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VÖHL/BASDORF. Ein früher von Kindern zum Spielen genutzter Bretterverschlag und mehrere Raummeter Brennholz sind im Wald bei Basdorf in Brand geraten. Die Feuerwehren, die zu einem Waldbrand alarmiert worden waren, löschten das Feuer ab. Die Brandursache ist bislang unklar, Brandstiftung ist aber nicht auszuschließen.

Ursprünglich wurden die Wehren aus mehreren Vöhler Ortsteilen und aus Korbach (Tanklöschfahrzeuge) am Freitagabend zu einem Waldbrand am ehemaligen Kinderheim in der Straße Masloh am Vöhler Ortsrand alarmiert. Auf der Anfahrt zur gemeldeten Brandstelle sahen die Feuerwehrleute eine Rauchsäule auf der anderen Seite der Landesstraé 3086 zwischen Vöhl und Basdorf. Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk überprüfte das ehemalige Kinderheim, wo es nicht brannte, und nannte den anrückenden Kräften den neuen Einsatzort bei Basdorf.

Dort brannte ein etwa vier mal vier Meter großer Bretterverschlag, den laut Schenk Kinder vor mehreren Jahren im Wald gebaut worden war. Außerdem etwa zwei bis drei Raummeter Brennholz, das dort in Meterstücken aufgeschichtet lagerte, waren bereits vom Feuer ergriffen. Die Laubbäume, die um den Brandherd standen, waren durch Hitze und Flammen bereits sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. "Anfangs bestand die Gefahr, dass sich der Brand weiter ausbreitet", sagte der Einsatzleiter mit Blick auf den zu dieser Zeit herrschenden böigen Wind.

Die Feuerwehren aus Basdorf, Asel, Vöhl, Marienhagen und Herzhausen waren mit 50 Personen im Einsatz. Die alarmierten Tanklöschfahrzeuge aus Korbach konnten die Alarmfahrt in Höhe Dorfitter abbrechen und wieder zum Stützpunkt in die Kreisstadt zurückkehren. Die Schadenshöhe schätzte Schenk als gering ein.

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Publiziert in Feuerwehr

LÖHLBACH. Einen Böschungsbrand haben die Feuerwehren aus Löhlbach, Haina und Frankenau am Dienstagabend gelöscht - ursprünglich war befürchtet worden, dass es sich um einen Waldbrand handelt.

Der Alarm ging gegen 22 Uhr bei den Feuerwehren ein. In der Nähe der Wesetalstraße sollte es im Wald brennen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich aber "nur" um den Brand von Gestrüpp und trockenem Laub an einer Böschung im Waldgebiet Mühlenberg nördlich von Löhlbach. Das Feuer umfasste eine Fläche von etwa 30 Quadratmetern. Der Baumbestand wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Die Brandursache stand zunächst nicht fest. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe das Feuer ausgelöst haben könnte.


Kürzlich gab es einen ähnlichen Brand bei Hof Lauterbach - Ursache unklar:
Waldbrand befürchtet: Trockenes Laub und Gestrüpp brennen (10.05.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

OBERNBURG/HOF LAUTERBACH. Ein befürchteter größerer Waldbrand zwischen Obernburg und Hof Lauterbach hat sich am Dienstagmittag als ein Bodenfeuer am Waldrand entpuppt. Die alarmierten Wehren löschten brennendes Gestrüpp und trockenes Laub und verhinderten ein Übergreifen auf das Waldstück.

Der Alarm ging nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk um kurz nach 13 Uhr ein. Wegen der Meldung eines größeren Waldbrandes wurden laut Schenk die Wehren aus Obernburg, Thalitter, Dorfitter und Marienhagen sowie die Korbacher Kameraden mit zusätzlichen Tanklöschfahrzeugen alarmiert.

Beim Eintreffen an der Brandstelle habe sich schnell herausgestellt, dass es lediglich am Rande eines Wirtschaftsweges in direkter Nähe zum Wald brennt. Die 22 Kameraden der Vöhler Ortsteile löschten den Brand mit etwa 3500 Litern Wasser, die Korbacher Wehr brach die Einsatzfahrt ab. Die Brandursache war zunächst unklar.


