Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Untere Wasserbehörde

WALDECK-FRANKENBERG. Wie schon in anderen Regionen geschehen, ist nun auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg in Gestalt seiner Unteren Wasserbehörde gezwungen, ein Wasserentnahmeverbot aus Flüssen, Bächen und Seen auszusprechen.

Die kurzen Regenfälle der letzten Tage haben nicht ausgereicht, die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit im Landkreis auszugleichen. Längere und ausdauerndere Regenfälle sind nicht in Sicht, so dass die Wasserbehörde nun das Verbot der Wasserentnahme ausspricht.

Erster Kreisbeigeordneter und zuständiger Dezernent Karl-Friedrich Frese erläutert: „Die Gewässer im Landkreis Waldeck-Frankenberg haben sich durch extrem niedrige Wasserstände und geringe Abflussmengen stark aufgeheizt.“ Vor allem in kleineren Gewässern seien die Abflussmengen bedenklich.

Als besonders kritisch erachtet die Untere Wasserbehörde die Situation im Oberlauf der Eder; so ist der mittlere Niedrigwasserabfluss am Pegel Auhammer bereits weit unterschritten. Es herrschen lebensbedrohende Zustände für Fische und Wasserorganismen, die durch Wasserentnahmen und sinkende Pegelstände weiter verschlechtert werden. Das soll durch das Entnahmeverbot vermieden werden. Der Landkreis mit seiner Unteren Wasserbehörde weist darauf hin, dass das Verbot auch bei zuvor ausgesprochenen Genehmigungen zur Wasserentnahme greift. Diese Genehmigungen sind mit der Verfügung des Verbots der Wasserentnahme aus Flüssen, Bächen und Seen ausgesetzt.

Wer das Verbot nicht einhält, verstößt gegen das Wasserhaushaltsgesetz und begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit hohen Geldbußen geahndet werden kann. Zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt und um ökologische Schäden zu verhindern, sollten alle Bürgerinnen und Bürger sorgsam mit der Ressource Wasser umgehen und sich verantwortungsbewusst verhalten.  (Quelle: Pressestelle Landkreis Waldeck-Frankenberg)

Anzeige:



Publiziert in Retter

DEISFELD. Die Feuerwehr ist nach dem Ölunfall am Diemelsee weiterhin im Einsatz. Die Ölsperren auf der Diemel und im See bleiben in den nächsten Tagen noch stehen und müssen regelmäßig kontrolliert werden, sagte Günter Radtke, Sprecher der Diemelseer Feuerwehren.

Sechs Ölsperren hatten die Feuerwehrleute auf dem Fluss und im See verlegt. Dazu wurden die Sperren der Feuerwehren aus Korbach, Bad Arolsen und Bad Wildungen nach Diemelsee gebracht. Außerdem forderte die Leitstelle sogenannte Ölsanimate aus Korbach und Hofgeismar an. Diese Geräte saugen das verunreinigte Wasser an und trennen Öl und Wasser.

220 Helfer im Einsatz
Insgesamt waren nach Angaben von Günter Radtke etwa 220 Hilfskräfte im Einsatz. Darunter auch Helfer vom THW Korbach, von den Adorfer Johannitern sowie vom DRK. Die Polizei hatte noch in der Nacht zum Samstag ihre Ermittlungen aufgenommen. Wie berichtet, war sie auf einen älteren Mann gestoßen, der sich mit einer Platzwunde am Kopf in verwirrtem Zustand in seiner Küche befand. Der Mann wurde nach notärztlicher Behandlung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er auch am Montag noch behandelt.

3000 Liter ausgelaufen
Er hatte seine gesamten Heizölvorräte - laut Polizeisprecher Volker König vermutlich 2500 bis 3000 Liter - aus den Tanks im Haus abgelassen hatte. Das ausgetretene Heizöl suchte sich seinen Weg durch Mauerwerk und alte Abwasserkanäle, floss teilweise in die Diemel und löste dadurch den Großeinsatz aus. Wegen der starken Regenfälle im Upland musste die Ölsperre am Giebringhäuser Minigolfplatz in der Nacht zu Sonntag verstärkt werden.

