Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Tierärztin

AUE. Eine Tierärztin ist bei einem Einsatz im Kuhstall am Dienstagvormittag schwer verletzt worden. Gegen 10:30 Uhr waren Rettungsdienst, Polizei und Rettungshubschrauber alarmiert und nach Aue geschickt worden. Bei einem Bauernhof in der Ortsdurchfahrt war es zu dem Zwischenfall gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, war die Tierärztin zur Untersuchung einer Kuh angerückt. Während der Untersuchung habe das Tier, das auch ein Kalb dabei hatte, die Ärztin an die Wand gedrückt und dabei schwer verletzt. Mit einem Strick habe das Tier aber schnell und ohne Probleme zurückgezogen werden können, hieß es vor Ort.

Die verletzte Tierärztin aus Bad Berleburg wurde vor Ort von der Besatzung des DRK Rettungswagens aus Womelsdorf und dem Team des Rettungshubschraubers „Christoph 25“, der am Ortseingang in einer Wiese neben der Hauptstraße gelandet war, versorgt. Anschließend wurde die Frau mit notärztlicher Begleitung ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Die Polizei erklärte vor Ort, dass es sich um einen Unfall handele, die man bei Behandlungen großer Tiere kaum vorher sehen könne.

Publiziert in SI Retter

DIEMELSEE. Feuerwehrleute haben am Mittwoch ein neugeborenes Kälbchen gerettet, das im Schlick des Diemelsees feststeckte. Eine Bootsfahrerin hatte das Tier in Not entdeckt und den Notruf 112 gewählt. Kurz nach der Rettung traf auch die hinzu gerufene Tierärztin ein.

Die Mutterkuh muss ihr Kälbchen erst kurz zuvor am Diemelsee-Ufer zwischen Heringhausen und Giebringhausen zur Welt gebracht haben, davon zeugten die dort entdeckten Spuren. Das Jungtier muss dann aus unbekannten Gründen in den Schlick am Ufer geraten sein, wo es einsank und feststeckte. Zum Glück für Kuh und Kalb sah eine Frau von einem Boot aus das Junge in seiner Notlage und verständigte per Notruf die Rettungsleitstelle. Von dort aus wurde gegen 13.20 Uhr die Feuerwehr Heringhausen alarmiert.

Die Brandschützer fanden die Unglücksstelle neben einer Weide unweit der Kläranlage und befreiten das Tier. Die verständigte Tierärztin Carolin Stolpe aus Usseln rückte umgehend aus, untersuchte und versorgte das Kälbchen. Es war leicht unterkühlt, aber ansonsten unversehrt. Bereits wenig später genossen die Mutterkuh und ihr Nachwuchs das junge Familienglück.

Offenbar hatte ein nicht mehr ganz intakter Zaun dazu beigetragen, dass die Mutterkuh von der Weide an das Seeufer gelangen konnte. Wem die Weide und die Tiere gehören, war zunächst unklar. Die Tierärztin wollte sich daher an den Ortslandwirt wenden, hieß es. 


Im April gab es eine ähnliche Rettungsaktion:
Neerdar: Feuerwehrleute retten Kalb aus Güllebecken (21.04.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

MENGERINGHAUSEN. Ganz offensichtlich mehrfach ist eine Katze von einem oder mehreren Unbekannten mit einer Luftdruckwaffe beschossen worden. Der oder die Tierquäler zielten dabei nicht nur mit handelsüblicher Munition auf das Tier, sondern auch mit Schrauben. Eine Tierärztin entfernte mehrere Fremdkörper, die zu verschiedenen Zeitpunkten in Körper, Kopf und einen Vorderlauf eingedrungen waren.

