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TWISTETAL. In den frühen Morgenstunden des 5. Dezember 2021 gegen 3.45 Uhr wurde die Polizeistation Korbach vom Skoda-Notfall-Service über die automatisierte Übermittlung eines Verkehrsunfalles in Kenntnis gesetzt, welcher sich auf der B 252 beim Bahnübergang bei Twiste ereignet hat.  

Noch während der Anfahrt des Streifenwagens wurde durch weitere Verkehrsteilnehmer der Unfall gemeldet, allerdings befände sich keine Person mehr bei dem Fahrzeug. Die Verkehrsteilnehmer sicherten die bis zu dem Zeitpunkt noch ungesicherte Unfallstelle ab. An der Unfallstelle bot sich den eingesetzten Beamten ein Bild der Überraschung und Verwüstung:  Der verunfallte Skoda Kodiaq mit Korbacher Zulassung, welcher aber nach Bad Arolsen gehört, hatte es beim Bahnübergang vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nicht mehr durch die dortige Doppelkurve geschafft, sondern war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen.  Dort wurde das Fahrzeug dann regelrecht von der dortigen Leitplanke aufgespießt. Diese hatte sich wortwörtlich durch die komplette rechte Fahrzeughälfte gebohrt und ragte hinten etwa 1,50 Meter aus dem Kofferraum wieder heraus. Dabei drehte sich das Fahrzeug um die Hochachse, regelrecht in die Leitplanke hinein.

Vom Fahrer fehlte zunächst jede Spur. Die Freiwilligen Wehren von Twiste und Berndorf wurden hinzugezogen zwecks Ausleuchtung der Unfallstelle und dem Abtrennen der Leitplanke vom Fahrzeug.  Da ein elektronisches Modul des Bahnübergangs ebenfalls beschädigt wurde, wurde der Notfallmanager der Bahn hinzugezogen und der Bahnverkehr zunächst angehalten.  Dann kam ein Fahrzeug aus Richtung Korbach an die Unfallstelle, dessen Fahrer einen entscheidenden Hinweis zum noch fehlenden Unfallfahrer geben konnte:  Der Zeuge war ursprünglich auf dem Weg nach Bad Arolsen, wurde aber, bevor er an der Unfallstelle angekommen war, von einem Fußgänger in Höhe des Mühlhäuser Hammers angehalten und gebeten, nach Korbach gefahren zu werden.  Der freundliche Mann kam  der Bitte nach und brachte den Fußgänger nach Korbach. Als er dann den Weg nach Bad Arolsen wieder aufnahm und an der Unfallstelle vorbeikam, zählte er zwei und zwei zusammen und informierte die Polizei vor Ort. 

Diese Information führte dann zum Auffinden des Unfallfahrers in Korbach, einen 25-jährigen Mann, ebenfalls aus Bad Arolsen. Dieser war stark alkoholisiert, daher wurde er zur Dienststelle verbracht, wo er schließlich zur Ader gelassen wurde, wobei er noch erheblichen Widerstand leistete. Die Schäden dieses Unfalls werden wie folgt beziffert:  Ein Skoda Kodiaq Totalschaden: 15 000 Euro,  rund 15 Meter Leitplanke samt Pfosten schlagen mit 5000 Euro zu Buche. Das defekte Steuerungsmodul der Kurhessenbahn Kassel kostet 20.000 Euro. Ohne die noch zu berechnende Hilfeleistung der Feuerwehr ergibt sich ein Gesamtsachschaden von 40.000 Euro.

Auf den Fahrer, der im Übrigen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, kommen nun erhebliche Kosten und eine Vielzahl von Anzeigen zu. 

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Publiziert in Polizei

GEMÜNDEN/WOHRA. Eine zu schnelle Fahrweise und Alkohol im Blut brachten einen 22-jährigen Autofahrer am frühen Samstagmorgen in arge Bedrängnis.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Mann gegen 1.50 Uhr die Ortslage Gemünden vom Untertor kommend in Richtung Moischeider Straße. Am Weinberg, etwa in Höhe einer Haustechnikfirma, kam der graue Daimler nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen gemauerten Sockel und landete an einer Böschung in der Hecke. Die dabei ausgelösten Airbags verhinderten schwere Verletzungen, sodass der 22-Jährige das Auto verlassen konnte.

