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WALDECK-FRANKENBERG. Einen Unfall oder auch nur eine Panne wünscht man wirklich niemandem, schon gar nicht auf dem Weg in den Urlaub. Doch schnell ist es passiert, das Auto streikt, ein anderer ist im Stau aufgefahren oder man selbst hat die Kontrolle über den Pkw verloren und einen Unfall gebaut.

Plötzlich schießen tausend Fragen durch den Kopf, vor allem wenn der Unfall auf der Autobahn passiert ist und man dort vielleicht nicht ganz so sicher weiß, was zu tun ist. Als kleine Orientierungshilfe und Backup für den Hinterkopf haben wir daher folgende Tipps für unsere Leser:

(1) In Sicherheit bringen! Wenn es irgendwie geht mit dem Auto zur Seite fahren oder sogar bis auf den nächsten Rastplatz oder in die nächste Nothaltebucht.

(2) Warnweste anlegen und am besten hinter die nächste Leitplanke, auf jeden Fall weit von der Fahrbahn weggehen.

(3) Ein Fahrzeuginsasse sollte dabei das Warndreieck mitnehmen und dieses etwa 100 Meter hinter dem Fahrzeug am Fahrbahnrand aufstellen.

(4) Danach gilt es sich einen Überblick zu verschaffen (z.B. ob es Verletzte gibt) und wenn nötig Polizei (110) oder Rettungsdienst (112) zu verständigen.

Damit das alles so klappt müssen Grundvoraussetzungen gegeben sein: Warndreieck, Warnwesten, Feuerlöscher und Erste Hilfe Set gehören nicht irgendwo nach unten in den Kofferraum und damit unter jeder Menge Gepäck vergraben, sondern ganz oben auf. Die Warnwesten liegen am besten in den Ablagen der Türen, damit sie sofort griffbereit sind. In Deutschland muss in jedem Kraftfahrzeug übrigens eine Weste gesetzlich vorgeschrieben mitgeführt werden. In der eigenen Verantwortung liegt es für jeden Fahrzeuginsassen eine dabei zu haben und dann natürlich im besten Fall auch zu tragen, wenn man das Auto bei einem Unfall oder einer Panne verlassen muss.

Wo bin ich eigentlich?

Viele Verkehrsteilnehmer, die in Not geraten sind und ärztliche oder polizeiliche Hilfe nach einem Unfall benötigen, wissen gar nicht, wo sie sich gerade befinden. Nicht nur der Fahrer, sondern auch der Beifahrer sollte daher bestenfalls wissen, wo auf dem Reiseweg sie sich gerade befinden. Ortsangaben wie "50 Kilometer vor Frankfurt" helfen den Einsatzkräften wenig weiter. Entlang der Autobahn, vor allem in Baustellen, finden sich alle paar Meter rechteckige, meist blaue Schilder. Auf ihnen stehen Kilometerangaben, mit denen schnell, der genau Standort zu bestimmen ist. Auch die Entfernung zu Ausfahrten, Raststätten oder Parkplätzen kann bei der Eingrenzung der Örtlichkeit hilfreich sein. Über WhatsApp oder google maps kann der eigene Standort sehr schnell bestimmt werden oder schauen Sie auf ihr Navigationsgerät.

Fünf w´s angeben

Falls Sie in einen Unfall verwickelt werden, sollten Sie sich anhand der 5 w-Regel orientieren. Informieren Sie die Polizei oder die Feuerwehr in der Reihenfolge.

wann... ist der Unfall passiert? (um 10.15 Uhr)

wo... befindet sich die Unfallstelle? (Autobahn 44, Abzweig Diemelstadt in Fahrtrichtung Kassel)

wer... ist an dem Unfall beteiligt? (drei Pkws und vier verletzte Personen)

wie... ist der Unfall passiert? (Auffahrunfall)

was... wurde veranlasst? (Unfallstelle abgesichert, Erste Hilfe durchgeführt, Rettungsgasse erfolgt)

Übrigens: Die Notrufnummer kann auch dann gewählt werden, wenn keine Netzverbindung besteht.