"Dieser Fall von Tierquälerei darf nicht einfach untergehen", heißt es auf der Homepage der gemeinnützigen "Arche KaNaum - Stiftung für Tierschutz" mit Sitz in Mengeringhausen. Die Stiftung erstattete bereits Strafanzeige bei der Polizei und bittet mögliche Zeugen, sich mit Hinweisen auf den oder die Tierquäler zu melden. "Wer hat Beobachtungen über einen längeren Zeitraum gemacht? Wer hat Schüsse gehört? Wem ist diese Katze aufgefallen? Wurden eventuell auch schon andere Tiere mit solchen Verletzungen aufgefunden, zum Tierarzt gebracht oder zu Hause versorgt, ohne dass man vielleicht weiß, dass es sich um Schusswunden handelt? Jeder Hinweis ist wichtig", heißt es auf der Homepage und in einem Eintrag der Stiftung bei Facebook.

Weiter wird dort berichtet, dass die dreifarbige Katze am 6. Oktober als Fundkatze der "Arche KaNaum" und dem Korbacher Tierheim gemeldet worden sei. Die Katze durfte den Angaben zufolge vorerst bei den Findern bleiben. Wenige Tage später jedoch sei diese Katze in Seitenlage und in einem völligen Schockzustand zum Tierhaus der Stiftung in der Landstraße in Mengeringhausen gebracht worden. "Wir machten eine Notversorgung und brachten sie umgehend zu unserer Tierärztin", heißt es in dem Onlinebericht. Bei der eingehenden Untersuchung seien "erschreckende Befunde" gemacht worden. Zu diesem Zeitpunkt habe das Leben der beschossenen Katze am seidenen Faden gehangen und sie habe intensiv behandelt werden müssen.

Die Katze weist laut Bericht alte und frische Schussverletzungen auf. Bei der Röntgenuntersuchung seien insgesamt vier Projektile aus einer Luftdruckwaffe in dem Tier entdeckt worden. Außerdem steckte zu diesem Zeitpunkt im linken Vorderlauf eine Schraube, die mit Wucht eingedrungen sein muss - womöglich durch eine selbstgebaute Waffe.

Jeweils eines der Projektile habe direkt an der Wirbelsäule und auf dem Schädel gesteckt. "Diese Verletzungen sind alt, die Hautwunden schon lange verschlossen. Zwei weitere Projektile und die Schraube sind frische Verletzungen", heißt es weiter in der Meldung auf der Seite der Arche. Ein Projektil sei durch einen Hinterlauf eingedrungen, ein weiteres habe sich in der Nähe des Zwerchfells befunden. Die Schlussfolgerung für die Tierschutzstiftung ist ernüchternd: "Diese Katze muss also schon länger im Visier des Tierquälers sein, nur so lassen sich die alten und frischen Verletzungen erklären", heißt es.

Zugelaufen ist die Katze dem Finder am Donnerstag, 6. Oktober, im Scheuerwinkel, im Bereich Hintere Straße/Lange Straße/Ecke Rathaus in Mengeringhausen. Inzwischen ist das Tier auf dem Weg der Besserung, frisst und befindet sich wieder in der "Arche". Zeugen oder andere Hinweisgeber werden eindringlich gebeten, sich direkt an die Polizeidienststelle in Mengeringhausen zu wenden. Die Telefonnummer lautet 05691/9799-0. (r/pfa)


Link:
Arche KaNaum - Stiftung für Tierschutz

Im zurückliegenden Jahr berichtete 112-magazin.de über mehrere Fälle von Tierquälerei:
Brilon: Pferde mit Messer oder Zange schwer verletzt (14.10.2016)
Unbekannter verletzt Hengstfohlen mit Messer schwer (02.10.2016)
Adorf: Mit Luftdruckwaffe Katze in den Kopf geschossen (28.07.2016)
Gemünden: Tierquälerei - Mit Axt Hörner abgeschlagen (14.07.2016)
Mit Axt Hörner abgeschlagen: Jetzt 10.000 Euro Belohnung (20.07.2016)
Marsberg: Tierquäler erschlagen Schafbock auf Weide (31.10.2015)

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Publiziert in Polizei

BERGHEIM. Offenbar ein "elektrotechnischer Defekt" löste den folgenschweren Großbrand auf einem Bauernhof in Bergheim vor anderthalb Wochen aus. Ermittler der Kripo und ein Gutachter kamen bei ihren Untersuchungen übereinstimmend zu diesem Ergebnis. Das Feuer am 11. August hatte den gesamten Wirtschaftstrakt des Hofes zerstört, mehr als 100 Tiere starben.