Die Sperre war von dem schnellfließenden Wasser verschoben worden. Feuerwehr und THW kontrollierten die Sperren bis zum Sonntag. Auch am Montag waren Brandschützer mehrfach zur Kontrolle unterwegs, sagte Günter Radtke. Wann der Einsatz beendet und die Ölsperren wieder abgebaut werden, sei noch nicht bekannt, ergänzte der Sprecher. Das hänge von der Wasser- und der Naturschutzbehörde des Landkreises ab.

Diemelsees Bürgermeister Volker Becker lobte am Montag die Einsatzkräfte, die reibungslos zusammengearbeitet hatten. Er hatte sich noch in der Nacht zum Samstag ein Bild von der Lage gemacht. Becker dankte den Wehrleuten unter der Leitung der stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle für ihren stundenlangen Einsatz. Besonders dankte er dem Deisfelder Feuerwehrmann, der in der Nacht den Ölgeruch im Dorf bemerkt und die Feuerwehr alarmiert hatte.

Der Einsatz habe wieder einmal gezeigt, wie wichtig der Erhalt der Feuerwehren in kleinen Orten seien. Die Deisfelder Wehr habe sofort die ersten Hilfsmaßnahmen einleiten können.

Polizei ermittelt
Die Polizei ermittelt gegen den Verursacher wegen Umweltgefährdung. Außerdem müsse geklärt werden, was mit dem Erdreich unter dem Haus und in dessen Umfeld geschehen müsse, von dem aus sich das Öl den Weg gebahnt hatte.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Eine größere Menge Heizöl ist am späten Freitagabend von einem landwirtschaftlichen Anwesen in Deisfeld in die Diemel gelangt. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren die ganze Nacht über und auch am Samstagmorgen noch im Einsatz, legten zahlreiche Ölsperren im Fluss sowie auf dem See und reinigten Wasser mit zwei sogenannten Ölsanimaten.

Der Alarm ging am späten Freitagabend gegen 23 Uhr ein, nachdem ein Anwohner im Diemelseer Ortsteil Deisfeld starken Heizölgeruch wahrgenommen hatte. Die Überprüfung ergab, dass der Brennstoff in größerer Menge von einem Anwesen in der Ortsmitte in den Lauf der Diemel geflossen war und flussabwärts in Richtung Giebbringhausen und weiter Richtung Diemelsee getragen wurde. Die alarmierten Diemelseer Wehren setzten umgehend mehrere Ölsperren und forderten Verstärkung an.

Polizisten machten sich sofort auf die Suche nach der Ursache, wurden in der Straße Wolfskaute fündig und verschafften sich Zutritt zu dem Anwesen. Die Beamten fanden den alleinigen Bewohner des Hofes, einen 84-jährigen Mann, mit einer Kopfplatzwunde und in verwirrtem Zustand in seiner Küche. Nach notärztlicher Behandlung musste er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Schnell war klar, dass er seine gesamten Heizölvorräte - laut Polizeisprecher Volker König vermutlich 2500 bis 3000 Liter - aus den Tanks abgelassen hatte. Warum er das tat, steht noch nicht fest. Das ausgetretene Heizöl suchte sich jedenfalls seinen Weg durch Mauerwerk und alte Abwasserkanäle in die Diemel und löste dadurch einen Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren aus.

Die ganze Nacht über waren die Wehren aus den Diemelseer Ortsteilen Deisfeld, Giebringhausen, Adorf, Stormbruch, Heringhausen und Rhenegge im Einsatz. Die Besatzung eines Rettungswagens stand als Absicherung bereit. Die hinzu geforderten Kameraden aus Korbach setzten ihren Ölsanimaten ein: Dieses Gerät saugt verschmutztes Wasser an und scheidet das enthaltene Öl ab.

Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer, stellvertretender Gemeindebrandinspektor in Diemelsee, forderte am Morgen die Feuerwehr aus Hofgeismar mit einem weiteren Ölsanimaten sowie die Stützpunktfeuerwehren aus Bad Arolsen und Bad Wildungen mit speziellen Ölsperren für größere Gewässer an. Die Arolser Brandschützer stellten außerdem ein Boot zur Verfügung, ein weiteres war aus Adorf zum Diemelsee gebracht worden.

160 Meter lange Ölsperre auf dem See errichtet
In Höhe der Bushaltestelle Am Stein zwischen Giebringhausen und Heringhausen brachten die Feuerwehrleute am Morgen eine rund 160 Meter lange Ölsperre am Einlauf des Diemelsees in Position. An beiden gegenüberliegenden Ufern wurde die Sperre befestigt, bevor dann zahlreiche Ölbindewürfel auf der Wasseroberfläche ausgebracht wurden. Einsatzkräfte des DLRG mit Boot wurden zur Absicherung angefordert.

Unter anderem verschafften sich der Diemelseer Bürgermeister Volker Becker und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel dort einen Eindruck von den Einsatztätigkeiten. Der Chef der Gemeindeverwaltung lobte die große Einsatzbereitschaft und das reibungslose Miteinander der Wehren aus verschiedenen Städten und der Gemeinde. Ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde bezeichnete den Einsatz der Wehren als sehr professionell und wirkungsvoll. Die "weit größere Baustelle" werde wohl das landwirtschaftliche Anwesen in Deisfeld sein.

Mitglieder des DRK-Betreuungszuges standen am Feuerwehrgerätehaus in Giebringhausen bereit, um die Einsatzkräfte mit heißen Getränken und Brötchen zu versorgen - das hatte in der Nacht bereits die Deisfelder Bevölkerung getan. Im Einsatz war zeitweise auch ein First Responder der Johanniter, der mit einer Dienstmaschine der Motorradstaffel vorübergehend zur Absicherung abgestellt war.

Wasserschutzpolizei dokumentiert Verschmutzung aus der Luft
Zur Unterstützung der Feuerwehren rückte am Samstagvormittag das Korbacher THW an, das in der Ortslage von Giebringhausen eine große weitere Ölsperre errichtete. Der Einsatz dauerte auch am Samstagnachmittag noch an. Um sich ein besseres Bild vom gesamten Ausmaß der Verschmutzung machen zu können, war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Ein Beamter der Wasserschutzpolizei war mit an Bord und machte zahlreiche Fotos aus der Luft.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

HOLZHAUSEN. Ein mit 13.000 Litern Heizöl beladener Tankanhänger ist bei einem schweren Verkehrsunfall am Mittwochmittag von der Straße abgekommen, hat sich überschlagen und ist auf dem Dach liegengeblieben. Glücklicherweise trat nur eine geringe Menge des Heizöls aus. Verletzt wurde niemand.

Der schwere Unfall passierte am Mittwochmittag gegen 13.45 Uhr auf der B 62 kurz vor dem Ortsteingang von Holzhausen. Ein 39-jähriger Lkw-Fahrer befuhr die Strecke mit seinem Heizöl-Lkw mit Anhänger aus Richtung Bad Laasphe kommend in Fahrtrichtung Erndtebrück. In einer Kurve kam der Anhänger - vermutlich nachdem er sich zuvor aufgeschaukelt hatte - von der Straße ab, überschlug sich und blieb an einer Böschung auf dem Dach an mehreren Baumstämmen hängen. Aus dem Anhänger lief lediglich eine geringe Menge Heizöl aus.

Die alarmierte Feuerwehr breitete unter dem umgekippten Anhänger mehrere Planen aus, um eventuell weiter auslaufendes Heizöl auffangen zu können. Die B 62 musste einsatzbedingt für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Ein Spezialfahrzeug wurde zum Abpumpen des restlichen Heizöls aus dem Anhänger angefordert. Ebenso musste ein Spezialkran zum Bergen des Anhängers anrücken.

