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WETHEN/WARBURG. Zu einem Einsatz bei Wethen mussten die Feuerwehren aus Rhoden und Wethen am Sonntag ausrücken - etwa 30 Ehrenamtliche unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Volker Weymann waren an einer Rettungsaktion bei der Kibitzmühle beteiligt.

Nach Angaben der Polizei war ein 78-jähriger Landwirt aus Warburg (Kreis Höxter) mit Mäharbeiten auf seiner Wiese beschäftigt. Technische Probleme am Frontmähwerk ließen den Senior vom Deutz absteigen, um nach dem Problem zu schauen. Dabei setzte sich der Schlepper infolge einer nicht angezogenen Handbremse in Bewegung und erfasste den rechten Unterschenkel des Mannes, überrollte diesen und kam führerlos nach etwa 300 Metern in einem Graben kurz vor der Autobahn (A 44) zum Stehen.

Ein abgesetzter Notruf erreichte um 15.55 Uhr die Rettungsleitstelle, die umgehend Polizei, Notarzt, eine RTW-Besatzung und die Feuerwehren alarmierte. Bei Eintreffen der Feuerwehr ließ Volker Weymann den Trecker aus dem Graben ziehen, um Öl aus der beschädigten Ölwanne aufzufangen. Zeitgleich wurde der Patient nach der ärztlichen Untersuchung mit einer Schleifkorbtrage zum RTW transportiert.

Verletzt wurde der Senior mit dem RTW in das Krankenhaus nach Warburg gefahren und dort aufgenommen. (112-magazin)

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OSSENDORF/WETHEN. Ein Unfall auf der Wethener Straße (K14) zwischen dem Warburger Ortsteil Ossendorf und Diemelstadt-Wethen am späten Sonntagnachmittag, rief Polizeikräfte aus dem Kreis Höxter und aus Waldeck-Frankenberg auf den Plan. Während die schwerverletzte Fahrerin (49) des Volkswagens in eine Klinik geflogen wurde, suchte der Beifahrer sein Heil in der Flucht.

Wie es zu dem Unfall auf der Kreisstraße 14 kam, darüber machte die Pressestelle der Polizei in Höxter zunächst keine Angaben. Fest steht, dass die Feuerwehr Warburg um 18.41 Uhr alarmiert wurde, um auslaufende Betriebsstoffe bei einem verunfallten Pkw im Nahbereich der Diemel aufzunehmen - auch eine Personensuche wurde angekündigt. Die Kameraden der Feuerwehr Diemelstadt erreichte um 19.28 Uhr die Alarmierung. Unter der Leitung von Volker Weyman (SBI Diemelstadt) stießen die Kameraden aus Wethen zum Einsatzleitstand, der auf Ossendorfer Gebiet aufgebaut worden war hinzu. Hauptaufgabe war es, die vermisste Person zu suchen.

Was war passiert?

Nach ersten Erkenntnissen befuhr die Fahrerin eines schwarzen Golf V die K 14 von Ossendorf in Richtung Wethen. Etwa 80 Meter vor der Diemelbrücke kam der GTI nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der vorderen, linke Seite gegen einen massiven Straßenbaum. Dabei wurde der in Litauen zugelassene Pkw nach rechts in den Wiesengrund geschleudert, wo er völlig demoliert stehen blieb. Scheinbar unverletzt konnte der Beifahrer flüchten - wohin, sollte sich erst später klären. Die Fahrerin selbst gilt als schwerverletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.   

Hundestaffel, Polizeikräfte, Feuerwehr, DRK und Hubschrauber im Einsatz

Während ein Polizeihubschrauber über der Unfallstelle kreiste und auch die nähere Umgebung mit technischem Gerät absuchte, koordinierte Stadtbrandinspektor Jürgen Rabbe und der stellvertretende Leiter der Warburger Feuerwehr Markus Müller den Rettungseinsatz. Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK suchten die Umgebung ab, sichteten Brücken und Feldholzinseln entlang der Diemel, um die Person zu finden - leider ohne Ergebnis. Auch die Rettungshundestaffel des DRK, die eigens aus Ober-Waroldern zum Einsatz gerufen wurde, war vor Ort. Um auch den hessischen Teil von der Landesgrenze über Wethen bis nach Diemelstadt abzusuchen, baten die Kollegen aus Höxter die Bad Arolser Beamten um Unterstützung, jedoch konnte der Flüchtige zunächst nicht angetroffen werden. Fündig wurden die Beamten allerdings in der Wohnung des Gesuchten in Rhoden - dort klickten dann auch die Handschellen.