Feuerlöscher nicht Zuhause lassen

Um Platz für Urlaubsutensilien zu haben, wird sehr oft auf "Unnötiges" verzichtet. So zum Beispiel auf Feuerlöscher. Das diese Maßnahme nach hinten losgehen kann, zeigen die vielen Brände auf auf deutschen Autobahnen. Oft sind technische defekte Auslöser von Fahrzeugbränden. Daher sollte der Feuerlöscher schnell griffbereit sein. Feuerlöscher für Fahrzeuge gibt es im Autofachmärkten. Besonders geeignet und sehr handlich, sind 2-kg-ABC-Pulverlöscher, zu denen auch die Gesellschaft für Technische Überwachung rät. Ihre Löschzeit reicht meist für eine effektive Brandbekämpfung aus. (ots/r)

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 07 Juni 2018 17:15

Einbrüche im Hochsauerlandkreis

HOCHSAUERLANDKREIS. In Brilon kam es zu Einbrüchen in ein Einfamilienhaus und ein Mehrfamilienhaus.

Während die Bewohner im Urlaub verweilten, brachen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus am Mühlenweg ein. In der Zeit von Dienstag, 20 Uhr, bis Mittwoch, 17 Uhr, hebelten die Einbrecher ein Fenster auf und durchsuchten das komplette Haus. Die Tat wurde von Familienangehörigen entdeckt. Angaben zum Diebesgut können bislang nicht gegeben werden.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Brilon unter der Telefonnummer 02961/90200 in Verbindung zu setzen.

In der Zeit von Dienstag, 22 Uhr, bis Mittwoch, 07 Uhr, versuchten unbekannte Täter den Nebeneingang eines Mehrfamilienhauses an der Straße zum Mühlental aufzubrechen. Die Tür hielt den Versuchen stand. Die Täter flüchteten ohne Beute.

Hinweise nimmt die Polizei in Brilon unter der Telefonnummer 02961/90200 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Endlich Sommerferien! Viele Familien reisen in den Urlaub und kehren damit ihrem Heim den Rücken. Damit die Wiederkehr aus den Ferien nicht zum Albtraum wird und die Erholung schlagartig auf den Nullpunkt sinkt, gibt die Polizei Tipps, um sich zu schützen. Aber auch Daheimgebliebene können mit ihrem Verhalten Einbrüche verhindern.

"Leider nutzen Einbrecher auch die Urlaubssaison und suchen nach Häusern, die unbewohnt scheinen", sagte ein Polizeisprecher. Dabei achten die Täter zum Beispiel darauf, an welchem Haus der Briefkasten überquillt, die Rollläden permanent geschlossen sind oder ein Auto unverändert vor der Tür steht. Im vergangenen Jahr gab es in den Landkreisen des Polizeipräsidiums Nordhessen 1599 Einbrüche in Wohnungen und Häuser.

Es gibt gute Tipps, wie man sich vor ungebetenen "Gästen" während der Abwesenheit schützen kann. Interessant zu wissen: Mehr als jeder dritte Einbruch scheitert mittlerweile und wird im Versuchsstadium abgebrochen, weil Haus- und Wohnungsbesitzer es den Einbrechern schwer gemacht haben. Im Jahr 2016 endeten im Bereich des Polizeipräsidiums Nordhessen 743 Einbrüche bereits im Versuchsstadium.

Einbrecher geben ihr Vorhaben schnell auf, wenn sie merken, dass sie Zeit aufwenden müssen, um in ein Haus hinein zu kommen. Aus diesem Grund ist jede Vorkehrung sinnvoll, die dem Einbrecher sein Vorhaben erschwert. Leicht erreichbare Fenster können zusätzlich durch mechanische Sicherungen geschützt werden. Mehrfachverriegelungen an Haus- und Wohnungstüren bieten zusätzlichen Schutz.

In der Urlaubszeit sollte man folgende Tipps beachten:

  • Täuschen Sie Anwesenheit vor - z. B. Beleuchtung von Innenräumen durch den Einsatz von Zeitschaltuhren, Fernsehsimulator
  • Bitten Sie Freunde oder Nachbarn, den Briefkasten zu leeren. Sie können auch den Lagerservice der Post nutzen
  • Stellen Sie ihre Klingel ab, viele Einbrecher testen, ob jemand zu Hause ist. Bei abgestellter Klingel bekommt der Einbrecher keine Information
  • Falls Sie eine Alarmanlage besitzen, informieren Sie Nachbarn, wenn Sie längere Zeit abwesend sind und geben Sie eine Erreichbarkeit an
  • Sprechen Sie auf Ihren Anrufbeantworter keinesfalls eine Nachricht, dass Sie sich im Urlaub befinden. Auch in sozialen Netzwerken sollten Sie dies nicht preisgeben
  • Wertsachen wie Schmuck oder auch Sparbücher und Dokumente sollten Sie in einem Tresor aufbewahren oder bei Ihrer Bank einschließen lassen
  • An den Flughäfen lauern Einbrecher und schauen auf Kofferanhängern nach Adressen, wo sich ein Einbruch wegen Abwesenheit der Bewohner lohnen könnte. Verwenden Sie deshalb zusammenklappbare Anhänger, damit Ihre Wohnanschrift nicht für jeden sichtbar ist

Die Polizei appelliert, nicht nur die eigenen vier Wände zu sichern, sondern auch auf die Nachbarschaft zu achten. Bei verdächtigen Wahrnehmungen sollte man unverzüglich die Polizei unter dem Notruf 110 informieren. "Nur mit Hilfe der Bevölkerung gelingt es, den Wohnungseinbruchdiebstahl weiter einzudämmen", sagte der Polizeisprecher.

Weitere wertvolle Tipps bekommt man auch auf der Internetseite polizei-beratung.de. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN. Nur 30 Minuten reichten aus, um einer Familie aus Holland den Urlaub zu verderben.  Die Gäste aus den Niederlanden parkten ihr Wohnmobil, einen  VW Crafter am Samstagnachmittag in der Zeit von 17.45  bis 18.15 Uhr auf dem Parkplatz eines Discounters in der Briloner Straße. Als sie nach dem Einkauf zu ihrem Wohnmobil zurückkehrten, mussten sie feststellen, dass unbekannte Diebe zwischenzeitlich das unverschlossene Wohnmobil durchsucht und drei Smartphones samt Bargeld in dreistelliger Höhe gestohlen hatten.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Sommerferien und damit auch die Hauptreisezeit stehen bevor. Oft stellt sich nun wieder die Frage, welche Andenken und Mitbringsel Reisende aus dem Urlaub mit nach Hause nehmen dürfen. Der Zoll gibt wichtige Tipps.

André Lenz von der Generalzolldirektion rät: "Wir haben Schmuggler im Visier – auch im Reiseverkehr. Unwissenheit schützt leider nicht vor Strafe. Damit Ihr Urlaub erholsam und ohne Ärger mit dem Zoll zu Ende geht, sollten Sie sich schon vor Urlaubsantritt über die wichtigsten Bestimmungen informieren." Ein Besuch im Internet unter zoll.de ist dabei sehr hilfreich. Man kann sich aber auch kostenlos die Smartphone-App "Zoll und Reise" herunterladen. Zur Vermeidung von Roaming-Gebühren benötigt die App keine Internetverbindung und ist daher für den Urlaub im Ausland bestens geeignet.

Reisefreimengen
Bei Einreisen aus Nicht-EU-Ländern sind für zu nichtgewerblichen Zwecken bestimmte Waren bis zu bestimmten Höchstmengen pro Person, zum Beispiel 200 Zigaretten (soweit mindestens 17 Jahre alt), ein Liter Alkohol (soweit mindestens 17 Jahre alt) und alle anderen Waren, beispielsweise Schmuck- und Kleidungsstücke, bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro (Einreise mit Flugzeug oder Schiff) beziehungsweise 300 Euro (für alle anderen Reisewege, zum Beispiel per Auto oder Bahn) einfuhrabgabenfrei. Bei Reisenden unter 15 Jahren gilt jeweils ein Warenwert von insgesamt 175 Euro. Übersteigt etwa ein Schmuckstück diese Wertgrenzen, muss der gesamte Warenwert verzollt und versteuert werden. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um ein Geschenk handelt oder die Ware für den privaten Gebrauch gekauft wurde. Auch bei der Einreise von den Kanarischen Inseln sind nur Waren innerhalb der genannten Mengen- und Wertgrenzen frei von Einfuhrabgaben.

