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BAD AROLSEN/WOLFHAGEN. Einen Audi A6 mit Totalschaden mussten Beamte der Polizeistation Bad Arolsen am Freitagabend sicherstellen - vorausgegangen war ein Unfall im Bereich der Bundesstraße 450 gegen 20.20 Uhr bei Wetterburg.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein afghanischer Staatsbürger (31) am 3. Juli mit seinem Audi die Kreisstraße 7 aus Richtung Wetterburg um auf die B 450 aufzufahren. Im Bereich der K7 zur Landauer Straße geriet der Fahrer, wahrscheinlich wegen Unaufmerksamkeit und dem Genuss von Alkohol mit seinem Pkw ins Trudeln, das Fahrzeug kam nach rechts von der Straße ab und überfuhr einen Vorwegweiser (Verkehrszeichen 439), um anschließend einen Flutgraben auf einer Länge von 62 Metern zu durchfahren - im Bereich der B450 kam der A6 mit Front- und Unterbodenschäden zum Stehen.

Über andere Verkehrsteilnehmer wurde die Polizei informiert, die umgehend zur Unfallstelle ausrückte. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer, der in Wolfhagen wohnt, unter Alkoholeinfluss stand, einen Führerschein konnte der 31-Jährige auch nicht vorweisen. Wahrscheinlich stritt er deshalb ab den Audi gefahren zu haben. Seine beiden Landsmänner (26 und 38 Jahre) die ebenfalls im Auto saßen, blieben genau wie der Fahrer selbst, unverletzt.

Es erfolgte nach der Unfallaufnahme eine Blutentnahme bei dem 31-Jährigen im Bad Arolser Krankenhaus. Im Nachgang wurden die Anzeigen gegen den führerscheinlosen Mann auf der Polizeidienststelle angefertigt. Der im Kreis Kassel ordentlich zugelassene Audi besitzt Versicherungsschutz, die Fremdschäden müssten also gedeckt sein.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort auf der Kreisstraße 7 am 3. Juli 2020

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Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Eine Unfallflucht der besonderen Art hatten die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen am Freitag aufzuklären - der Fahrer eines  Daimler Benz, dessen Kennzeichen zur Entstempelung ausgeschreiben waren, befuhr am Freitag, gegen 16.40 Uhr, die Straße Dürrer Hagen und kollidierte während eines Wendemanövers mit einem am Straßenrand geparkten, blauen Ford Focus.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der 39 Jahre alte Bad Wildunger seine Fahrt fort. Über den Polizeinotruf 110 informierte ein Zeuge die Beamten und gab das Kennzeichen des Sprinters durch. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Auto mit den gesuchten Kennzeichen nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist, da der Versicherungsschutz fehlt. Mit mehreren eingesetzten Streifenwagen wurden die Beamten in der Badestadt fündig und stellten den Fahrer zur Rede. Dabei wurde festgestellt, dass der 39-Jährige unter Alkoholeinwirkung stand. Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest bestätigte die Vermutung, sodass der Bad Wildunger die Beamten zur Blutentnahme begleiten musste. Sein Führerschein wurde sichergestellt, die Kennzeichen an dem Sprinter abgeschraubt und entwertet.

Den 39-Jährigen erwarten nun mehrere Anzeigen: Fahren unter Alkoholeinwirkung, Führen eines Fahrzeugs ohne Versicherungsschutz und eine Verkehrsunfallflucht. Die Reparaturkosten an dem Ford in Höhe von 600 Euro wird der 39-Jährige wohl selbst tragen müssen. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Samstag, 10 Februar 2018 15:41

Qualmendes Rad - Zuglast überschritten

HOCHSAUERLAND. Wie bereits mehrfach berichtet, verfolgt die Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises konsequent Verstöße im Schwerlastverkehr und zieht mangelhafte Fahrzeuge aus dem Verkehr. Die Experten des Verkehrsdienstes können hierbei beinahe täglich über außergewöhnliche Verstöße berichten.

Bremse festgerostet - Rad qualmt

Am Mittwoch gegen 14 Uhr, fiel den Beamten auf der Autobahn 46 ein Abschleppwagen mit einem angehängten Lkw auf. Da das Gespann die Autobahn nicht an der nächst möglichen Abfahrt in Freienohl verließ, wurde es auf dem folgenden Autobahnparkplatz noch rechtzeitig kontrolliert.