Fahrzeug sichergestellt

Mit einsetzender Dämmerung begann der Abschlepper mit der Bergung des Unfallwagens, der Golf wurde auf Anweisung der Polizei sichergestellt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Wethener Straße am 19. Mai 2019

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DIEMELSTADT-WREXEN. Weithin sichtbarer Feuerschein, Qualmwolken und Explosionen im Ortsteil Wrexen riefen am frühen Mittwochmorgen die Wehren aus Wrexen, Rhoden, Bad Arolsen, Hespringhausen, Warburg und Wethen zu einem Einsatz in die Hermann-Scipio-Straße auf den Plan.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Florian Kistner gegenüber 112-magazin.de, an der Einsatzstelle mitteilen konnte, waren etwa 80 Freiwillige im Einsatz. Alarmiert wurden die Wehren durch die Leitstelle um 4.51 Uhr, mit dem Stichwort "F3, Explosionen, Brand in Wrexen". Ein Lkw-Fahrer der Spedition Varlemann, hatte den Brand bemerkt und umgehend über die Notrufnummer 112 den Alarm ausgelöst. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Explosionen zu hören: Ob die im Gebäude befindlichen Gasflaschen explodierten, oder Lkw-Reifen, darüber liegen noch keine Informationen vor. Zusätzliches "Futter" dürften die Flammen durch eingelagertes Heizöl, Schmierstoffe, Gasflaschen und Lösungsmittel erhalten haben. 

Bei Eintreffen der Wehren am Einsatzort standen Werkstatt und Waschhalle des Logistikunternehmens bereits in Vollbrand. Funkenflug, Feuer und dichte Rauchschwaden loderten aus dem Dach heraus. Da sämtliche Türen und Tore der Lagerhalle verschlossen waren, konnten die Brandschützer anfänglich nur über die angeforderten Drehleitern den Brandherd bekämpfen. Dazu wurden Tanklöschfahrzeuge herangezogen, eine Löschwasserversorgung durch Hydranten und durch die nahegelegene Orpe aufgebaut. Zunächst vereitelten die Brandschützer ein Übergreifen der Flammen auf ein weiteres Wirtschaftsgebäude und ein angrenzendes Wohnhaus. Im rückwärtigen Bereich der Firma Varlemann wurden die Kameraden aus Warburg mit ihrer Drehleiter aktiv. Vom Vorderhof aus konnten die Einsatzkräfte aus Bad Arolsen unter Atemschutz gegen das Flammeninferno mit ihrer Drehleiter vorgehen. Mehrere Teams, die mit Atemschutzgeräten ausgerüstet waren, standen im wechselndem Einsatz. Als die Alutore anfingen zu schmelzen, wurde der Brand zusätzlich vom Boden aus, mit Löschwasser bekämpft. 

Unter Leitung von Diemelstadts Stadtbrandinspektor Volker Weymann konnte der Brand gegen 7.30 Uhr, weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Auch Bürgermeister Elmar Schröder machte sich bereits um 5.20 Uhr vor Ort ein Bild vom Ausmaß des Brandes. Den Rathauschef interessierte darüber hinaus  auch das abfließende Löschwasser, das sich im Rückhaltebecken der Kläranlage gesammelt hatte. Ein hinzugerufener Gefahrgutzug aus Korbach, der sich mit kontaminierten Wassern auskennt, hat damit begonnen über mobile Abscheider Öle zu filtern und den Sondermüll in Behälter zu füllen. Ein großes Lob sprach der Bürgermeister den Einsatzkräften aus, die vorbildliches geleistet haben. "Auch die Länderübergreifende Zusammenarbeit der Wehren kann nicht hoch genug bewertet werden", so der Rathauschef gegenüber unserer Redaktion.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der in der Halle gelagerten Stoffe wurde vorsorglich eine Rundfunkwarnmeldung abgesetzt, in der die Anwohner von Diemelstadt-Wrexen und Nachbarorten gebeten wurden, die Fenster geschlossen zu halten.

Eine Polizeistreife aus Bad Arolsen, sowie ein Team vom Deutschen Roten Kreuz waren als Brandabsicherung vor Ort - verletzt wurde bei dem Einsatz aber niemand. Derzeit sind die Wehren mit Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. 

Brandermittler der Kripo haben die Arbeit inzwischen aufgenommen. Über die Schadenshöhe wird von der Pressestelle der Polizei mit 500.000 Euro angegeben. Die Halle wurde völlig zerstört, derzeit besteht Einsturzgefahr. (112-magazin)

Weitere Informationen folgen.

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DIEMELSTADT-RHODEN. Vermutlich führte ein technischer Defekt zu einem Traktorbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Landstraße von Diemelstadt - die Wehr aus Rhoden konnte den Brand schnell löschen und ein Übergreifen der Flammen auf einen Stall, in dem sich auch Vieh aufhält, verhindern.

Nach Angeben des Besitzers löste wahrscheinlich ein technischer Defekt an seinem 110 PS-Schlepper den Brand in den frühen Morgenstunden des 15. Oktobers aus. Der 36-jährige Landwirt berichtete am Sonntagmorgen, dass ein Mitarbeiter den Schlepper nach Ackerarbeiten gegen 21.45 Uhr am Vortag unter dem Schleppdach abgestellt hatte. 