Ein Zeuge hatte den Unfall bemerkt und die Polizei in Frankenberg verständigt. Bei Eintreffen der Streife vor Ort strömte den Beamten Alkoholgeruch entgegen, daher wurde ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer durchgeführt - das Ergebnis veranlasste die Beamten bei dem Gemündener eine Blutentnahme im Krankenhaus durchführen zu lassen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und eine Anzeige gefertigt.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden 3000 Euro.

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Publiziert in Polizei
Montag, 11 Oktober 2021 09:47

Verkehrsunfall bei Rösenbeck

BRILON. Am 9. Oktober musste die Feuerwehr Brilon zu einem schweren Verkehrsunfall ausrücken. Ein PKW war von der B7 (Richtung Marsberg) abgekommen, einen Graben herunter über die Straße "Steinborn" geschleudert worden und schließlich an einem Abhang hinter der Leitplanke zum Liegen gekommen.

Ersthelfer setzten den Notruf ab und betreuten den verletzten Fahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Einheiten aus Rösenbeck, Thülen, Madfeld und Brilon wurden um 12.17 Uhr zum "Steinborn" alarmiert. Entgegen erster Meldungen war der Fahrer nicht in seinem Volvo eingeklemmt. Mit Unterstützung von Rettungsdienst und Feuerwehr konnte er eigenständig zum Rettungswagen laufen. Anschließend wurde er ins Krankenhaus transportiert. Die Maßnahmen der Feuerwehr waren somit auch nach einer halben Stunden beendet.

Das sagt die Polizei

Samstagmittag, um 12.15 Uhr, kam es auf der B 7 in Höhe des Abzweiges Rösenbeck zu einem Verkehrsunfall. Ein 38-jähriger Mann aus Meschede fuhr mit seinem Pkw in Richtung Marsberg. Ausgangs einer Rechtskurve kam er von der Fahrbahn ab und stürzte eine Böschung hinunter. Von Feuerwehrkräften unterstützt konnte er dem Rettungsdienst übergeben und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand nicht. Da er alkoholisiert war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Völlig beschädigt musste der Volvo abgeschleppt werden. (ots/r)

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon.

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ANKENBERG. Mit deutlich erhöhtem Promillewert ist am frühen Samstagmorgen ein 45 Jahre alter Battenberger auf der Landesstraße 3382 unterwegs gewesen. 

Wie Zeugen gegenüber 112-magazin.de berichten, befuhr der Promillesünder kurz nach Mitternacht die Landesstraße 3382 von Battenfeld in Richtung Battenberg. Im Industriegebiet fiel den Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma ein im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassener Mazda auf. Der Fahrer schien Koordinationsprobleme zu haben, daher dachten die Mitarbeiter zunächst an einen medizinischen Notfall.

Kurzerhand stoppten sie den Mazda und sicherten das Fahrzeug gegen wegrollen. Der abgesetzte Notruf erreichte nicht nur den Rettungsdienst, sondern auch eine in der Nähe befindliche Streife der Frankenberger Polizei. Schnell stellte sich heraus, dass der Fahrer unter starkem Alkoholeinfluss stand.

Es folgten ein Schnelltest und eine anschließende Blutentnahme im Krankenhaus. Der Führerschein des Mannes musste sichergestellt werden.

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Sonntag, 26 September 2021 09:30

Alkoholfahrt im Dacia endet vor Baum

BAD WILDUNGEN. Am Samstagabend wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Bergfreiheit zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3296 zur K 44 zwischen Braunau und Bergfreiheit in der Nähe des Gerhäuser Hofs alarmiert.

Laut Meldung durch die Leitstelle hatte sich dort ein blauer Dacia Duster überschlagen, der Fahrer sollte im Fahrzeug eingeklemmt sein. Nach Angaben der Polizei  konnte der 58-jährige Bad Wildunger durch  Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergfreiheit aus seinem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Ebenso wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und der Brandschutz sichergestellt.

Wie die Polizei auf Nachfrage weiterhin mitteilt, war der 58-Jährige in Höhe des Gershäuser Hofes in einer langgezogenen Linkskurve gegen 19 Uhr nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte zunächst einen Leitpfosten umgefahren. Anschließend überschlug sich der Duster und landete vor einem Baum. Ersthelfer bemühten sich um den schwerverletzten Fahrer und benachrichtigten die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Polizeidienststelle Bad Wildungen Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers fest, daher ordneten sie eine Blutentnahme bei dem Patienten an. Mit einem RTW wurde der Wildunger in die Stadtklinik transportiert. Sein Fahrzeug, an dem wirtschaftlicher Totalschaden (3000 Euro) entstand, musste abgeschleppt werden.

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VOLKMARSEN. Alkoholisiert ist am späten Montagabend ein 29-jähriger Mann aus dem Raum Wolfhagen mit seinem blauen VW verunglückt - er selbst, sowie seine beiden Mitfahrer (31 und 32 Jahre) wurden schwerverletzt in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 29-Jährige mit seinem Passat gegen 23.50 Uhr die Landesstraße 3075 von Wolfhagen in Richtung Ehringen. Kurz vor Ehringen kam der Passat aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und blieb auf dem Dach liegen. Die beiden Mitfahrer und auch der Fahrer wurden bei dem Unfall schwerverletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit drei RTW nach Bad Arolsen, Kassel und Wolfhagen gebracht.

An dem Auto entstand Sachschaden von 12.000 Euro. Weil der Motor aus der Karosserie herausgerissen wurde und beide Achsen verbogen waren, musste das Fahrzeug abgeschleppt werden. Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers veranlasste die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen bei dem Fahrer eine Blutentnahme anzuordnen - der Führerschein des 29-Jährigen wurde sichergestellt.

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BAD AROLSEN. Unglücklich verlaufen ist am Sonntagmorgen die Fahrt mit einem Pkw im Bereich des Twistesee-Vorstaus für einen 42-Jährigen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Nach ersten Erkenntnissen war ein Mann aus Volkmarsen in der vergangenen Nacht in seinem Auto auf dem Parkplatz eingeschlafen. Zuvor hatte er reichlich Alkohol konsumiert. Nachdem der 42-Jährige die Schlafphase beendet hatte, startete er seinen Opel Corsa um den Heimweg anzutreten. Die Fahrt dauerte aber nur wenige Sekunden: Im Bereich des Parkplatzes geriet der Pkw in einen Flutgraben und war dort stecken geblieben. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden.

Zeugen hatten den Vorfall bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Beamten setzten sich in Richtung Twistesee in Bewegung und erreichten den Corsa um kurz nach 5 Uhr. Im Zuge der Ermittlungen stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 42-Jährigen fest - es folgte die Blutentnahme im Krankenhaus. Im Nachgang mussten die Beamten den Führerschein des Mannes sicherstellen.

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Mittwoch, 18 August 2021 08:19

Täter bekannt - Unfallstelle gesucht

WALDECK. Entgegen sonstiger Meldungen, wo bei Verkehrsunfallfluchten die Geschädigten feststehen und die Täter auf der Flucht sind, hat sich am 17. August eine Verkehrsunfallflucht ereignet, bei der die Unfallstelle oder beschädigte Fahrzeuge, eventuell auch beschädigte Sachgegenstände gesucht werden.

Auf Nachfrage bei der Polizei teilten Beamte der Polizeistation Korbach mit, dass am Dienstagabend gegen 21.10 Uhr Passanten den Fahrer eines weißen Firmenwagens der Marke Renault auf der Halbinsel Scheid zum Halten aufgefordert haben. Vorausgegangen waren mehrere dumpfe Schläge im Bereich des Campingplatzes - Passanten waren auf den Lärm aufmerksam geworden und hatten nach dem Rechten geschaut.

Dabei erkannten die Camper den beschriebenen Kangoo, der augenscheinlich stark beschädigt war. Ein Hinterrad war lädiert, mehrere Beulen waren ebenso an dem Firmenfahrzeug zu erkennen. Nachdem sich der Fahrer erkennbar durch Flucht seiner Verantwortung entziehen wollte, schritten die beiden Männer ein und baten den Fahrzeugführer höflich aus dem Renault zu steigen. Dieser kam der Aufforderung nach und verweilte unter Aufsicht der Camper bis zum Eintreffen der Polizei im Nahbereich des Firmenfahrzeugs.

Bei Eintreffen der Polizeistreife übergab einer der Männer den sichergestellten Fahrzeugschlüssel. Die Überprüfung des Schadens ergab, dass sich roter Lackabrieb (Fremdfarbe) an dem weißen Fahrzeug befand  - allein die Unfallstelle konnte nicht ermittelt werden. Jetzt sucht die Polizei die Unfallstelle und geschädigte Personen. Im Rahmen der Überprüfung des Fahrers stellte sich heraus, dass der Rumäne, der sich zurzeit auf der Halbinsel Scheid einquartiert hat, unter Einfluss von Alkohol stand. Auch einen Führerschein konnte der 22-Jährige nicht vorlegen. Es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus. Das Führen von Fahrzeugen wurde dem Mann untersagt.

Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

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Dienstag, 10 August 2021 19:25

Alkoholisierter Mann uriniert im Kreisverkehr

BÜREN. Einen Sachverhalt aus der Kategorie "das gibt's doch nicht" haben am Montagabend zwei Zeugen (24 und 61 Jahre) erlebt. "Hauptdarsteller" war ein alkoholisierter Lastwagenfahrer aus dem Emsland, der jetzt keinen Führerschein mehr hat. 

Laut Angaben der Zeugen, die selbst mit dem Auto unterwegs waren, fuhr ein Lastwagen mit Anhänger gegen 20.15 Uhr an der Anschlussstelle Büren von der A 44 ab. Mitten im Kreisverkehr auf der L776 stoppte er sein Gespann, blockierte den gesamten Kreisverkehr und stieg aus. Schnell bildete sich ein Rückstau. Unter den Augen der Zeugen und möglicherweise weiterer Verkehrsteilnehmer urinierte der Mann an die Stoßstange seines Lasters.

Nach dem Entleeren kletterte er wieder in das Fahrzeug und fuhr erneut auf die Autobahn in Richtung Kassel. Im Kreuz Wünnenberg-Haaren fuhr er ab und lenkte sein Lkw-Gespann nach Haaren. Auf der gesamten Strecke sei der Lkw in Schlangenlinien gefahren, so die Zeugen, die zwischenzeitlich die Polizei alarmiert hatten. Auf Anweisung der Polizei blieben die "Verfolger" weiter dran und gaben der Polizei Standortmeldungen per Handy durch. In Haaren lenkte der Lkw-Fahrer an einer Einmündung zu stark ein, sodass ein Hydraulikschlauch riss. So wurden die Bremsen des Gespanns blockiert und der 18-Tonnen-Lkw blieb zwangsläufig stehen.

Eine Streife war schnell zur Stelle und überprüfte den Fahrer. Der 63-Jährige stand unter starker Alkoholeinwirkung. Der Pegel lag nach dem Ergebnis eines Vortests über zwei Promille. Die Polizisten nahmen den Lasterfahrer mit zur Blutprobe und stellten seinen Führerschein sicher. Gegen ihn läuft jetzt ein Strafverfahren. Die Fahrzeugschlüssel übergaben die Beamten an einen anderen Mitarbeiter des Lkw-Besitzers, der sich auch um die Reparatur vor Ort kümmern musste. (ots/r)

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KASSEL. In der Nacht zum heutigen Donnerstag wurde die Polizei von einem Verkehrsteilnehmer wegen eines erheblich beschädigten Autos mit ausgelösten Airbags und auslaufendem Öl am Straßenrand in die Konrad-Zuse-Straße in Kassel gerufen. Wie sich bei Eintreffen der Polizeibeamten herausstellte, befanden sich in dem Audi, der zuvor gegen einen Baum gekracht war, keine Personen mehr.

Auch im näheren Umfeld konnte zunächst niemand ausfindig gemacht werden. Da aufgrund des hohen Schadens und der ausgelösten Airbags nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Fahrer oder mögliche Insassen schwer verletzt und orientierungslos sein könnten, wurde sofort eine Suche mit mehreren Streifen eingeleitet. Diese führte etwa nach einer halben Stunde zum Erfolg, als eine Streife den mutmaßlichen Fahrer in Lohfelden entdeckte. Der unter Alkoholeinfluss stehende 19-Jährige, der zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet war, hatte lediglich leichte Verletzungen erlitten. Der Mann aus dem Landkreis Kassel muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht verantworten.

Wie die Beamten des Polizeireviers Ost berichten, war es gegen 2.30 Uhr zu dem Unfall in Kassel-Waldau gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam der Audifahrer vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach dem Abbiegen von der Heinrich-Hertz-Straße von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und krachte frontal gegen den Baum. Dabei entstand Totalschaden an dem Pkw, woraufhin der Fahrer noch einige Meter zurücksetzte, dann aus dem Auto ausstieg und zu Fuß die Flucht ergriff. Der Audi musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Fahndung führte letztlich zur Festnahme des 19-Jährigen, bei dem ein Atemalkoholtest 1,7 Promille ergab. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass er auch unter dem Einfluss berauschender Mittel am Steuer gesessen hatte. Nachdem ein Arzt bei dem jungen Mann eine Blutprobe entnommen hatte, entließen ihn die Polizisten auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

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Publiziert in KS Polizei
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