Die Vöhler und Korbacher Kameraden waren am 1. Mai gemeinsam in Obernburg im Einsatz:
Schwelbrand mit einem Toten: Feuer brach am Herd aus (01.05.2016, mit Fotos)

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ELLERINGHAUSEN. Zu einem vermeintlichen Waldbrand ausgerückt sind am Samstagabend mehrere Wehren der Großgemeinde Twistetal: Das zwischen Elleringhausen und Volkhardinghausen gemeldete Feuer entpuppte sich als Lagerfeuer an der Grillhütte.

Da das Feuer offenbar nicht angemeldet war, musste die Leitstelle beim Anruf eines Passanten davon ausgehen, dass es sich tatsächlich um einen Brand im Wald handelt. Mehrere Wehren wurden daher gegen 19.30 Uhr per Sirene und Funkmeldeempfänger alarmiert. Die Brandschützer gaben nach ihren Eintreffen aber rasch Entwarnung, einzugreifen brauchten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht. Auch eine Streife der Polizeistation Bad Arolsen war vor Ort.

Osterfeuer ankündigen
Wer gern am Lagerfeuer steht, den erwarten am Osterwochenende zahlreiche (angemeldete) Osterfeuer in der Region. 112-magazin.de will in der Woche vor Ostern möglichst viele Termine nennen und bittet die Veranstalter daher schon jetzt um Information per Mail an info(at)112-magazin.de. Folgende Angaben sind für die Veröffentlichung wünschenswert: Genauer Ort der Veranstaltung (Stadt/Großgemeinde, Ortsteil, Platz- oder Gemarkungsname), Veranstalter, Tag und Uhrzeit sowie eventuell Angaben über besondere Aspekte wie Rahmenprogramm. Die Veröffentlichung ist natürlich kostenlos.

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Publiziert in Feuerwehr

VÖHL. Ein unbekannter Täter hat seit Anfang April an bisher fünf Stellen in der Großgemeinde Vöhl Feuer gelegt. Durch die kleineren Bodenbrände südlich und nördlich des Edersees entstand ein Schaden in vierstelliger Höhe.

Die Zündeleien fingen am 8. April an, als der der Unbekannte in Vöhl nachmittags gegen 15 Uhr in der Waldgemarkung Sternberg ein Feuer entfachte. Hier brannte Waldboden an einer Wegeböschung. Die Feuerwehr löschte das Bodenfeuer rasch ab. Eine Woche später, am 15. April, brannte um 16 Uhr in Asel eine Kleinfläche an einer Straßenböschung am Wendehammer an der Hohen Fahrt. Am Montagnachmittag, 20. April, meldete ein Zeuge dann um 15.30 Uhr ein Feuer in einem Waldstück bei Schmittlotheim. Im Schneidersbergweg brannte in der Nähe eines Hochbehälters der Waldboden auf einer Fläche von etwa fünf Hektar (wir berichteten, zum Artikel hier klicken). Die Feuerwehr war schnell vor Ort, brauchte in dem unwegsamen Gelände aber gut zwei Stunden zum Löschen.

Die Serie setzte sich am 11. Mai fort, als der Unbekannte gegen 13.30 Uhr bei Harbshausen zündelte. In der Gemarkung Himmelsbreite abseits der Waldwege verursachte der Täter ein Bodenfeuer. In Basdorf war der Zündler dann schließlich am 18. Mai aktiv und entzündete gegen 14 Uhr am Wiebkestein Holz, das auf dem Boden lag.

Die Polizei geht von einem Tatzusammenhang aus und ermittelt in allen Fällen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung und ist auf der Suche nach Zeugen. Wer an einem oder mehreren Tatorten entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Korbach zu melden. Die Rufnummer lautet 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei

HAINA/GEMÜNDEN. Kleine Ursache, große Auswirkung: Zu einem Großeinsatz in der Vitos-Klinik in Haina-Kloster sind am Dienstagnachmittag die Feuerwehren aus Haina-Kloster, Halgehausen/Bockendorf, Löhlbach, Frankenberg, Gemünden und Bad Wildungen ausgerückt. Der Leitstelle war gegen 15.45 Uhr ein Küchenbrand in der Klinik mit gefährdeten Personen gemeldet worden.

