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Donnerstag, 02 Juni 2011 18:31

Erneut Mensch von Zug überrollt und getötet

TWISTE. Erneut ist auf der Bahnstrecke zwischen Korbach und Volkmarsen ein Mensch von einem Zug erfasst und getötet worden.

Ein Güterzug befuhr am Donnerstagnachmittag die Bahnstrecke von Korbach kommend in Richtung Bad Arolsen. Zwischen dem Bahnübergang auf der B 252 und dem Twister Ortseingang erfasste der Zug gegen 16.45 Uhr eine 41 Jahre alte Twistetalerin, die von dem schweren Schienenfahrzeug überrollt und getötet wurde. Der Zugführer erlitt einen Schock.

Notarzt, Rettungwagenbesatzung, Polizei und Feuerwehr aus Twistetal und Bad Arolsen eilten nach Twiste, für die Frau konnten die Rettungskräfte aber nichts mehr tun. Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei sowie Beamte der hiesigen Kripo übernahmen die Ermittlungen. Auch der Notfallmanager der Bahn nahm seine Arbeit vor Ort auf. Der Berndorfer Pfarrer Andreas Bielefeldt wurde als Notfallseelsorger angefordert.

Feuerwehrleute sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab, der Verkehr wurde über Mühlhausen, Vasbeck und Massenhausen umgeleitet. Die Bahnstrecke blieb längere Zeit für den Personenverkehr gesperrt, die Bahn setzte Busse als Schienenersatzverkehr ein.

Erst im März und April waren bei Külte und bei Bad Arolsen zwei Menschen von Personenzügen erfasst und getötet worden.

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Sonntag, 22 November 2009 10:05

Fahranfänger hinterlässt Trümmerfeld

TWISTE. Ein Fahranfänger hat in der Nacht zu Sonntag die Kontrolle über sein Auto verloren und ein Trümmerfeld hinterlassen. Bei dem Unfall am frühen Sonntagmorgen gegen 1 Uhr zog sich der vermutlich nicht angeschnallte 18-Jährige aus Bad Arolsen schwere Verletzungen zu. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten ihn an der Unfallstelle und lieferten den Verletzten anschließend ins Bad Arolser Krankenhaus ein.

Führerschein erst seit drei Monaten
Der Fahranfänger, der laut Polizei erst seit etwa drei Monaten den Führerschein besitzt, war mit einem älteren VW Golf von Bad Arolsen kommend in Richtung Korbach unterwegs. In der Ortsdurchfahrt von Twiste überholte der 18-Jährige den Angaben zufolge einen vor ihm fahrenden Wagen und verlor anschließend die Kontrolle über sein Auto - die Beamten geben Unachtsamkeit und nicht angepasstes Tempo als Ursachen an. Alkohol habe keine Rolle gespielt, wie der Dienstgruppenleiter am Sonntagmorgen gegenüber 112-magazin.de erklärte.

Der Golf kam in Höhe des alten Kornhauses nach links von der Straße ab und rammte dort mit großer Wucht einen Audi A3, einen VW Transporter und einen Findling. Der Bulli und der Stein wurden etwa zehn Meter weit katapultiert, der Golf beschädigte außerdem einen Baum und kam schließlich völlig zerstört an einer Hausecke des Kornhauses zum Stehen. Auch an A3 und Bulli entstand Totalschaden.

Mehr als 20.000 Euro Schaden
Auf dem Grundstück, in der Seitenstraße "Am Schwimmbad" sowie auf der Hauptstraße lagen unzählige Trümmerteile und Scherben, außerdem liefen Betriebsstoffe aus den beschädigten Fahrzeugen aus. Die Twister Feuerwehr rückte aus und beseitigte das Trümmerfeld. Der Schaden an Golf, A3 und Transporter beträgt laut Polizei 22.000 Euro. Weitere 1500 Euro rechneten die Beamten für den Schaden an Baum, Haus und Findling.

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Samstag, 24 April 2010 10:54

Sonne blendet: Unfall - Helikopter

TWISTE. Nach einem Zusammenstoß ist eine Autofahrerin (37) mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Die 37-Jährige aus einem Volkmarser Stadtteil war am Samstagmorgen gegen 7 Uhr von Braunsen kommend auf der Kreisstraße 8 in Richtung Twiste unterwegs. An der Einmündung zur Landesstraße 3118 wollte die Frau mit ihrem Subaru Legacy nach rechts abbegen. Dabei übersah sie wegen tief stehender Sonne einen von links aus Richtung Elleringhausen kommenden Golf Kombi, den ein 56-jähriger Bad Arolser steuerte.

Beide Autos stießen in der Einmündung zusammen, die 37-Jährige zog sich dabei schwere Rückenverletzungen zu und wurde im Auto eingeklemmt. Der Golffahrer blieb unverletzt. Die Besatzung eines Rettungswagens und der Bad Arolser Notarzt versorgten die Frau in ihrem Auto, forderten die Feuerwehr mit hydraulischem Gerät und den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 an.

Lebensgefahr besteht nicht
Während die Brandschützer aus Twiste und Bad Arolsen die Rettungsschere vornahmen und die Arolser Rettungskräfte die Frau weiter versorgten und für einen Transport per Hubschrauber vorbereiteten, ging die Maschine auf der Landesstraße nieder. Die Crew flog die Frau wenig später in die Städtischen Kliniken nach Kassel. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.

Während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die Unfallstelle in allen Richtungen voll gesperrt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich laut Polizei auf insgesamt 10.000 Euro. Zwei Hunde, die im Auto der Volkmarserin gesessen hatten, überstanden den Unfall unversehrt.

 

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Montag, 01 August 2011 18:28

Einmietbetrüger in Twiste

Twiste. Drei Tage lang haben sich sechs Personen in einer Twister Pension eingemietet. Am Montagmorgen verschwanden sie. Am Samstagnachmittag hatten sich die als südländisch beschriebenen Personen in eine Pension in der Hauptstraße eingemietet. Im Morgengrauen machten sie sich von den Socken, ohne ihre Rechnung zu begleichen. Die Betrüger sind Angaben der Polizei zufolge in einem goldmetallicfarbenen Renault Clio unterwegs, an dem die Länderkennung "GB" für Großbritannien angebracht sein könnte.

Bei den Betrügern handelt es sich um vier Erwachsene und zwei Kinder im Alter von etwa drei und neun Jahren. Das ältere Kind war ein Mädchen mit schwarzem Lockenkopf. Auch das jüngere Kind trug schwarze Locken, zum
Geschlecht gibt es keine Angaben. Von den Erwachsenen - vermutlich die Eltern - liegen nur zwei Beschreibungen vor. Der Mann ist etwa 40 bis 45
Jahre alt, 180 cm groß und schlank. Er hat hellgraue, sehr kurz geschnittene Haare. Der Mann hat einen dunklen Teint. Sonst keine Auffälligkeiten.

Die Frau wird als etwa 30 bis 33 Jahre alt beschrieben, soll 170 cm groß und schlank sein. Sie hatte kurze schwarze, leicht wellige Haare (Pagenschnitt). Ihr Teint ist noch etwas dunkler als der des Mannes. Beide sprachen fließend englisch.

Die Polizei schließt nicht aus, dass die Gruppe in anderen Orten des Landkreises in Erscheinung tritt. Die Polizei sucht deshalb weitere Zeugen. Hinweise bitte bei der Polizeistation in Korbach, Tel.: 05631-971-0; oder jeder anderen Polizeidienststelle.

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Donnerstag, 02 Juni 2011 14:04

Erneut Mensch von Zug überrollt und getötet

Twiste. Erneut ist auf der Bahnstrecke zwischen Korbach und Volkmarsen ein Mensch von einem Zug erfasst und getötet worden. Ein Güterzug befuhr am Donnerstagnachmittag die Bahnstrecke von Korbach kommend in Richtung Bad Arolsen. Zwischen dem Bahnübergang auf der B 252 und dem Twister Ortseingang erfasste der Zug gegen 16.45 Uhr eine 41 Jahre alte Twistetalerin, die von dem schweren Schienenfahrzeug überrollt und getötet wurde. Der Zugführer erlitt einen Schock.

 

Notarzt, Rettungwagenbesatzung, Polizei und Feuerwehr aus Twistetal und Bad Arolsen eilten nach Twiste, für die Frau konnten die Rettungskräfte aber nichts mehr tun. Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei sowie Beamte der hiesigen Kripo übernahmen die Ermittlungen. Auch der Notfallmanager der Bahn nahm seine Arbeit vor Ort auf. Der Berndorfer Pfarrer Andreas Bielefeldt wurde als Notfallseelsorger angefordert.

