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MARBURG/BIEDENKOPF. Die Staatsanwaltschaft Marburg und die Kriminalpolizei ermitteln derzeit gegen einen 29-jährigen Mann. Der Asylbewerber ist dringend verdächtig, am vergangenen Wochenende in Biedenkopf einen 35-jährigen Mann getötet zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ der zuständige Richter des Amtsgerichts in Marburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. Das Opfer und der mutmaßliche Täter stammen ursprünglich aus Somalia.

Am Sonntag kontrollierte die Polizei den Beschuldigten wegen eines anderen Vorfalls in Marburg. Der unter Alkoholeinwirkung stehende Mann äußerte, Tage zuvor in einer Wohnung in Biedenkopf eine Person getötet zu haben. Beamte der sofort alarmierten Polizeistation in Biedenkopf fanden kurze Zeit später tatsächlich einen Toten mit äußerlichen Verletzungen in einer Wohnung in der Innenstadt von Biedenkopf.

Noch am Nachmittag fanden umfangreiche Ermittlungen am und rund um den Fundort der Leiche statt. Der Tote wurde zudem am Montag in Gießen obduziert. Der Beschuldigte wurde am Montagnachmittag dem zuständigen Richter des Amtsgerichts in Marburg vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen Mann. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die umfangreichen Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf und den Hintergründen der Tat dauern an.

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe. Wem ist am Freitag (28.August) oder in der Nacht zum Samstag (29. August) rund um den Marktplatz in Biedenkopf eine Person aufgefallen, die sich ungewöhnlich verhielt oder eventuell Verschmutzungen an der Bekleidung aufwies? Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 13 Dezember 2018 17:55

Brand in Lütersheim: Polizei nimmt Verdächtige fest

VOLKMARSEN-LÜTERSHEIM. Nach der zunächst ungeklärten Brandursache eines Holzhauses in Lütersheim konnten im Rahmen weitreichender Ermittlungen Erfolge verbuchen - eine Person wird des Mordes verdächtigt, eine weitere der Hehlerei.

Am Dienstag, 20. November 2018, gegen 6 Uhr, war nach dem Brand eines Wohnhauses am Ortsrand von Lütersheim (wir berichteten, hier klicken) im Erdgeschoss der einzige Bewohner, ein 79-jähriger Mann, tot aufgefunden worden.

An den folgenden Tagen untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach mit Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes Wiesbaden den Brandort. Bei den umfangreichen Untersuchungen stellten sie eindeutig fest, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. Weiterhin ergab die anschließende Obduktion des Opfers, dass der 79-jährige Mann gewaltsam zu Tode kam.

Unter Federführung des zuständigen Kommissariats 10 der Kriminalpolizei Korbach richtete man eine Mordkommission mit dem Namen "MK Gertenberg" ein, der auch Ermittler des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel angehören. Im Rahmen der intensiv geführten Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 38-jährigen Mann aus Fulda, der am vergangenen Samstag in Fulda festgenommen werden konnte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Kassel gegen den 38-Jährigen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes. Der 38-Jährige sitzt seitdem in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

Durch die weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte am Sonntag ein zweiter Mann ermittelt werden, der in dem Verdacht steht, Gegenstände aus dem Eigentum des Opfers von dem 38-Jährigen unrechtmäßig erlangt zu haben. Dabei handelt es sich um einen 48-Jährigen aus Göttingen, der sich am Sonntagnachmittag zunächst seiner bevorstehenden Festnahme in Göttingen durch Flucht entzog. Er fuhr mit seinem dunkelblauen VW der Oberklasse von Göttingen über die A 38 in Richtung Osten. Beim Verlassen der A 38 an der Anschlussstelle Leinefelde-Worbis verlor der Flüchtige die Kontrolle über seinen Pkw und überschlug sich. Im Rahmen einer Verfolgungsjagd griffen Polizeibeamte einer Spezialeinheit des Polizeipräsidiums Nordhessen zu.

