fahrer aus dem Landkreis Diepholz mit leichten Verletzungen davonkam, zog sich seine Frau schwerere Verletzungen zu. Der Bad Wildunger Notarzt und die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens rückten zur Unfallstelle aus und versorgten die Eheleute. Im Einsatz an der Unfallstelle waren neben den Rettungskräften die Feuerwehren aus Sachsenhausen, Nieder-Werbe und Waldeck unter Leitung von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg (Waldeck) und dessen Stellvertreter Bernd Schäfer (Sachsenhausen).

Nach Auskunft der zuständigen korbacher Polizei befand sich das Ehepaar gegen 14.10 Uhr am Samstag auf der Fahrt von Waldeck-West in Richtung Nieder-Werbe, als der 70-Jährige am Steuer offenbar aus Unachtsamkeit nach rechts auf den Bordstein am Rand der L 3086 geriet und dadurch die Kontrolle über den Opel verlor. Der Wagen prallte mit der Front gegen die sich rechts neben der Straße erstreckende Felswand, wurde davon abgewiesen, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Autodach mitten auf der Straße liegen.

Hinzukommende Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe und verständigten über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle, die umgehend den Rettungsdienst und die Feuerwehren alarmierten. Die Ederseerandstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gut eine Stunde voll gesperrt. Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und reinigten nach dem Abtransport des Opel Meriva die Fahrbahn. Die Polizei gab den Schaden mit rund 6000 Euro an - am Fahrzeug war Totalschaden entstanden.

Publiziert in Retter
Dienstag, 02 Oktober 2012 13:34

Nach Herzinfarkt reanimiert: Rettungshubschrauber

WALDECK-WEST. Nach einem medizinischen Notfall am Edersee haben die Rettungskräfte am Boden einen Helikopter angefordert. Der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 übernahm den Einsatz.

Eine 41 Jahre alte Frau hatte am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr beim Spaziergang mit ihrem Hund am Edersee in Waldeck-West einen Herzinfarkt erlitten. Der Korbacher Notarzt und die Besatzung des Edertaler Rettungswagens aus Lieschensruh eilten zur DLRG-Schulungsstation, wo die Frau versorgt wurden. Der Zustand der Frau verschlechterte sich derart, dass der Notarzt die 41-Jährige reanimieren musste und einen Rettungshubschrauber anforderte.

Weil die Kasseler Maschine Christoph 7 bereits im Einsatz war, übernahmen die Göttinger Luftretter mit der Maschine Christoph 44 den Einsatz. Der Pilot landete auf einer Wiese am Tauchsportzentrum Ronic, wohin die RTW-Besatzung die Patientin brachte. Nach der Übergabe an die Hubschrauber-Besatzung hob der rot-weiße Helikopter gegen 10.30 Uhr in Richtung Kassel ab - und zeigte sich dabei kurzzeitig vor der malerischen Kulisse von Schloss Waldeck.

Publiziert in Retter

WALDECK. Ein 56 Jahre alter Motorradfahrer aus Hamburg ist am Edersee gestürzt. Er wurde verletzt ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert.

Wie die Korbacher Polizei am Sonntag berichtete, war der Mann am Samstag gegen 16.30 Uhr mit seiner Kawasaki auf der Ederseerandstraße von Waldeck-West kommend in Richtung Edertalsperre unterwegs. Dabei geriet er in einer Kurve gegen den rechten Bordstein, der die Straße vom Geh- und Radweg abtrennt. Der 56-Jährige kam zu Fall und blieb verletzt auf dem Gehweg liegen.

Die Besatzung eines Rettungswagens und der Korbacher Notarzt rückten zur Unfallstelle aus, außerdem das an der DLRG-Station Waldeck stationierte First-Responder-Fahrzeug der Jonhanniter. Die Rettungskräfte versorgten den Motorradfahrer, der anschließend zur weiteren Behandlung ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Schaden an der Kawasaki beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 7000 Euro.


Immer wieder samstags... hat es im vergangenen Jahr auf der Strecke Kradunfälle gegeben - hier eine Auswahl:
Harley-Fahrer stürzt, Ehefrau verletzt (22.10.2011)
Nach Fahrfehler gestürzt: Motorradfahrer verletzt (15.10.2011)
Mit BMW-Motorrad gestürzt: Ehepaar verletzt (11.09.2011)

Publiziert in Retter
Mittwoch, 04 April 2012 13:52

Holzhaus-Brand im letzten Moment verhindert

WALDECK-WEST. Der mögliche Vollbrand eines aus Holz gebauten Wochenendhauses am Edersee ist am Mittwochvormittag offenbar im letzten Moment verhindert worden. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte ein Nachtspeicherofen eine Wand in Brand gesetzt - eine Frau bemerkte gerade noch rechtzeitig Rauchentwicklung, löschte selbst und schlug Alarm.

