Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Trickdiebstahl

Mittwoch, 07 September 2016 15:37

Dreiste Diebin: Tischdecken angeboten, Schmuck geklaut

REINHARDSHAUSEN. Eine dreiste Diebin hat in Reinhardshausen eine Rentnerin bestohlen. Die Trickdiebin gab vor, Tischdecken verkaufen zu wollen. Im Zusammenhang mit dieser Tag am Montagmittag könnten zwei Diebstähle aus einer Klinik am selben Tag stehen.

Die bislang unbekannte Frau ging am Montag in eine Seniorenwohnanlage in Reinhardshausen und klopfte bei einer 84-jährigen Bewohnerin. Nachdem diese die Tür aufgeschlossen hatte, betrat die Täterin sofort die Wohnung mit dem Hinweis, Tischdecken verkaufen zu wollen. Die Frau blieb aber nicht stehen, um ein Verkaufsgespräch zu führen, sondern schaute sich unmittelbar in allen Wohnräumen und dem Badezimmer um.

Nachdem die 84-Jährige ihr zu verstehen gab, dass sie keine Tischdecken kaufen möchte, verließ die Unbekannte die Wohnung wieder. Erst später bemerkte die Seniorin, dass mehrere Schmuckstücken fehlten - ganz offensichtlich hatte die unbekannte "Verkäuferin" sie bestohlen. Der Schaden beträgt mehrere hundert Euro.

Die Frau wird wie folgt beschrieben: sie wirkte osteuropäisch, sprach aber Deutsch ohne Akzent, ihr Alter schätzte die Rentnerin auf 35 bis 40 Jahre. Die Unbekannte ist etwa 1,65 Meter groß und schlank, sie hat ein gepflegtes Äußeres, trug dunkle, schulterlange Haare, die zum Zopf gebunden waren. Die Frau trug eine Brille, einen blauen Jeansrock und graue Leggins. Sie hatte eine Ledertasche mit Tischdecken dabei.

Im Zusammenhang mit der Tat könnten auch zwei Diebstähle aus einer Klinik in der Günter-Hartenstein-Straße in Reinhardshausen stehen. Dort wurden am Montag in der Zeit zwischen 6.30 und 12.30 Uhr zwei Geldbörsen von Angestellten entwendet. Hier beträgt der Schaden ebenfalls mehrere hundert Euro.

Die Polizei in der Badestadt warnt vor der Masche der Diebin und ist in allen Fällen auf der Suche nach möglichen Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation in Bad Wildungen unter Tel. 05621/7090-0 entgegen. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei
Montag, 05 September 2016 16:19

Achtung! Weiterhin Anrufe falscher Polizisten

KASSEL. Weiterhin gehen in der Region Anrufe falscher Polizisten bei Bürgern ein. In allen Fällen versuchen die Betrüger, ihren Gesprächspartnern Informationen zu Wertgegenständen und Bargeld zu entlocken oder an Zugangsdaten zum Onlinebanking der Angerufenen zu kommen.

Seit Sonntagnachmittag melden sich vermehrt Bürger bei der Kasseler Polizei und berichten, von angeblichen Beamten des Polizeipräsidiums Nordhessen oder gar dem Landeskirminalamt (LKA) Hessen angerufen worden zu sein. "In allen der Polizei bislang bekannt gewordenen Fällen handelten die Opfer richtig", sagte Polizeisprecher Torsten Werner - niemand habe den Anrufern die gewünschten Infromationen gegeben.

Oberkommissar Weiß ruft nach Einbruch an
Die gängigste Masche der zuletzt angezeigten Delikte beginnt mit einem Telefonanruf, bei dem ein Mann sich als Polizist ausgibt und von einer angeblichen Festnahme nach einem Einbruch in der Nachbarschaft berichtet. Bei den Tätern sollen dabei Listen mit Adressen gefunden worden sein. Nun würden diese Adressen angerufen, um zu klären, ob tatsächlich Wertgegenstände oder Bargeld vorhanden seien. So auch in einem Fall in der Hunsrückstraße. Ein Mann meldete sich gegen 17 Uhr bei einer dort wohnenden 68-Jährigen und gab sich als Oberkommissar Weiß vom Polizeipräsidium Nordhessen aus. Zu den Vermögenswerten befragt, roch die 68-Jährige den Braten, beendete das Telefonat mit dem falschen Polizisten und informierte sofort die echte Polizei über Notruf 110.

