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GEMÜNDEN-GRÜSEN.  Zahlreiche Hilfsorganisationen wurden am späten Montagabend zu einem Großbrand nach Grüsen alarmiert. Grund für den Einsatz war ein Feuer in einem Blockheizkraftwerk bei Grüsen. 

Entdeckt wurde das Feuer von einem aufmerksamen Autofahrer, der umgehend die Leitstelle Waldeck-Frankenberg verständigte. Diese alarmierte um 22.37 Uhr unter dem Alarmkürzel "F3, brennt Biogasanlage" die Wehren Grüsen, Gemünden (Wohra), Sehlen und Schiffelbach, so wie einen RTW und einen Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg zum Einsatzort.

Bereits auf der Anfahrt wurde das Feuer durch Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor André Boucsein bestätigt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Container, der als Motorraum für die auf dem Hof stehende Biogasanlage dient, in Vollbrand. Die Betreiber der Anlage hatten bereits eigene Löschversuche gestartet, die aber ohne Erfolg blieben. Ebenfalls wurden Gaszuleitungen abgeschiebert und Bioöle abgelassen. Umgehend wurde ein Löschangriff in die Wege geleitet, um die Flammen niederzuschlagen. Während der Löscharbeiten wurden die Wehren Haina (Kloster) und Halgehausen für weitere Atemschutzgeräteträger nachalarmiert.

Für eine ausreichende Vorhaltung an Atemschutzgeräten, wurden der Gerätewagen-Atemschutz aus Korbach und der Gerätewagen-Logistik aus Frankenberg auf den Plan gerufen. Weitere Tanklöschfahrzeuge rückten aus Frankenberg, Kirchhain und Bad Wildungen an. Drei Trupps unter Atemschutz waren gleichzeitig im Einsatz. Als die Flammen niedergeschlagen worden waren, wurde der Container geöffnet und mit mittels Schaumangriff geflutet. Hierzu kam vorerst Mittelschaum zum Einsatz, bis man auf Schwerschaum umstellte. Somit konnten alle Flammen erstickt und der im Container befindliche Motorblock gekühlt werden. Während dessen wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und für die Wasserversorgung eine "Lange Wegstrecke" errichtet. Damit das Schaummittel nicht in umliegende Gewässer eindringen konnte, wurde unterhalb des Hofes eine Auffangstation aufgebaut. Hier pumpte man mit Hilfe einer Tauchpumpe das zurückstauende Löschwasser in ein Faltbecken, wo es anschließend in ein Güllefass umgepumpt wurde. In Absprache mit dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor wird hierfür eine fachgerechte Entsorgungsmöglichkeit gesucht.

Die Temperatur des Motorblocks wurde dauerhaft mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Um die Temperatur weiter senken zu können, musste permanent Löschwasser zum kühlen eingefüllt werden.  Insgesamt 65 Einsatzkräfte, darunter sechs Trupps unter Atemschutz, waren bis 3 Uhr am Dienstagmorgen im Einsatz. Der Schaden wird auf rund 1 Millionen Euro geschätzt. 

Dank des schnellen und routinierten Eingreifen der Einsatzkräfte konnte bei diesem Einsatz Schlimmeres verhindert werden. (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 04 September 2016 21:36

Starkregen löst mehrere Feuerwehreinsätze aus

WALDECK-FRANKENBERG. Der Starkregen hat am Sonntagnachmittag in Teilen des Landkreises mehrere Feuerwehreinsätze ausgelöst. Die Gewitterfront war von Westen kommend über das Obere Edertal, Frankenberg, Burgwald, Haina, Gemünden und Wildungen weiter nach Osten gezogen.

15 Feuerwehrleute waren am Sonntagnachmittag in Battenberg mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Sechs Keller waren in der Gartenstraße und Stettiner Straße vollgelaufen, das Wasser stand bis zu 20 Zentimeter hoch. Die Einsatzkräfte pumpten die betroffenen Keller aus. Mit der herbeigerufenen Drehleiter aus Frankenberg kontrollierten Feuerwehrleute zudem die Wassereinläufe auf dem Flachdach eines Mehrfamilienhauses. In der Gartenstraße zum Beispiel war Wasser durch eine Dachluke ins Treppenhaus gelaufen, weil die Abläufe verstopft waren. Die Einsatzkräfte reinigten die Einläufe, so dass das angestaute Wasser wieder wie gewohnt abfließen konnte. An einer anderen Einsatzstelle kontrollierte die Feuerwehr den Dachstuhl und den Schornstein eines Gebäudes nach einem Blitzeinschlag.

Auch an anderen Orten im Frankenberger Land sorgte der Starkregen am Nachmittag für vollgelaufene Keller, überschwemmte Straße und Wege sowie für umgestürzte Bäume. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.

In Bad Wildungen waren Feuerwehr und Mitarbeiter des städtischen Bauhofes gut drei Stunden im Einsatz, nachdem in der Odershäuser Straße ein Wohnhauskeller voll Wasser gelaufen war. Die Wehr setzte eine Tauchpumpe und Wassersauger ein, außerdem wurde der städtische Kanalspülwagen eingesetzt.

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Publiziert in Feuerwehr

RODA. Offenbar ein Defekt hat so viel Wasser austreten lassen, dass der Heizungskeller des Dorfgemeinschaftshauses volllief. Mehr als einen Meter hoch stand das Wasser, die Feuerwehren aus Roda und Rosenthal rückten aus.

Der Alarm kam am Samstag gegen 11 Uhr. An der Einsatzstelle bot sich den Feuerwehrleuten folgende Lage: Der Heizungskeller stand mehr als einen Meter unter Wasser. Von dort floss das Wasser nach Feuerwehrangaben durch den Flur in die Toilettenanlagen, in das Vereinsheim des TSV, die Thekenanlage sowie in Teile des großen Saals. Zunächst wurde die Leckage verschlossen, damit kein weiteres Wasser mehr austritt.

Anschließend setzten die Brandschützer zeitgleich eine Tauchpumpe zum Auspumpen des Heizungskellers sowie mehrere Wassersauger und Wasserschieber zum Aufnehmen der Wassermengen in den anderen Räumen ein. Die Rosenthaler Kameraden brachten ihren Wassersauger zur Unterstützung an die Einsatzstelle.

Nach anderthalb Stunden war das Gebäude wieder trocken gelegt. Eine Heizungsfirma war auch vor Ort, um sich einen Überblick der anstehenden Reparaturen zu machen. Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Strandbrandinspektors und Wehrführer der Feuerwehr Roda, Bastian Werner, waren das TSF-W und MTW aus Roda mit zehn Einsatzkräften und das LF 8/6 aus Rosenthal mit vier weiteren Kameraden im Einsatz. Angaben über die Schadenshöhe machte die Feuerwehr nicht.


Link:
Feuerwehr Rosenthal

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Publiziert in Feuerwehr

ADORF. Zu zwei Häusern, in denen Wasser im Keller stand, und zu einer Rauchentwicklung an einem leerstehenden Gebäude sind die Einsatzkräfte der Adorfer Feuerwehr am Donnerstag und Freitag ausgerückt.

Wie Feuerwehrsprecher Günter Radtke am Freitagabend berichtete, war die Feuerwehr Adorf am Donnerstagnachmittag um 15.45 Uhr zu einer Hilfeleistung gerufen worden. Innerhalb kürzester Zeit waren etwa 30 Liter Regen pro Quadratmeter in der Ortsmitte von Adorf niedergegangen. Folge war, dass in einem Haus in der Hauptstraße zwei Kellerräume etwa zehn Zentimeter hoch unter Wasser standen. Die Feuerwehr setzte einen Wassersauger und eine Tauchpumpe ein.

Parallel meldete laut Radtke ein Anwohner aus der Gartenstraße ebenfalls Wasser im Keller. Hier war Muskelkraft der Einsatzkräfte gefordert: Von "Hand" wurde das Wasser mit Flitsche und Putzlappen entfernt.

Ebenfalls zeitgleich wurde ein umgestürzter Baum auf der Straße in Richtung Rhenegge gemeldet. Die Besatzung eines Fahrzeuges fuhr zur Einsatzstelle. Bei dem Baum handelte es sich lediglich um einen Ast, der bereits von der Fahrbahn gezogen worden war.

Im Einsatz waren insgesamt 13 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen. Nach 75 Minuten war der Einsatz beendet.

Aufmerksamer Anwohner meldet Rauchentwicklung
Bereits am Freitagmittag um 12.58 Uhr wurde die Adorfer Feuerwehr erneut alarmiert. Die Leitstelle meldete eine unbekannte Rauchentwicklung in der Straße Am Kahlenberg. Das betroffene Haus ist den Angaben zufolge derzeit unbewohnt und steht daher leer. Ein aufmerksamer Anwohner hatte die Rauchentwicklung bemerkt und die Leitstelle verständigt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein Behälter mit Papier brannte. Die Feuerwehr brauchte nicht mehr einzugreifen.

Die Wehr war mit erneut mit drei Fahrzeugen, diesmal aber mit 21 Einsatzkräften ausgerückt. Einsatzleiter war der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle. Nach gut einer halben Stunde waren die Kameraden wieder im Feuerwehrhaus.

"Durch die Aufmerksamkeit eines Anwohners konnte vielleicht größerer Schaden vermieden werden", sagte Radtke. Bei derlei Erkenntnissen sollte immer die Feuerwehr verständigt werden.


Erst vor zwei Wochen hatte die Feuerwehr mit Auswirkungen des Regens zu kämpfen:
Starkregen: Sturzbäche reißen Geröll und Schlamm mit sich (11.07.2014)

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WALDECK-FRANKENBERG. Ein heftiges Sommergewitter hat sich am Dienstagabend über Teilen des Landkreises entladen: Innerhalb weniger Minuten standen mehrere Keller unter Wasser, stellenweise ging auch Hagel nieder. Mehrere Feuerwehren rückten aus und setzten unter anderem Tauchpumpen ein.

Einige Straßen waren nach dem Starkregen überflutet, weil die Regeneinläufe die Wassermassen nicht aufnehmen konnten. Ab etwa 19.50 Uhr alarmierte die Leitstelle mehrere Feuerwehren, nachdem in Eppe, Hillershausen, Dorfitter, Freienhagen, Höringhausen, Meineringhausen, Münden und Nieder-Waroldern jeweils einer oder mehrere Keller voll Wasser gelaufen waren.

In Alleringhausen heulte die Sirene, vermutlich ausgelöst durch einen Blitzschlag, über einen längeren Zeitraum im Dauerton. Feuerwehrleute, die in Eppe im Einsatz waren, schalteten die Sirene manuell aus. Auf der Landesstraße 3084 zwischen Marienhagen und Vöhl ließen unzählige nasse Blätter die Fahr- zu einer Rutschbahn werden. Zeitweise stand dort der Verkehr still.

Weil der Starkregen auch den Pegelstand der Itter ansteigen ließ, ließ der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk gegen 22 Uhr die Wehren aus Thalitter und Schmittlotheim alarmieren. "Der Pegel war innerhalb kurzer Zeit um gut einen halben Meter gestiegen", sagte Schenk am Abend gegenüber 112-magazin.de. Bei einem am Fluss gelegenen Steinmetzbetrieb in Thalitter stand daher ein Hochwasserschutzeinsatz an: Um den Heizungskeller vor eindrigendem Wasser zu bewahren, stapelten die gut 25 ausgerückten Einsatzkräfte zahlreiche Sandsäcke, die in Schmittlotheim gelagert werden.

