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Donnerstag, 13 November 2014 13:06

Gefährlich überholt, Unfall: Verursacher flüchtet

WETTERBURG/BAD AROLSEN. Ein rücksichtloser Autofahrer hat durch ein gefährliches Überholmanöver nicht nur einen Unfall verursacht, der Unbekannte flüchtete auch noch von der Unfallstelle auf der K 7 zwischen Wetterburg und dem Abzweig zur Landauer Straße.

Eine 21 Jahre alte Fahranfängerin aus einem Arolser Stadtteil befuhr am Donnerstag gegen 7.15 Uhr mit ihrem Ford Fusion die Kreisstraße aus Richtung Wetterburg kommend in Richtung B 450. Obwohl sich ein Lkw aus der Gegenrichtung näherte, überholte ein bislang unbekannter Autofahrer den Wagen der 21-Jährigen. Um einen Frontalzusammenstoß mit dem Lkw zu vermeiden, scherte der Unbekannte sehr knapp vor dem Ford der jungen Frau ein.

Um ihrerseits eine Kollision mit dem einscherenden Auto zu machen, wich die Arolserin nach rechts aus, geriet auf den Seitenstreifen und streifte zwei Leuchtpfosten. Dabei wurden der Stoßfänger und Teile der Beleuchtung beschädigt - laut Polizei beträgt der Schaden etwa 500 Euro.

Sowohl der Fahrer des überholenden Wagens als auch der entgegenkommende Lkw-Fahrer setzten ihre Fahrt fort - womöglich hatte der Lasterfahrer den Unfall der jungen Frau nicht bemerkt. Die Polizei bittet den Trucker ebenso wie mögliche Zeugen, sich bei der Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/9799-0 zu melden. Dort werden die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle - kurz Unfallflucht - geführt.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen ist am Samstag im Dienstbezirk der Bad Arolser Polizei ein Mensch bei einem Verkehrsunfall gestorben: Ein 86 Jahre alter Autofahrer kam am Samstagnachmittag im Aartal von der alten B 450 ab, rammte einen Baum und wurde tödlich verletzt.

Zeugen für den schweren Unfall gibt es nicht, ein hinzukommender Autofahrer informierte gegen 16.10 Uhr die Rettungskräfte. Die konnten jedoch für den Fahrer nichts mehr tun: Der Mann war beim Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert und tödlich verletzt worden. Nach erster Auswertung der Unfallspuren war die schwarze Skoda-Limousine auf der Fahrt von Bad Arolsen in Richtung Twistesee in einer beginnenden Linkskurve nach rechts von der abschüssigen Straße abgekommen, etwa 40 Meter über die Bankette gefahren und dann ungebremst gegen einen Baum geprallt. Dabei rissen zahlreiche Fahrzeugteile ab, der Wagen schleuderte weiter einen Abhang in den Wald hinunter. Der Motor des Wagens fand sich gut 25 Meter weiter an einem Baum wieder.

Zur Absicherung der Unfallstelle und zum Ausleuchten in der beginnenden Dämmerung sowie zur Bergung forderte die Polizei über die Leitstelle die Bad Arolser Feuerwehr an. Die Kameraden unterstützten zunächst den Bestatter und später das Abschleppunternehmen. Die Landauer Straße blieb längere Zeit voll gesperrt. Die Unfallursache ist bislang unklar. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 zu melden.

2011 tödlicher Unfall an derselben Stelle
An dieser Stelle war es im Februar 2011 zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichen Folgen gekommen: Ein 22-Jähriger war damals gegen denselben Baum geprallt und ebenfalls mit seinem völlig zerfetzten Fahrzeug in den Wald geschleudert worden (zum Artikel mit Video und Fotos hier klicken).


Erst am Freitag vergangener Woche war bei Wetterburg ein Motorradfahrer ums Leben gekommen:
61-Jähriger stirbt bei schwerem Motorradunfall (24.10.2014, mit Video und Fotos)

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Publiziert in Retter
Freitag, 26 September 2014 06:18

Frau weicht aus und rammt Leitplanke, Lkw flüchtet

WETTERBURG. Nach einer Unfallflucht an der Einmündung von der Bundestraße 450 zur Kreisstraße 7 oberhalb des Twistesees sucht die Polizei einen weißen Lastwagen. Der Mann am Steuer hatte einer Autofahrerin die Vorfahrt genommen, sodass sie auswich und gegen die Leitplanke fuhr.