Angeblicher LKA-Mitarbeiter fragt nach PIN
Zuletzt meldete sich am Montagmorgen gegen 11 Uhr ein Anwohner aus dem Kasseler Stadtteil Jungfernkopf. Auch er sei am Sonntagabend von einem Mann angerufen worden, der sich als Mitarbeiter des LKA Hessen ausgab und sich zu Wertgegenständen im Haus des Angerufenen informieren wollte. In diesem Fall ging der falsche LKA-Mitarbeiter sogar noch einen Schritt weiter. Er fragte, ob der 77-Jährige Onlinebanking betreibe, und wollte die Zugangsdaten wissen. Auch dieser Rentner ließ sich keinen Bären aufbinden und beendete das Telefonat.

Wie die Opfer übereinstimmend berichten, meldete sich stets ein besonders höflich agierender Mann, der mit gutem, akzentfreiem Deutsch sprach. Die Kasseler Polizei geht davon aus, dass die Anrufe als Vorbereitung zu möglichen Trickdiebstählen dienen. Nicht selten kündigt der falsche Polizist einen weiteren Beamten an, der, sofern Wertgegenstände und Bargeld von den Opfern benannt werden, zum Abholen und Überprüfen vorbeikommt.

Die echte Polizei rät:

  • Seien Sie am Telefon misstrauisch und aufmerksam
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Machen Sie keine Angaben zu Wertsachen und Bargeld in Ihrer Wohnung
  • Erfragen Sie bei einem Anruf eines angeblichen Polizei- oder Kriminalbeamten Name und Dienststelle und informieren Sie sich selbst durch einen Rückruf bei der Polizei
  • Lassen Sie sich dabei nicht durch die im Display angezeigte Rufnummer des Anrufers irritieren. Insbesondere bei 110 seien Sie gewarnt. Die Polizei ruft nicht unter der Notrufnummer an
  • Benachrichtigen Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt

In den vergangenen Monaten gab es in der Region zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle, in denen auch angebliche Mitarbeiter von Behörden, Versicherungen oder Banken bei arglosen Bürgern anriefen, um vertrauliche Dinge zu erfragen. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein 83 Jahre alter Mann ist in der Tiefgarage eines Einkaufsmarkts am Baunataler Marktplatz Opfer eines Geldwechsel-Trickdiebstahls geworden. Dabei klaute ihm ein südeuropäisch aussehender Mann 200 Euro aus seiner Geldbörse, die der 83-Jährige kurz davor erst von einem Geldautomaten abgehoben hatte.

Wie er bei der Anzeigeerstattung den Polizeibeamten mitteilte, sprach ihn am Samstagvormittag um 10.20 Uhr ein Mann mit südeuropäischem Äußeren an und fragte ihn, ob er eine 2-Euro-Münze wechseln könne. Hilfsbereit schaute der 83-Jährige in seiner Geldbörse nach und erwiderte, dass er nur 1,50 Euro habe. Mit der Bemerkung, dass ihm das auch reichen würde, griff der Unbekannte selbst in die Geldbörse und ging weg. Kurz darauf bemerkte der Rentner, dass ihm 200 Euro aus dem Scheinfach seiner Geldbörse geklaut worden waren. Das Geld hatte er unmittelbar zuvor an einem Geldausgabeautomaten in der Nähe abgehoben. Möglicherweise war er dabei bereits von dem Mann beobachtet worden.

