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Dienstag, 16 Oktober 2012 14:15

Einbrecher in Büro, Café und Eisdiele

BAD AROLSEN/WETTERBURG. Die Arolser Polizei ist auf der Suche nach Einbrecher, die in ein Büro, ein Café und eine Eisdiele eingestiegen sind. Die Ermittler bitten mögliche Zeugen um Hinweise.

Am Wochenende hebelten Unbekannte ein Bürofenster des Berufsförderungswerkes in der Uplandstraße auf, durchsuchten das Büro und erbeuteten zwei PC-Monitore. Mitarbeiter bemerkten den Einbruch am Montagmorgen um 7.30 Uhr. Ob die Diebe noch weiteres Diebesgut erbeuteten, stand auch am Dienstag noch nicht fest.

Einbrecher im Café im See
In der Nacht zu Montag brachen Unbekannte in das Café im See ein. Der oder die Diebe schlugen den Glaseinsatz einer Terrassentür ein und drangen in das Gebäude ein. Nachdem sie noch eine weitere Tür gewaltsam geöffnet hatten, brachen sie einen Zigarettenautomaten auf und erbeuteten Zigaretten und Bargeld. Außerdem stahlen sie noch eine geringe Menge Bargeld aus einer Wechselgeldkasse.

Reiche Beute in Eiscafé
Ebenfalls in der Nacht zu Montag brachen Unbekannte in ein Eiscafé im Steinweg in Volkmarsen ein. Dort machten sie laut Polizeisprecher Volker König reiche Beute. Die Diebe hebelten die Eingangstür auf und entwendeten aus den Räumen einen Fernseher und ein Laptop. Aus der Wechselgeldkasse nahmen sie auch noch einen dreistelligen Bargeldbetrag mit.

Die Arolser Polizei ist in allen Fällen auf der Suche nach Zeugen. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeistation in Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0, zu melden.

Publiziert in Polizei
Freitag, 24 August 2012 08:41

Ölfilm gebunden, Vögelchen gerettet

WETTERBURG. Ausgelaufenes Benzin hat einen schillernden Film auf dem Twistesee entstehen lassen. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Wetterburg und Neu Berich rückten aus.

Die Wehren wurden gegen 17 Uhr alarmiert, nachdem Passanten in der Nähe der DLRG-Station einen Ölfilm auf dem Twistesee bemerkt hatten. Aus noch nicht geklärten Umständen war aus dem Tank eines Bootes eine gering Mengen Treibstoff ausgelaufen. Die Feuerwehrleute entfernten den Tank und streuten im Boot Ölbindemittel aus. Parallel dazu wurden die Boote der Feuerwehr Bad Arolsen und Wetterburg zu Wasser gelassen und eine 100 Meter lange Ölsperre an Land vorbereitet, die dann durch die Boote um die Leckage gezogen wurde, um ein weiteres Ausbreiten des Treibstoffes zu verhindern. Im Anschluss daran brachten die Feuerwehrleute spezielle Würfel auf dem Wasser aus, die den Treibstoff aufsaugen.

Nach Rücksprache mit der Unteren Wasserschutzbehörde verbleibt die Sperre bis Samstag vor Ort. Der Eigentümer des Bootes wird dieses bis dahin säubern und von Treibstoff befreien, damit keine weitere Gefahr für den Twistesee ausgehen kann.

Im Einsatz unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold und des Wehrführers Gordon Kalhöfer waren insgesamt 22 Einsatzkräfte. Die Kameraden aus Neu Berich waren in Bereitschaft, brauchten jedoch nicht eingesetzt zu werden.

Rotkehlchen befreit
Der Einsatz war um 18.44 Uhr beendet. Als sich die Bad Arolser Einsatzkräfte auf der Rückfahrt zum Stützpunkt befanden, meldete die Leitstelle einen weiteren Einsatz: In der "Vögelsiedlung" in Mengeringhausen hatte sich ein Rotkehlchen in Folienresten eines Dachfirstes verheddert und konnte sich alleine nicht mehr befreien. Die Mannschaft des Löschgruppenfahrzeuges fuhr diese Einsatzstelle an und befreite den Vogel über die Steckleiter aus seiner misslichen Lage. Die Hauseigentümer nahmen den Vogel in ihre Obhut. Gegen 19.30 Uhr war dieser Einsatz auch beendet und die Fahrzeuge waren wieder einsatzbereit.