Feuerwehrleute sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab, der Verkehr wurde über Mühlhausen, Vasbeck und Massenhausen umgeleitet. Die Bahnstrecke blieb längere Zeit für den Personenverkehr gesperrt, die Bahn setzte Busse als Schienenersatzverkehr ein.

 

Erst im März und April waren bei Külte und bei Bad Arolsen zwei Menschen von Personenzügen erfasst und getötet worden.

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Montag, 15 Januar 2007 12:52

Rentnerin baut Unfallserie auf B252

Twiste/Korbach. Eine Spur der Verwüstung hat eine Rentnerin gezogen: Sie verursachte mehrere Unfälle und flüchtete stets. Die 77 Jahre alte Autofahrerin aus einem Volkmarser Stadtteil war am Montagmittag auf der Bundesstraße 252 aus Richtung Bad Arolsen kommend in Richtung Kreisstadt unterwegs. Zwischen Twiste und Berndorf, etwa auf halber Strecke zwischen der Abfahrt nach Mühlhausen und einem Parkplatz, rammte die Frau mit ihrem roten Mercedes den Auflieger eines vor ihr langsamer fahrenden Lastzuges.

 

Der in Hofgeismar wohnende 39 Jahre alte Fahrer einer Spedition aus Diemelstadt stoppte nach dem Unfall, ebenso die 77-Jährige. Sie begutachtete kurz den starken Frontschaden, setzte sich dann aber wieder ins Auto, startete ihren Wagen erneut und fuhr in Richtung Berndorf davon. Der Lasterfahrer verständigte die Polizei.

 

In einer Rechtskurve etwa 300 Meter weiter geriet der Mercedes auf die Gegenspur. Ein ihr entgegenkommender 47-jähriger Lichtenfelser wich mit seinem VW Touran nach rechts aus und landete auf einem Acker neben der Bundesstraße. Die nachfolgende 35 Jahre alte Fahrerin eines VW Fox aus Wolfhagen machte eine Vollbremsung und verhinderte nur dadurch einen Zusammenstoß mit dem Mercedes. Dessen Fahrerin setzte trotz der Unfälle die Fahrt der Zerstörung fort.

 

Am Ortseingang von Berndorf überfuhr die 77-jährige Volkmarserin eine Verkehrsinsel und walzte dabei einen Schilderpfosten nieder. Während sie offenbar ohne weitere Unfälle durch Berndorf gefahren war, rammte sie auf einer Kuppe kurz vor Korbach im Gegenverkehr den Opel Astra einer 41-jährigen Bad Arolserin. Der Wagen landete im Graben.

 

Etwa 500 Meter weiter geriet sie unter der Umgehungsstraßenbrücke erneut in den Gegenverkehr. Hier allerdings machte der total beschädigte Wagen schlapp, außerdem stellte sich ein Zeuge mit seinem Fahrzeug quer vor den Wagen der Rentnerin. Sekunden später stoppte auch eine Polizeistreife, die eigentlich auf dem Weg zu einer der anderen Unfallstellen war.

 

Die Beamten zogen den Führerschein der Frau ein, die mit schweren Verletzungen ins Korbacher Krankenhaus kam. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden der Unfallserie auf etwa 10.000 Euro. Man könne von Glück reden, dass keinem der anderen Beteiligten etwas Ernstes passiert sei, sagte einer der Beamten. Bis auf die Fox-Fahrerin, die offenbar durch die Vollbremsung ein leichte Halsverletzung erlitten hatte, kamen alle mit dem Schrecken davon.

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Montag, 07 April 2008 13:34

Schwerer Unfall mit Streifenwagen

Twiste. Beim Zusammenstoß eines Streifenwagens mit einem anderen Auto sind am Montag drei Menschen schwer verletzt worden. Zu dem Unfall war es aus bislang noch ungeklärter Ursache gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen Twiste und Bad Arolsen am Abzweig zur Spulenfabrik gekommen: Ein Streifenwagen der Korbacher Polizeistation wollte von der Kreisstraße 12 in die Bundesstraße abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Mercedes Kombi, dessen 60 Jahre alte Fahrerin aus Twistetal in Richtung Bad Arolsen unterwegs war. Der Streifenwagen schleuderte herum, der Mercedes landete im Graben neben der Gegenspur. Die beiden Polizisten und die Fahrerin des anderen Wagens wurden schwer verletzt. Ob die Polizisten auf einer Alarmfahrt waren, wusste Polizeisprecher Jürgen Wilke zunächst nicht.

 

Drei Rettungswagen, die Notärzte aus Bad Arolsen und Korbach sowie der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 mit einem weiteren Notarzt eilten zur Unfallstelle. Der 54-jährige Polizist am Steuer der Streife wurde im Fahrzeug eingeklemmt, Feuerwehrleute aus Bad Arolsen und Twiste setzten hydraulisches Rettungsgerät ein, trennten unter anderem das Fahrzeugdach ab und befreiten so den Mann. Er und sein 30 Jahre alter Kollege kamen in die Krankenhäuser von Korbach und Bad Arolsen, die Mercedesfahrerin wurde mit dem Hubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen. Keiner der Verletzten schwebe in Lebensgefahr, so Wilke am Abend.

 

Die Bundesstraße blieb wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie während der Arbeit eines Unfallsachverständigen mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die alte Strecke zwischen Twiste und Mengeringhausen umgeleitet. Die Polizei bezifferte den Schaden auf mehr als 50.000 Euro.

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Samstag, 21 Mai 2011 11:54

Dogge fühlt sich wieder pudelwohl

TWISTE. Der Schreck über den körperlichen Schock ihrer Dogge saß tief bei Heike Störmer. Inzwischen geht es Hatari wieder gut. "Vielen Dank. Ich war so froh, dass Hilfe kam." Die Twisterin strahlt über beide Ohren, als sie eine Woche nach der Rettung ihres Haustieres den Bad Arolser Feuerwehrstützpunkt besucht. Sohnemann Christian und die vier Monate alte Dogge Hatari sind nicht minder dankbar. "Kein Problem, das ist doch unser Job", wiegelt Michael Seebold lächelnd ab. Der stellvertretende Arolser Stadtbrandinspektor hatte am 10. Mai die Dogge vor dem Erstickungstod gerettet.

Bei einem Spaziergang war das Tier im Twister Feld zusammengeklappt, weil es einen allergischen Schock erlitten hatte. Gemeinsam mit seinem Feuerwehrkollegen Harald Butterweck, der stellvertretender Wehrführer in der Residenzstadt ist, hatte er das 26 Kilo schwere Tier zum Arzt nach Arolsen gebracht (wir berichteten, hier klicken). Die beiden hatten über Funk von dem ungewöhnlichen Notruf erfahren und waren gerade zufällig in der Nähe. "Als wir ankamen, war Hatari wirklich in einem kritischen Zustand", erinnert sich der Retter - der von Beruf Rettungsassistent ist und somit weiß, wovon er spricht.

 

Dogge hatte Wasser in der Lunge

Auf einer Decke bugsierten Seebold und Butterweck die deutsche Dogge in den "Transporter". Wegen des allergischen Schocks hatte sich Wasser in der Lunge von Hatari gesammelt. "Plötzlich hat sie gewürgt. Allein habe ich meinen Hund nicht mehr bewegt bekommen, sie hatte keinerlei Kraft mehr", erinnert sich die 25-Jährige während des Dank-Besuches, den 112-magazin.de vermittelt hatte.

"Wir sind kurz nach dem Unfall nach Kassel gefahren, um sein Herz untersuchen zu lassen. Es hat sich aber gezeigt, dass keine weiteren Schäden aufgetreten sind", erzählt die Hundebesitzerin.

Ungewiss bleibt bis auf weiteres, was den Schock ausgelöst hat. Trotzdem gehen Hatari und ihr Frauchen wieder "ihre Runde" - allerdings mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, gibt die Twisterin zu. Lob gibt es von Feuerwehrmann Seebold für die schnelle Reaktion. "Ohne Medikamente kann man wenig machen." Kritische Stimmen, die den Einsatz für unnötig halten, kann er nicht verstehen. "Jeder wird von uns gerettet, dafür sind wir schließlich da."

Publiziert in Archiv - Sammlung
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