Der Täter soll etwa 50 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur gewesen sein. Er habe ein südeuropäisches Äußeres gehabt mit schwarzen Haaren und Stirnglatze. Er trug eine schwarze Hose und ein blaues Hemd. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall des Trickdiebstahls führt das Kommissariat 21/22 der Kasseler Kripo. Hinweise möglicher Zeugen zur Tat oder zu den Tatverdächtigen nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.

Hinweise der Polizei
Nicht jeder Mensch, der um einen Gefallen bittet, führt Böses im Schilde. Dennoch sollte man immer sehr aufmerksam sein, wenn man seine Geldbörse zückt. Betrügerische Spendensammler oder, wie in diesem Fall, Trickdiebe sind äußerst fingerfertig und schaffen es immer wieder, durch geschickte Ablenkung "nebenbei" auch Geldscheine aus dem Portemonnaie zu ziehen. "Da hilft vor allem Abstand halten und keinen dicht an sich und die Geldbörse heranzulassen", sagte ein Polizeisprecher. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Zwei Trickdiebe haben eine 80-Jährige in einem Geschäft in der Kasseler Innenstadt bestohlen. Während einer der beiden Männer die Frau ablenkte, entwendete sein Komplize unbemerkt die Geldbörse aus ihrer Handtasche. Die für Trickdiebstähle zuständigen Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sich bei der Polizei zu melden.

Das Opfer war am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr in einer Drogerie an der Oberen Königsstraße, gegenüber dem Kasseler Rathaus, von einem ihr unbekannten Mann angesprochen worden. Er hielt der 80-Jährigen eine Flasche Bodylotion vor und stellte ihr eine Frage dazu. Dies hatte jedoch offenbar nur als Ablenkungsmanöver für seinen Komplizen gedient, der der Frau zwischenzeitlich die Geldbörse aus der im Einkaufswagen liegenden Handtasche klaute. Als das Opfer kurz darauf den Diebstahl bemerkte, fehlte von den Tätern bereits jede Spur.

Nachdem sich die Seniorin an die Angestellten der Drogerie gewandt hatte, verständigten diese die Polizei. Gegenüber den Beamten gab die 80-Jährige an, nur den Mann näher beschreiben zu können, der sie abgelenkt hatte. Es soll sich um einen etwa 20 bis 25 Jahre alten, circa 1,70 Meter großen Mann mit südländischem Äußeren und kurzen schwarzen Haaren gehandelt haben. Er sei mit einem schwarzen Pullover und einer hellblauen Jeanshose bekleidet gewesen. Seinen Komplizen hatte die Frau nur vage wahrgenommen und somit nicht näher beschreiben können. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Tätern verlief bislang ohne Erfolg.

Wer Hinweise auf die Täter geben kann, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein vermeintlicher Pannenhelfer hat sich als der mutmaßliche Komplize eines Diebes entpuppt: Der mit einer Körpergröße von 1,55 Meter auffallend kleine Mann könnte eine 61-Jährige nach einer Autopanne abgelenkt haben, um dem Dieb das Entwenden einer Handtasche aus dem Auto zu ermöglichen. Mit der Tasche verschwanden mehrere tausend Euro.

Die 61-Jährge aus dem Landkreis Elbe-Elster und ihr Sohn, die derzeit einen Messestand in der Region betreiben, waren gegen 20 Uhr mit ihrem Opel Kleinbus auf der Wolfhager Straße auf dem Weg zu ihrem Hotel in Kassel. Während der Fahrt verlor jedoch ein Reifen ihres Wagens Luft, so dass sie schließlich in Höhe der Hausnummer 445 mit einem Platten liegen blieben. Nachdem beide aus dem Auto ausgestiegen waren, um sich den Schaden näher anzusehen, klaute ein Unbekannter die Handtasche der 61-Jährigen aus dem Fußraum der Beifahrerseite.

Wie das Opfer und ihr Sohn den am Tatort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Süd-West berichteten, waren sie möglicherweise von einem Komplizen des Täters abgelenkt worden. Bereits kurz nach ihrem Aussteigen sei ein wenig vertrauenswürdiger Mann auf sie zugekommen und habe ihnen Hilfe beim Reifenwechsel angeboten, die sie jedoch abgelehnt hatten. Trotzdem sei der Mann nach zehn Minuten mit einem Wagenheber in der Hand zurückgekehrt und habe erneut seine Hilfe angeboten. Auch dieses Mal lehnte Mutter und Sohn mit Hinweise auf den verständigten Pannendienst das Angebot ab. Kurz darauf stellten sie das Fehlen der Handtasche aus dem Wagen fest und alarmierten die Polizei. In der Tasche hatten sich nach Angaben der 61-Jährigen auch die Einnahmen von ihrem Messestand - den Angaben zufolge mehrere tausend Euro.

Etwa 1,55 Meter groß, ungepflegtes und südländisches Äußeres
Bei dem vermeintlichen Pannenhelfer soll es sich um einen etwa 35 bis 45 Jahre alten, mit etwa 1,55 cm auffallend kleinen Mann mit südländischem Äußeren gehandelt haben. Er soll kurze schwarze, an den Schläfen grau melierte Haare und eine ungepflegte Erscheinung haben. Besonders auffällig sei zudem sein geschwollenes rechtes Auge gewesen. Zur Tatzeit sei er mit einer dunkelblauen Steppjacke und dunkler Hose bekleidet gewesen.

Die Ermittler des für Trickdiebstähle zuständigen Kommissariats 21/22 bitten Zeugen, die Hinweise auf den Täter oder den vermeintlichen Pannenhelfer geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.


Ein ähnlich beschriebener Mann machte kürzlich mit dem sogenannten Wechselfallentrick in Altenhasungen Kasse - es könnte sich um denselben Täter handeln:
Kleinkrimineller im wahrsten Sinne: 1,60-Meter-Mann gesucht (29.04.2016)

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Publiziert in KS Polizei

BAD AROLSEN. Trickdiebe haben eine 83-jährige Frau in einer Seniorenresidenz in der Lindenstraße bestohlen: Die Unbekannten entwendeten einen goldenen Armreif und vier Goldringe. Unter einem Vorwand war zunächst einer der Täter in die Wohnung der alten Dame gelangt...

Ein junger Mann klingelte am vergangenen Donnerstag gegen 17 Uhr an der Tür der und bat um eine Spende. Anschließend bat er auch noch um ein Glas Wasser. Arglos ließ die Seniorin den jungen Mann in ihre Wohnung. Dieser verwickelte sie dann in ein Gespräch und ließ sich sehr viel Zeit. Als die Seniorin den Mann schließlich aufforderte, die Wohnung zu verlassen, und ihn zur Tür begleitete, kam plötzlich ein weiterer Mann aus ihrem Schlafzimmer. Dieser war zwischenzeitlich unbemerkt in die Wohnung gelangt.

Die Seniorin sah später im Schlafzimmer nach: Der zweite Täter hatte den Raum durchsucht und den beschriebenen Goldschmuck gestohlen. Die beiden Männer konnten unerkannt flüchten.

Glänzende Daunenjacken getragen
Nach Angaben der 83-Jährigen sahen die Männer südländisch aus, hatten dunkle Haare, waren 20 bis 25 Jahre alt und 1,75 Meter groß. Einer trug eine glänzende blaue und der andere eine glänzende schwarze Daunenjacke. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, denen die beschriebenen Männer aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Kurz nach dem Geldabheben an einem Automaten ist ein Rentner von Trickdieben um 400 Euro "erleichtert" worden. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter den Mann zuvor beobachteten. Die Beamten warnen vor dem sogenannten Geldwechseltrick und mahnen zur Vorsicht.

Wie der bestohlene 68 Jahre alte Mann aus Fuldabrück gegenüber der Polizei angab, hatte ihn gegen 17.20 Uhr ein Pärchen mit südosteuropäischem Äußeren in gebrochenem Deutsch auf dem DEZ-Parkplatz angesprochen und gebeten, ein zwei-Euro-Stück zu wechseln. Während der 68-Jährige hilfsbereit in seiner Geldbörse nachschaute, zog einer der beiden ihn bedrängenden Tatverdächtigen offenbar unbemerkt 400 Euro in Scheinen aus dem Scheinfach des Portemonnaies. Kurz darauf, als das Pärchen sich wieder entfernt hatte, bemerkte der Mann den Trickdiebstahl. Das Geld hatte der 68-Jährige unmittelbar zuvor an einem Geldautomaten abgehoben. Vermutlich war er dabei bereits von dem Pärchen beobachtet worden.

Zeugen gesucht
Beide sollen ein südosteuropäisches Äußeres gehabt haben und korpulent gewesen sein. Der Mann wird mit etwa 40 Jahren und einer Größe von etwa 1,75 Metern beschrieben, die Frau mit etwa 35 Jahren und etwas kleiner. Der Mann hatte dem Opfer zufolge schwarze, glatte Haare und war mit einer olivgrünen Jacke bekleidet. Die Frau trug schulterlange, dunkelbraune Haare und soll mit einer bunten Jacke bekleidet gewesen sein.

Hinweise möglicher Zeugen zur Tat oder zu den Tatverdächtigen nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.

Polizei rät dringend zur Vorsicht
Nicht jeder Mensch, der einen um einen Gefallen bittet, führt Böses im Schilde. Dennoch sollte man immer sehr aufmerksam sein, wenn man seine Geldbörse zückt. Betrügerische Spendensammler oder - wie in diesem Fall - Trickdiebe sind äußerst fingerfertig und schaffen es immer wieder, durch geschickte Ablenkung "nebenbei" auch Geldscheine aus dem Portemonnaie ihrer Opfer zu ziehen. "Da hilft vor allem Abstand halten und keinen dicht an sich und die Geldbörse heran zu lassen", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Torsten Werner.

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Publiziert in KS Polizei

BAD WILDUNGEN. Trickdiebstahl in der Badestadt: Eine Unbekannte hat einem 89-Jährigen aus Bad Wildungen das Portemonnaie gestohlen, als sie den Rentner zum Dank für eine Spende überschwänglich umarmte. Mit der Täterin und der Geldbörse verwand ein dreistelliger Betrag.

Laut Polizeibericht von Freitag wurde der Senior am Mittwochnachmittag um 15 Uhr zum Opfer einer Trickdiebin. Die junge Frau sprach den Senior in der Brunnenallee an und wandte dabei den sogenannten Spendentrick an. Meist wird dabei eine finanzielle Notlage oder eine körperliche Behinderung vorgetäuscht, um das Mitleid der Opfer zu erwecken. Mit dieser Masche sind zumeist ausländische Täter bundesweit unterwegs, immer wieder werden ältere Menschen Opfer dieser Masche.

Im aktuellen Fall in Wildungen gab die junge Frau an, dass ihre Mutter mittellos im Krankenhaus liege, daher sei sie auf eine Spende angewiesen. Nachdem der Senior sein Portemonnaie gezückt und eine Spende überreicht hatte, umarmte ihn die junge Frau und bedankte sich überschwänglich. Erst später bemerkte der 89-Jährige, dass ihm dabei die Geldbörse mitsamt Inhalt gestohlen worden war.

Tipps der Polizei:

  • Übergeben Sie auf der Straße keine Spenden. Täter schauen genau, wohin Sie Ihr Portemonnaie stecken, um es anschließend zu stehlen
  • Lassen Sie sich von Unbekannten nie umarmen, fordern sie rigoros eine Armlänge Sicherheitsabstand ein
  • Machen sie laut auf sich aufmerksam, wenn Ihnen jemand zu nahe kommt

Hinweise auf die Trickdiebin erbittet die Polizei in Bad Wildungen, zu erreichen unter der Rufnummer 05621/70900.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Eine "heldenhafte" Tat ereignete sich heute Vormittag in der Residenzstadt Bad Arolsen. Ein 86-jähriger Senior aus der Straße Heliosteig wurde um 10 Uhr, in seinem Haus ein Opfer von Trickdieben. Zwei Männer klingelten an der Haustür des Rentners und gaben vor, alte Elektrogeräte kaufen zu wollen. Gemeinsam gingen die beiden Kaufinteressenten und der 86-jährige Rentner in den Keller, wo die beiden Unbekannten drei ältere Spiegelreflexkameras, einen Diaprojektor und ein VHS-Videorekorder an sich nahmen.