"Wäre der beginnende Brand zehn Minuten später entdeckt worden, wäre das ganze Haus möglicherweise abgebrannt", sagte der Waldecker Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg an der Einsatzstelle gegenüber 112-magazin.de. Doch sowohl das rechtzeitige Bemerken durch die Nachbarn sowie deren umsichtiges Handeln hätten dies verhindert. Das Feuer blieb dadurch auf einen Wohnraum des Gebäudes im Oberen Seeweg in Waldeck-West begrenzt.

Ein Ehepaar aus Unna, das eine Hälfte des in Holzbauweise errichteten Doppelferienhauses bewohnt und sich seit drei Tagen für die bevorstehenden Osterfeiertage am See aufhält, hatte am Dienstagabend die Nachtspeicherofen in der anderen Gebäudehälfte eingeschaltet. In den kommenden Tagen sollten Verwandte an den See kommen, man habe für diese die Räume schon mal aufheizen wollen. Als die Frau am Mittwochmorgen gegen 10.30 Uhr aus dem Haus zum See hinterblickte, sah sie aus der anderen Haushälfte Rauch durch ein Fenster nach draußen dringen. "Wir haben die Tür zugelassen, von außen mit einem Gartenschlauch gelöscht und mit dem Handy die Feuerwehr angerufen", erklärte der Feriengast aus Unna.

Wenig später trafen die alarmierten Feuerwehren aus Netze und Waldeck mit etwa 20 Personen an der Einsatzstelle ein. Die Brandschützer unter Leitung von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg rückten den Nachtspeicherofen von der Wand an, setzten das Gebäude stromlos, löschten die brennende Wand und sägten Teile des Holzfußbodens weg, um letzte Brandnester wirkungsvoll zu bekämpfen. Die Kameraden belüfteten das Wochenendhaus mit einem Hochdrucklüfter und rückten nach etwa einer Stunde wieder ab. Eine Rettungswagenbesatzung, die vorsorglich zur Brandstelle gekommen war, brauchte nicht einzugreifen. Angaben über die Schadenshöhe und den Grund für den Brand lagen zunächst nicht vor - es könnte sich aber um einen technischen Defekt am Nachtspeicherofen gehandelt haben.

Für die beiden Urlauber aus Unna hat der Brand keine Auswirkungen - ihre Gebäudehälfte blieb gänzlich unbeschädigt. Das hätte anders kommen können, sind sich die Eheleute bewusst: "Da darf man gar nicht drüber nachdenken".

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 19 März 2012 18:04

Nicht geguckt: Roller von Auto erfasst

WALDECK. Ein 61 Jahre alter Motorrollerfahrer ist am Montag von einem Auto erfasst worden, als er vom Talstation-Parkplatz der Waldecker Bergbahn auf die L 3256 einbog - nach Angaben der Polizei ohne auf den fließenden Verkehr zu achten.

Der Zweiradfahrer aus Waldeck zog sich bei dem Unfall Verletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung durch die Besatzung eines Rettungswagens und den Wildunger Notarzt in ein Wildunger Krankenhaus eingeliefert. "Dort soll der 61-Jährige bis Dienstag zur Beobachtung bleiben", sagte eine Polizeibeamtin der zuständigen Korbacher Station auf Anfrage von 112-magazin.de. Der 69 Jahre alte Autofahrer, seine mit im Wagen sitzende Ehefrau und eine weitere Mitfahrerin blieben bei dem Unfall am Montagmittag unverletzt.

Aus bislang unbekannten Gründen war der Rollerfahrer gegen 14.10 Uhr mit seinem Zweirad von dem Parkplatz an der Talstation in die vorbeiführende Landesstraße eingebogen, obwohl sich aus Richtung Waldeck der Ford Mondeo des 69-Jährigen näherte. Das Auto erfasste die Maschine, der Fahrer stürzte zu Boden und zog sich Prellungen zu. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Schaden von rund 500 Euro am Roller und weiteren 1500 Euro am Auto.

Publiziert in Retter
Seite 1 von 2

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige