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Dienstag, 26 Oktober 2021 16:41

Unbekannter beschädigt Volleyballanlage

LICHTENFELS. Mehrere hundert Euro Sachschaden richtete ein Unbekannter im Lichtenfelser Ortsteil Sachsenberg an.

In der Zeit zwischen Samstagnachmittag (23. Oktober) und Sonntagmittag (24. Oktober) durchtrennte er ein Volleyballnetz an mehreren Stellen und beschädigte außerdem die Umrandungslinien der Volleyballanlage in der Straße Neue Siedlung. Die Anlage war erst vor wenigen Wochen vom örtlichen Sportverein errichtet worden.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030.

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BAD WILDUNGEN. Am Freitagabend gegen 21.30 Uhr kam es zu einem Brand einer Gartenhütte in der Kleingartenanlage in der Bad Wildunger Rörigstraße. Die Hütte brannte vollständig aus - Personen wurden nicht verletzt. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.

Bei Eintreffen der Bad Wildunger Feuerwehr und der Polizei stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand. Es befanden sich keine Personen in der Hütte. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell ablöschen und anschließend zwei Gasflaschen herausholen, die im Außenbereich gekühlt wurden. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Hütten konnte verhindert werden, lediglich eine Kunststoffregentonne eines Nachbargrundstückes wurde durch die Hitze beschädigt. Kurz nach Mitternacht war der Einsatz der Feuerwehr am Einsatzort beendet.

Die Polizei schätzte den Schaden an der Hütte auf etwa 3000 Euro, zum Inventarschaden können bisher keine Angaben gemacht werden. Weitere Ermittlungen zur Brandursache führte die Polizei Bad Wildungen am Samstagmorgen. Demnach kann derzeit weder eine fahrlässige noch eine vorsätzliche Brandstiftung ausgeschlossen werden. Am Brandort konnten Zeugen einen jungen Mann beobachten, der kurz nach Brandausbruch mit einem Handy fotografierte oder filmte. Dieser Mann wird wie folgt beschrieben werden: Etwa 20 bis 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kurze, braune Haare, schlanke Gestalt, dunkel bekleidet mit vermutlich braunem Hoodie oder Trainingsjacke und blauer Hose.

Die Polizeistation Bad Wildungen bittet den beschriebenen jungen Mann und mögliche weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 05621/7090-0 zu melden.

Link: Brand in Bad Wildunger Kleingartenanlage - Feuerwehr zur Stelle (23.10.2021)

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Dienstag, 26 Oktober 2021 09:23

Fahrerflucht in Diemelsee - Ermittlungen dauern an

DIEMELSEE. Erneut können die Beamten der Korbacher Polizeistation einen Ermittlungserfolg verbuchen - das gesuchte Fahrzeug, das Mitte Oktober dieses Jahres in einen Unfall mit Fremdschaden verwickelt war, konnte in Heringhausen von den ermittelnden Beamten angetroffen werden.

Am 18. Oktober hatte die Polizeibehörde einen Presseaufruf über die Medien gestartet. Schnell meldeten sich einige Zeugen, die das beschädigte Fahrzeug, einen Opel Vivaro, in der Seestraße haben stehen sehen.

Was war geschehen?

Nachdem ein Opelfahrer auf der Landesstraße 3076 öffentliches Eigentum beschädigt hatte, setzte er sich ab, ohne die Behörde über die Schadenslage zu informieren. Aufgefallen war einer Streifenwagenbesatzung ein umgefahrener Leitpfosten auf der Landesstraße zwischen den Diemelseer Ortsteilen Flechtdorf und Adorf Mitte Oktober. Bei genauerer Betrachtung stellten die Beamten fest, dass abgerissene Fahrzeugteile eines Transporters in dem Flutgraben lagen. Nach derzeitigem Kenntnisstand muss der Unfallverursacher von Flechtdorf in Richtung Adorf unterwegs gewesen sein. In einer Linkskurve, kurz vor dem Abzweig in Richtung Benkhausen, kam der Fahrer mit seinem weißen Transporter nach rechts von der Fahrbahn ab und wurde in den Böschungshang gedrückt. Dabei wurde die rechte Fahrzeugseite (Beifahrerseite) und die Front vorne rechts stark beschädigt. Die am Unfallort aufgefundenen Trümmerteile deuteten auf einen weißen Vivaro der Marke Opel hin.

Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. Wir berichten zu einem späteren Zeitpunkt über die genauen Tatzusammenhänge.

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Montag, 25 Oktober 2021 11:39

Dacia landet bei Röddenau auf dem Dach

FRANKENBERG. Zwei Personen haben sich bei einem Unfall auf der Landesstraße 3076 am Sonntag leicht verletzt - es entstand ein Gesamtsachschaden von 6000 Euro.