Die Polizei schätzt den Gesamtsachschaden auf rund 50.000 Euro. Die Feuerwehr war mit insgesamt 43 Einsatzkräften der Löschzüge Bad Laasphe, Banfe und Feudingen sowie der Löschgruppe Schameder im Einsatz, ebenso ein ABC-Fachberater der Feuerwehr Erndtebrück. Ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde war ebenfalls vor Ort anwesend. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 18 Dezember 2013 17:29

Estrichlaster landet in Wiese: 130.000 Euro Schaden

DELBRÜCK. Etwa 130.000 Euro Sachschaden sind am Mittwoch beim Unfall eines Lastzuges auf der Wulfhorster Straße entstanden. Eine aufwendige Bergung sorgte für eine stundenlange Straßensperrung.

Der 49-jährige Lastzugfahrer fuhr am Morgen gegen 8.30 Uhr von Westenholz in Richtung Rietberg. Der 39-Tonner-Tanklaster war mit Fließestrich voll beladen. Laut Angaben des Fahrers lief ein Reh auf die Straße. Beim Ausweichen habe er die Kontrolle verloren. Der Lastzug kam nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit mehreren Bäumen. Auf einer Weide kam das schwere Gespann mit hohem Sachschaden zum Stillstand. Der Fahrer blieb unverletzt.

Aus dem aufgerissenen Kraftstofftank lief Diesel ins Erdreich. Deswegen schaltete die Polizei die Untere Wasserbehörde ein. Zur Bergung des Lastzuges mussten zwei Autokräne, darunter ein 100-Tonnen-Fahrzeug, eingesetzt werden. Um das havarierte Gespann frei zu bekommen war ein Abpumpen des Estrichs in ein anderes Fahrzeug erforderlich. Die Straße wurde für die Dauer der Bergungsarbeiten bis zum Nachmittag gesperrt.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in PB Polizei
Dienstag, 25 Dezember 2012 18:56

Altöl einfach in den Firmenhof gekippt

LEIMSTRUTH. Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Erndtebrücker Feuerwehr auf den Plan gerufen. Spaziergänger hatten auf einem Abrissgelände einer ehemaligen Firma in der „Wilhelmstraße“ in der Nähe eines Bahngeländes in Leimstruth größere Mengen Altöl entdeckt, die bei dem Regen schnell ins Grundwasser gelangen könnten.

Mit 16 Einsatzkräften rückte die Löschgruppe Schameder an und begann, die großen Altölmengen, die mitten auf dem Hof des Firmengeländes verteilt waren, abzustreuen und die angrenzenden Kanaleinflüsse mit Bindemittel abzudichten. Anschließend wurde eine Spezialfirma informiert, die mit einem Saugwagen die großen Altölmengen aufnahm und den Hof anschließend noch einmal reinigte. Auch ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde erschien vor Ort, um sich ein Bild von der Verschmutzung zu machen.

Wie genau die großen Ölmengen auf den Hof gelangten, das ist bisher noch unklar. Dass sie aus einem Container stammen, der zuvor am Ort gestanden hatte, konnte die Polizei definitiv ausschließen. Derzeit geht man davon aus, dass das Altöl rücksichtslos dorthin geschüttet und „entsorgt“ wurde. Ein Tor zum Baugelände, das nämlich vom Verantwortlichen zuvor geschlossen worden war, stand am Nachmittag des ersten Weihnachtstages plötzlich offen.

Wer hier verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird dringend gebeten, sich mit der Polizeiwache in Bad Berleburg unter der Rufnummer 02751/9090 in Verbindung zu setzen.
Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz für Polizei, Feuerwehr, Spezialfirma und Untere Wasserbehörde am Dienstagnachmittag beendet.

Publiziert in SI Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige