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VÖHL. Etwa zehn Landwirte aus der Großgemeinde Vöhl unterstützen die Feuerwehren im Kampf gegen drohende Waldbrände. Aufgerufen dazu hatte Gemeindebrandinspektor Marco Amert am Freitag, nachdem das hessische Umweltministerium (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) die zweithöchste Alarmstufe bekannt gab.

"Um bei der trockenen und heißen Witterung auf Einsätze im Bereich von Wald- und Flachenbränden vorbereitet zu sein, konnten wir innerhalb von einer halben Stunde auf die Hilfe bei der ortsansässigen Landwirte zählen", so Gemeindebrandinspektor Amert.  Rund 60.000 Liter Löschwasser in Güllefässern oder Wasserfässern stehen für Einsätze verteilt, in der Nationalparkgemeinde Vöhl bereit. "Für jeden weiteren Schlepper mit einem wasserführenden Güllefass sind wir dankbar", so Amert gegenüber unserer Redaktion.

Am Freitag unterstützten Landwirte aus Herbelhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) mit Güllefässern die Löscharbeiten an einem Mähdrescher an der Kreisstraße 109.

Link: Mähdrescher brennt an Kreisstraße 109, Flächenbrand verhindert (7.8.2020)

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Das hessische Umweltministerium hat ab dem 6. August, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst. Die Aussicht auf ein Anhalten der Wetterlage ohne größere landesweite Niederschläge macht diesen vorsorgenden Schritt erforderlich.

Ein vorübergehender Rückgang der Temperaturen und lokale, geringe Niederschläge am Wochenende und zu Wochenbeginn haben zu keiner Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Weite Teile Hessens sind seit Wochen ohne ergiebige Niederschläge geblieben. Der gesamte Juli brachte für Hessen nur rund 1/3 der durchschnittlichen Niederschläge. Bedingt durch das Andauern der trockenen Witterung verschärft sich die Waldbrandgefahr in ganz Hessen.

Das Ministerium bittet alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Für die im Einzelfall erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird bereits jetzt um Verständnis gebeten.

Bereits bestehende Einschränkungen sind unbedingt einzuhalten. Im Ausnahmefall ist auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen nicht ausgeschlossen. Eine Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren. Zusätzlich werden die gefährdeten Gebiete durch Luftbeobachtungen der Polizeifliegerstaffel  verstärkt. 




Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Nachdem die Stadt Korbach ihre Grillplätze und Feuerstätten aufgrund der anhaltenden Trockenheit geschlossen hat, zieht nun auch die Stadt Bad Arolsen nach - bis auf Weiteres darf kein Feuer entfacht werden, auch das Rauchen in Wäldern ist zu unterlassen.

Bad Wildungen

Am heutigen Samstag wurden die Wehren aus Bad Wildungen und Wega alarmiert. Gegen 9.15 Uhr rückten die Einheiten zu einem Flächenbrand von etwa 100 m² zur Mühlwiese aus. Unter Vorname von drei C-Rohren war das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht worden. Zu den Nachlöscharbeiten wurde die Wärmebildkamera des Staffellöschfahrzeuges eingesetzt. Insgesamt waren vier Fahrzeuge im Einsatz.

Etwa 75 Minuten nach dem ersten Einsatz wurden die Wehren Bad Wildungen und Reinhardshausen gegen 10.35 Uhr alarmiert. In der Straße Zum Hahnberg brannte ein Baumstamm, den die Kameraden mit einem C-Rohr rasch ablöschen konnten. Die Ursache des Feuers ist unklar.

Bad Arolsen

Auch die Brandschützer aus Bad Arolsen und Landau waren am Freitagabend im Einsatz. Am Burggrund, unterhalb "Hintere Heidestraße" in Landau, wurde um 20.15 Uhr ein Waldbrand gemeldet. Unter der Einsatzleitung von Stadtrandinspektor Karl-Heinz Meyer gingen etwa 30 Einsatzkräfte mit zwei Mehrstrahlrohren vor und dämmten das Feuer ein. Um sämtliche Glutnester zu löschen, wurde der Boden aufgewühlt und mit einer Wärmebildkamera abgesucht. Schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten an dem steilen Hang auch deshalb, weil die Brandschützer nur von oben an die Einsatzstelle herankommen konnten. Um 21.30 Uhr gab der Stadtbrandinspektor Entwarnung: "Feuer aus" wurde an die Leitstelle gefunkt. Eine Brandwache blieb aus Sicherheitsgründen bis 22.30 Uhr vor Ort.

Edertal

Ebenfalls im Einsatz war die Gemeinschaftswehr Giflitz/Bergheim mit 15 Freiwilligen am Samstagmorgen, nachdem ein Lager an einer Rundballenpresse heißgelaufen war. Der Landwirt bemerkte die Flamen und zog die brennende Maschine auf den nächsten Feldweg bei Bergheim. Mittels Feuerlöscher kämpfte der Landwirt gegen die Flammen an. Die um 9.25 Uhr alarmierte Gemeinschaftswehr rückte mit zwei Fahrzeugen an und löschte die Rundballenpresse ab. Zur Sachschadenshöhe liegen noch keine Ergebnisse vor. Nach 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte in ihren Standort zurückkehren.

Burgwald

Ungeklärt ist ein Brand an der Bundesstraße 252 zwischen Ernsthausen und Bottendorf, in Höhe eines Parkplatzes. Dort brannten Freitagabend etwa 25 m² Waldboden. Ein Verkehrsteilnehmer hatte die Rauchentwicklung erkannt und die Leitstelle um 23.35 Uhr alarmiert. Gemeindebrandinspektor Ayora Escandell rückte mit drei Fahrzeugen an. Mit dabei waren die Wehren aus Burgwald, Bottendorf und Ernsthausen, die in Absprache mit der Polizei die Einsatzstelle ausleuchteten und die B 252 im Tätigkeitsabschnitt halbseitig sperrten. Mit Wärmebildkameras wurden immer wieder Glutnester entdeckt, sodass sich der Einsatz bis nach Mitternacht hinzog.   (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 20 Juli 2018 08:54

Waldboden brannte zwischen Asel und Basdorf

VÖHL. Fehlender Regen und die ausgetrocknete Natur forderten am Donnerstagnachmittag die Vöhler Ortsfeuerwehren heraus. Zwischen Basdorf und Asel, in der Nähe der Kläranlage, brannte der Boden in einem Fichtenwald, der Dank des schnellen Löschangriffs der Ehrenamtlichen erfolgreich bekämpft werden konnte.

Wie Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk auf Nachfrage mitteilte, standen etwa 50 m² Waldboden in einem Fichtenwald in Brand. Alarmiert wurden die Brandschützer um 16.34 Uhr durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, nachdem ein Zeuge aufsteigenden Rauch aus einem Fichtenwald bemerkt hatte. In einer Stärke von 22 Aktiven aus den Ortsteilen Basdorf, Asel und Vöhl wurden das Feuer mit einer Wassermenge von 2000 Litern gelöscht, sowie der Waldboden mit einem Strahlrohr unter Vollstrahl aufgewühlt.

Mittels Wärmebildkamera wurde der Waldboden im Nachgang auf mögliche Glutnester abgesucht. Nach Angaben des Einsatzleiters war das Feuer im Begriff auf die harzigen Fichten überzugreifen, konnte aber rechtzeitig gelöscht und somit ein ausgedehnter Waldbrand verhindert werden.

Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt, teilte Polizeisprecher Volker König mit. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 26 Mai 2012 21:31

Wiese in Flammen: Feuer schnell gelöscht

SIEGEN. Zu einem Wiesenbrand wurden am Samstagabend gegen 19.50 Uhr die Feuerwehr-Einsatzkräfte der Löschgruppe Hain in ein, an den Wallauer Weg angrenzendes Waldstück gerufen.

Ein aufmerksamer Bürger hatte den Wiesenbrand  bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Als diese wenige Minuten später dort eintraf, brannten etwa fünf Quadratmeter Wiesenfläche. Den Wehrleuten gelang es, den Brand unter Vornahme eines C-Rohres, schnell zu löschen. Wodurch der Brand entstanden ist, ist derzeit noch unklar.

Durch die aktuelle Trockenheit und Hitze der letzten Tage ist die Waldbrandgefahr auch in Siegen-Wittgenstein enorm angestiegen. Der Deutsche Wetterdienst hat eine erhöhte Waldbrandgefahrenlage ausgegeben.

Publiziert in SI Feuerwehr

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