Zum Glück hatte die Rauchentwicklung in einer etwa 15 Quadratmeter großen Teeküche der Klinik aber nur eine relativ harmlose Ursache: In einer Mikrowelle war ein Brot zu intensiv erhitzt worden, dadurch verqualmte die ganze Küche. Menschen waren nicht in Gefahr. Aufgrund dieser Rückmeldung kehrten die auf der Anfahrt befindlichen Feuerwehren aus Frankenberg, Gemünden und Bad Wildungen wieder um. Auch der ELW 2, eine rollende Leitstelle für Großschadenslagen, wurde besetzt und rückte von Korbach in Richtung Haina aus. Die Kameraden brachen aber die Einsatzfahrt unterwegs ab.

Vor Ort waren letztlich drei Wehren aus der Großgemeinde Haina-Kloster. Die Einsatzkräfte mussten allerdings mit schwerem Atemschutzgerät in die verqualmte Teeküche der Klinik vordringen, um das Brot und auch die Mikrowelle entsorgen zu können. Die Einsatzleitung hatte Hainas Wehrführer Thomas Bahr, insgesamt 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Um die Teeküche wieder rauchfrei zu bekommen, setzten sie auch einen Hochdrucklüfter ein. Der Einsatz dauerte bis 16.30 Uhr, dann rückten die Brandschützer wieder ab.

Zehn Patienten der betroffenen Station waren vom Klinikpersonal zwischenzeitlich bereits evakuiert und in andere Aufenthaltsbereiche der Einrichtung gebracht worden. Vor Ort waren auch der neue stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer (Ernsthausen) und Hainas Ortsvorsteher Gerhard Bornscheuer.

Zeitgleich Feuer im Wald bei Gemünden
Wenige Minuten vor dem Einsatz in Haina waren auch die Kameraden aus Gemünden ausgerückt: Im Waldgebiet am Jeust Richtung Moischeid brannte Reisig auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern. Die Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor André Boucsein rückten mit drei Fahrzeugen aus und löschten das Bodenfeuer. Dabei unterstützte ein Waldarbeiter die Feuerwehrleute mit einem Forstschlepper. Nur so sei es möglich gewesen, den Brand wirkungsvoll zu löschen, sagte am Abend ein Polizeibeamter. Entdeckt hatte das Feuer der zuständige Revierförster.


Zu einem Feuer im Wald war es erst am Vortag bei Schmittlotheim gekommen:
Vöhl: Fünf Hektar Waldboden an Steilhang in Flammen (20.04.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

SCHMITTLOTHEIM. Ein Bodenfeuer an einem Steilhang im Wald bei Schmittlotheim hat am Montagnachmittag auf einer Fläche von etwa fünf Hektar gewütet. Wodurch der Brand, der auch auf einige Bäume übergriff, ausgelöst worden war, stand zunächst nicht fest. Im betroffenen Gebiet oberhalb eines Wanderweges waren rund 60 Feuerwehrleute aus mehreren Vöhler Ortsteilen im Einsatz.

"Das war eine knappe Sache", erklärte der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk am Abend gegenüber 112-magazin.de. Das Feuer hätte sich durchaus zu einem größeren Waldbrand ausbreiten können. Es sei derzeit sehr trocken im Forst, die Waldbrandgefahr sei sehr hoch. "Wir haben sehr viel trockenes Laub und Reisig am Waldboden", sagte Schenk, jedoch seien Gräser und andere Grünpflanzen noch nicht ausreichend gewachsen, um eine Brandgefahr zu verringern. Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder auch eine Glasflasche könnten bereits ausreichen, einen Waldbrand auszulösen.

Der Brand am Montag, der eine große Rauchsäule auslöste, wurde gegen 15.30 Uhr gemeldet. Daraufhin alarmierte die Leitstelle zunächst die Feuerwehren aus Schmittlotheim, Kirchlotheim, Ederbringhausen und Herzhausen, später wurde noch die Wehr aus Buchenberg nachalarmiert. Die Brandschützer unter Leitung von Schenk und seinem Stellvertreter Marco Amert nutzten den Teich oberhalb der Gaststätte Zum Elsebach für die Wasserentnahme, mit zwei B-Leitungen förderten die Einsatzkräfte das Löschwasser den Steilhang hinauf.