Der 48-Jährige konnte leichtverletzt festgenommen weden, anschließend  wurde er in einem Krankenhaus behandelt. Auch er befindet sich zwischenzeitlich wegen des dringenden Verdachts der Hehlerei in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

Bei der "MK Gertenberg" werden derzeit noch umfangreiche Ermittlungen zur Aufklärung des Tötungsdeliktes geführt. Die Polizei hat daher weiterhin folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat in der Nacht von Montag auf Dienstag (19./20. November 2018) im Umfeld des Wohnhauses verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?
  • Wer hat andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer kann Angaben zum Aufenthalt des 79-jährigen Bewohners von Sonntag, 18. November, bis Dienstag, 20. November 2018, machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631)9710 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

DELBRÜCK. Wie bereits berichtet, ermittelt die Mordkommission "Spee" im Fall eines vermutlichen Tötungsdelikts am 30. November in Delbrück.

Ein Zeuge entdeckte den augenscheinlich schwer verletzten Mann am frühen Morgen des 30. um 00.16 Uhr, auf der Friedrich-von-Spee-Straße in Delbrück (wir berichteten: http://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/27661-33-jähriger-tot-aufgefunden-staatsanwaltschaft-und-polizei-ermitteln). Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Am Nachmittag des 30. Novembers wurde eine Obduktion des Leichnams durchgeführt, die ergab, dass der 33-jährige Delbrücker an Stichverletzungen gestorben ist.

Die 10-köpfige Mordkommission "Spee" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter sucht nun das Tatwerkzeug, das in Delbrück in der Friedrich-Spee-Straße benutzt wurde. Dazu erhalten die Ermittler Unterstützung durch Beamte einer Einsatzhundertschaft. Da bislang nur wenige Hinweise durch Zeugen eingegangen sind, werden weiterhin Befragungen in den angrenzenden Häusern rund um den Tatort stattfinden.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Polizei Bielefeld rufen Zeugen dazu auf, sich zu melden, sollten sie Angaben zum Tathergang machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0521/5450 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

DELBRÜCK. In der Nacht vom 29. auf den 30. November wurde gegen 00.16 Uhr ein 33-jähriger Delbrücker in der Friedrich-von-Spee-Straße tot aufgefunden.

Ein Passant entdeckte den augenscheinlich schwer verletzten Mann auf der Straße liegend und setzte augenblicklich einen Notruf ab. Der eintreffende Notarzt versuchte, den Mann zu reanimieren, konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Der Körper des 33-Jährigen wies eine massive Gewalteinwirkung an Thorax und im Halsbereich auf.

Die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts werden von der Staatsanwaltschaft Paderborn gemeinsam mit einer Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld geführt. Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter übernimmt die Leitung der Mordkommission "Spee".

Eine Obduktion des Leichnams findet derzeit statt. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

FRANKENBERG/MARBURG. Seit Dienstag steht ein 26-jähriger Iraker vor dem Marburger Landgericht. Er soll soll im April 2017 mit einem Messer auf eine Bedienstete des Kreis-Fachdienstes für soziale Angelegenheiten in Frankenberg losgegangen sein. 

Nach Aussage des 26-Jährigen handele es sich dabei jedoch um ein Missverständnis. So wollte er nach eigenen Angaben das Messer gegen sich selbst richten und androhen, sich selbst zu verletzen. Nie sei es Absicht gewesen, die Bedienstete zu verletzen oder gar zu töten. 

Die Staatsanwaltschaft sieht das aber anders, dem Mann wird versuchter Totschlag vorgeworfen, da nur das schnelle Eingreifen eines anwesenden Dolmetschers und einer weiteren Angestellten des Kreis-Fachdienstes Schlimmeres verhindert habe.

Das Opfer schilderte vor Gericht, dass der 26-Jährige mit dem erhobenen Messer auf sie zuging und auch schon vorher verbal gedroht habe, da ihm statt einer Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre, nur eine Erlaubnis für ein Jahr ausgehändigt wurde.