Ein Rad des angehängten Lkw qualmte bereits stark und stand kurz vor der Entzündung. Offensichtlich war die Bremse dieses Rades festgerostet. Das ehemalige Containerfahrzeug war auf dem Weg zu einem Schrottplatz und bereits 2007 stillgelegt worden. Für den Transport konnte der 39-jährige Fahrer des Abschleppwagens keine Schleppgenehmigung vorlegen. Durch das Fehlen der Genehmigung wurde der angehängte Lkw rechtlich zu einem Anhänger. Somit fehlten auch der Versicherungsschutz, die Zulassung und die Steuerbescheinigung.

Bei dem Schrott-Lkw handelte es sich zudem um Abfall. Für den Transport von Abfall hätte der Unternehmer aus Euskirchen eine Anzeige bei seiner heimischen Abfallbehörde erstatten müssen. Dieses war jedoch ebenfalls nicht erfolgt. Eine vorgeschriebene Abfallkennzeichnung fehlte auch an dem Lkw. Der Transport wurde stillgelegt. Den Fahrer und Halter erwarten nun Strafverfahren nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung, sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Abfallrecht.

Mit Pickup Lkw abgeschleppt - 300 % Zuglast überschritten

Am Donnerstagvormittag begegnete den Beamten ein Pickup auf der Bundesstraße. An einer Abschleppstange zog er einen Lkw hinter sich her. Auch dieses Gespann wurde durch den Verkehrsdienst kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass ein 27-jähriger Marsberger seinem liegengebliebenen Kollegen zu Hilfe geeilt war. Der 64-jährige Marsberger war mit seinem Lkw zwischen Thülen und Nehden mit einem Getriebeschaden stehen geblieben. Kurzerhand hängte der 27-jährige Mann den Lkw hinter seinen Pickup um ihn abzuschleppen. Bedacht hatte man dabei aber offensichtlich nicht die vorhandenen Gewichte. Der abgeschleppte Lkw besitzt ein Leergewicht von knapp 13 Tonnen. Die Zugkraft des Pickup liegt jedoch nur bei drei Tonnen. Die zulässige Anhängelast wurde somit um mehr als 300 % überschritten. Auch hier musste die Weiterfahrt untersagt werden. Den Fahrer des Abschleppwagens erwartet zudem ein empfindliches Ordnungswidrigkeitenverfahren. (ots/r)


Bereits am Dienstag stellte der Verkehrsdienst eine Vielzahl von Verstößen fest: In Nuttlar fielen den Verkehrsexperten gleich zwei Langholztransporter auf. Diese waren augenscheinlich überladen. Die anschließende Wägung bestätigte den Verdacht der Polizisten. Die beiden Transporter waren mit über 58 und 52 Tonnen Gesamtgewicht deutlich überladen.

Link: Gezielte Schwerlastkontrollen im Hochsauerlandkreis (08.02.2018)

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Immer wieder kommt es in Waldeck-Frankenberg zu Betriebsausflügen oder Feiern mit Planwagenfahrten. Daran hat sich auch nichts geändert, seit sich am 22. Juni in der Gemarkung von Waldeck-Sachsenhausen ein Verkehrsunfall ereignete, bei dem fünf Schulabgänger leicht verletzt wurden. Sie waren mit einem Anhänger in der Feldgemarkung unterwegs, der von einem Traktor gezogen wurde.

Der Fahrer des Gespanns war im genannten Fall ein 16-jähriger Mitschüler. Das Gespann verunglückte auf einer Gefällstrecke. Dieser Unfall wird sowohl für den 16-jährigen Fahrer als auch für den Halter der Zugmaschine gravierende rechtliche Folgen haben.

Nicht selten sind in ländlichen Gegenden Gespanne anzutreffen, bei denen Traktoren private Planwagen oder mit Personen besetzte Anhänger ziehen. Solche Fahrten sind nicht zulässig und eine Ausnahme ist nur zum Zwecke der Brauchtumspflege möglich. Planwagenfahrten zu Anlässen wie Junggesellenabschiede, Betriebsausflüge, Kindergeburtstage oder die an Christi Himmelfahrt üblichen "Vatertagstouren" fallen jedoch nicht darunter.

Grundsätzlich scheitern diese Arten von Beförderung allein schon an der fehlenden Fahrerlaubnis des Traktorfahrers. Bei mehr als acht Fahrgastplätzen wird die FE Klasse D1E oder DE (Busführerschein) erforderlich. Bei bis zu acht Fahrgastplätzen, je nach zulässigem Gesamtgewicht des Gespanns die Klasse BE oder C1E oder CE. Die für Schlepper üblicherweise ausreichende Fahrerlaubnisklasse L oder T ist hierfür nicht ausreichend, da sie an den land- oder forstwirtschaftlichen Zweck gebunden ist.

