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WALDECK-FRANKENBERG. Im Jahr 2017 ereigneten sich Hessen rund 150.000 Verkehrsunfälle, davon 3963 in Waldeck-Frankenberg. Eine der Hauptunfallursachen ist "nicht angepasste Geschwindigkeit". Ganze 9880 Verkehrsunfälle wurden in Hessen auf diese Unfallursache zurückgeführt. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren es immerhin 271. Gibt es auch Unfallursachen die zu mehr Verkehrsunfällen führen, wie mangelnder Abstand oder Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren, sind die schwerwiegenden Folgen bei Verkehrsunfällen mit nicht angepasster Geschwindigkeit ungleich höher. Bei den 271 Verkehrsunfällen mit dieser Unfallursache sind im Landkreis Waldeck-Frankenberg 131 Personen verletzt und drei getötet worden.

Ziel polizeilicher Arbeit ist, die Unfallzahlen zu senken und die schwerwiegenden Folgen zu verringern. Verkehrskontrollen sind dabei ein probates Mittel. Hessenweit werden deshalb im Rahmen der Kampagne "Verkehrssicher in Hessen" vermehrt Verkehrskontrollen an Unfallschwerpunkten, an Strecken, die für hohe Geschwindigkeiten bekannt sind oder aber in Bereichen von Schulen und Kindergärten durchgeführt.

Daran beteiligen sich auch alle Polizeistationen und der Regionale Verkehrsdienst in Waldeck-Frankenberg. Eine der ersten Kontrollen in dieser Kampagne hat der Regionale Verkehrsdienst Mittwochnachmittag an der Ederseerandstraße im Bereich der Taucherbucht durchgeführt. Mit der Radarpistole wurde Geschwindigkeitssünder erfasst und unmittelbar  danach angehalten. Während der dreistündigen Kontrollzeit herrschte mäßiger Verkehr.

131 Fahrzeuge passierten die Kontrollstelle in Richtung Waldeck-West - 16 davon waren zu schnell. Andre König vom Verkehrsdienst zeigte sich über das Ergebnis zufrieden. "Die Beanstandungsquote ist mit 12,2 % hoch, andererseits war kein besonders schwerer Verstoß dabei.

15 Verkehrsteilnehmer (1 Motorrad und 14 PKW) mussten an Ort und Stelle ein Verwarnungsgeld entrichten. Ein Motorradfahrer aus Weinheim in Baden Württemberg muss mit einer Bußgeldanzeige rechnen. Er war mit 73 km/h statt der erlaubten 50 km/h unterwegs. Er muss mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt in der Flensburger Kartei rechnen". Andreas Reichart ergänzt: "In den nächsten Wochen werden wir vermehrt auch in der Nähe von Schulen und Kindergärten präsent sein". (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Montag, 08 Februar 2016 15:28

Verkehrskontrolle mit ernüchterndem Ergebnis

BAD WILDUNGEN. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei führte am letzten Freitag in der Zeit von 15 Uhr bis 20.15 Uhr eine Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße B 253 am Abzweig zur Kreisstraße 43 in Höhe "Jägersburg" durch. Kontrolliert wurden sämtliche Fahrzeuge mit Fahrrichtung Fritzlar. Im Kontrollzeitraum passierten 557 Fahrzeuge die Geschwindigkeitsmessung. Während ein Großteil der Fahrzeugführer sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h hielt, waren insgesamt 76 Fahrzeuge zu schnell. Somit liegt die Beanstandungsrate bei außergewöhnlich hohen 13,6 %.

Aber noch erstaunlicher waren die gefahrenen Geschwindigkeiten. Spitzenreiter war ein Mercedesfahrer aus dem Altkreis Frankenberg, der abzüglich der Toleranz mit 141 km/h gemessen wurde. Er war also doppelt so schnell wie erlaubt. Das kommt ihn nun teuer zu stehen. Neben einem Bußgeld von 600 Euro und 2 Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei erwartet ihn nun ein Fahrverbot von 3 Monaten. Unwesentlich langsamer war eine Sciroccofahrerin aus dem Altkreis Frankenberg, die mit 137 km/h gemessen wurde. Auf sie wartet nun ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro, 2 Punkte in der Flensburger Kartei und ein Fahrverbot von 2 Monaten.

26 weitere Fahrzeugführer müssen mit einem Punkt und einem Bußgeld zwischen 70 und 120 Euro rechnen. Weitere 48 Fahrzeugführer kamen mit einem Verwarnungsgeld davon.

Karsten Grebe und Arnfried Schlömer vom Verkehrsdienst resümierten übereinstimmend: "An einer Stelle, zu der es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, hätten wir solch hohe Geschwindigkeiten nicht erwartet. Wenn Fahrzeugführer auf der Bundesstraße doppelt so schnell wie erlaubt fahren, handeln sie unverantwortlich. Deshalb werden wir an dieser Stelle häufiger kontrollieren", so der Arnfried Schlömer.

Quelle: ots/r

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