Der unbekannte Lkw-Fahrer war am Mittwoch gegen 13.30 Uhr mit seinem weißen 7,5-Tonner auf der Bundesstraße 450 aus Richtung Mengeringhausen kommend in Richtung Volkmarsen unterwegs. An der Einmündung zur K 7 / Zum Wiggenberg verließ er die Bundesstraße und bog in Richtung Wetterburg ab. Aus Richtung Wolfhagen näherte sich zu dieser Zeit eine 55 Jahre alte Autofahrerin, die ebenfalls in die K 7 einbiegen wollte.

An dieser Stelle gilt die Regelung "rechts vor links". Die Autofahrerin bremste ihren Wagen beim Einbiegen bis auf Schrittgeschwindigkeit ab und sah, dass auch der Lastwagen langsam fuhr. Laut Polizei ging die Frau davon aus, dass der Lkw-Fahrer ihr die Vorfahrt gewähren würde - der Laster fuhr jedoch weiter. Um einen Zusammenstoß mit dem Lkw zu verhindern, wich die 55-Jährige mit ihrem VW Passat nach rechts aus und prallte gegen die Leitplanke. Dabei entstand ein Schaden von etwa 3000 Euro.

Der unbekannte Lkw-Fahrer machte sich aus dem Staub, ohne sich um die Unfallfolgen zu kümmern. Die Autofahrerin verständigte die Polizei und nannte den Ermittlern das Kennzeichen, das sie glaubte, abgelesen zu haben – die Kombination VB-TV 996 ist jedoch laut Polizei nicht ausgegeben.

Bei dem Fahrer soll es sich um einen etwa 40 bis 50 Jahre alten Mann mit dunklen, kurzen Haaren handeln. Der weiße 7,5-Tonner soll einen geschlossenen Kastenaufbau haben. Weitere Angaben konnte die Passatfahrerin nicht machen.

Die Arolser Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und sucht mögliche Zeugen. Wer die Suche nach dem weißen Lkw oder seinem Fahrer unterstützen kann, meldet sich auf der Wache unter der Nummer 05691/9799-0.


An genau derselben Stelle kam es Anfang August zu einem schweren Motorradunfall:
Motorradfahrerin rutscht unter Leitplanke: Schwer verletzt (03.08.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

TWISTESEE. Mit einem schweren Lkw-Gespann hat sich ein 25-Jähriger am Twistesee festgefahren - nicht irgendwo, sondern auf dem Fußweg, der rund um den Stausee führt. Der Brummifahrer hatte nach dem Abladen von Baumaterial am Strandbad auf den dort erhaltenen Ratschlag vertraut, auf diese Weise wieder auf die Bundesstraße zu gelangen.

Das hätte auch geklappt, wenn der junge Mann aus Kassel nicht mit einem 40-Tonner, sondern einem Fahrrad oder vielleicht noch einem Kleinwagen unterwegs gewesen wäre. Der 25-jährige Mitarbeiter einer Kasseler Baustofffirma hatte an der Strandbad-Baustelle Lkw und Anhänger abgeladen und war dann auf dem schmalen Asphaltweg in Richtung B 450 gefahren.

Kurz vor einer Unterführung unter der Bundesstraße hindurch - dieser Weg hätte den Lkw-Fahrer zumindest nach Braunsen geführt - stand laut Polizei jedoch ein Poller. Deswegen bog der junge Trucker nach links in Richtung Parkplatz ab und fuhr einige Meter parallel zur Bundesstraße. Als dann am Einlauf des Twistesee-Vorstaus eine für den Lastwagen viel zu schmale Brücke kam, war die Fahrt um 13.10 Uhr endgültig vorbei. "Hier ging nichts mehr", sagte ein Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de, "bei einem Versuch, mit dem Anhänger rückwärts zu rangieren, beschädigte der Lkw-Fahrer einen Baum und den Unterfahrschutz seines Fahrzeugs". Außerdem wurde der schmale Weg durch die Last des schweren Fahrzeugs an einigen Stellen beschädigt.

Ein großer Autokran musste herbei, um zumindest den Anhänger vom Fußweg auf die Bundesstraße zu hieven. Dazu sperrte die Arolser Polizei die Bundesstraße in der Zeit zwischen 14.10 und 15.30 Uhr in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen Wetterburg und Braunsen. Während der leere Laster auf der Straße schwebte, hieß es für den Lkw-Fahrer dann nochmal schwitzen: Den Maschinenwagen musste er rückwärts vom Weg steuern. Später hängte der 25-Jährige den Anhänger wieder an und kehrte nach Kassel zurück.


Ganz in der Nähe hatte es kürzlich einen schweren Unfall gegeben:
Motorradfahrerin rutscht unter Leitplanke: Schwer verletzt (03.08.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

WETTERBURG. Eine vermeintlich herzliche Umarmung zum Abschied, und schon war das Portemonnaie eines Twistesee-Besuchers aus Köln verschwunden. Die Arolser Polizei fahndet nun nach einem Trickdieb-Pärchen.

Ein Ehepaar aus Köln war am Sonntagnachmittag zwischen 16.30 und 17.30 Uhr zu Fuß am Twistesee auf dem Staudamm unterwegs. Während des Spaziergangs lernten die Besucher ein Paar kennen, mit dem sie sich längere Zeit unterhielten. Die Unterhaltung verlief "so herzlich", dass der unbekannte Mann das Ehepaar zur Verabschiedung umarmte. Nachdem die beiden verschwunden waren, stellte das Kölner Ehepaar fest, dass man Trickdieben auf den Leim gegangen war, denn der unbekannte Mann hatte bei der Umarmung ein Portemonnaie aus der Gesäßtasche des Kölners gestohlen. Dieses wurde zwar später in Tatortnähe wiedergefunden, das Geld war jedoch verschwunden.

Der Trickdieb ist etwa 60 bis 65 Jahre alt, von kräftiger Figur und hat ein südländisches Aussehen. Auf seinem linken Oberarm ist ein Schwert tätowiert und am linken Unterarm ein Kreuz. Der Mann sprach hochdeutsch und türkisch. Seine Partnerin ist etwa 55 Jahre alt, 1,60 Meter groß und ebenfalls von südländischer Erscheinung mit rauchiger Stimme.

Wer Angaben zu dem Pärchen machen kann, meldet sich bei der Polizeistation in Bad Arolsen. Die Telefonnummer lautet 05691/9799-0.

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Publiziert in Polizei

WETTERBURG/LANDAU. Ein laut Polizei deutlich alkoholisierter Autofahrer hat am Samstagabend auf der B 450 einen Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug verursacht. Der Wagen des Verursachers kam trotz starker Beschädigungen erst nach gut 500 Metern zum Stehen. Drei Menschen zogen sich bei der Kollision Verletzungen zu.

Der betrunkene Golffahrer, ein 46 Jahre alter Mann aus einem Arolser Stadtteil, war am Samstag gegen 20.30 Uhr auf der Bundesstraße 450 aus Richtung Landau kommend in Richtung Wetterburg unterwegs. In einer für ihn langgezogenen Rechtskurve kurz vor dem Twistesee geriet der alkoholisierte Autofahrer auf einem Gefällstück nach links auf die Gegenspur, wo sich ein Mercedes aus dem Raum Gießen näherte. In Höhe einer Parkplatzzufahrt rammte der Golf den Benz seitlich. Trotz eines Achsschadens vorn kam der ältere VW erst nach gut einem halben Kilometer in Höhe Twistesee stehen.

Kleinkind im Mercedes unverletzt
Bei dem Zusammenstoß zogen sich der 46-jährige Verursacher und eine 57 Jahre alte Frau aus Buseck, die hinten links im Mercedes gesessen hatte, schwere Verletzungen zu. Der 42-jährige Mercedesfahrer kam mit leichten Verletzungen. Die weiteren Insassen im Benz, darunter ein Kleinkind, blieben unverletzt. Der Golffahrer wurde in eine Kasseler Klinik eingeliefert, wo neben der Behandlung der Verletzungen auch eine Blutprobe anstand. Der Führerschein des Arolsers wurde sichergestellt. Rettungskräfte brachten die 57-Jährige nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus nach Bad Arolsen. Der Mercedesfahrer wurde ambulant an der Unfallstelle behandelt.

Beide Autos mussten von Bergungsdiensten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt schätzungsweise rund 7500 Euro - an beiden Wagen war wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Zu größeren Behinderungen kam auf der B 450 nicht, weil jeweils nur eine Fahrbahn blockiert war und wegen des Fußballspiels nur wenige Fahrzeuge unterwegs waren.

Weitere Autofahrer gefährdet?
Vor dem eigentlichen Unfall soll der alkoholisierte Golffahrer bereits andere Verkehrsteilnehmer durch unsichere Fahrweise gefährdet haben. Die Polizei bittet daher Zeugen oder Betroffene, sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 zu melden.


Alkohol hatte auch ein Fahrer getrunken, der in der Nacht einen Unfall auf der B 253 baute:
Eigentor geschossen: Promilleunfall nach Public Viewing (22.06.2014)

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Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Über die vom 1. Mai bereits berichteten Vorfälle hinaus beschäftigt eine Körperverletzung am "Tag der Arbeit" die Polizei: Ein 34-jähriger Mann aus Volkmarsen ist am Twistesee angegriffen, schwer verletzt und bestohlen worden. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen des Vorfalls.

Gegen 22.30 Uhr war der Mann mit seinem schwarzen Mountainbike samt Anhänger nahe des Staudamms an der Rezeption des Wohnmobilparks unterwegs. Er sammelte nach Polizeiangaben Leergut, als einige Personen aus Richtung Chaotenwiese kamen und den Rucksack aus dem Anhänger nahmen. Der Volkmarser folgte den Tätern, die in einen silbernen 3er BMW stiegen. Er stellte sich dem Auto in den Weg und wurde schließlich von einer weiteren Person angegriffen und in Gesicht und Bauch getreten.

Der junge Mann wurde mit dem Rettungswagen ins Arolser Krankenhaus gebracht und liegt derzeit auf der Intensivstation.

Von dem schwarzen Mountainbike, das breite Reifen und einen sehr hohen Lenker hat, und dem Rucksack samt Handy, EC-Karte und Bargeld fehlt noch jede Spur. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen der Tat, die sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 melden sollen.


Über die übrigen Vorkkommnisse am Feiertag berichtete 112-magazin.de:
Viel Alkohol am 1. Mai: Wanderer liefern sich Schlägereien (02.05.2014)

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WALDECK-FRANKENBERG. Trotz des anfangs eher trüben und kühlen Wetters sind am 1. Mai wieder viele Wandergruppen in die Natur gezogen. Erwartungsgemäß wurde dabei in vielen Fällen reichlich aber leider auch oft zu viel Alkohol getrunken. An verschiedenen Schwerpunkten hatte die Polizei daher Präsenz gezeigt und - wie sich herausstellen sollte - dies war der richtige Weg, um Straftaten im Keim zu ersticken.

Dennoch kam es vereinzelt zu Schlägereien, deren Eskalation jedoch durch schnelles Einschreiten meist verhindert wurde. So berichteten die Beamten aus Frankenberg von 200 bis 300 überwiegend jungen Menschen, die sich nahe Dodenau in den Ederauen auf einer Wiese zusammengefunden hatten. Insgesamt verlief dieses Treffen zwar friedlich, Einsatzleiter Ottmar Vöpel berichtete allerdings von teilweise sehr bedenklichem Alkoholkonsum der Jugendlichen, die teilweise schon auf dem Weg in die Ederauen stark alkoholisiert von ihren Eltern abgeholt werden mussten.

Ruhe in Nieder-Ense, auf Scheid fliegen die Fäuste
In Korbach verliefen die Kontrollen in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt "sehr entspannt", wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag sagte. Hatten sich noch vor einigen Jahren Scharen junger Menschen auf den Weg nach Nieder-Ense begeben, so scheint dieser Trend gestoppt. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Wanderer vermutlich durch die konsequenten Kontrollen der Vorjahre kaum hochprozentigen Alkohol dabei hatten. Allerdings trafen sich auf der Halbinsel Scheid zahlreiche Wandergruppen mit insgesamt rund 50 jungen Menschen, von denen in den Nachmittagsstunden, bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum, eine aggressive Stimmung ausging. Es kam hier zu zwei Schlägereien, ein junger Mann aus Korbach musste von der Polizei für den Nachmittag aus dem Verkehr gezogen werden.

Auf dem gegenüberliegenden Ederseeufer in Rehbach hatten die Beamten aus Bad Wildungen Position bezogen. Auch hier fanden sich Wandergruppen ein und ließen sich am Ufer nieder. Einsatzleiter Reinhard Caspar berichtete von einer ausgelassenen, aber entspannten Stimmung. Gegen Abend kam es aber leider auch dort zu einer kleineren Schlägerei, auch hier bedingt durch Alkoholkonsum der Beteiligten.