Nach § 21 StVO ist die Beförderung von Personen auf Anhängern verboten. Ausgenommen hiervon sind lediglich Fahrten, für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke. In diesem Fall müssen für die mitgenommenen Personen geeignete Sitzgelegenheiten auf dem Anhänger vorhanden sein. Die zweite Ausnahme VO zur StVO erlaubt die Mitnahme von Personen auf Anhängern für folgende Zwecke:

  • Für örtliche Brauchtumsveranstaltungen
  • Für nicht gewerbsmäßig durchgeführte Altmaterialsammlungen oder Landschaftssäuberungsaktionen
  • Zu Feuerwehreinsätzen oder -übungen

Zu den örtlichen Brauchtumsveranstaltungen zählen z. B. Kirmesumzug, Karnevalsumzug, Schützen- und Feuerwehrfeste. Nicht dazu zählen z. B. Vatertagstouren, Abschlussfahrten, private Feiern, etc. Die Fahrer müssen darüber hinaus mindestens 18 Jahre alt sein, das Gespann darf auf Brauchtumsveranstaltungen nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren. Auf den An- und Abfahrten zu diesen Brauchtumsveranstaltungen dürfen sich keine Personen auf dem Anhänger befinden. Ferner muss für die genannten Zwecke eine spezielle Haftpflichtversicherung bestehen, die die entsprechenden Gefahren, die sich aus diesen Zwecken ergeben, abdeckt.

Private und gewerbliche Planwagenfahrten sind daher ohne Ausnahmegenehmigung des RP sowie ohne ein technisches Gutachten eines anerkannten Sachverständigung über die Verkehrssicherheit des Gespanns verboten. Eine Missachtung des Verbots zieht unter anderem Verstöße gegen die Fahrerlaubnisverordnung (Fahren ohne Fahrerlaubnis), zulassungsrechtliche Verstöße, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrpersonalverordnung und Steuergesetze nach sich. Bei Verstößen ist mit einer Geldbuße, Geldstrafe oder im Falle eines Unfalls mit Personenschäden, sogar mit einer Freiheitsstrafe zu rechnen. Ebenso können Fahrverbote ausgesprochen - oder die Fahrerlaubnis entzogen werden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 08 August 2013 21:44

Flucht erfolglos: Intensivtäter festgenommen

STADTALLENDORF. Ein der Polizei bestens bekannter Mann, der keinen Führerschein besitzt, ist ohne Helm auf einem nicht zugelassenen Motorrad genau auf eine Polizeistreife zugefahren. Als er die Polizisten sah, flüchtete er - die Beamten wurden seiner aber wenig später habhaft.

Als der von Polizeisprecher Martin Ahlich als Intensivtäter beschriebene 46-Jährige bemerkte, dass die Polizisten ihn bemerkt hatten, missachtete der Kradfahrer die Anhaltezeichen der Beamten und nahm Reißaus. Er hatte laut Ahlich auch allen Grund dazu, denn er fuhr ohne Helm auf einem Motorrad ohne Kennzeichen, Zulassung und Versicherungsschutz. Er besitzt keinen Führerschein und konnte nicht plausibel und glaubwürdig erklären, wie er in den Besitz der Enduro kam.

Seine Flucht war ebenso kurz wie erfolglos. Die Polizei fand die Maschine versteckt hinter einer Hecke am ehemaligen Baumarkt und den be- und erkannten Intensivtäter nur unwesentlich später in der Nähe. Aufgefallen war er am späten Mittwochabend gegen 23.10 Uhr, als er aus der Unterführung heraus schnurstracks auf die Polizei zufuhr, die auf dem Rewe Parkplatz gerade einen Unfall aufnahm. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei entließ den Mann nach den notwendigen polizeilichen Maßnahmen.

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Publiziert in MR Polizei

HILCHENBACH. Eine  Zeugin informierte am Samstagabend gegen 21 Uhr die Polizei über eine Trunkenheitsfahrt in der Gerbergasse in Hilchenbach.

Mit Hilfe der Angaben der aufmerksamen Bürgerin konnten die eingesetzten Polizeibeamten einen 35-jährigen Pkw-Fahrer vor dessen Wohnanschrift antreffen. Aufgrund des positiven Ergebnisses eines Atemalkoholtests wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Nach eigenen Angaben war der 35-jährige noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis. Hinzu kam, dass das Fahrzeug nicht zugelassen war.

Publiziert in SI Polizei

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