Hagel durchschlägt zahlreiche Gewächshaus-Scheiben
Hagelschlag beschädigte in Thalitter ein Gewächshaus. Achim Weber von der gleichnamigen Gärtnerei in der Hüttenstraße konnte am Mittwoch den angerichteten Schaden noch nicht beziffern, da er das gläserne Treibhaus wegen der vielen gesprungenen Scheiben noch nicht genau begutachten konnte. "Derzeit besteht Lebensgefahr beim Betreten", berichtet der Gärtner, der die Zahl der zerschlagenen oder gesprungenen Scheibenelemente auf mindestens 150 schätzt. Ständig würden am Vormittag weitere Scheiben in sich zusammen fallen, weil sich der durch Sonneneinstrahlung erwärmende Scheibenkit weich wird und nachgibt. Viele Blumen in dem betroffenen Gewächshaus seien zerstört. "Zum Glück haben wir die meisten Blumen aber in den Foliengewächshäusern, die dem Hagel standhielten", sagt Weber.

Die Fotos in der Bildergalerie wurden zur Verfügung gestellt von: Cedric Fischer, Emilie, Kevin Haschlar, Mike Jordan, Frank Koltermann, Sonnenschein Bettina, Andreas Vogel, Marvin Vöhl, Annika Drotleff, Marco Landau, D. Hagenkamp, PC Fechner, Achim Weber, Andrea Eilermann und Christian Schreiber. Vielen Dank!


Sollten auch Sie Fotos gemacht haben von den Auswirkungen des Gewitters und möchten diese zur Veröffentlichung auf 112-magazin.de freigeben, so mailen Sie die Bilder an info(at)112-magazin.de. Vielen Dank!

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HILLERSHAUSEN. Ein wahrer Sturzbach schoss am Donnerstagabend durch den Korbacher Stadtteil Hillershausen. Betroffen waren vor allem die Straßen Platzweg und Kragenweg, die von den Wassermassen überspült wurden. Die örtliche Wehr und die Kameraden aus Goldhausen wurden alarmiert.

Der Starkregen spülte nach Auskunft von Wehrführer und Einsatzleiter Wilhelm Schlichtherle große Mengen Wasser, Kies, Schlamm und anderes Treibgut von der Feldgemarkung her in den Ort. Über den Hof eines landwirtschaftlichen Anwesens flossen große Mengen und hinterließen entsprechende Spure. "Dort sah es später aus wie in einem trockenen Flussbett", sagte Schlichtherle am Freitag gegenüber 112-magazin.de. Weil Kies und Erde die Gullys verstopften und ohnehin die Kanalrohre die Wassermassen überhaupt nicht abzuleiten in der Lage waren, wurden Platz- und Kragenweg überspült. "So etwas haben wir in Hillershausen in diesem Ausmaß noch nicht erlebt", sagte der Wehrführer. Auch die älteren Bewohner des Korbacher Stadtteils hätten einen solchen Sturzbach in den vergangenen Jahrzehnten noch nicht miterlebt.

Das Unwetter sorgte unter anderem dafür, dass eine im Kellergeschoss eines Hauses gelegene Garage teils voll Wasser lief. Dort hätten die Goldhäuser Kameraden mit einer Pumpe für Abhilfe gesorgt, während die Hillershäuser Feuerwehrleute die Gullyeinläufe von Kies und Schlamm reinigten. An einer Stelle sei am Rand einer der betroffenen Straßen der Unterbau weggespült worden, so dass nach Einschätzung Schlichtherles dort eine Reparatur notwendig sei. Ansonsten sei der Ort trotz der sichtbaren Spuren noch einmal "glimpflich davongekommen", wie es der Wehrführer am Freitag formulierte. Insgesamt waren rund 20 Feuerwehrleute ab etwa 21 Uhr im Einsatz gewesen.

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BAD AROLSEN. Die Auswirkungen sintflutartiger Regenfälle haben am Mittwochnachmittag die Feuerwehren stundenlang beschäftigt: Die Brandschützer mussten mehrere Straßen sperren und 15 Keller auspumpen.

"Solch starken Regen hatten wir schon lange nicht mehr", sagte am Mittwochabend der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der die Einsätze von rund 35 Kameraden koordinierte. Ab etwa 15.30 Uhr wurde die Hilfe der Feuerwehr gut 20 mal angefordert.

Betroffen von den Folgen des Starkregens war laut Meyer vor allem die ehemalige belgische Siedlung. Bei mehreren Wohnhäusern vor allem in der Pommernstraße, in der Jahnstraße und im Brabanter Weg war Regenwasser in die Keller eingedrungen und stand dort bis zu einem halben Meter hoch.