Landwirte unterstützen Feuerwehren mit Güllefässern
Mit insgesamt neun C-Rohren löschten die Kameraden den Brand, der sich auf eine geschätzten Fläche von 50.000 Quadratmeter ausgebreitet hatte. Vor allem Laub, Zweige und Äste brannten, allerdings griffen die Flammen an einigen Stellen auch auf die Bäume über. Mehrere Landwirte unterstützten die Feuerwehrleute, indem sie mit Güllefässern insgesamt 21.000 Liter weiteres Löschwasser zum betroffenen Waldgebiet brachten. "Das funktioniert bei uns stets sehr gut", lobte Schenk die Zusammenarbeit mit den heimischen Bauern.

Von den Löscharbeiten machten sich im Laufe des Nachmittags auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und sein neuer Stellvertreter Bernd Berghöfer ein Bild. Gegen 17.15 Uhr meldeten die beiden Einsatzleiter "Feuer aus", anschließend wurde der Waldboden großzügig gewässert, um ein späteres Wiederaufflammen zu verhindern.

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Publiziert in Feuerwehr

BATTENBERG. Mit dem Stichwort "Waldbrand" ist die Battenberger Feuerwehr an den Herrenacker alarmiert worden. Dort brannte aber lediglich Baumschnitt, die Wehr unter Leitung von Stadtbrandinspektor Michael Wenzel brauchte nicht einzugreifen.

Der Alarm ging am Freitagabend gegen 18.50 Uhr bei den freiwilligen Einsatzkräften ein, die sofort zur Feuerwache eilten und von dort aus zu dem gemeldeten Waldbrand am Herrenacker ausrückten. Dort waren am Freitag Bäume gefällt worden und der Schlagabraum wurde verbrannt. Da das Feuer nicht komplett abgebrannt war, ging ein aufmerksamer Anwohner am Abend von einem Waldbrand aus. Der Anrufer teilte der Leitstelle im Notruf auch einen Feuerschein mit.

Die Feuerwehr war mit zehn Kameraden vor Ort, griff aber nicht ein. Der Einsatzleiter sah keine Notwendigkeit, da das Feuer ohnehin bald ausgehen würde. Die Kameraden rückten unverrichteter Dinge wieder ab.


Link:
Feuerwehr Battenberg

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Hubschrauberbesatzungen der hessischen Polizeifliegerstaffel haben im vergangenen Jahr 48 vermisste Personen gefunden - auch in Waldeck-Frankenberg. Hier waren die Maschinen mehrfach auch nach Verbrechen oder zu Übungen im Einsatz.

Hessenweit spürten die Besatzungen der Polizeihubschrauber nach Verbrechen gut ein Dutzend flüchtige Personen erfolgreich auf und sorgten durch hinzu gezogene Polizeikräfte am Boden für Festnahmen. "Als besonders hilfreich erwies sich der Hubschraubereinsatz im Rahmen der Gefahrenabwehr bei der Personensuche. So konnten durch die Besatzungen der mit Wärmebildtechnik ausgestatten Polizeihubschrauber 48 vermisste Menschen, die sich zum Teil in hilflosen und lebensbedrohlichen Situationen befanden, aufgefunden und medizinischer Versorgung zugeführt werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Bereitschaftspolizei.

3600 Flugeinsätze im Jahr 2014
Zur Bewältigung von mehr als 3600 Flugeinsätzen verbrachten die Piloten der Polizeifliegerstaffel etwa 2000 Stunden im Cockpit der Polizeiluftfahrzeuge. Neben Fahndungs- und Suchflügen verbergen sich hinter den Einsatzflügen die unterschiedlichsten Einsatzanlässe, wie etwa die Unterstützung der Polizeipräsidien durch Videoübertragung bei Veranstaltungs- und Demonstrationslagen, Luftaufklärung vor der Sprengung von Weltkriegsbomben oder auch Fotoaufnahmen nach schweren Verkehrsunfällen oder Flugzeugabstürzen - wie im vergangenen Sommer bei Nieder-Werbe.