Die Ermittlungen zur Brandursache sind laut Polizeibericht von Montag inzwischen abgeschlossen. Sowohl Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei als auch externe Gutachter untersuchten den Brandort und kommen zu einem identischen Ergebnis. Demnach war das Feuer im Obergeschoss eines Zwischenbaus zwischen Scheune und Stallgebäude ausgebrochen. Von dort griffen die Flammen schnell auf die angebauten Gebäudeteile über. Alle Wirtschaftsgebäude wurden bei dem Brand total zerstört. Auch das Fachwerkwohnhaus wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Defekt als Brandursache sehr wahrscheinlich
"Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist von einem elektrotechnischen Defekt als Brandursache auszugehen. Hinweise auf eine andere Brandursache haben sich nicht ergeben", heißt es übereinstimmend in dem Gutachten und dem Bericht der Brandermittler. Der in der Scheune stehende Mähdrescher, der noch am Tag vor dem Brand benutzt worden war, steht demnach nicht mit dem Brandausbruch in Zusammenhang.

In dem Stall kamen viele Bullen, Rinder und Kälber ums Leben. Angaben über die genaue Anzahl lagen der Polizei auch an diesem Montag noch nicht vor. "Der Gesamtschaden ist sehr hoch und beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro", wie Polizeisprecher Volker König sagte. An den Löscharbeiten waren fast 100 Feuerwehrleute aus mehreren Edertaler Ortsteilen sowie aus Bad Wildungen und Fritzlar beteiligt. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

BERGHEIM. Am Tag nach dem Großbrand in auf einem Bauernhof herrscht über das Ausmaß des Feuers inzwischen bei der Polizei mehr Klarheit: Etwa 100 Tiere kamen nach Angaben von Polizeisprecher Volker König zu Tode, der Schaden liegt vermutlich in "mittleren sechsstelligen Bereich". Die Brandursache ist dagegen weiter unklar.

Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei konnten den Brandort am Donnerstag noch nicht vollständig untersuchen, deshalb sind sie auch am Freitag noch mit Ermittlungen vor Ort befasst. Die Brandursache ist deshalb laut König auch noch als "ungeklärt" zu bezeichnen. Im Laufe der nächsten Woche werden zudem Gutachter am Brandort erwartet.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand brach das Feuer in der Gebäudeecke zwischen Stall und Scheune aus und breitete sich von dort sehr schnell auf die gesamten Wirtschaftsgebäude aus. Die Brandmauer zu dem etwa im Jahre 1850 gebauten Fachwerkwohngebäude und die professionelle Arbeit der eingesetzten Feuerwehren haben verhindert, dass das Feuer auch auf das Wohnhaus übergriff, so dass dort vergleichsweise nur geringer Schaden entstand. Die gesamten Wirtschaftsgebäude wurden bei dem Brand allerdings total zerstört. Die beiden Bewohner des Hofes - der 76 Jahre alte Vater und sein 48 Jahre alter Sohn - blieben unverletzt.

Bei dem Brand kamen viele Bullen, Rinder und Kälber zu Schaden. Die genaue Zahl steht auch am Tag nach dem Großbrand noch nicht fest. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass etwa 130 Tiere in dem Stall standen. Nach dem derzeitigen Ermittlungstand kamen etwa 100 Tiere zu Tode. Viele verbrannten, andere mussten eingeschläfert werden. Die Bergungsarbeiten waren auch am Freitag noch im Gange.

Auch zur Höhe des Sachschadens kann derzeit noch keine genaue Angabe gemacht werden, sie wird sich allerdings zumindest in mittlerer sechsstelliger Höhe bewegen. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

BERGHEIM. Ein Großbrand hat am frühen Donnerstagmorgen den Wirtschaftstrakt eines Bauernhofes in der Wellener Straße zerstört. Zahlreiche Tiere kamen bei dem Feuer ums Leben. Menschen wurden nicht verletzt. Den fast 100 Feuerwehrleuten gelang es, das Wohnhaus der betroffenen Familie zu halten.

