Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Videoüberwachung

WINTERBERG. Mit Bildern aus der Videoüberwachung zweier Geschäfte in Winterberg fahndet die Polizei im Hochsauerlandkreis nach einer Ladendiebin. Die Unbekannte entwendete eine Uhr, Schmuck und ein Portemonnaie.

Die beiden Ladendiebstähle, die die Frau am 26. Januar beging, ereigneten sich innerhalb einer Stunde. In beiden Fällen zeichnete die Videoüberwachung der Geschäfte die Täterin auf. Daher weiß die Polizei, dass es sich um dieselbe Frau handelt.

Im ersten Fall betrat die Täterin gegen 12.30 Uhr ein Bekleidungsgeschäft in der Hauptstraße und entwendete eine Armbanduhr und Armschmuck. Gegen 12.45 Uhr verließ sie das Geschäft. Im zweiten Fall hielt sich die Frau ab 13.35 Uhr in einem weiteren Bekleidungsgeschäft in der Straße Am Waltenberg auf. In einem unbeobachteten Augenblick ging sie in das an die Verkaufsräume angrenzende Büro und entwendete dort eine Geldbörse. Zur Höhe der Beute machte die Polizei am Freitag keine Angaben.

Die Frau wird folgendermaßen beschrieben: Etwa 50 bis 60 Jahre alt, schulterlange grau-blondes, dichtes Haar, bekleidet mit einem langen dunklen Mantel. Es ist zu vermuten, dass diese Frau noch für weitere Diebstähle in Winterberg in Frage kommt. Die Ladendiebin sprach in beiden Geschäften kurz mit den Verkäuferinnen, um diese abzulenken. Die Kriminalpolizei sucht nun Personen, die Angaben zu der gesuchten Frau machen können. Hinweise erbittet die Polizei in Winterberg unter der Rufnummer 02981/90200. (ots/pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei

FRITZLAR. Eine Geldtasche mit Geschäftseinnahmen haben drei unbekannte Täter aus einem Laden in der Fußgängerzone in Fritzlar gestohlen. Der Haupttäter und seine beiden Komplizen sind dabei von der Videoüberwachung erfasst worden.

Die drei unbekannten Männer begaben sich am Dienstagmittag um 12.27 Uhr in ein Geschäft in der Fußgängerzone Kasseler Straße und verteilten sich anschließend im Verkaufsraum. Einer der Männer ging dann für kurze Zeit in das Lager und entwendete dort die Geldtasche.

Nachdem der Dieb wieder aus dem Lager herausgekommen war, verließen alle drei Männer gemeinsam und sehr zügig das Geschäft.

Am Abend, als die Geschäftseinnahmen bei einer Bank eingezahlt werden sollten, bemerkten die Geschäftsleute das Fehlen der Geldtasche. Anhand einer Videoaufzeichnung im Geschäft ließ sich der Diebstahl nachvollziehen. Die drei tatverdächtigen Männer sind alle etwa 20 Jahre alt und schlank. Einer der Männer trug sehr auffällig eine schwarze Tasche quer vor der Brust. Hinweise auf die Personen erbittet die Polizeistation in Fritzlar unter der Rufnummer 05622/99660. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei

TWISTE/USSELN. Bei einem Polizeieinsatz in einem Wohnhaus an der Ortsdurchfahrt von Twiste sind am Donnerstagmorgen drei Männer festgenommen worden - es handelt sich um zwei 20 und 30 Jahre alte Marokkaner und einen 32-jährigen Algerier. Die Wohnungen der drei Asylbewerber wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft durchsucht. Später wurde außerdem in Usseln ein 28-jähriger Algerier festgenommen.

Die Bundespolizei war am Morgen mit mehreren Streifen- und Zivilwagen vorgefahren, um den Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Kassel zu vollstrecken. Den Festgenommenen wird vorgeworfen, Ende April gemeinschaftlich einen 52-Jährigen aus Kassel beim Halt des Regionalexpresses im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe bestohlen zu haben. Zur Beute gehörten damals eine Reisetasche, ein Laptop, ein Mobiltelefon sowie zehn Mundharmonikas. Durch die Auswertung von Videomaterial aus Überwachungskameras gelang es, die drei Männer eindeutig als Täter zu identifizieren.

20-jähriger Marokkaner ist Hauptbeschuldigter
Das Trio ist bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten, wie es am Mittag in einer gemeinsamen Erklärung von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft hieß. Als Hauptbeschuldigter gilt der 20 Jahre alte Marokkaner, der auch im Zusammenhang mit weiteren Gewalt- und Eigentumsdelikten bekannt ist. Ferner wurde bei dem 20-Jährigen, im Rahmen von Ermittlungen wegen einer anderen Straftat, das gestohlene Mobiltelefon des 52-jährigen Kasselers gefunden.