Die beiden Unbekannten gaben vor, auch noch Textilien erwerben zu wollen. Nachdem ein ganzer Stapel auf dem Teppich bereitgelegt wurde, vereinbarte man einen Kaufpreis. Die beiden Männer verließen mit den Waren das Haus, um den vereinbarten Kaufpreis aus ihrem Auto zu holen. Allerdings kamen sie nicht mehr zurück und verschwanden ohne zu bezahlen. Die beiden unbekannten Männer gaben vor, aus Bielefeld zu sein. Sie sprachen akzentfrei deutsch. Die Trickbetrüger sind etwa 25 Jahre alt und von schlanker Statur. Einer der Täter ist etwa 170 cm groß, der andere Mann unwesentlich größer.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/9799-0 entgegen.

Quelle: ots/r

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Publiziert in Polizei
Freitag, 11 Dezember 2015 06:33

Polizei schult Sicherheitsberater für Senioren

WALDECK-FRANKENBERG. 16 engagierte Bürger aus elf Städten und Gemeinden des Landkreises Waldeck-Frankenberg haben sich bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg zum ehrenamtlichen Sicherheitsberater für Senioren schulen lassen. Die Schulung erfolgte in enger Kooperation des Polizeipräsidiums Nordhessen mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ziel ist es nun, auch aus den übrigen elf Kommunen Ansprechpartner für Senioren zu gewinnen.

Die Bevölkerung wird immer älter und Täter haben ihre Maschen zielgerichtet auf Senioren abgestimmt. Ein Blick in die Statistik zeigt zwar, dass Senioren seltener von Kriminalität betroffen sind als jüngere Erwachsene, dennoch gibt es Kriminalitätsfelder, in denen ältere Menschen stärker ins Visier der Täter geraten. Trickdiebstahl, Anbieten von Leistungen an der Haustür, Mahnschreiben, Gewinnversprechen und der Enkeltrick sind nur einige dieser Maschen.

Mit dem Programm "Sicherheitsberatern für Senioren" (SfS) fügt die Polizei dem Präventionsangebot für Senioren einen weiteren wichtigen Baustein hinzu. Ziel ist es, noch mehr Senioren zu erreichen und vor solchen Machenschaften zu warnen. Die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl der Senioren sollen dadurch gesteigert werden.

Kompetente Referenten berichteten über die polizeilichen Präventionsthemen: Sicherheit im Alltag, Migration, Gefahren neuer Medien (Internet), Verkehrsprävention und Opferschutz. Zudem referierte Rechtsanwalt Thomas Hertwig von der Verbraucherzentrale Kassel über deren Aufgaben, Angebote, Verbraucherfragen und Hilfemöglichkeiten. Gregor Mühlhans aus Frankenberg rundete das Programm ab, indem er den Opferschutzverein "Weißer Ring" vorstellte.

Sicherheitsgefühl steigern
Kriminalhauptkommissar Bodo Briewig zeigte sich beeindruckt von der großen Motivation und dem hohen Engagement der neuen Sicherheitsberater und gab ihnen mit auf den Weg: "Nehmen Sie Ihre Motivation mit in Ihre Kommunen, machen Sie von Ihrem guten Namen Gebrauch und steigern Sie dadurch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger".

Der neue nordhessische Polizeipräsident Konrad Stelzenbach untermauerte dies noch: "Mit Ihrer Bereitschaft, ehrenamtlich zu wirken, bilden Sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Bürger und Polizei".

Zum Abschluss des viertägigen Schulungsseminars überreichte Stelzenbach allen neuen Sicherheitsberatern ein Teilnahmezertifikat.

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Publiziert in Polizei
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