Aus bislang ungeklärter Ursache war eine 21-Jährige aus Frankenberg gegen 15.30 Uhr mit ihrem blauen Dacia ins Schleudern geraten. Nach Angaben der Polizei war die junge Frau mit ihrem Pkw aus Richtung Röddenauer Kreisel kommend in Fahrtrichtung Frankenberg (Ruhrstraße) unterwegs, als sie in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über ihren Dacia verlor und rechts in die Leitplanke fuhr. Von dort aus prallte der Pkw nach links in die Leitplanke und kam auf dem Dach liegend, mittig auf der Straße zum Stehen. Sowohl die Fahrerin, als auch die Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen, die im Frankenberger Krankenhaus behandelt wurden.

An dem völlig zerstörten Dacia entstand nach Angaben der Polizei wirtschaftlicher Totalschaden von 4000 Euro. Die Erneuerung der beschädigten Leitplankenfelder werden etwa 2000 Euro kosten.

Link: Unfallstandort am 24.10.2021 auf der L3073.

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Sonntag, 24 Oktober 2021 10:23

Zwei Unfallfluchten im Raum Bad Arolsen

WALDECK-FRANKENBERG. Ermittlungen von zwei Verkehrsunfallfluchten haben die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen aufgenommen. Beide Unfallfluchten ereigneten sich am 22. Oktober 2021.

Innerhalb von 10 Minuten

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich die erste Flucht am Freitag in der Zeit zwischen 10.50 und 11 Uhr in Mengeringhausen in der Landstraße in Höhe der Hausnummer 25. Dort hatte ein 66 Jahre alter Mann aus Diemelstadt seinen goldfarbenen Chrysler am rechten Fahrbahnrand in Richtung Ortsmitte in einer Parkbucht abgestellt.  Bei seiner Rückkehr zum Fahrzeug lag der Spiegel seines Autos auf dem Boden. Die Polizei vermutet, dass ein vorbeifahrender Pkw den Außenspiegel von der Fahrertür getrennt hat. Es entstand Sachschaden von 1000 Euro.

Fahrradlenker trifft Pkw

Die zweite Verkehrsunfallflucht fand ebenfalls am Freitag in Bad Arolsen statt. Auf dem belgischen Platz hatte ein 70-jähriger Rentner seinen silbergrauen Renault Kadjar um 16.15 Uhr geparkt, um Einkäufe  zu erledigen. Als er 45 Minuten später zu seinem Pkw zurückkehrte, stellte er Beschädigungen im Lack und eine tiefe Delle im Blech fest. Vermutlich, so die Polizei, wurde das Auto mit einem Fahrrad beschädigt.

In beiden Fällen bittet die Polizei um Zeugenaussagen. Die Telefonnummer lautet 05691/97990

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VOLKMARSEN. Nachdem ein Muldenkipper eine Telefonleitung gekappt hat, musste die Kreisstraße zwischen Volkmarsen und Lütersheim für den Verkehr gesperrt werden.

Nach Angaben der Polizei ereignet sich der Vorfall am Freitag gegen 14.15 Uhr auf der Kreisstraße 6 im Bereich eines Steinbruchs. Ein 54 Jahr alter Mann aus Bad Emstal war zum angegebenen Zeitpunkt mit seinem Muldenkipper vom Steinbruch der Fa. Funke in Richtung Kreisstraße unterwegs. Zuvor hatte er seine Fracht im Steinbruch gelöscht, danach aber den Kipper nicht abgesenkt, sodass er bei Auffahren auf die K6 eine Telefonleitung kappte. 

Die Arbeiten an der Leitung gestalten sich derzeit schwierig, wie lange die Strecke gesperrt bleibt, konnte die Polizei nicht sagen.

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Sonntag, 17 Oktober 2021 10:51

Wildunfälle steigen im Landkreis rapide an

WALDECK-FRANKENBERG. Innerhalb einer Woche kam es Landkreis Waldeck-Frankenberg zu rund 60 Wildunfällen - die Gefahr mit Wildtieren zu kollidieren ist im Herbst am größten.

Bis zu fünfmal am Tag kollidierten Fahrzeuge mit Rehen, Wildschweinen, Dachsen, Waschbären oder Füchsen und auch Hasen in der letzten Woche. Der Herbst zählt im Langzeitvergleich zu den von Wildunfällen am stärksten betroffenen Jahreszeit. Die mit Abstand meisten Wildunfälle passieren in den Monaten Oktober und November, auch deshalb, weil das Wild weitere Wege zu den Äsungsplätzen zurücklegen muss und der Berufsverkehr sich in die Dämmerungszeiten verschoben hat.

Wild nicht ausweichen

Die Polizei rät zur Vorsicht, insbesondere auf den mit Wildwechselschildern ausgewiesenen Strecken und gibt Tipps zur Verhaltensweise bei Wildwechsel: Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten. Sobald ein Tier auftaucht, sollten Sie immer mit weiteren Artgenossen rechnen. Wenn Tiere die Straße queren, sofort abbremsen, abblenden und hupen und dabei nicht ausweichen. Dabei sollten Sie das Lenkrad festhalten und kontrolliert bremsen. Ein plötzliches Ausweichmanöver kann im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil schlimmen Folgen für alle Beteiligten enden.