Größter Andrang auf Chaotenwiese am Twistesee
Den größten Andrang meldete die Polizei aus Bad Arolsen. Auf der sogenannten Chaotenwiese am Twistesee hatten sich zeitweise mehr als 500 junge Menschen aufgehalten. Dort war es bereits schon am Mittag zu einer Schlägerei zwischen drei jungen Männern gekommen. Immer wieder kam es trotz Präsenz der Polizei zu kleineren Schlägereien, die zum Glück jedoch im Keim erstickt werden konnten. Ursache der Auseinandersetzungen war auch hier der übermäßige, meist mit Hochprozentigem betriebene Alkoholmissbrauch.

Neben den körperlichen Auseinandersetzungen hatten auch die Rettungsdienste alle Hände voll zu tun. Nicht nur Verletzungen durch alkoholbedingte Stürze, sondern auch mindestens zwei junge Männern musste mit Verdacht auf Alkoholvergiftung in Krankenhäuser in Korbach und Bad Arolsen eingeliefert werden.

Aufgrund der noch immer sehr bedenklichen Entwicklung im Hinblick auf übermäßigen und teils verantwortungslosen Alkoholkonsum junger Menschen kündigte die Polizei bereits an, zu den kommenden traditionellen Wandertagen - beispielsweise an Christi Himmelfahrt - entsprechende Präsenz zu zeigen.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Zum 1. Mai führt die Polizei im gesamten Landkreis gezielte Kontrollen an verschiedenen Schwerpunkten durch. Dabei geht es vor allem darum, die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu überwachen und damit mögliche Trinkgelage Minderjähriger zu unterbinden.

Zu den Schwerpunkten in Waldeck-Frankenberg zählt die Polizei zum Beispiel die sogenannte Chaotenwiese am Twistesee, das Ederseeufer in Rehbach, das Obere Edertal bei Dodenau, Orpethal sowie den Sportplatz zwischen Ober und Nieder-Ense. Aber auch an anderen Stellen ist mit der Präsenz der Ordnungshüter jederzeit zu rechnen. Unterstützt wird die Polizei bei ihrer Arbeit von den jeweiligen Ordnungsämter der Städte und Gemeinden.

"Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben leider gezeigt, dass sich traditionelle Wandertage insbesondere bei jungen Menschen zu teilweise sehr bedenklichen Trinkgelagen entwickelt haben, in deren Umfeld es immer wieder bedingt durch Alkohol zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt", sagte am Dienstag Polizeisprecher Dirk Virnich.

Dieser Entwicklung trage die Polizei Rechnung und werde bei ihren Kontrollen insbesondere auf jugendschutzrechliche Belange achten. Hochprozentiger Alkohol werde bei Jugendlichen oder auch in ihrem Umfeld nicht geduldet. Aufklärende Gespräche zu übermäßigem Alkoholkonsum stehen laut Virnich zwar im Vordergrund, aber Verstöße würden entsprechend konsequent geahndet.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Schwere Verletzungen durch eine geborstene Scheibe hat am Mittwoch ein 51 Jahre alter Autofahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw auf der B 450 am Twistesee erlitten. Der Brummifahrer war aus Unachtsamkeit auf die Gegenspur geraten.

Wie die Bad Arolser Polizei am Mittwochabend auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, war ein 24 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Fulda am Morgen um 6.18 Uhr auf der Bundesstraße aus Richtung Wolfhagen kommend unterwegs in Richtung Bad Arolsen. Nach dem Durchfahren der Senke am Twistesee fuhr der junge Mann mit dem Gliederzug einer Spedition mit mäßigem Tempo den Berg hinauf.

Aus Unachtsamkeit, so die Arolser Polizei, geriet der 24-Jährige an dem Steigungsstück auf die Gegenspur, wo sich ein 51 Jahre alter Autofahrer aus Bad Arolsen mit seinem VW Touran näherte. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß, wobei die komplette Fahrerseite des Tourans beschädigt wurde, der Außenspiegel abriss und die Fensterscheibe der Fahrertür durchschlug.

Der 51-Jährige wurde laut Polizei durch Glassplitter im Gesicht und im Auge schwer verletzt. Der Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens rückten zur Unfallstelle auf der B 450 aus, nahmen die Erstversorgung im RTW vor und lieferten den Touranfahrer nach Bad Arolsen ins Stadtkrankenhaus ein. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

An dem erst ein Jahr alten VW Touran entstand ein geschätzter Schaden von 7000 Euro. Der Schaden am Lastwagen beträgt rund 3000 Euro. Der Lkw war noch fahrbereit, das Auto musste abgeschleppt werden.

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