Bei Durchsuchung Diebesgut sichergestellt
Wie ein Nachbar berichtete, habe er die Polizisten bereits am Morgen gegen 6.30 Uhr gesehen. An dem Wohnhaus an der Hauptstraße am Bahnübergang unweit des Kindergartens standen über einen längeren Zeitraum mehrere Dienstfahrzeuge der Bundespolizei, darunter auch ein Diensthundewagen, sowie einige Zivilfahrzeuge. "Bei der Durchsuchung der Wohnräume stellten die Bundespolizisten weiteres Beweismaterial sicher, darunter diverses Diebesgut sowie die Kleidung, die während der Tat getragen wurde", erklärte die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeioberrätin Sonja Koch-Schulte. Die Polizeiaktion in Twiste endete gegen 8.45 Uhr.

Die Männer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

In die Zuständigkeit der Bundespolizei fallen unter anderem Straftaten auf Bahnhöfen und in Zügen. Daher waren in Twiste Bundespolizisten im Einsatz. Dass die drei Männer, die ihr Opfer im Zug beklauten, ausgerechnet an einem Bahnübergang wohnen, ist ein kurioser Zufall...

Weitere Festnahme in Usseln
In einer Unterkunft in Usseln stießen die Ermittler außerdem auf einen 28-jährigen Algerier, der mit Haftbefehl zur Strafvollstreckung gesucht wurde. Der wegen Diebstahls Verurteilte hatte noch eine Freiheitsstrafe von 55 Tagen zu verbüßen und wurde daher am Donnerstag nach seiner Festnahme in die Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden eingeliefert.

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Noch haben die Ermittler des für die Bearbeitung von Raubdelikten zuständigen Kommissariats K35 der Kasseler Kripo keine Hinweise auf die Identität der Täter, die am Silvestervorabend eine Tankstelle an der Sandershäuser Straße in Kassel überfielen und dabei Bargeld raubten. Verletzt wurde niemand. Die Täter konnten mit ihrer Beute unerkannt in Richtung Dresdner Straße entkommen. Die Ermittler erhoffen sich durch die Veröffentlichung eines Fotos aus der Überwachungskamera, das die Täter vor dem Verkaufstresen zeigen, Hinweise auf ihre Identität.

Wie die Ermittler berichten, betraten die beiden mit Schals vor den Gesichtern maskierten Männer gegen 20.40 Uhr, die Tankstelle an der Sandershäuser Straße. Sie stürmten sofort auf die hinter dem Verkaufstresen stehende Tankstellenmitarbeiterin. Einer der Männer bedrohte die Kassiererin mit einer silbernen Schusswaffe in der Hand und ließ die Kasse öffnen. Beide Räuber steckten daraufhin das darin befindliche Bargeld in ihre mitgebrachten Plastiktüten. Anschließend flüchteten sie aus der Tankstelle in Richtung Dresdner Straße. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Männern verlief ohne Erfolg.

Beide Räuber werden als junge Männer beschrieben, die beide zwischen 170 und 180 cm groß und schlank sind. Beide maskierten sich zur Tatzeit mit einer schwarzen Wollmütze auf dem Kopf und einem schwarzen Schal vor dem Gesicht. Sie trugen beide schwarze Jacken.

Der waffenführende Täter war mit schwarzen Handschuhen, einer hellgrauen Hose und weißen Turnschuhen bekleidet. Er hielt in der rechten Hand eine silberne Pistole und trug in der linken eine rotweiße Rewe-Plastiktüte. Der zweite Täter war mit grauen Handschuhen, einer schwarzen Hose und auffallenden roten Turnschuhen bekleidet. Er hielt eine dunkle Plastiktüte in der Hand.

Die weitere Bearbeitung des Falles erfolgt durch das Kommissariat K 35 der Kasseler Kripo. Zeugen wenden sich mit Hinweisen bitte an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Rufnummer 0561/ 9100.

Hier gehts zum Video: Ansehen

Publiziert in KS Polizei

WILLINGEN. 650 Euro haben unbekannte Diebe in einem Bekleidungsgeschäft in der Waldecker Straße gestohlen. Acht Monate nach der Tat veröffentlicht die Polizei nun Fotos aus der Überwachungskamera in der Hoffnung, dass jemand die Männer erkennt.

Während einer der Männer am 9. Januar gegem 15.50 Uhr an der Eingangstür "Schmiere" stand, bediente sich der andere an der Kasse und stahl insgesamt 650 Euro in 50ern und 20ern. Als die Verkäuferin den Diebstahl bemerkte, versuchte sie noch einen der Diebe aufzuhalten, was ihr aber nicht gelang. Die beiden Täter verschwanden in Richtung Rathaus.

Beide Männer sind etwa 20 bis 25 Jahre alt und haben laut Zeugenaussagen ein "arabisches Aussehen". Einer der Täter ist schlank und etwa 1,75 Meter groß. Er trug dunkle Kleidung und eine blaue Bascap. Der Komplize ist ebenfalls schlank und etwa 1,80 Meter groß. Auch er trug dunkle Kleidung, aber eine rötliche Pudelmütze.

Die Polizei, die die Täter bislang nicht ermitteln konnte, ist auf der Suche nach Zeugen. Die Beamten setzen dabei auf Personen, die die in den Fotos gezeigten Männer erkennen oder Anhaltspunkte zu ihrem Aufenthaltsort geben können. Hinweise erbittet die Polizeistation in Korbach, die unter der Rufnummer 05631971-0 zu erreichen ist.

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Publiziert in Polizei

DIEMELSTADT. In einem Lebensmittelmarkt im Wendeweg in Diemelstadt ist eine 63 Jahre alte Frau am Samstag Opfer einer Diebin geworden: Sie klaute das Portemonnaie der Frau aus der Handtasche im Einkaufswagen. Das 63-jährige Opfer hatte aber Glück: Die Frau bemerkte den Diebstahl rechtzeitig und machte lautstark darauf aufmerksam. Das schockte die Diebin: Sie warf das Portemonnaie noch im Geschäft weg und flüchtete letztlich ohne Beute.

Die Auswertung der Videoüberwachung brachte es anschließend ans Licht: Bei der Diebin handelt es sich um eine etwa 45 bis 50 Jahre alte Frau mit kräftiger Figur. Ihre roten Haare hatte die Frau zu einem Zopf gebunden, sie trug einen weißen Anglerhut. Bekleidet war die Diebin zudem mit einem längeren dunklen Oberteil mit Spitze, darüber trug sie ein weißes T-Shirt, wie die Polizei mitteilt. Sie trug eine helle Jeans und beige Sandaletten.

Ihrem Erscheinungsbild nach könnte die Frau eine Angehörige reisender Familienverbände sein, meinen die Beamten. Vermutlich sei sie mit einem hellen Auto mit tschechischem Kennzeichen davongefahren. Ob in diesem Fahrzeug noch weitere Personen saßen, ist nicht bekannt, teilt die Polizei weiter mit.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 30 April 2015 15:45

Video: Polizei nimmt Einbrecher in Autohaus fest

KASSEL. Die Video-Überwachung des Audi-Zentrums in der Dresdener Straße in Kassel macht sich bezahlt: Am Mittwochmorgen nahm die Polizei zwei Männer im Alter von 47 und 30 Jahren fest, die im Verdacht stehen, Felgen vom Firmengelände des Audi-Autohauses gestohlen zu haben. Die beiden Tatverdächtigen waren vorher den Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes aufgefallen: Dem Wachpersonal werden per Video ständig Live-Bilder vom Firmenglände des Audi-Zentrums übermittelt - die Mitarbeiter alarmierten die Polizei.

Bei der Fahndung traf die Polizei in der Nähe des Autohauses auf zwei Männer: In ihrem Kleinbus befanden sich nicht nur sieben Autofelgen, sondern auch Handschuhe und Taschenlampen. Die Polizisten nahmen die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest. Aktuell prüft die Polizei, ob die Männer auch noch in Zusammenhang mit weiteren Diebstählen im Audi-Zentrum Kassel stehen. Ein Ermittlungsverfahren gegen sie wegen Diebstahls wurde bereits eingeleitet. Die Polizei sucht zudem Zeugen - sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter 0561/9100 entgegen.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 17 September 2013 10:45

Hölzerner Schutzmann "entführt": Tat gefilmt

ERNDTEBRÜCK. Ein hölzerner Schutzmann mit erhobenem Zeigefinger, der an der Bergstraße bislang Autofahrer mit "rasanter Fahrweise" zum Abbremsen ermahnte, ist "entführt" worden.

Wie Polizeisprecher Georg Baum am Dienstag berichtete, war es in der Nacht zu Samstag zu dem Diebstahl des hölzernen Kollegen gekommen. "Was der Täter bestimmt nicht wusste, ist die Tatsache, dass die Tat aufgenommen worden ist", sagte Baum. Denn aufgrund vergangener "Attacken" auf den Polizisten wurde die Holzfigur videoüberwacht. Zu sehen ist auf den Aufnahmen sowohl der Täter, als auch dessen Auto, mit dem der Schutzmann "entführt" wurde. Die Tat wurde angezeigt und die Aufnahmen werden derzeit bei der Kriminalpolizei ausgewertet.