Der Fall aus Mengeringhausen erinnert an die Befreiung einer Dohle in Korbach:
Eingeklemmt: Feuerwehr und Tierarzt retten verletzte Dohle (18.03.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 20 August 2012 15:44

50 erlaubt: Mit 107 um Edersee gerast

EDERSEE/DIEMELSEE/TWISTESEE. 27 Motorradfahrer mit überhöhtem Tempo hat die Polizei bei Kontrollen an den heimischen Stauseen erwischt. Einer der Biker raste am Edersee mit 107 Sachen in die Messstelle - bei erlaubten 50 km/h.

Die Straßen um die drei großen Seen in Waldeck-Frankenberg sind bei einheimischen und auswärtigen Motorradfahrern sehr beliebt. Besonders bei Sonnenschein befahren große Gruppen die landschaftlich reizvollen Strecken. Was für die einen eine große Freude ist, kann für andere aber auch zum Ärgernis werden. Immer wieder gehen bei Polizei und Anrainerkommunen Beschwerden über zu schnelles Fahren oder aber Lärmbelästigungen durch zu laute Motorräder ein.

Daher konzentrierten sich die Polizeibeamten des Regionalen Verkehrsdienstes am Wochenende auf die motorisierten Zweiradfahrer. Am Freitagnachmittag richteten sie mehrere Kontrollstellen rund um den Edersee ein und kontrollierten dabei 100 Zweiräder. 15 Motorräder gingen ihnen dabei mit überhöhtem Tempo ins Netz. Einer kam mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung davon, die anderen müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen. Für einen Motorradfahrer aus dem Schwalm-Eder-Kreis kommt es laut Polizeisprecher Volker König aber noch dicker. Er war mit 107 Stundenkilometern bei erlaubten 50 km/h auf der Ederseerandstraße unterwegs. Ihn muss nun ein Bußgeld von 240 Euro zahlen, erhält vier Punkte in Flensburg und bekommt zusätzlich noch ein einmonatiges Fahrverbot aufgebrummt.

Technisch verändert - Betriebserlaubnis erlischt
Neben den Geschwindigkeitsverstößen richteten die Beamten ihr Augenmerk auch auf die Auspuffanlagen und technischen Einrichtungen. Bei sechs Motorrädern war die Auspuffanlage derart verändert, dass die Betriebserlaubnis erlosch. Die Halter müssen nun ihre Motorräder wieder umbauen und bei einem Sachverständigen vorführen. Zudem erwartet sie eine Bußgeldanzeige und drei Punkte in Flensburg. Aber nicht nur Motorräder waren auf der Strecke zu schnell. Auch ein Autofahrer wurde mit 90 km/h erwischt. Er muss mit einer Bußgeldanzeige und drei Punkten rechnen.

Am Samstagvormittag kontrollierten die Beamten am Twistesee und nachmittags am Diemelsse. Das Ergebnis war ähnlich wie tags zuvor am Edersee. Sie kontrollierten fast 90 Motorräder. Zwölf davon waren zu schnell. Während 4 mit einer Verwarnung davonkamen, müssen die anderen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und Punkten rechnen. Für einen 24-jährigen Mann aus dem Raum Kassel war das aber noch nicht genug. Er wurde mit immerhin 149 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen und muss nun seinen Führerschein für einen Monat abgeben und auf seine Suzuki verzichten.

Genau wie am Freitag zogen die Beamten sechs Motorräder mit umgebauten Auspuffanlagen aus dem Verkehr.

Bilanzierend stellte Einsatzleiter Ottmar Müller fest, dass aufgrund der großen Anzahl von Motorrädern lediglich ein Drittel kontrolliert werden konnte. Genau wie bei Pkw-Kontrollen halten sich 85 bis 90 Prozent der Kradfahrer an die Verkehrsregeln und sind damit nicht auffälliger als Autofahrer. Alle Verkehrsteilnehmer müssen auch an Wochenenden immer wieder mit Verkehrskontrollen rechnen.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 15 August 2012 13:02

Mountainbike am Twistesee gestohlen

WETTERBURG. Kurz nach dem Diebstahl eines Mountainbikes in Bad Arolsen ist auch am Twistesee ein MTB gestohlen worden. Das Rad stand nur kurze unbeaufsichtigt, aber mit Schloss gesichert, an einem Kiosk.