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Artenschutz
Zum Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt rät der Zoll, auf lebende Exemplare aus Fauna und Flora zu verzichten. Der Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen, Teilen davon oder Waren daraus ist untersagt oder streng reglementiert. Verstöße werden verfolgt und zudem müssen die Reisenden neben der Einziehung der Waren mit hohen Bußgeldern oder gar Strafen rechnen. Welche Tiere und Gegenstände besonders geschützt sind, ist auf der Internetseite artenschutz-online.de zu finden.

Kulturgüterschutz
Kulturgüter kann ein Urlauber nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennen. "Kulturgüter" sind Gegenstände, die für die Archäologie, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft ein bedeutungsvolles Gut darstellen. Hierzu zählen seltene Mineralien, auch Antiquitäten, bedeutende Bücher, Bilder und Zeichnungen. Diese unterliegen in vielen Ländern sehr strengen Ausfuhrbeschränkungen oder -verboten.  Wer aus dem Urlaub ein besonderes Souvenir mitbringen möchte, sollte sich daher stets informieren, was man aus dem jeweiligen Land mitnehmen darf und was nicht - im Zweifelsfall sollte man gänzlich auf derartige Souvenirs verzichten.

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Produktpiraterie
Bekleidung, Fanartikel, Kosmetika, Taschen und Uhren und Ähnliches namhafter Markenhersteller wird in den Urlaubsländern häufig zu Spotpreisen angeboten. Aber Vorsicht! Viele solcher vermeintlichen Schnäppchen entpuppen sich häufig als qualitativ minderwertige Fälschungen, die mitunter sogar gesundheitsgefährdend sein können. So werden beispielsweise nachgeahmte Textilien nicht selten mit giftigen Farbstoffen hergestellt. Der Zoll empfiehlt deshalb, im Urlaub auf den Kauf solcher Waren zu verzichten.

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Barmittel
Zu beachten ist auch, dass mitgeführtes Bargeld ab 10.000 Euro bei der Einreise in die Europäische Union (EU) oder Ausreise aus der EU eigenständig und ohne Aufforderung schriftlich beim Zoll angemeldet werden muss. Damit soll die Geldwäsche bekämpft und die Finanzierung terroristischer Vereinigungen verhindert werden. Innerhalb der EU müssen beim Grenzübertritt mitgeführte Barmittel von 10.000 Euro oder mehr nur nach Aufforderung mündlich angezeigt werden. (Quelle: Zoll)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Sommerferien und damit auch die Hauptreisezeit stehen bevor. Oft stellt sich nun wieder die Frage, welche Andenken und Mitbringsel Reisende aus dem Urlaub mit nach Hause nehmen dürfen. Der Zoll gibt wichtige Tipps.

André Lenz von der Generalzolldirektion rät: "Wir haben Schmuggler im Visier – auch im Reiseverkehr. Unwissenheit schützt leider nicht vor Strafe. Damit Ihr Urlaub erholsam und ohne Ärger mit dem Zoll zu Ende geht, sollten Sie sich schon vor Urlaubsantritt über die wichtigsten Bestimmungen informieren." Ein Besuch im Internet unter zoll.de ist dabei sehr hilfreich. Man kann sich aber auch kostenlos die Smartphone-App "Zoll und Reise" herunterladen. Zur Vermeidung von Roaming-Gebühren benötigt die App keine Internetverbindung und ist daher für den Urlaub im Ausland bestens geeignet.