Immer die Polizei informieren

Grundsätzlich sollte die Polizei über Wildunfälle informiert werden. Oft genug hört man den Satz: "Das Reh ist mir vor die Motorhaube gelaufen, ist dann unverletzt in den Wald geflüchtet". In 99 % der Fälle trifft das nicht zu, weiß ein Schweißhundeführer zu berichten, der mit solchen Aussagen immer wieder konfrontiert wird. "Die angefahrenen Tiere retten sich trotz schwerer Verletzungen in den Wald und verenden dort jämmerlich - oft dauert dieses Hinsiechen Tage, bis der Tod eintritt", so der Hundeführer. Die Polizei klärt vor Ort, was getan werden muss. In der Regel werden die Jagdpächter informiert, die mit einem brauchbaren Hund das verletzte Tier nachsuchen. Sollte kein Pächter erreichbar sein, wird ein versierter Schweißhundeführer mit der Aufgabe betraut, dem verletzten Tier nachzustellen und von seinen Leiden zu erlösen. Wichtig ist auch, dass die Polizei für den Geschädigten den Wildunfall dokumentiert. Versicherungen verlangen nämlich einen Nachweis, um den Schaden regulieren zu können.

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GEMÜNDEN/WOHRA. Eine zu schnelle Fahrweise und Alkohol im Blut brachten einen 22-jährigen Autofahrer am frühen Samstagmorgen in arge Bedrängnis.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Mann gegen 1.50 Uhr die Ortslage Gemünden vom Untertor kommend in Richtung Moischeider Straße. Am Weinberg, etwa in Höhe einer Haustechnikfirma, kam der graue Daimler nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen gemauerten Sockel und landete an einer Böschung in der Hecke. Die dabei ausgelösten Airbags verhinderten schwere Verletzungen, sodass der 22-Jährige das Auto verlassen konnte.

Ein Zeuge hatte den Unfall bemerkt und die Polizei in Frankenberg verständigt. Bei Eintreffen der Streife vor Ort strömte den Beamten Alkoholgeruch entgegen, daher wurde ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer durchgeführt - das Ergebnis veranlasste die Beamten bei dem Gemündener eine Blutentnahme im Krankenhaus durchführen zu lassen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und eine Anzeige gefertigt.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden 3000 Euro.

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Freitag, 15 Oktober 2021 14:41

Brennender Lüftungsmotor löst Feueralarm aus

BAD WILDUNGEN. Zu einem Brand der Kategorie "F2" rückte am 14. Oktober die Freiwillige Feuerwehr Bad Wildungen aus - die Einsatzkräfte konnten aber schnell Klarheit schaffen.

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Bad Wildungen und der Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort "F 2" zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Brunnenallee alarmiert. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass in einem Nebenraum im Keller ein Lüftungsmotor gebrannt hatte. Da der Raum stark verraucht war, ging ein Trupp unter Atemschutz vor um eine Abluftöffnung zu schaffen. Anschließend wurde der Raum mit einem Belüftungsgerät entraucht. 

Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul vor Ort.

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Freitag, 15 Oktober 2021 13:20

Taste 1 gedrückt - Geld weg

WALDECK-FRANKENBERG. Neben den bekannten betrügerischen Straftaten, bei denen sich die Täter fälschlicherweise als Polizeibeamte ausgeben und bei vornehmlich älteren Menschen anrufen, um diese um ihr Erspartes zu bringen, wenden die Täter inzwischen auch eine neue telefonische Betrugsmasche an.

Die willkürlich ausgesuchten und ahnungslosen Opfer werden von einem Anrufautomaten auf dem Festnetz- oder auf dem Mobiltelefon angerufen. Die Bandansage gibt vor, dass es sich um einen offiziellen Anruf des Bundessozialministeriums handelt. Mit dieser Bandansage werden Opfer unter Druck gesetzt. Angeblich soll eine missbräuchliche Verwendung der eigenen Sozialversicherungsnummer verhindert werden. Um sich zu schützen, soll das Opfer am eigenen Telefon die Taste "1" drücken.

Nachdem die Taste "1" gedrückt wurde, wird das Opfer automatisch an eine kostenpflichtige Servicehotline weitergeleitet, bei der eine Minute telefonieren, bis zu 10 Euro kosten kann. Die Täter können das Opfer damit schnell um einen drei- oder vierstelligen Betrag betrügen.

Um nicht zum Opfer dieser Masche zu werden, empfiehlt die Polizei:

  • seien Sie misstrauisch bei unbekannten Telefonnummern 
  • drücken Sie keine Tasten an ihrem Telefon, wenn Sie von einer unbekannten Person dazu aufgefordert werden
  • geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten weiter 
  • und geben Sie am Telefon keine Informationen zu Ihren Bankkonten weiter 
  • beenden Sie das Gespräch, wenn Sie Zweifel haben

Sollten Sie bereits Opfer einer telefonischen Betrugsmasche geworden sein, wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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