Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Teerkolonne

WALDECK-FRANKENBERG. Offenbar ist erneut eine britische Teerkolonne im Landkreis unterwegs. Für vermeintlich wenig Geld werden Asphaltierarbeiten bei privaten Haus- oder Grundstückbesitzern angeboten. Das vermeintliche Schnäppchen kann jedoch sehr teuer werden.

Am heutigen Dienstag ist eine Teerkolonne im Waldecker Ortsteil Höringhausen aufgefallen. Bei einem Privatmann wollten die Mitarbeiter ein Grundstück teeren, zu einem vermeintlichen Schnäppchenpreis, der Grundstücksbesitzer ließ sich aber nicht auf diesen Deal ein. Stattdessen rief der Höringhäuser die Polizei an.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Firmen. "Die Qualität der Arbeiten entspricht jedoch regelmäßig nicht dem zuvor bezahlten Preis, sie sind weder günstig noch gut", sagte ein Polizeisprecher gegenüber 112-magazin.de.

Vermeintliches Schnäppchen kann teuer werden
Regelmäßig kommt es in diesem Zusammenhang zu Strafanzeigen wegen Betruges gegen die Arbeiter, da die Teerarbeiten minderwertig und zumeist auch überteuert sind. Diese Teerarbeiten zum "Schnäppchenpreis" können daher schnell zu teuren Nachbesserungen oder gar Entsorgung der Asphaltdecke durch eine Fachfirma führen. Die ausländischen Arbeitskolonnen übernehmen keinerlei Gewährleistung. Auch die Rückzahlung des vorab bezahlten Arbeitslohnes kommt für sie auf keinen Fall in Betracht.

Ermittlungen wegen Schwarzarbeit - gegen Auftraggeber
Zudem müssen die jeweiligen Hausbesitzer durch die Vergabe eines solchen Auftrages an einen reisenden Dienstleister mit einem Ermittlungsverfahren wegen Beauftragung zur Schwarzarbeit rechnen. Die Polizei warnt aus den genannten Gründen eindringlich davor, sich auf solche Angebote einzulassen. Stattdessen sollte man sich sofort an die nächste Polizeidienststelle wenden. (112-magazin.de)

-Anzeige-



Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Vor den Machenschaften irischer Teerkolonnen warnt aktuell erneut die Polizei im Landkreis: Ein Landwirt im Raum Frankenberg zahlte einen fünfstelligen Betrag für Arbeiten, die er zuvor in diesem Umfang gar nicht in Auftrag gegeben hatte.

Das Gesetzbuch weiß es ganz genau: "Betrug ist das Erzielen eines finanziellen Vorteils durch Täuschung eines anderen". Das ist immer dann der Fall, wenn falsche Tatsachen vorgespiegelt oder wahre Tatsachen entstellt werden, zum Beispiel beim Haustürbetrug. "Genauso so ist auch das Vorgehen irischer Teerkolonnen zu sehen", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Anfang der Woche war solch eine Teerkolonne wieder im Raum Frankenberg unterwegs.

Sie bieten ihre Dienstleistungen für vermeintlich günstiges Geld an. Die Polizei warnt aber ausdrücklich davor, solche Dienstleistungen anzunehmen, denn das vermeintliche Schnäppchen kann am Ende sehr teuer werden. Ein Landwirt zum Beispiel fiel auf das "supergünstige Angebot" herein und musste es teuer bezahlen. Bauarbeiter erschienen auf seinem Hof und gaben vor, Asphaltierungsarbeiten für die Stadt Frankenberg durchgeführt zu haben. Nun habe man noch Asphaltreste übrig. Schnell wurde man sich handelseinig und der Landwirt beauftragte die Kolonne, eine 300 Quadratmeter große Fläche zu teeren. Kurze Zeit später hatten die Arbeiter aber eine fast dreimal so große Fläche asphaltiert und verlangten dafür einen wesentlich höheren Preis. Der überrumpelte Landwirt zahlte schließlich eine fünfstellige Summe.