Als der Besitzer gegen 4.10 Uhr auf seinen Hof schaute, bemerkte der 36-jährige Landwirt, dass sein IHC in Vollbrand stand. Ohne lange zu überlegen, wählte der Landwirt die Notrufnummer 112 und informierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Unverzüglich wurde die Wehr in Rhoden alarmiert, die mit 12 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Volker Weymann schnell vor Ort in der Landstraße eintrafen und dem Brand mit einem Löschangriff begegneten. Dazu wurde auch Löschschaum eingesetzt.

Das gesamte Ausmaß der Schäden ließ sich erst bei Helligkeit genau überschauen. So war neben dem völlig zerstörten Traktor das Vordach der Scheune beschädigt worden, das Scheunentor muss erneuert werden und eine auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage wird zumindest auf Hitzeschäden überprüft werden. 

Über die Schadenshöhe konnte die Polizei am Sonntagvormittag noch keine Angaben machen. Verletzt wurde niemand. Die RTW-Besatzung die aus Herbsen angerückt war, konnte unverrichteter Dinge in ihren Standort zurückkehren.


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Freitag, 29 September 2017 07:10

Brand in Diemelstadt - Wehren schützen Haupthaus

DIEMELSTADT-RHODEN. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften verhinderte am Donnerstagabend bei einem Scheunenbrand ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude. Rund 82 Einsatzkräfte der Feuerwehren warfen sich dem Brandherd am Hundepfuhl entgegen - die Löscharbeiten zogen sich bis 2.30 Uhr am Freitagmorgen hin.

Nach Angaben der beiden Hausbewohner klingelte die Nachbarin um 20.25 Uhr stürmisch an der Haustür, um auf einen Brand im Stallgebäude aufmerksam zu machen. Über die Notrufnummer 112 wurde die Leitstelle informiert, die sofort mit dem Kürzel "Rhoden, Hundepfuhl, F2, Stallbrand" die Feuerwehr Rhoden alarmierte. Bei Eintreffen der Freiwilligen, wurden die Wehren Volkmarsen, Bad Arolsen, Wrexen und Wethen nachalarmiert. Zu diesem Zeitpunkt stand das Stallgebäude, in dem Betriebsstoffe und Stroh gelagert wurden, bereits in Vollbrand. Zeugen berichteten noch am Abend, dass die Kernstadt durch das Feuer voll ausgeleuchtet war.

Feuerwehr Rhoden schnell am Einsatzort

Für die beiden 62 und 65 Jahre alten Brüder, die das Haus gemeinsam bewohnen, kam der pure Zufall zu Hilfe: Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rhoden hatte sich zum Übungsabend getroffen und so konnten die Brandschützer sofort nach der Alarmierung einsatzbereit den Brandherd mit etwa 20 Einsatzkräften erreichen, eine Wasserversorgung aufbauen, sowie den ersten Löschangriff durchführen. Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Volker Weymann übernahm das Kommando und ließ eine Riegelstellung aufbauen um ein Übergreifen der Flammen vom Stall auf das Wohngebäude zu verhindern.

Da es Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung gab, wurden die Wehren aus Bad Arolsen und Warburg hinzugerufen, die mit Löschtankwagen und einer Drehleiter anrückten und die Einsatzkräfte tatkräftig unterstützten. Polizeikräfte und Rettungsfahrzeuge trafen ebenfalls sehr schnell am Brandort ein, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Keine Tiere im Stall

Das Vieh der Hausbewohner bekam das Inferno nur am Rande mit, da sich zwei tragende Rinder, eine Kuh und ein Bullenkalb auf der Weide befanden, während die Florianjünger mit dem Stallbrand beschäftigt waren.

Scheune voller Stroh

Die Scheune, die bis unter das Dach mit Stroh gefüllt war, konnte nicht mehr gerettet werden. Durch die Hitzeentwicklung brannte zuerst der Dachstuhl ab, bei der weiteren Löschaktion, bei der auch ein Bagger eingesetzt wurde, musste auch die Fassade eingerissen werden, um an das brennende Stroh zu gelangen. Ein Landwirt mit einem starken Schlepper und Ladewagen transportierte das abgelöschte aber noch qualmende Stroh auf eine Freifläche außerhalb des Ortes. Mit Schaummittel wurde gegen 2.30 Uhr das Ende der Löscharbeiten besiegelt.

Brandursache unbekannt, hoher Sachschaden

Noch am Abend befasste sich die Kriminalpolizei mit der Brandursache. Ergebnisse konnten die Brandermittler am Freitag gegenüber 112magazin.de nicht bekannt geben. Die Schadenshöhe wurde allerdings auf 60.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an.

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