Der Angeklagte behauptete daraufhin, dass er nur zum Fachdienst gegangen sei, um die für seine Rückreise die notwendigen Papiere zurückzubekommen. Nachdem die Mitarbeiterin ihm sagte, dass sie ihm nicht helfen könne, habe er das Messer gezogen und damit gedroht sich selbst zu verletzen.

Weitere Verhandlungstage vor dem Landgericht Marbung werden sicherlich die Wahrheit ans Licht bringen. Der nächste Verhandlungstag ist am 14. März. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

HÖXTER. Im Falle der Morde von Höxter-Bosseborn haben DNA-Untersuchungen des LKA bestätigt, dass die Opfer Anika W. und Susanne F. im Haus der Tatverdächtigen waren. Die Ermittler der Mordkommission Bosseborn haben ihre Tatortarbeit am Saatweg 6 vorläufig abgeschlossen.

Die Mehrzahl der aufgefunden Asservate wurde dem nordrhein-westfälischen Landeskriminalamt zugesandt. Die 27-köpfige Mordkommission bearbeitet mittlerweile annähernd 1000 Ermittlungsspuren. Der Sichtschutzzaun, der Anfang Mai um das Grundstück des Tatortes in Höxter-Bosseborn aufgebaut worden war, wird voraussichtlich an diesem Freitag entfernt. Die Ermittler halten die Beschlagnahme des Wohnhauses jedoch immer noch aufrecht, falls neu gewonnene Erkenntnisse eine weitere Tatortbegehung erfordern.

Wochenlang hatten Spurensicherungsteams das Grundstück, das seit 2011 von den Beschuldigten Wilfried W. und Angelika W. bewohnt worden war, nach Beweismitteln durchsucht. Der Großteil dieser Spuren wurde nach einer ersten Auswertung dem LKA übersandt.

Durch ein vorläufiges DNA-Vergleichsergebnis wissen die Ermittler nun mit Gewissheit, dass sich beide Todesopfer - Anika W. und Susanne F. - im Haus der Beschuldigten aufgehalten haben. "Diese wichtige Erkenntnis stützt die Aussage von Angelika W., die den Ermittlern gegenüber detaillierte Schilderung über die Taten mitgeteilt hatte", hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Ein Opfer im April in Klinik gestorben
Die Ermittlungen waren ins Rollen gekommen, nachdem die Tatverdächtigen eines ihrer Opfer im April in ein Krankenhaus gebracht hatten, wo die Frau wenig später starb. Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass Wilfried W. und Angelika W. mindestens ein weiteres Opfer zerstückelt und Teile der Leiche im Ofen des Anwesens in Bosseborn südwestlich von Höxter verbrannt haben sollen.

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Publiziert in HX Polizei

HÖXTER. Die Ermittlungsarbeit der Mordkommission "Bosseborn" läuft weiter auf Hochtouren. Während nun die Phase der umfangreichen Detailarbeit beginnt, werden nächste Woche die letzten Tatortarbeiten stattfinden. Dazu setzt die Polizei Leichenspürhunde ein. Den Beschuldigten, ein 46 Jahre alter Mann und seine 47-jährige Ex-Frau, sollen mindestens zwei Frauen getötet und mehrere weitere schwer misshandelt haben.

Bislang sind bei der Polizei 68 Hinweise über die Hotline eingegangen. Neue Opfer sind nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht darunter. Die Ermittlerteams sind zurzeit noch dabei, Frauen aufzusuchen, die zu Wilfried W. und Angelika W. in den letzten Jahren Kontakt hatten. Die Ermittlungen erstrecken sich auf einen Zeitraum von Ende 1998 bis April 2016. Eine Großzahl der Hinweisgeber sind Frauen, die in der Vergangenheit auf Kontaktanzeigen in den Zeitungen geantwortet haben. Mehrere Frauen hatten Wilfried W. auch über Dating-Portale im Internet kennengelernt. Bislang sechs Opfer, die mit dem Leben davon kamen, sind identifiziert. Neben diesen privaten Kontakten haben sich bislang einige Zeugen gemeldet, die geschäftliche Beziehungen zu den Beschuldigten unterhielten. Wilfried W. finanzierte den Lebensunterhalt jahrelang auch mit dem An- und Verkauf von Gebrauchtwagen.

40-köpfige Mordkommission
Die etwa 40 Kripobeamten der Mordkommission um Leiter Thorsten Stiffel (Foto) haben am Tatort - einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Höxter-Bosseborn, mehrere hundert Asservate sichergestellt und im Polizeipräsidium Bielefeld gelagert. Dort werden die Ermittler die einzelnen Asservate auf mögliche Spuren wie DNA und Fingerabdrücke untersuchen. Aufgefundene Schriftstücke werden auf ihren Inhalt überprüft, wie es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft hieß. Die tatverdächtigen ehemaligen Eheleute sollen ihre Opfer massiv gequält und erniedrigt haben, sexuelle Übergriffe gab es früheren Meldungen zufolge aber offenbar nicht.

Leichenspürhunde sollen Landstraße absuchen
Am kommenden Montag wird eine Landstraße in Höxter-Bosseborn von Leichenspürhunden auf mögliche menschliche Überreste abgesucht. Damit gehen die Ermittler einer Aussage von Angelika W. nach, die sie in ihren Vernehmungen gemacht hatte. Demnach sollen die in einem Kachelofen verbrannten Körperteile von Opfer Annika F. im Jahr 2014 von den Tatverdächtigen als Asche am Wegesrand einer nahegelegenen Straße im Ort verstreut worden sein.

Zwei Leichenspürhunde werden ab 10 Uhr die Straße systematisch absuchen. Die Polizei wird die Straße zu diesem Zweck abschnittweise absperren, so dass es für die Anlieger nicht zu größeren Behinderungen kommen dürfte.

Ein Opfer im April in Klinik gestorben
Die Ermittlungen waren ins Rollen gekommen, nachdem die Tatverdächtigen eines ihrer Opfer im April in ein Krankenhaus gebracht hatten, wo die Frau wenig später starb. Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass Wilfried W. und Angelika W. mindestens ein weiteres Opfer zerstückelt und Teile der Leiche im Ofen des Anwesens in Bosseborn südwestlich von Höxter verbrannt haben sollen.

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Publiziert in HX Polizei

HÖXTER. Eine 41-jährige Frau aus Niedersachsen ist nach Misshandlungen, die sie in einer Wohnung in Höxter erlitt, in einem Krankenhaus in Northeim gestorben. Nach dem Ergebnis der durchgeführten Obduktion verstarb die Frau an den Folgen stumpfer Gewalt gegen den Kopf.

Die 41-Jährige hatte sich nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft auf eine Zeitungsannonce gemeldet, die ein 46-Jähriger aufgegeben hatte und in der er eine Frau für eine feste Beziehung suchte. Nach einer kurzen Phase des Kennenlernens zog die 41-Jährige im März nach Höxter, wo der Beschuldigte zusammen mit seiner 47 Jahre alten Ex-Frau lebt. Hier wurde die Frau festgehalten und körperlich misshandelt, wobei es bislang keine Hinweise für ein Sexualdelikt gibt.

Am 21. April, so die Erklärung der Behörden von Freitag, wollten die Beschuldigten das körperlich schwer angeschlagene Opfer zurück in seine niedersächsische Wohnung bringen. Durch einen Motordefekt blieb das Fahrzeug in Niedersachsen liegen. Die Beschuldigten waren nunmehr gezwungen, wegen des schlechten Gesundheitszustandes einen Rettungswagen zu rufen. Die 41-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und starb dort etwa zwei Stunden später.