Zu dem Diebstahl des orangefarbenen Mountainbikes war am Sonntag in der Zeit von 17.45 bis 18 Uhr am Wohnmobilhafen am Twistesee gekommen. Ein 65-jähriger Mann aus Marsberg hatte sein Rad der Marke Giant während dieser Zeit am Kiosk abgestellt und mit einem Schloss gesichert. Als er nach kurzer Zeit wieder weiterfahren wollte, war das Fahrrad verschwunden. Unbekannte hatten entweder das Schloss geknackt und das Fahrrad weggefahren oder aber das verschlossene Fahrrad weggetragen.

Die Bad Arolser Polizei ist auf der Suche nach möglichen Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05691/9799-0 an die Polizeistation in Bad Arolsen zu wenden.


Über den Fahrraddiebstahl in Arolsen berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
17-Jährigen das Mountainbike geklaut (14.08.2012)

Publiziert in Polizei
Montag, 13 August 2012 07:37

Abstimmen für unsere Seen

DIEMELSEE/EDERSEEE/TWISTESEE. Das Internetportal  seen.de  ruft zur Teilnahme für den beliebtesten  See Deutschlands auf. Unsere drei Seen in Waldeck - Frankenberg nehmen wie auch im letzten Jahr an der Bewertung teil. Der Edersee erhielt beim Voting im Jahr 2011 den 1. Platz in Hessen, bundesweit reichte es zu Platz neun. Zwei weitere Seen stehen in diesem Jahr ebenfalls zur Bewertung auf der Internetseite: Der Diemelsee und der Twistesee. Die Webseite seen.de ist das größte deutschsprachige Internetportal mit bis zu 55.000 täglichen Zugriffen. Es informiert über Sehenswürdigkeiten, Freizeitangebote, Wasserqualität und Unterkünfte.

Also, liebe Waldeck - Frankenberger, mitmachen und per Klick abstimmen.

Link: www.seen.de

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 08 August 2012 19:39

Flächenbrand am Twistesee rasch gelöscht

WETTERBURG. Ein Flächenbrand an einem Steilhang auf der Ostseite des Twistesees hat am Mittwoch die Feuerwehren aus Wetterburg und der Kernstadt gefordert.

Das Laub auf einer kleinen Fläche war am späten Vormittag aus zunächst unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Feuerwehren aus Arolsen und dem Stadtteil Wetterburg wurden zeitgleich um 11.39 Uhr von der Leitstelle alarmiert, wenig später rückten insgesamt 15 Einsatzkräfte beider Wehren zum See aus.

Mit dem Löschwasser des Wetterburger Tragkraftpritzenfahrzeuges war das Feuer nach wenigen Minuten gelöscht, wie ein Feuerwehrsprecher gegenüber 112-magazin.de berichtete. Weitere Brandschützer, die im Arolser Stützpunkt mit einem Tanklöschfahrzeug in Bereitschaft standen, brauchten daher nicht mehr auszurücken.


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Feuerwehr Wetterburg

Publiziert in Feuerwehr

WETTERBURG. Drei junge Frauen sind bei einem Unfall an der Zufahrt zum Twistesee-Parkplatz an der Kreisstraße 7 verletzt worden. Das Trio war in der Einmündung über eine Verkehrsinsel gefahren und anschließend in einer Baumgruppe zum Stehen gekommen.

Die 19 Jahre alte Fahrerin eines Renault Twingo und ihre beiden etwa gleichaltrigen Mitfahrerinnen waren am Montagabend gegen 18 Uhr aus Richtung Mengeringhausen kommend in Richtung Wetterburg unterwegs. Nach Angaben der Polizei wollten die jungen Frauen von der K 7 auf den Parkplatz am Golfplatz abbiegen. Die Fahrerin aus Korbach sei jedoch möglicherweise abgelenkt gewesen und hätte beinahe die Einmündung verpasst. Eine der Mitfahrerinnen habe die 19-Jährige am Steuer dann auf die Parkplatz-Zufahrt hingewiesen - woraufhin die Korbacherin kurz vor Beginn der Zufahrt bei unvermindertem Tempo das Steuer nach rechts einschlug. Dabei geriet der Kleinwagen ins Driften.

Der Renault kam schließlich in der Einmündung von der Fahrspur ab, überfuhr eine Verkehrsinsel und die Gegenspur und fuhr schließlich in eine Baumgruppe. ei dem Unfall zogen sich die Frauen leichte Verletzungen zu und wurden vorsorglich von den Besatzungen zweier Rettungswagen nach Bad Arolsen ins Krankenhaus gebracht.

Neben den Rettungskräften und einer Polizeistreife rückten auch die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Wetterburg zur Unfallstelle aus - aus dem Motorraum des älteren Kleinwagens stieg nach dem Unfall Rauch auf. Ein offenes Feuer brach allerdings nicht aus. "Wir wollten jedoch sicher sein, dass der Wagen nicht inmitten der Bäume und Büsche zu brennen beginnt", sagte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de. Die Brandschützer hätten dann den Twingo mit der Zugeinrichtung eines Löschfahrzeugs aus der Baumgruppe gezogen und Betriebsstoffe aufgefangen. Am Renault entstandt wirtschaftlicher Totalschaden von rund 500 Euro.

Etwa zwei Stunden später verunglückten bei Viermünden auf der B 252 zwei junge Frauen. Die 19 Jahre alte Fahrerin aus Korbach und ihre 18-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen (zum Artikel hier klicken).


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Feuerwehr Wetterburg

Publiziert in Polizei

LANDAU. Eine 32 Jahre alte Autofahrerin hat sich am Dienstag mehrfach mit ihrem Wagen überschlagen. Sie war während der Fahrt in Richtung Bad Arolsen von der Bundesstraße 450 abgekommen. Bei dem Unfall zog sie sich schwere Verletzungen zu.

Die Golffahrerin aus Baunatal war am Mittag gegen 12.10 Uhr aus Richtung Wolfhagen kommend auf der B 450 in Richtung Residenzstadt unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve auf abschüssiger Strecke verlor sie in Höhe eines Parkplatzes vermutlich aus Unachtsamkeit die Kontrolle über ihren älteren VW Golf "Bon Jovi". Das Auto geriet ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grünstreifen und dann auf den Parkplatz, überschlug sich dabei bereits, prallte am Waldrand gegen die Böschung, überschlug sich erneut und blieb dann schließlich auf dem Fahrzeugdach liegen. Obwohl sich die junge Baunatalerin schwere Verletzungen zuzog, gelang es ihr, sich selbst aus dem völlig zerstörten Auto zu befreien.

Weil die 32-Jährige zunächst als im Fahrzeug eingeklemmt galt, alarmierte die Rettungsleitstelle neben Notarzt und RTW auch die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Landau. Die Brandschützer brachen die Einsatzfahrt zum Unfallort jedoch ab, nachdem der Rettungsdienst die Lage gesichtet hatte und ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr nötig war. Nach notärztlicher Erstversorgung im Rettungswagen lieferten die DRK-Kräfte die Schwerverletzte ins Krankenhaus nach Bad Arolsen ein.

Polizisten an der Unfallstelle äußerten die Vermutung, die Frau könne abgelenkt gewesen sein. Ein hinter dem Golf fahrender Zeuge habe angegeben, dass der Wagen ohne erkennbaren Grund von der Fahrbahn abgekommen sei. Der Unfall hätte nach Einschätzung der Beamten durchaus gravierendere Folgen haben können - wenn sich beispielsweise Gegenverkehr genähert hätte und es zum Zusammenstoß gekommen wäre. Der Schaden am völlig zerstörten Golf beträgt rund 2000 Euro.


Nur wenige Kilometer von der Unfallstelle entfernt war im vergangenen Jahr ein junger Mann ebenfalls aus Baunatal mit einem Golf verunglückt:
Nagelneuer GTI bei Unfall stark beschädigt (08.10.2011, mit Fotos)

Ebenfalls mit einem Golf-Sondermodell "Bon Jovi" verunglückte am Sonntag ein betrunkener Willinger bei Schwalefeld:
Alkohol, zu schnell: 20-Jähriger schwer verletzt (10.06.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter

WETTERBURG. Zwei junge Männer aus Twistetal und Arolsen haben in Bielefeld ein Auto gestohlen und es nach einem Unfall am Twistesee in Brand gesteckt. Die Polizei kam den beiden 21 und 22 Jahre alten Tätern nach intensiven Ermittlungen auf die Spur.