Vorbeifahrende Verkehrsteilenhmer entdeckten den Großbrand am frühen Morgen gegen 5 Uhr und klingelten die Bewohner des Bauernhofes aus dem Bett. Als die ersten Feuerwehrleute wenig später eintrafen, brannten die Wirtschaftsgebäude bereits in voller Ausdehnung. "Wir haben als erstes das Wohnhaus der Familie und auch ein angrenzendes Wohnhaus geschützt", sagte der Edertaler Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Dirk Rübsam an der Einsatzstelle gegenüber 112-magazin.de, "bei dem übrigen Teil des Hofes war nichts mehr zu retten".

Keine Rettung gab es auch für etwa 100 Tiere, die in den Stallungen standen. Sie kamen in den Flammen um. Etwa 30 Tiere - Bullen und Kälber - wurden zwar ins Freie getrieben, sie waren aber durch das Feuer so schwer verletzt, dass eine Tierärztin sie von ihren Leiden erlösen musste.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus mehreren Edertaler Ortsteilen sowie aus Bad Wildungen und Fritzlar mit ihren Drehleitern. Das Löschwasser holten die insgesamt 89 Einsatzkräfte auch aus der Eder - von dort wurden fünf B-Leitungen zur Einsatzstelle verlegt. Die Ortsdurchfahrt von Bergheim bleibt vermutlich noch längere Zeit voll gesperrt.

Eine RTW-Besatzung stand während der Löscharbeiten zur Absicherung bereit. Einzugreifen brauchten die DRK-Einsatzkräfte aber nicht, denn weder Bewohner noch Feuerwehrleute wurden durch das Feuer oder bei dem Einsatz verletzt. Anwohner versorgten die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen. Wie hoch trotz der niedrigen Außentemperaturen von nur drei Grad Celsius die Wärmestrahlung des Feuers war, zeigte sich am Gebäude gegenüber: An dem Wohnhaus war ein Rollladen verschmolzen.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer machte sich vor Ort ein Bild von den Löscharbeiten. Die Kripo übernahm bereits am Morgen die Ermittlungen an der Brandstelle. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Feuer im mittleren Gebäude ausgebrochen sein - in diesem Gebäude stand auch ein Mähdrescher, der nach Auskunft der Polizei noch am Vortag benutzt worden war. Ob der Brand eventuell von diesem Erntefahrzeug aus seinen Lauf nahm, müssen die weiteren Ermittlungen klären. Der Schaden liegt in sechsstelliger Höhe.

Auch Kriseninterventionsteam an der Einsatzstelle
Im Laufe des Einsatzes war auch ein Kriseninterventionsteam des DRK Bad Wildungen mit drei Personen vor Ort. Die Helfer boten den Betroffenen und Einsatzkräften unsere Hilfe an, um über das Geschehene zu sprechen - direkt vor Ort oder in einer eventuellen Nachbesprechung. Das Kriseninterventionsteam in Bad Wildungen gibt es seit dem vergangenen Jahr, es gehört zum Betreuungszug des DRK Bad Wildungen. Die dazugehörigen Einsatzkräfte haben eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich und es kann über die Leitstelle zusätzlich als SEG zu belastenden Einsätzen dazugerufen werden. (pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 18 Mai 2016 13:54

Von Hund gerissen? Ziegenlamm eingeschläfert

WETTERBURG. Vermutlich von einem Hund ist ein Ziegenlamm im Remmeker Feld gerissen worden. Das Jungtier wurde dabei so schwer verletzt, dass eine Tierärztin es einschläfern musste.

Anwohner der Straße Am Arolser Holz halten laut Polizei in der Nähe ihres Wohnhauses auf einer Wiese Ziegen. Eines der Lämmer wurde am Dienstag in der Zeit zwischen 15 und 17 Uhr offenbar von einem freilaufenden Hund angefallen und schwer verletzt. Als die Besitzer der Ziegenherde das verletzte Jungtier fanden, verständigten sie eine Tierärztin. Diese konnte das Tier aber nicht retten, sondern erlöste es von seinen Qualen.

Die Polizei sucht nun den Hundebesitzer. Wer Angaben machen kann über einen freilaufenden Hund oder zu dessen Halter, der wird gebeten, sich mit der Polizei in Bad Arolsen in Verbindung zu setzen. Die Telefonnummer lautet 05691/9799-0.


Der Einsatz einer Tierärztin sorgte kürzlich bei Ober-Werbe für einen Feuerwehreinsatz:
Alpaka-Geburt: Feuerwehr nimmt Betriebsstoffe auf (06.05.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

OBER-WERBE. Während sich eine Tierärztin auf einer Weide bei Ober-Werbe um die Geburt eines Alpaka-Jungen kümmerte, ist ihr Wagen rückwärts einen Berg hinunter und in den Graben gerollt. Die Feuerwehr rückte aus, um den auf die Seite gekippten Wagen zu sichern und Betriebsstoffe aufzunehmen.

Als "Geburtshilfe mit Folgen" bezeichnete der Wehrführer von Ober-Werbe, Gunnar Vöhl, den Einsatz am Mittwochnachmittag. In der Gemarkung Buchenbusch oberhalb von Ober-Werbe bekam ein Alpaka ein Junges. Zur Geburtshilfe kam eine Tierärztin aus dem Schwalm-Eder-Kreis hinzu. Die Veterinärin stellte ihren Wagen auf dem abschüssigen Wirtschaftsweg ab und ging zur Weide, um sich um die Niederkunft zu kümmern. Aus noch ungeklärter Ursache setze sich ihr Fahrzeug rückwärts in Bewegung und rollte talwärts in einen Graben, wo der VW auf die linke Seite kippte und so zum Stillstand kam.

Der Sohn des Alpaka-Eigentümes rief daraufhin die Leitstelle an, da Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug ausliefen. Die Feuerwehr Ober-Werbe rückte mit sechs Kameraden aus, die unter der Leitung von Wehrführer Gunnar Vöhl umgehend das Fahrzeug sicherten, Betriebsstoffe aufnahmen und einen Stickstoffbehälter aus dem Wagen bargen. Ein Abschleppdienst transportierten den Wagen anschließend ab.

"Fazit: Mutter und Kind wohlauf, Auto reparaturbedürftig", sagte der Wehrführer mit einem Augenzwinkern. Angaben über die Schadenshöhe machte er nicht.

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 21 März 2016 14:50

Polizei rettet Dachswaisen

BERGHAUSEN „Das war kein schöner Einsatz. Das war richtig traurig, als der Kleine da lag“, schildert Polizeikommissar Marcus Goßler einen Verkehrsunfall, zu dem er und sein Kollege Till Neuhaus heute Morgen kurz nach Beginn ihres Dienstes gerufen wurden.

Zwischen Berghausen und Aue, auf der L553, kurz hinter der Firma Stahlschmidt, wollte eine Dachsmutter mit ihrem Jungen die Straße überqueren und wurde dabei vom Pkw eines 25-jährigen Mannes erfasst, der in Richtung Aue unterwegs war.

Die Dachsmutter überlebte den Zusammenstoß mit dem Pkw nicht, sie verendete an der Unfallstelle. Neben ihr, so die Schilderungen der beiden Polizeibeamten, kauerte das Jungtier. „So etwas möchte man als Polizeibeamter nicht haben“, erklärt Marcus Goßler.

Den beiden Beamten war sofort klar, dass sie dem Dachswaisen nun helfen müssen. Mit ihren Handschuhen, um sich vor den scharfen Krallen des Raubtieres zu schützen, hoben sie den kleinen Schützling vom Boden auf und untersuchten ihn nach Verletzungen, um ihn anschließend im gut gewärmten Streifenwagen direkt nach Arfeld zur Tierärztin Dr. Ulrike Jochims zu bringen.

Dort ist das kleine Dachsweibchen nun in guten Händen. „Erst mal versuchen wir, die Ernährung sicherzustellen“, erklärt die Tierärztin. Was dann mit dem Tier weiter geschieht, ist noch nicht ganz klar: „Grundsätzlich ist das eigentlich Sache des Jagdpächters. Der konnte aber hier wohl nicht erreicht werden und es war absolut richtig, das Tierbaby sofort her zu bringen“, erklärt sie. Jetzt werde man sehen, ob man das ca. 1 Kilogramm schwere Tier in eine Wildtierstation gibt. „Es gibt so was, aber da müssen wir erst mal genau recherchieren“, erklärt die Tierärztin. Wichtig sei, dass man Wildtiere so aufzieht, dass sie möglichst wenig Bindung zum Menschen bekommen, damit die Auswilderung leichter wird. „Sollte dies nicht klappen, wird dieser Kandidat hier ein anderes zu Hause bekommen“, erklärt Ulrike Jochims.

Die gute Nachricht zum Schluss: „Das Tierchen ist völlig vital, es ist munter und hat keine Verletzungen“, so hat es die Untersuchung ergeben. Nur ein paar Flöhe wurden gefunden, denen man sich jetzt annimmt. Etwa sechs Wochen alt sei der kleine Dachs, vermutet Ulrike Jochims. Eigentlich sei das recht früh, junge Dachse anzutreffen. Vielleicht, so die Tierärztin, sei dies der erste Ausflug aus dem Bau gewesen.

Eine Jägerin, die später die getötete Dachsfähe ansah, war sich sicher, dass das Tier aufgrund des Alters und der Ausbildung des Gesäuges nur ein Jungtier hat. Auch die Suche im Umfeld der Unfallstelle mit einem Hund ergab keine anderen Erkenntnisse.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 13 November 2012 15:18

Bisswunden: Verletzter Schwan auf Stadtteich

MENGERINGHAUSEN. Ein durch Bisse an Kopf und Hals verletzter Schwan ist Passanten auf dem Stadtteich in Mengeringhausen aufgefallen. Eine Tierärztin und ein Passant fingen das Tier ein, die Veterinärin versorgte die Verletzungen.

Nach den Anrufen besorgter Bürger bei der Polizei machten sich am Sonntagmorgen zunächst die Beamten der naheliegenden Wache ein Bild von der Lage auf dem Stadtteich: Dort schwamm der verletzte Schwan mit Blut verschmiertem Federkleid. "Eine tierärztliche Versorgung war dringend geboten", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König.

Sorge um das rechte Auge
Als die verständigte Veterinärin Dr. Monika Reinhold von der Tierärztlichen Praxis Dr. Blume in Volkmarsen eintraf, war der Schwan glücklicherweise an Land und konnte mit Hilfe eines Passanten eingefangen und festgehalten werden. Bei der Behandlung stellte die Ärztin fest, dass der Schwan eine Bissverletzung am Kopf und am Hals aufwies. "Vor allem um das verletzte rechte Auge hatte ich etwas Angst", sagte die Medizinerin gegenüber 112-magazin.de. Sie habe die Verletzungen behandelt, dem Tier Medikamente verabreicht und das Gefieder sowie den Mund von Blut gereinigt.

Nach der 45-minütigen Behandlung, die der große Wasservogel tapfer über sich hat ergehen lassen, suchte er direkt den Weg in den Stadtteich. "Das war ein gutes Zeichen. Er hat wenig später auch wieder getrunken", sagte Dr. Monika Reinhold weiter. Um die verletzten Stellen vor einer Infektion zu schützen und für Außenstehende sichtbar zu machen, dass der "Pechvogel" medizinisch behandelt worden war, verwendete die Tierärztin ein blaues Wundspray.

Welches Tier dem Schwan die Bissverletzungen zugefügt hatte, konnten weder der Polizeisprecher noch die Veterinärin definitiv sagen.

Publiziert in Retter

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