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Reisefreimengen
Bei Einreisen aus Nicht-EU-Ländern sind für zu nichtgewerblichen Zwecken bestimmte Waren bis zu bestimmten Höchstmengen pro Person, zum Beispiel 200 Zigaretten (soweit mindestens 17 Jahre alt), ein Liter Alkohol (soweit mindestens 17 Jahre alt) und alle anderen Waren, beispielsweise Schmuck- und Kleidungsstücke, bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro (Einreise mit Flugzeug oder Schiff) beziehungsweise 300 Euro (für alle anderen Reisewege, zum Beispiel per Auto oder Bahn) einfuhrabgabenfrei. Bei Reisenden unter 15 Jahren gilt jeweils ein Warenwert von insgesamt 175 Euro. Übersteigt etwa ein Schmuckstück diese Wertgrenzen, muss der gesamte Warenwert verzollt und versteuert werden. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um ein Geschenk handelt oder die Ware für den privaten Gebrauch gekauft wurde. Auch bei der Einreise von den Kanarischen Inseln sind nur Waren innerhalb der genannten Mengen- und Wertgrenzen frei von Einfuhrabgaben.

Artenschutz
Zum Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt rät der Zoll, auf lebende Exemplare aus Fauna und Flora zu verzichten. Der Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen, Teilen davon oder Waren daraus ist untersagt oder streng reglementiert. Verstöße werden verfolgt und zudem müssen die Reisenden neben der Einziehung der Waren mit hohen Bußgeldern oder gar Strafen rechnen. Welche Tiere und Gegenstände besonders geschützt sind, ist auf der Internetseite artenschutz-online.de zu finden.

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Kulturgüterschutz
Kulturgüter kann ein Urlauber nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennen. "Kulturgüter" sind Gegenstände, die für die Archäologie, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft ein bedeutungsvolles Gut darstellen. Hierzu zählen seltene Mineralien, auch Antiquitäten, bedeutende Bücher, Bilder und Zeichnungen. Diese unterliegen in vielen Ländern sehr strengen Ausfuhrbeschränkungen oder -verboten.  Wer aus dem Urlaub ein besonderes Souvenir mitbringen möchte, sollte sich daher stets informieren, was man aus dem jeweiligen Land mitnehmen darf und was nicht - im Zweifelsfall sollte man gänzlich auf derartige Souvenirs verzichten.

Produktpiraterie
Bekleidung, Fanartikel, Kosmetika, Taschen und Uhren und Ähnliches namhafter Markenhersteller wird in den Urlaubsländern häufig zu Spotpreisen angeboten. Aber Vorsicht! Viele solcher vermeintlichen Schnäppchen entpuppen sich häufig als qualitativ minderwertige Fälschungen, die mitunter sogar gesundheitsgefährdend sein können. So werden beispielsweise nachgeahmte Textilien nicht selten mit giftigen Farbstoffen hergestellt. Der Zoll empfiehlt deshalb, im Urlaub auf den Kauf solcher Waren zu verzichten.

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Barmittel
Zu beachten ist auch, dass mitgeführtes Bargeld ab 10.000 Euro bei der Einreise in die Europäische Union (EU) oder Ausreise aus der EU eigenständig und ohne Aufforderung schriftlich beim Zoll angemeldet werden muss. Damit soll die Geldwäsche bekämpft und die Finanzierung terroristischer Vereinigungen verhindert werden. Innerhalb der EU müssen beim Grenzübertritt mitgeführte Barmittel von 10.000 Euro oder mehr nur nach Aufforderung mündlich angezeigt werden.

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 Quelle: Zoll

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Sommerferien und damit auch die Hauptreisezeit stehen bevor. Oft stellt sich nun wieder die Frage, welche Andenken und Mitbringsel Reisende aus dem Urlaub mit nach Hause nehmen dürfen. Der Zoll gibt wichtige Tipps.

André Lenz von der Generalzolldirektion rät: "Wir haben Schmuggler im Visier – auch im Reiseverkehr. Unwissenheit schützt leider nicht vor Strafe. Damit Ihr Urlaub erholsam und ohne Ärger mit dem Zoll zu Ende geht, sollten Sie sich schon vor Urlaubsantritt über die wichtigsten Bestimmungen informieren." Ein Besuch im Internet unter zoll.de ist dabei sehr hilfreich. Man kann sich aber auch kostenlos die Smartphone-App "Zoll und Reise" herunterladen. Zur Vermeidung von Roaming-Gebühren benötigt die App keine Internetverbindung und ist daher für den Urlaub im Ausland bestens geeignet.

Reisefreimengen
Bei Einreisen aus Nicht-EU-Ländern sind für zu nichtgewerblichen Zwecken bestimmte Waren bis zu bestimmten Höchstmengen pro Person, zum Beispiel 200 Zigaretten (soweit mindestens 17 Jahre alt), ein Liter Alkohol (soweit mindestens 17 Jahre alt) und alle anderen Waren, beispielsweise Schmuck- und Kleidungsstücke, bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro (Einreise mit Flugzeug oder Schiff) beziehungsweise 300 Euro (für alle anderen Reisewege, zum Beispiel per Auto oder Bahn) einfuhrabgabenfrei. Bei Reisenden unter 15 Jahren gilt jeweils ein Warenwert von insgesamt 175 Euro. Übersteigt etwa ein Schmuckstück diese Wertgrenzen, muss der gesamte Warenwert verzollt und versteuert werden. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um ein Geschenk handelt oder die Ware für den privaten Gebrauch gekauft wurde. Auch bei der Einreise von den Kanarischen Inseln sind nur Waren innerhalb der genannten Mengen- und Wertgrenzen frei von Einfuhrabgaben.

Artenschutz
Zum Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt rät der Zoll, auf lebende Exemplare aus Fauna und Flora zu verzichten. Der Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen, Teilen davon oder Waren daraus ist untersagt oder streng reglementiert. Verstöße werden verfolgt und zudem müssen die Reisenden neben der Einziehung der Waren mit hohen Bußgeldern oder gar Strafen rechnen. Welche Tiere und Gegenstände besonders geschützt sind, ist auf der Internetseite artenschutz-online.de zu finden.

Kulturgüterschutz
Kulturgüter kann ein Urlauber nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennen. "Kulturgüter" sind Gegenstände, die für die Archäologie, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft ein bedeutungsvolles Gut darstellen. Hierzu zählen seltene Mineralien, auch Antiquitäten, bedeutende Bücher, Bilder und Zeichnungen. Diese unterliegen in vielen Ländern sehr strengen Ausfuhrbeschränkungen oder -verboten.  Wer aus dem Urlaub ein besonderes Souvenir mitbringen möchte, sollte sich daher stets informieren, was man aus dem jeweiligen Land mitnehmen darf und was nicht - im Zweifelsfall sollte man gänzlich auf derartige Souvenirs verzichten.

Produktpiraterie
Bekleidung, Fanartikel, Kosmetika, Taschen und Uhren und Ähnliches namhafter Markenhersteller wird in den Urlaubsländern häufig zu Spotpreisen angeboten. Aber Vorsicht! Viele solcher vermeintlichen Schnäppchen entpuppen sich häufig als qualitativ minderwertige Fälschungen, die mitunter sogar gesundheitsgefährdend sein können. So werden beispielsweise nachgeahmte Textilien nicht selten mit giftigen Farbstoffen hergestellt. Der Zoll empfiehlt deshalb, im Urlaub auf den Kauf solcher Waren zu verzichten.

Barmittel
Zu beachten ist auch, dass mitgeführtes Bargeld ab 10.000 Euro bei der Einreise in die Europäische Union (EU) oder Ausreise aus der EU eigenständig und ohne Aufforderung schriftlich beim Zoll angemeldet werden muss. Damit soll die Geldwäsche bekämpft und die Finanzierung terroristischer Vereinigungen verhindert werden. Innerhalb der EU müssen beim Grenzübertritt mitgeführte Barmittel von 10.000 Euro oder mehr nur nach Aufforderung mündlich angezeigt werden.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 02 September 2015 09:27

Vorsicht bei Medikamenten aus Urlaubsländern

WALDECK-FRANKENBERG. Viele Deutsche haben Arzneimittel als Mitbringsel aus dem Urlaub entdeckt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Medikamente sind im Ausland meist günstiger zu bekommen, und der Erwerb unterliegt kaum Beschränkungen - für viele Bundesbürger ein Anreiz, sich auch in größeren Mengen mit Medikamenten einzudecken und diese nach Deutschland mitzubringen.

Beim Kauf von Arzneimitteln ist jedoch Vorsicht geboten: Es kann sich um Arzneimittelfälschungen handeln, die die angegebenen Wirkstoffe nicht oder nicht ausreichend enthalten oder sogar gesundheitsschädlich sind. Darauf weist das Onlineportal polizei-beratung.de hin. Darüber hinaus unterliegt die Einfuhr von Arzneimitteln den strengen Bestimmungen des deutschen Arzneimittelgesetzes. Damit soll sichergestellt werden, dass in Deutschland nur Arzneimittel auf den Markt kommen, die für den Verbraucher unbedenklich sind.

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Staaten dürfen Reisende nur die Menge an Medikamenten einführen, die zum persönlichen Bedarf bestimmt ist. Die Einfuhr im Postversand ist nur über Apotheken erlaubt. Für andere Personen Medikamente entgeltlich mitzubringen, ist verboten. Auch dürfen die Arzneimittel nicht für gewerbliche Zwecke bestimmt sein.

Medikamente, die regelmäßig benötigt werden, sollten Urlaubsreisende in ihrer Reiseapotheke haben. Benötigen Reisende im Urlaubsland weitere Arzneimittel, sollten diese nur in offiziellen beziehungsweise als solche erkennbaren Apotheken erworben werden. Auf offenen Märkten oder in ähnlichen Geschäften könnten gefälschte Präparate verkauft werden, die in Zusammensetzung und gesundheitlicher Wirkung nicht einschätzbar sind.

Schwarze Schafe im Internet
Auch das Internet ist beim Bezug von Arzneimitteln eine bedeutende Vertriebsplattform geworden. Doch nicht selten nutzen schwarze Schafe die Anonymität des Word Wide Web, um minderwertige oder gefälschte Arzneimittel in betrügerischer Absicht zu veräußern - dabei handelt es sich um so genannten Arzneimittel-Betrug.

 

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Seinen Deutschlandurlaub wird ein 75 Jahre alter Mann aus Australien so schnell nicht vergessen - er fuhr am Dienstagmorgen mit einem Mietwagen in den Straßengraben und richtete dabei einen Schaden in fünfstelliger Höhe an.

Wie die Polizei berichtet, ist der Australier zurzeit zu Besuch in Marsberg. Am Dienstagmorgen war er gegen 9.20 Uhr mit einem Mietwagen auf der Landesstraße 870 in Richtung Beringhausen unterwegs: Auf einem geraden Teilstück fuhr der Mann auf einmal nach links in einen tiefergelegenen Graben. Eine Unfallursache wurde von der Polizei nicht genannt - auch nicht, ob womöglich gesundheitliche Probleme zu dem Unfall geführt haben.

Bei dem Unfall wurde der 75-Jährige nicht verletzt, dennoch wurde er vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An dem Mietwagen entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro - das Auto musste abgeschleppt werden.

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Publiziert in HSK Polizei

KORBACH. Das hatte sich die Familie anders gedacht: Als am Samstagmorgen zwei Korbacher in den Urlaub aufbrechen wollten, stellten sie wenige Meter nach Fahrtantritt fest, dass ihr Auto Flüssigkeit verliert. Sie informierten die Leitstelle. Diese schickte die Korbacher Wehr zum Abbinden an den Südring.

Noch vor sieben Uhr am Morgen wollten die Korbacher aufbrechen, um den Tag zu nutzen. Doch bereits nach der ersten Abbiegung am Südring/Ecke Moersstraße zickte der Opel. Schnell merkte der Fahrer, dass Tage zuvor frisch eingefülltes Motoröl ausläuft. Er stoppte an der Abbiegung Richtung Kocos das Auto und wendete. Zuhause informierte er die Feuerwehr, die daraufhin mit drei Einsatzwagen anrückte. Die Kameraden bindeten das Öl auf rund 100 Metern ab. Nach etwas mehr als einer Stunde war der Einsatz beendet.

Publiziert in Feuerwehr
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