So wurde das Schnäppchen doch noch teuer. Zudem waren die Arbeiten unfachmännisch durchgeführt worden, so dass der Landwirt nun auf eigene Kosten nachbessern musste. Eventuell, so die Polizei, müsse noch Material kostenpflichtig entsorgt werden. "Auf Garantie oder Gewährleistung kann der Landwirt nicht hoffen", sagte der Polizeisprecher. (ots/pfa)  

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Dienstag, 04 November 2014 09:40

Betrug pflastert ihren Weg: Teerkolonnen unterwegs

WILLINGEN. Einmal mehr warnt die Polizei vor sogenannten irischen Landfahrern, die als Teerkolonne im Landkreis ihre (unseriösen) Dienste anbieten. Die Arbeiten würden in der Regel überteuert und schlecht ausgeführt, heißt es.

Zuletzt fiel eine Gruppe von irischen Landfahrern auf, als sie am Sonntagnachmittag auf dem Wohnmobilstellplatz in Willingen anreiste. Diese Gruppierung ist irischen Teerkolonnen zuzuordnen, die im Landkreis ihre Arbeiten anbieten. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, diese Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Billigimporte mit Lebensgefahr
Die Landfahrer böten nicht nur überteuerte und unfachmännisch ausgeführte Arbeiten, sondern auch Billigimporte wie Stromerzeuger oder Kettensägen an. Derartige Geräte hätten sich bei Inbetriebnahme als lebensgefährlich herausgestellt.

Hinweise zu dieser Gruppierung, deren Mitglieder seriös auftreten, erbittet die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Freitag, 18 Oktober 2013 06:37

Warnung vor unseriöser britischer Teerkolonne

WALDECK-FRANKENBERG. Offenbar ist erneut eine britische Teerkolonne im Landkreis unterwegs. Für vermeintlich wenig Geld werden Asphaltierarbeiten bei privaten Haus- oder Grundstückbesitzern angeboten. Das vermeintliche Schnäppchen kann jedoch sehr teuer werden.

Zuletzt berichtete 112-magazin.de über die Festnahme zweier Mitarbeiter einer solchen Teerkolonne im Kreis Paderborn. Daraufhin meldeten sich Leser und berichteten von Angeboten ausländischer Asphaltierer. Unter anderem in Frankenberg waren die Männer aufgetreten.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Firmen. "Die Qualität der Arbeiten entspricht jedoch regelmäßig nicht dem zuvor bezahlten Preis, sie sind weder günstig noch gut", sagte beispielsweise Polizeisprecher Dirk Virnich im Sommer diesen Jahres, als mehrere Fälle vor allem im südlichen Landkreis Waldeck-Frankenberg bekannt geworden waren.

Vermeintliches Schnäppchen kann teuer werden
Regelmäßig kommt es in diesem Zusammenhang zu Strafanzeigen wegen Betruges gegen die Arbeiter, da die Teerarbeiten minderwertig und zumeist auch überteuert sind. Diese Teerarbeiten zum "Schnäppchenpreis" können daher schnell zu teuren Nachbesserungen oder gar Entsorgung der Asphaltdecke durch eine Fachfirma führen. Die ausländischen Arbeitskolonnen übernehmen keinerlei Gewährleistung. Auch die Rückzahlung des vorab bezahlten Arbeitslohnes kommt für sie auf keinen Fall in Betracht.

Ermittlungen wegen Schwarzarbeit - gegen Auftraggeber
Zudem müssen die jeweiligen Hausbesitzer durch die Vergabe eines solchen Auftrages an einen reisenden Dienstleister mit einem Ermittlungsverfahren wegen Beauftragung zur Schwarzarbeit rechnen. Die Polizei warnt aus den genannten Gründen eindringlich davor, sich auf solche Angebote einzulassen. Stattdessen sollte man sich sofort an die nächste Polizeidienststelle wenden.

Das hatte auch ein Hausbesitzer aus Borchen im Kreis Paderborn getan. Daraufhin flüchteten die Männer und ließen sogar ihre Straßenwalze zurück. Die beiden spanischen Mitarbeiter einer britischen Teerkolonne hatten den gesamten Hof asphaltiert, obwohl lediglich Schlaglöcher ausgebessert werden sollten. Außerdem musste die Feuerwehr zu dem Grundstück ausrücken, da sich der frische Bitumen im Regen löste und ölbelastetes Regenwasser in die Gullys floss. Die Feuerwehr legte mehrere Sperren.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 17 Oktober 2013 21:47

Britische Teerkolonne löst Feuerwehreinsatz aus

BORCHEN. Die Polizei hat zwei spanische Arbeiter einer britischen Teerkolonne vorläufig festgenommen. Die Männer hatten nicht beauftragte Arbeiten ausgeführt und außerdem für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt.

Ein Grundstücksbesitzer, der auf ein dubioses Angebot der reisenden Kolonne eingegangen war, muss seinen Hof nun auf eigene Kosten komplett sanieren lassen. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und mahnt zur Vorsicht.

Bei Anwohnern der Paderborner Straße waren laut Polizeibericht von Donnerstag in der vergangenen Woche Mitarbeiter einer Teerkolonne aufgetaucht und hatten angeboten, günstige Asphaltarbeiten auszuführen. Ihr mit Asphalt beladener Lkw sei auf der Autobahn liegen geblieben und das Material müsse daher umgehend verarbeitet werden. Da auf dem Hof des Hauses tatsächlich Schlaglöcher vorhanden waren, erteilte der Hausbesitzer den Auftrag, diese auszubessern. Die Männer legten umgehend los. Nach etwa einer Stunde bemerkte der Hausbesitzer, dass auf dem gesamten Hof Bitumen ausgebracht worden war. Darüber hatte die Teerkolonne Splitt verteilt und verdichtete diesen mit einer Straßenwalze.

Die Arbeiter wurden sofort aufgefordert, die Arbeiten einzustellen. Als der Hausbesitzer die Polizei verständigte, flüchteten die Männer mit ihrem Teerlastwagen. Die Straßenwalze ließen sie zurück. Eine Polizeistreife entdeckte den Laster wenig später in Paderborn und nahm die beiden Insassen, zwei 22 und 33 Jahre alte Spanier vorläufig fest. Die Straßenwalze wurde auf dem Hof des Hausbesitzers beschlagnahmt.

In Borchen musste die Feuerwehr zu dem Grundstück ausrücken, da sich der frische Bitumen im Regen löste und ölbelastetes Regenwasser in die Gullys floss. Die Feuerwehr rückte aus und legte mehrere Sperren. Auch ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde wurde alarmiert. Nachdem die Polizei die Personalien der beiden Teerarbeiter festgestellt und überprüft hatte, kamen die Männer wieder auf freien Fuß. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen Verdachts des Betruges eingeleitet. Zudem prüft die Polizei, ob den Männern ein Umweltdelikt vorgeworfen werden muss.

In dieser Woche wurden beide Tatverdächtige nochmals von der Kripo vernommen. Die arbeitssuchenden Spanier waren im Internet auf die vermutlich britische Asphalt-Firma gestoßen und hatten ihre neue Tätigkeit in Deutschland probeweise aufgenommen. Arbeitslohn hatten sie angeblich bislang nicht erhalten. Ihr vermutlich aus dem Ausland agierender Chef war nicht mehr erreichbar.

Die Hausbesitzer müssen ihren gesamten Hof wohl durch ein Fachunternehmen erneuern lassen. Die Kosten werden auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei warnt erneut davor, britische Teerkolonnen zu beauftragen. Wie dieser Fall zeigt, werden die Arbeiten der reisenden Kolonnen meist preiswert angeboten und nicht fachmännisch ausgeführt. Oft überrumpeln die Arbeiter ihre Auftraggeber mit einer umfangreicheren Ausführung als abgesprochen und fordern mehr Geld. Ein Vertrag existiert in der Regel nicht. Ist die Teerkolonne erst weitergezogen, besteht keinerlei Möglichkeit, Mängel geltend zu machen. Eine Firmenanschrift ist meistens nicht bekannt, so dass Regressansprüche ins Leere laufen.

Publiziert in PB Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige