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Freitag, 07 August 2020 13:21

Holzlaster samt Hänger aus dem Verkehr gezogen

BAD AROLSEN. Die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg versteht keinen Spaß, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Am Mittwoch, gegen 13.30 Uhr, kontrollierten Polizisten des regionalen Verkehrsdienstes einen mit Holz beladenen Lastwagen mit Anhänger auf einer Kreisstraße bei Bühle, mit dem Ergebnis, dass die Zugkombination aus dem Verkehr gezogen werden musste.

Der Fahrer des Lastwagens hatte zuvor einen leichten Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr, bei dem nur sehr geringer Sachschaden entstanden war. Bei der anschließenden Kontrolle mussten die Polizisten aber feststellen, dass sich sowohl der Lastwagen, als auch der Anhänger in einem nicht verkehrssicheren Zustand befanden.

Der Lastwagenfahrer musste daraufhin seine Holzladung abladen und das Fahrzeuggespann unter Polizeibegleitung nach Korbach fahren. Dort zogen die Beamten einen Sachverständigen hinzu. Dieser untersuchte den Lastwagen und den Anhänger und stellte dabei erhebliche technische Mängel fest. Die vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen waren nicht durchgeführt worden. Die gravierendsten Mängel betrafen die Bremsen, die Reifen und die Beleuchtung.

Da die Verkehrssicherheit durch den nicht vorschriftsmäßigen Zustand wesentlich beeinträchtigt war, wurden der Lastwagen und der Anhänger aus dem Verkehr gezogen. Erst nach einer Beseitigung der Mängel können sie wieder in Betrieb genommen werden. Der Fahrer und der Verantwortliche des Fuhrunternehmens aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, müssen mit Bußgeldverfahren rechnen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

BROMSKIRCHEN. Am Donnerstag  führte der regionale Verkehrsdienst Waldeck-Frankenberg eine Verkehrskontrolle im Bromskirchener Ortsteil Somplar durch.

In kurzer Zeit gingen den Polizisten 12 Fahrzeugführer ins Netz, die wegen verschiedener Ordnungswidrigkeiten, wie Gurtverstöße, Überladung und Kradfahrer ohne Helm auffielen. Sie wurden gebührenpflichtig verwarnt.

Für einen 33-jährigen Mann aus dem Südkreis hat die Kontrolle ein teures Nachspiel. Er hatte seinen schwarzen VW Golf ohne behördliche Genehmigung derart umgebaut, dass die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigt war. Die Auspuffanlage war derart verändert, dass das Fahrzeug wesentlich zu laut war. Weiterhin waren Sitzbänke ausgebaut und eine Überollvorrichtung ohne Zulassung eingebaut. Vor allem aber waren die verstellbaren Federn so tief  eingestellt, dass die Bereifung im Radkasten beim Einlenken schliff. Lenkbewegungen waren nur eingeschränkt möglich.

Der Golf wurde polizeilich sichergestellt. Ein Kfz-Sachverständiger begutachtete das Auto, die Kosten werden dem Halter in Rechnung gestellt. Zudem erwartet ihn ein Bußgeldverfahren. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Samstag, 10 Februar 2018 15:41

Qualmendes Rad - Zuglast überschritten

HOCHSAUERLAND. Wie bereits mehrfach berichtet, verfolgt die Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises konsequent Verstöße im Schwerlastverkehr und zieht mangelhafte Fahrzeuge aus dem Verkehr. Die Experten des Verkehrsdienstes können hierbei beinahe täglich über außergewöhnliche Verstöße berichten.

Bremse festgerostet - Rad qualmt

Am Mittwoch gegen 14 Uhr, fiel den Beamten auf der Autobahn 46 ein Abschleppwagen mit einem angehängten Lkw auf. Da das Gespann die Autobahn nicht an der nächst möglichen Abfahrt in Freienohl verließ, wurde es auf dem folgenden Autobahnparkplatz noch rechtzeitig kontrolliert.

Ein Rad des angehängten Lkw qualmte bereits stark und stand kurz vor der Entzündung. Offensichtlich war die Bremse dieses Rades festgerostet. Das ehemalige Containerfahrzeug war auf dem Weg zu einem Schrottplatz und bereits 2007 stillgelegt worden. Für den Transport konnte der 39-jährige Fahrer des Abschleppwagens keine Schleppgenehmigung vorlegen. Durch das Fehlen der Genehmigung wurde der angehängte Lkw rechtlich zu einem Anhänger. Somit fehlten auch der Versicherungsschutz, die Zulassung und die Steuerbescheinigung.

Bei dem Schrott-Lkw handelte es sich zudem um Abfall. Für den Transport von Abfall hätte der Unternehmer aus Euskirchen eine Anzeige bei seiner heimischen Abfallbehörde erstatten müssen. Dieses war jedoch ebenfalls nicht erfolgt. Eine vorgeschriebene Abfallkennzeichnung fehlte auch an dem Lkw. Der Transport wurde stillgelegt. Den Fahrer und Halter erwarten nun Strafverfahren nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung, sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Abfallrecht.

Mit Pickup Lkw abgeschleppt - 300 % Zuglast überschritten

Am Donnerstagvormittag begegnete den Beamten ein Pickup auf der Bundesstraße. An einer Abschleppstange zog er einen Lkw hinter sich her. Auch dieses Gespann wurde durch den Verkehrsdienst kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass ein 27-jähriger Marsberger seinem liegengebliebenen Kollegen zu Hilfe geeilt war. Der 64-jährige Marsberger war mit seinem Lkw zwischen Thülen und Nehden mit einem Getriebeschaden stehen geblieben. Kurzerhand hängte der 27-jährige Mann den Lkw hinter seinen Pickup um ihn abzuschleppen. Bedacht hatte man dabei aber offensichtlich nicht die vorhandenen Gewichte. Der abgeschleppte Lkw besitzt ein Leergewicht von knapp 13 Tonnen. Die Zugkraft des Pickup liegt jedoch nur bei drei Tonnen. Die zulässige Anhängelast wurde somit um mehr als 300 % überschritten. Auch hier musste die Weiterfahrt untersagt werden. Den Fahrer des Abschleppwagens erwartet zudem ein empfindliches Ordnungswidrigkeitenverfahren. (ots/r)


Bereits am Dienstag stellte der Verkehrsdienst eine Vielzahl von Verstößen fest: In Nuttlar fielen den Verkehrsexperten gleich zwei Langholztransporter auf. Diese waren augenscheinlich überladen. Die anschließende Wägung bestätigte den Verdacht der Polizisten. Die beiden Transporter waren mit über 58 und 52 Tonnen Gesamtgewicht deutlich überladen.

Link: Gezielte Schwerlastkontrollen im Hochsauerlandkreis (08.02.2018)

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Publiziert in HSK Polizei

BISCHOFFEN/GLADENBACH. Bei einer mehrstündigen Verkehrskontrolle auf der B 255 in Höhe der Zollbuche hat die Polizei 21 Autofahrer erwischt, die teils deutlich zu schnell waren. Sämtliche Motorradfahrer hingegen hielten sich an das Tempolimit, zwei Biker hatten jedoch ihre Auspuffanlagen unerlaubt verändert.

Für die Kontrolle schlossen sich die Verkehrsdienste Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill zusammen, sie wurden unterstützt von Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Lich. In der Zeit zwischen 16 und 20 Uhr am Donnerstag nahmen sie Raser und "Poser" auf der Strecke zwischen dem Aartalsee und Gladenbach-Weidenhausen ins Visier. In Höhe von Oberweidbach bauten die Polizisten ihre Geschwindigkeitsmesstechnik auf und "blitzten" den Verkehr in beide Fahrtrichtungen. Auf dieser Strecke ist eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt.

Weiterfahrt untersagt
Keiner der gemessenen Motorradfahrer war zu schnell unterwegs. Allerdings ließ der technische Zustand zweier Motorräder, insbesondere deren Auspuffanlagen, sehr zu wünschen übrig. Beide Fahrer sind 20 Jahre alt und stammen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. Um die Manipulation am Auspuff an einem der Bikes nachweisen zu können, war von den Polizisten ganzer Einsatz gefordert. Die Lärmmessung an einer der Maschinen brachte es auf einen Wert von 110 Dezibel, obwohl lediglich 90 dB erlaubt sind. Zunächst musste der Endtopf dieser Auspuffanlage komplett abgebaut und in seine Einzelteile zerlegt werden. Anschließend kam eine sogenannte Schwanenhalskamera zum Einsatz, die die Veränderungen im Inneren der Teile sichtbar machte. Durch die technischen Veränderungen erlosch bei beiden Motorrädern die Betriebserlaubnis. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und zogen Kennzeichen und Zulassungsbescheinigung ein.

Bei den kontrollierten Autos sah die Bilanz ganz anders aus: Insgesamt stoppten die Polizisten 32 Fahrzeuge, von denen 21 zu schnell unterwegs waren. Die gemessenen Geschwindigkeiten lagen zwischen 120 und 162 km/h. Eine junge Frau aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf wurde mit 140 km/h gemessen, was 120 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg für sie zur Folge hat. Mehr Aufmerksamkeit erregte der Komplettumbau ihres VW Polo. Auch an diesem Gefährt wiesen die Verkehrsexperten Manipulationen an der Auspuffanlage nach, mit der Folge, dass auch ihr wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis die Weiterfahrt untersagt wurde.

Zwei gefährliche Überholmanöver
Zwei junge Frauen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf werden wegen ihrer gefährlichen Überholmanöver auf der Bundesstraße angezeigt. Sie hatten trotz Gegenverkehrs überholt und hierbei eine Gefährdung der entgegenkommenden Fahrer in Kauf genommen. Beide erwarten ein Bußgeld von 120 Euro und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

BAD WILDUNGEN. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Waldeck-Frankenberg führte am Montagvormittag in der Zeit von 10 bis 12.15 Uhr in der Itzelstraße eine Verkehrskontrolle durch. Das Ergebnis war ernüchternd. In der Nähe des Kreisels wurden zahlreiche Fahrer angehalten und überprüft.

Die Beamten stellten fest, dass viele es Verkehrsteilnehmer mit der Gurtpflicht nicht so genau nahmen. Insgesamt 44 Fahrzeuginsassen waren nicht angeschnallt. 39 von ihnen wurden mit 30 Euro gebührenpflichtig verwarnt. Fünf Fahrer müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen, weil sie Kinder ohne ausreichende Sicherung im Fahrzeug transportiert hatten. Auf die Verantwortlichen wartet nun ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in der Flensburger Verkehrskartei.

Acht weitere Fahrer wurden wegen fehlender Fahrzeugpapiere oder kleinerer technischer Mängel gebührenpflichtig verwarnt, so war zum Beispiel bei vier Autos die Hauptuntersuchung abgelaufen. Letztlich stellten die Beamten auch noch neun Mängelanzeigen aus. Das heißt, die Fahrzeugführer müssen diese technischen Fahrzeugmängel beseitigen und dies bei der Polizei nachweisen. Andreas Reichhart und Uwe Maier waren von dem Kontrollergebnis sichtlich überrascht. "Wir haben nicht erwartet, dass so viele Fahrzeugführer ohne Sicherheitsgurt unterwegs sind." Rainer Schramme von der Jugendverkehrsschule ergänzt: "Es ist unverantwortlich, Kinder ohne jegliche oder mit unzureichender Sicherung im Fahrzeug zu transportieren." (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 02 März 2017 12:47

Mit 180 km/h auf B 251: Drei Monate Fahrverbot

SACHSENHAUSEN. Ein Raser ist mit Tempo 180 auf der Bundesstraße 251 bei Sachsenhausen geblitzt worden - der Twistetaler war 80 km/h schneller als erlaubt. Drei Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld und Punkte in Flensburg sind die Folgen.

Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei Waldeck-Frankenberg führte Anfang der Woche Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße bei Sachsenhausen durch. Obwohl auf der Bundesstraße maximal 100 km/h erlaubt sind, wurde ein Twistetaler mit 180 km/h geblitzt. Angaben zu Alter und Fahrzeug des Rasers machte Polizeisprecher Volker König am Donnerstag nicht.

Während der vierstündigen Kontrollen passierten 450 Fahrzeuge die Kontrollstelle in Fahrtrichtung Kassel, 65 davon waren zu schnell. Das bedeutet eine Beanstandungsquote von etwa 14,5 Prozent. Bei anderen Geschwindigkeitsmessungen ist diese Quote deutlich niedriger. 19 Fahrzeugführer müssen mit einer Bußgeldanzeige und Punkten in der Flensburger Kartei rechnen, 46 andere Fahrer erwartet ein Verwarnungsgeld zwischen 20 und 35 Euro. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

HALLENBERG/BROMSKIRCHEN. Eine 27 Jahre alte Autofahrerin aus Bromskirchen und der 24-jähriger Transporterfahrer aus Hagen sind am frühen Morgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 236 in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt worden. Feuerwehrleute befreiten sie mit hydraulischen Geräten.