Zu den Einsatzerfolgen zählen unter anderem auch festgestellte Gewässerverschmutzungen - beispielsweise nach einem Vorfall mit Heizöl am Diemelsee (wir berichteten, hier klicken). Nicht zuletzt entdeckten die fliegenden Polizisten bei Überwachungsflügen zahlreiche Waldbrände im Hochsommer, die der Feuerwehr gemeldet wurden. Mit Spezialausrüstung ist die Fliegerstaffel auch selbst in der Lage, Waldbrände aus der Luft zu bekämpfen. Das übte die Staffel im vergangenen Jahr unter anderem am Edersee (wir berichteten, hier klicken).

Rund um die Uhr mit vier Maschinen einsatzbereit
Die Polizeifliegerstaffel Hessen ist am Flugplatz Egelsbach stationiert und steht rund um die Uhr mit drei Hubschraubern des Typs Eurocopter 145 sowie einem zweimotorigem Flugzeug des Typs P 68 Observer 2 für Flugeinsätze zur Verfügung.

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Publiziert in Polizei

ASEL/WALDECK. Nicht nur in Waldbrandgebieten in Südeuropa oder Amerika werden Flammen aus der Luft bekämpft: Auch in Hessen sind Löscheinsätze von Helikoptern aus möglich. Die Fliegerstaffel der Polizei übt derzeit am Edersee das Aufnehmen und punktgenaue Abgeben von Löschwasser mit einem als Bambi-Bucket bezeichneten Spezialbehälter.

Vor allem an bewaldeten Steilhängen, wie sie rund um den Edersee zu finden sind, macht das Löschen aus der Luft durchaus Sinn: Die Flächen sind für die Feuerwehren mit Fahrzeugen schwer oder gar nicht zu erreichen, eine Wasserförderung über lange Wegstrecken dauert lange und ist damit wenig effektiv. Mit einem Hubschrauber jedoch lässt sich das Wasser aus dem See in Minutenschnelle aufnehmen und über der Brandstelle abwerfen. Innerhalb kurzer Zeit sind so mehrere tausend Liter Löschwasser an Ort und Stelle. Aus der Luft lässt sich das Ausmaß eines Feuers weitaus genauer beurteilen.

Die Piloten, Co-Piloten und Operator der hessischen Polizeifliegerstaffel übten den Einsatz dieser aus Amerika stammenden Löschtechnik am Mittwoch mehrere Stunden lang: Nachdem auf dem Flugplatz bei Waldeck der orangefarbene Bambi-Bucket montiert worden war, nahmen die fliegenden Polizisten Kurs auf Asel: An einem von der Wasserschutzpolizei markierten Bereich ging der Pilot mit dem Eurocopter EC 145 in einen Schwebeflug knapp über der Wasseroberfläche. Der Behälter tauchte dabei in den See ein und lief voll. Nach einigen Sekunden stieg die Maschine wieder und flog hinauf zum Wald oberhalb der Jugendherberge Hohe Fahrt. Auf einer als "Brandstelle" angenommenen Fläche ließen die Polizisten das Löschwasser dann per Knopfdruck zu Boden schießen.

Bei dem Training am Mittwoch übten die Polizisten der Fliegerstaffel den effizienten Einsatz dieser Löschtechnik und die dazu notwenige Kommunikation - innerhalb der Crew im Helikopter, aber auch mit Kontaktpersonen am Boden. Im Ernstfall können zum Beispiel Feuerwehrleute oder Mitarbeiter der Forstverwaltung den Hubschrauber einweisen. Die vielen Trainingsflüge der Beamten verfolgten von beiden Seeseiten aus mehrere Zuschauer. Auch für die Gäste der Ederseefähre zwischen Asel-Süd und Asel bot sich ein spannendes Bild: Nur wenige Meter vom Asel-Stein entfernt "stand" der Hubschrauber immer wieder über dem See.

Das Training der in Egelsbach stationierten Staffel wird am Donnerstag fortgesetzt. Etwa zwischen 9 und 14.30 Uhr ist die Maschine dabei immer wieder bei Asel zu sehen.


Weitere Bilder der Übung, aufgenommen von Helikopter-Fotografin Sarah Pfannkuch:
Waldbrandübung der Polizeifliegerstaffel (13.08.2014)

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Publiziert in Polizei
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