Bereits am vergangenen Sonntag bemerkte eine städtische Angestellte in den frühen Morgenstunden einen ausgebrannten VW Polo auf dem Fuß- und Radweg rund um den Twistesee unweit der Chaotenwiese und verständigte die Polizei. Der Wagen war laut Polizeibericht von Freitag von dem abschüssigen Radweg abgekommen und hatte sich an einem Abhang festgefahren. Die Beamten stellten dann sehr schnell fest, dass der VW Polo am Samstagabend in Bielefeld gestohlen worden war. Sie stellten das ausgebrannte Auto sicher.

Die aufwendigen Ermittlungen führten die Beamten dann in den nächsten Tagen zu einem Tatverdächtigen nach Twiste. In seiner Vernehmung räumte er dann auch schließlich den Diebstahl des Autos ein, benannte einen Mittäter aus Bad Arolsen und schilderte den Ablauf. Demzufolge unternahmen die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer am Samstag eine Spritztour nach Bielefeld, um dort eine Bekannte zu besuchen. Dazu nutzten sie ein VW Polo, der dem Vater des Twistetalters gehört. In Bielefeld angekommen, wurden sie auf einen baugleichen hellroten Polo aufmerksam, der unverschlossen und mit steckendem Zündschlüssel in der Nähe stand. Sie stahlen den Polo und fuhren zunächst ziellos durch Bielefeld. Später nahmen sie das Auto auch mit in die Waldeckische Heimat. Obwohl der Twistetaler nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, lenkte er das Auto seines Vaters. Der Bad Arolser fuhr den gestohlenen Polo.

Am Twistesee angekommen, entschlossen sich die beiden noch zu einer Tour um den See. Sie umfuhren die aufgestellten Schranken und fuhren auf den Fuß-Radweg. Auf dem abschüssigen Weg kam der Bad Arolser dann schließlich von der Fahrbahn ab und fuhr gegen eine Böschung. "Als sie den Polo nicht mehr frei bekamen, kamen sie auf die Idee, das Auto anzuzünden", sagte am Freitagmittag Polizeisprecher Volker König. Nachdem sich die beiden jungen Autodiebe einen Kanister mit Benzin besorgt und damit das Auto übergossen hatten, zündeten sie es an. dabei entstand ein Sachschaden von 1000 Euro. Die beiden rechneten nicht damit, von der Polizei überführt zu werden. Nun müssen sie sich aber wegen verschiedener Vergehen demnächst vor Gericht verantworten.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 30 November 2011 05:49

Auto auf Stein: Gesamtes Öl läuft aus

WETTERBURG. Als er zum Telefonieren rechts ranfahren wollte, ist ein Autofahrer auf dem Randstreifen auf einen größeren Stein geraten. Dabei riss die Ölwanne seines Kleinwagens auf. Die Feuerwehr rückte aus.

Eigentlich hat der Mann aus einem Arolser Stadtteil am Dienstagabend gegegn 23 Uhr alles richtig gemacht: Laut Polizei telefonierte er nicht während der Fahrt, sondern hielt auf dem Seitenstreifen an. Doch in der Dunkelheit übersah der Fahrer einen größeren Stein, der auf dem Seitenstreifen lag. Den traf er so ungünstig, dass der Stein die Ölwanne des Wagens beschädigte. Dadurch lief das gesamte Motoröl aus.

Der Mann verständigte daraufhin die Polizei, die wiederung informierte die Leitstelle. Von dort aus wurden die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Wetterburg alarmiert, die wenig später auf die alte Panzerstraße, heute Bundesstraße 450, ausrückten. Die Brandschützer beseitigten das Öl, der nicht mehr fahrbereite Kleinwagen wurde abgeschleppt. Angaben über die Schadenshöhe lagen am Morgen zunächst nicht vor.


Links:
Feuerwehr Wetterburg
Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr
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