Die beiden Fahrzeuge waren am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr frontal auf der Nuhnestraße in der Ortsdurchfahrt von Hallenberg zusammengestoßen - aus bislang noch unbekannten Gründen. Laut Polizeisprecherin Bianca Scheer war der Transporterfahrer, der mit seinem Lieferwagen aus Richtung Winterberg kommend in Richtung Bromskirchen unterwegs war, auf die Gegenspur geraten. Dort näherte sich die junge Frau aus Bromskirchen. Es kam zum Frontalzusammenstoß.

Der Seat der Frau schleuderte nach der Kollision herum und prallte mit dem Heck noch gegen einen Baum, der Lieferwagen des Typs Ford Transit blieb schräg auf der Fahrbahn stehen. Beide Fahrzeuge waren an der Front so stark eingedrückt worden, dass beide Unfallbeteiligte hinter dem Steuer eingeklemmt waren. Neben dem Winterberger Notarzt und den Besatzungen zweier Rettungswagen rückten daher auch mehrere Fahrzeuge des Löschzuges Hallenberg zur Unfallstelle aus.

Die 14 Kameraden unter der Leitung von Löschzugführer Andreas Ante nahmen hydraulische Geräte vor, um die beiden verletzten Personen zu befreien: Im Falle des Lieferwagens mussten die Freiwilligen den im Fußraum eingeklemmten Fahrer mit einem sogenannten Pedalschneider befreien. Am Seat trennten die Feuerwehrleute mit Schere und Spreizer die Fahrertür heraus. Beide Verletzte wurden nach notärztlicher Erstversorgung in Kliniken nach Winterberg und Marburg eingeliefert. Angaben über das Alter der Betroffenen lagen an der Unfallstelle zunächst nicht vor.

Die Einsatzkräfte stellten den Brandschutz vorsorglich sicher und sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten diese aus, räumten zudem Trümmerteile beiseite, fegten Glassplitter zusammen, leiteten den Verkehr über die parallel verlaufende Bahnhofstraße um und unterstützten nicht zuletzt die Bergungsarbeiten. Dabei kam es zu einem Vorfall, der für die Feuerwehrleute hätte gefährlich werden können: Der bereits auf das Abschleppfahrzeug gezogene Seat löste sich von der Seilwinde und rollte die noch schräg stehende Laderampe herunter. Die Brandschützer sprangen geistesgegenwärtig zur Seite, konnten jedoch nicht mehr verhindern, dass der Unfallwagen gegen ein Feuerwehrfahrzeug rollte. Dabei entstand aber augenscheinlich kein Schaden am Lkw, lediglich die Stoßstange wurde leicht verkratzt.

Immer wieder Unfälle an dieser Stelle
Den Schaden beiden Fahrzeugen schätzte die Polizei auf insgesamt 17.500 Euro. Sowohl am Auto als auch am Transporter war Totalschaden entstanden. Nach Auskunft von Löschzugführer und Einsatzleiter Andreas Ante war es in den vergangenen Jahren an dieser Stelle der Nuhnestraße in Höhe des alten Kusch-Gebäudes immer wieder zu teils schweren Unfällen gekommen. (pfa)


Link:
Feuerwehr Hallenberg

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Wegen der hohen Zahl an Wildunfällen im Landkreis Waldeck-Frankenberg wurde vor sieben Jahren der Arbeitskreis Wildunfälle gegründet. Er setzt sich aus Vertretern von Hessen-Mobil, Kreisjagdgenossenschaft, Jägerschaft, Hessen Forst, Straßenverkehrsbehörde und Polizei zusammen. Der Arbeitskreis trifft sich zweimal jährlich mit dem Ziel, Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der Wildunfälle zu verringern. Damit soll die Verkehrssicherheit für Mensch und Tier erhöht werden.

Der Arbeitskreis beschloss ein ganzes Maßnahmenbündel, um dieses Ziel zu erreichen: In einem ersten Schritt wurden die polizeilich registrierten Verkehrsunfälle mit Wildbeteiligung erfasst und visualisiert, um Unfallschwerpunkte zu erkennen. Der Schilderwald wurde ausgedünnt und das Verkehrsschild "Wildwechsel" nur an den unfallträchtigen Strecken belassen. An verschiedenen Standorten installierte Hessen-Mobil große Warnschilder "Könnten Sie jetzt noch bremsen?" Zu besonders unfallträchtigen Zeiten wird in der örtlichen Presse auf die Wildunfallgefahr während der Brunft- und Blattzeiten hingewiesen. Als überaus vielversprechend gilt das Anbringen von blauen Wildwarnreflektoren an besonders unfallträchtigen Strecken. Zwischenzeitig wurden Wildwarnreflektoren im Wert von etwa 10.000 Euro eingebaut. Die Finanzierung erfolgte durch die Sparkassenstiftung und mit Unterstützung der Hegegemeinschaften, einem Zusammenschluss der Jagdpächter und Jagdrechtsinhaber.

Zahl der Wildunfälle gestiegen
Wenn man sich die Zahlen aus der Verkehrsunfallstatistik im Landkreis Waldeck-Frankenberg unreflektiert betrachtet, kann man zu dem Schluss kommen, dass diese Maßnahmen nicht greifen. Im Jahr 2015 verzeichnet die Statistik insgesamt 1385 Wildunfälle. Das sind 33,8 Prozent der Gesamtzahl der Unfälle (3927) im Landkreis. Dies ist die höchste Zahl der Wildunfälle seit Einführung des Arbeitskreises - im Jahr 2011 gab es beispielsweise "nur" 1140 Wildunfälle bei einer Gesamtzahl von 3974 Verkehrsunfällen. Das entsprach einem Anteil von 30,9 Prozent.

Die Vertreter des Arbeitskreises "Wildunfälle" ziehen aber andere Schlüsse. Sandra Theiß vom Regionalen Verkehrsdienst (RVD) der Polizei: "Blaue Wildwarnreflektoren werden bereits in anderen Regionen eingesetzt. In Thüringen wurde das Projekt wissenschaftlich begleitet und man stellte fest, dass das Wild die blauen Reflektoren deutlich besser wahrnimmt als die weißen oder roten Reflektoren." An den Teststrecken in Thüringen sei ein Rückgang der Wildunfälle um bis zu 30 Prozent registriert worden. Auf Teststrecken im Schwarzwald seien die Ergebnisse sogar noch besser. "Auch im benachbarten Schwalm-Eder-Kreis und in Marburg-Biedenkopf wurde auf den mit blauen Reflektoren versehen Streckenabschnitten eine Verringerung der Wildunfälle um 50 Prozent erzielt", sagte Sandra Theiß.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg zeigt sich diese Verringerung der Wildunfallzahlen laut Polizeisprecher Volker König noch nicht so deutlich. Wenn auch die Gesamtzahl der Wildunfälle auf nunmehr 3927 stieg, so sei die Zahl der Wildunfälle auf den mit blauen Reflektoren versehenen Streckenabschnitten rückläufig. Die Statistik verzeichne dort einen Rückgang um acht Prozent.

Die Mitglieder des Arbeitskreises sind sich einig: "Die ergriffenen Maßnahmen müssen langfristig betrachtet werden. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass die Zahlen in diesen Bereichen weiter rückläufig sein werden. Ziel muss es sein, alle Strecken mit blauen Wildwarnreflektoren auszurüsten. Dadurch würde die Verkehrssicherheit für Mensch und Wild deutlich erhöht". (ots/pfa)  


Was man als Autofahrer tun kann, ist zum Beispiel in diesem Artikel zu lesen:
Nebel, Laub und Wild - Gefahren zur Herbstzeit (28.09.2016)

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Publiziert in Polizei

EDERSEE. Ihr Verkehrskonzept am Edersee hat die heimische Polizei am Mittwoch mit Rückblick vor allem auf die Zweiradsaison als Erfolg dargestellt. In diesem Jahr ereigneten sich an der Talsperre keine tödlichen Unfälle, zudem habe sich der von Bikern ausgehende Lärm durch viele Kontrollen deutlich verringert.

Die Erlebnisregion Edersee zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Hessen und lockt in der Motorradsaison auch zahlreiche Motorradfahrer in die schöne Landschaft mit seinen kurvenreichen Straßen. Reiseführer für Motorradfahrer weisen die Straßen rund um den Edersee als besonders reizvoll aus. Ist das Motorradfahren für Biker ein Ausdruck von Lebensgefühl und Freiheit, so stellt es für andere Menschen eine unangemessene Lärmbelästigung dar. Beschwerden von Anwohnern und Gewerbetreibenden sind die Folge.

Im Jahr 2015 zwei tote Biker
Im Landkreis Waldeck Frankenberg ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 139 polizeilich bekannte Verkehrsunfälle, an denen Motorräder beteiligt waren. Dabei wurden zwei Menschen getötet, 49 Menschen schwer und 40 leicht verletzt. Ein Teil dieser Unfälle (22) ereignete sich rund den Edersee mit zwei Toten, acht Schwer- und elf Leichtverletzten. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei Waldeck-Frankenberg erarbeitete deshalb ein Verkehrskonzept und setzte es in den Sommermonaten konsequent um. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verkehrsanordnungen wie Sperrung eines Parkplatzes und eine Vielzahl von Kontrollen mit dem Ziel, die Anzahl der Verkehrsunfälle, die gefahrene Geschwindigkeit und die Geräuschemissionen zu verringern, waren sichtbare Zeichen.

Aus Sicht der Polizei ist dieses Konzept aufgegangen. Täglich waren Präventivstreifen auf den Strecken unterwegs und kontrollierten Motorradfahrer. Bei den vielen Geschwindigkeits- und Emissionsmessungen wurden nahezu 4000 Fahrzeuge gemessen. Dabei sprachen die Beamten 569 gebührenpflichtige Verwarnungen aus und leiteten 186 Ordnungswidrigkeiten- und sieben Strafverfahren ein. Sie sprachen sieben Fahrverbote wegen Überschreitung der Geschwindigkeit aus, ein Motorrad wurde sichergestellt. Als besonders problematisch stellten sich die zumeist jungen Fahrer von Leichtkrafträdern (125 ccm) heraus, die durch riskante Fahrweise auffielen. "Die polizeilichen Maßnahmen führten zu einem deutlichen Verdrängungseffekt", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Ralf Werner, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes: "Die Umsetzung des Konzeptes erforderte einen enormen personellen und zeitlichen Aufwand, der durch den Verkehrsdienst, aber auch durch die Polizeistationen Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach geleistet wurde. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Motorrädern hat sich zwar nicht verringert, jedoch sind am Edersee keine Motorradfahrer tödlich verletzt worden. Durch die ständigen Kontrollen hat sich die Geräuschemission deutlich verringert. Deshalb werden wir dieses Konzept auch in der kommenden Motorradsaison weiter verfolgen." (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

RHENA. Einen um fast 50 Prozent überladenen Langholztransporter hat der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Rhena gestoppt. Statt der erlaubten 40 Tonnen wog das Gespann fast 60 Tonnen.

Die Besatzung einer Streife des Verkehrsdienstes stoppte den Langholz-Lkw, weil er bereits auf den ersten Blick offensichtlich überladen war. Die Polizisten setzten eine für derartige Kontrolle vorhandene mobile Waage ein. Bei dieser Kontrolle stellten die Beamten dann fest, dass das zulässige Gesamtgewicht von 40 Tonnen um 47,25 Prozent überschritten war. "Der Lkw wog 58,9 Tonnen", sagte Polizeisprecher Volker König an diesem Montag über das Ergebnis der in der vergangenen Woche durchgeführten Überprüfung.

Den Unternehmer, zugleich Fahrer des Gespanns, aus dem Raum Winterberg erwartet nun ein sogenanntes Gewinnabschöpfungsverfahren. Er muss mit einem Bußgeld von 535 Euro rechnen. Nachdem der Fahrer an einer geeigneten Stelle die Hälfte seiner Ladung abgeladen hatte, durfte er seine Fahrt zum Ziel in Olsberg fortsetzen.

"Holztransporter mit Überladungen stellen wir bei unseren Kontrollen immer wieder fest, ein Verstoß in diesem Ausmaß ist jedoch eher die Ausnahme", berichtete Arnfried Schlömer vom Regionalen Verkehrsdienst. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei
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