Der 46-Jährige und seine Ex-Frau wurden am Mittwoch vorläufig festgenommen. Einen Tag später erging gegen beide durch das Amtsgericht Höxter Haftbefehl wegen Totschlags.

"Weitere Angaben können zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden", heißt es in der Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

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Publiziert in HX Polizei
Mittwoch, 01 Oktober 2014 11:00

Landsmann getötet: Anklage gegen Asylbewerber

WALDECK-FRANKENBERG. Die Staatsanwaltschaft hat zwei Anklagen nach heftigen Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern erhoben. Wegen des Vorwurfs des Totschlags muss sich ein Jugendlicher aus Eritrea demnächst vor dem Landgericht in Kassel verantworten. Das teilte Dr. Götz Wied, Sprecher der Kasseler Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der HNA mit.

Nach einer Messerstecherei in einer Unterkunft in Dorfitter wurde ebenfalls Anklage erhoben. Der heute 45-Jährige soll sich wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ebenfalls vor dem Kasseler Landgericht verantworten.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag 2013 war ein Streit unter Asylbewerbern in Korbach eskaliert. Dabei war schließlich ein 36-Jähriger aus Eritrea am Kopf und am Hals tödlich verletzt worden. Nähere Angaben wollte der Sprecher der Staatsanwaltschaft dazu nicht machen, weil der Angeklagte minderjährig ist. Deswegen wird das Kasseler Gericht auch nichtöffentlich verhandeln, sagte Wied. Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest.

Mit Messer zugestochen
In Dorfitter war es Mitte Mai zu einer Messerstecherei gekommen. Dabei hatte ein 23-Jähriger aus Somalia lebensbedrohliche Verletzungen erlitten. Der Mann wurde durch eine Notoperation im Korbacher Krankenhaus gerettet. Am Tatort nahmen Polizisten einen Mann aus Somalia fest, gegen den Haftbefehl erlassen wurde.

Nach Angaben von Wied war das Opfer zunächst mit einer Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen worden. Dann sei zunächst Ruhe eingekehrt. Der Angeklagte sei aber zurückgekommen und habe zweimal mit einem Messer auf seinen jüngeren Landsmann eingestochen. Der Angeklagte kann sich jetzt zu den Vorwürfen äußern. Außerdem muss das Schwurgericht am Kasseler Landgericht über die Eröffnung des Verfahrens entscheiden, sagte Wied.

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Publiziert in Polizei

HOMBERG. Ein 55-Jähriger ist durch "stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf" tödlich verletzt worden, wie die Gerichtsmedizin herausfand. Die Polizei nahm einen 38 Jahre alten Mann aus Homberg wegen Verdachts des Totschlages fest.

Das berichten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung. Demnach war am Donnerstag vergangener Woche nach einem Hinweis von Nachbarn ein 55-Jähriger tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Die von der Staatsanwaltschaft Kassel angeordnete gerichtsmedizinische Untersuchung des Leichnams ergab, dass der Mann an den Folgen stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf gestorben war.

Wegen des Verdachts des Totschlages hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren gegen einen 38-jährigen Mann aus Homberg eingeleitet. Der Beschuldigte hatte sich, wie Ermittlungen ergeben hatten, in den Stunden vor dem Tod des 55-Jährigen in dessen Wohnung aufgehalten. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat auf Grundlage der vorliegenden Ermittlungsergebnisse wegen dringenden Tatverdachts die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten beantragt. Der 38-Jährige wurde am Donnerstagnachmittag beim Amtsgericht Fritzlar vorgeführt. Die Haftrichterin erließ einen U-Haftbefehl wegen Fluchtgefahr, woraufhin der 38-jährige in eine JVA eingeliefert wurde. Weitere Angaben über die Umstände des Verbrechens machten die Ermittlungsbehörden mit Blick auf das laufende Verfahren nicht.

Publiziert in HR Polizei
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