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Publiziert in SI Polizei

KORBACH. Feuerwehr und Polizei haben am Sonntagabend eine offenbar verletzte Ente aus dem teilweise zugefrorenen Teich im Korbacher Stadtpark gerettet. Das Tier konnte nicht mehr fliegen und hatte zeitweise im Eis festgesessen.

Anwohner hatten die Polizei am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr über das in Not geratene Tier informiert. Schnatternd präsentierte sich die Ente der Besatzung einer Streife, die sich zunächst im Stadtpark ein Bild von der Lage machte und die Feuerwehr hinzurief. Die Brandschützer unter Leitung von Wehrführer Harald Casper trafen innerhalb weniger Minuten im Park ein. Einer der Kameraden rüstete sich mit einer Wathose aus und stieg in den teils mit einer Eisschicht bedeckten Teich ein - die Ente befand sich zu dieser Zeit in der Mitte an einem Gitter.

Weitere Feuerwehrleute gingen auf der gegenüberliegenden Seite in Position - in der Hoffnung, der Kamerad im Wasser würde ihnen das verletzte Tier direkt in die Arme treiben. Ein erster Versuch, die Ente mit einem Kescher zu fangen, schlug allerdings fehl. Der Wasservogel machte sich über das Eis hinweg zum hinteren Teil des Teiches aus dem Staub. Mit einer von einem zum anderen Ufer gespannten Leine gelang es dann gegen 21.30 Uhr, das geschwächte Tier zum Rand des Beckens zu bewegen. Dort fing einer der Brandschützer die Ente mit dem Kescher ein und setzte sie in eine Transportbox.

Am Montag sollte der verletzte Vogel zu einem Veterinär gebracht und versorgt werden, sagte eine Polizeibeamtin am Abend gegenüber 112-magazin.de. Feuerwehrleute und Polizisten tauften das Tier in Freude über die gelungene Rettung auf den Namen Schnatterinchen.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 28 September 2011 15:08

Polizei im Nacken: Eilige Mama rast trotzdem

KASSEL. Eine unter Termindruck und Sorge um ihre Kinder stehende Mutter ist mehrfach zu schnell gefahren. Als eine Zivilstreife die Frau nach einer Kontrolle nach Haus begleitete, drückte die 42-Jährige erneut kräftig auf die Tube.

Da mussten die Polizeibeamten im Nachhinein doch etwas schmunzeln - obwohl die Tempoverstöße der 42-Jährigen eigentlich wegen der Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer gar nicht witzig sind. Den Beamten der Kasseler Verkehrsinspektion war am Dienstagmittag gegen 13.10 Uhr auf der Nürnberger Straße in Richtung Fuldabrück mit ihrem Video-Fahrzeug eine "Familienkutsche" aufgefallen, die im 50er Bereich mit 80 km/h und im darauffolgenden 70er Abschnitt mit 106 km/h in der Spitze unterwegs war.

Hinter der Auffahrt zur A 49 stoppten die Polizisten das Fahrzeug. Am Steuer saß eine 42 Jahre alte Frau aus Fuldabrück, die ganz überrascht war, von der Polizei angehalten zu werden. Wie Polizeihauptkommissar Olaf Marzog berichtete, war die Fahrerin offenbar arg unter Zeitdruck. Sie müsse schnell nach Hause, wollte eigentlich schon um 13 Uhr dort sein, zwei kleine Kinder warteten. "Dann bat sie uns freundlich, ob wir die weiteren Formalitäten nicht auch bei ihr zuhause klären könnten", so Marzog. Dann müssten die Kinder nicht noch länger warten. Für die Polizisten kein Problem. Sie willigten ein und sagten der Dame, dass sie vorfahren solle, man fahre hinter ihr her bis zur genannten Wohnanschrift in Bergshausen.

Gesagt, getan. Was aber die Polizisten ein wenig überraschte war der Umstand, dass die Dame erneut kräftig aufs Gaspedal drückte und in einer 70er-Zone erneut mit 100 Sachen unterwegs war. Vor der Haustür angekommen fragten die Polizisten, was sie sich denn dabei gedacht habe, unter den Augen der Polizei erneut die Geschwindigkeit deutlich zu überschreiten. Dazu habe die Frau, die offenbar total im Familienstress steckte, nur bemerkt, dass sie so in Gedanken gewesen sei und darüber das Polizeiauto hinter ihr total vergessen habe. Bei allem Verständnis der Polizisten, dass manchmal nicht alles unter einen Hut zu bekommen ist, wird die Autofahrerin für die Geschwindigkeitsüberschreitungen dennoch gerade stehen müssen. Laut Polizeimeldung von Mittwochmittag erwarten die Frau 80 Euro Bußgeld und drei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

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