Die Kameraden der Kernstadtwehr wurden unterstützt von den Einsatzkräften aus Wetterburg, die nach dem Abarbeiten eines eigenen Einsatzes nach Bad Arolsen verlegten und dort halfen. Die Feuerwehrleute setzten Tauchpumpen und Wassersauger ein, um die betroffenen Keller von dem eingedrungenen Regen zu befreien. Erstmals war laut Stadtbrandinspektor auch der neue Gerätewagen Hochwasser im Einsatz.

Weil nicht nur Keller vollgelaufen, sondern auch ganze Straßenzüge vom Regen überflutet und damit unpassierbar waren, mussten Feuerwehr und Polizei vor allem die Schlossstraße, die Jahnstraße und den Rosenweg sperren - die längste Sperrung dauerte anderthalb Stunden.

Nach gut vierstündigem Einsatz kehrten die Feuerwehrleute zum Stützpunkt zurück. "Wir haben viele zufriedene Leute zurückgelassen", sagte Meyer über die positive Reaktion der Betroffenen.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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KORBACH. Wasser im Keller eines Wohnhauses am Philosophenweg in Korbach hat am späten Dienstagabend die Feuerwehr auf den Plan gerufen: Mit Tauchpumpe und Wassersauger legten die Brandschützer die betroffenen Räume wieder trocken.

Als sie zu Bett gehen wollte, "hörte ich ein Rauschen im Keller", sagte die Hausbesitzerin später gegenüber 112-magazin.de. Beim Nachsehen entdeckte die Korbacherin, dass sich im Heizungskeller eine Zuleitung für den Heizkessel gelöst hatte und das Wasser ungehindert in den Raum geflossen war. Die Frau drehte den betroffenen Hahn ab und verständigte die Leitstelle, die die Kernstadtwehr alarmierte.

Wenige Minuten später trafen die Kameraden um Wehrführer Jörn Häußler im Philosophenweg ein und verschafften sich zunächst einen Überblick: Rund 1500 Liter Wasser waren nach Schätzungen des Einsatzleiters in den Heizungskeller geflossen. Weil der Heizungsraum durch eine Schwelle an der Zugangstür gegen ein Ausfließen von Heizöl im Schadensfall gesichert ist, hielt diese Schwelle auch das meiste Wasser im Raum. Lediglich geringe Mengen flossen in einen Vorraum und die - ebenfalls geflieste - Waschküche. Der Schaden hielt sich dadurch in Grenzen. Einzig zwei Holzregale waren nass geworden. Weil die Heizöltanks ordnungsgemäß mit einer Mauer baulich abgetrennt waren und der Kessel erhöht stand, war das Wasser nicht durch Öl verunreinigt worden.

Die Feuerwehrleute setzten zunächst eine Tauchpumpe und anschließend einen Wassersauger ein, um den Heizungskeller auszupumpen. In den anderen Räumen genügte der Einsatz von Flitschen, um das Wasser durch die Gartentür ins Freie zu befördern. Nach gut 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. "Ich bin so froh, dass die Feuerwehr so schnell und mit so vielen Leuten bei mir war", sagte die Hausbesitzerin dankbar. Dies könne man gar nicht genug wertschätzen, zumal es sich um freiwillige Einsatzkräfte handele.


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 16 Mai 2013 22:00

Hagelschlag zerbeult Autos und zerstört Gärten

BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Starkregen und Hagelschlag haben am Donnerstagabend vor allem im Raum Bad Arolsen zahlreiche Autos und Gärten beschädigt, Keller voll Wasser laufen lassen und Straßen überflutet. Die Feuerwehren aus der Kernstadt und Mengeringhausen waren im Einsatz. Auch in Diemelstadt rückte die Feuerwehr aus, um einen Keller auszupumpen.

Das Unwetter zog ab etwa 20.15 Uhr von Süden kommend über Bad Arolsen hinweg und weiter Richtung Diemelstadt. Vielerorts hatte sich ein dichter Hagel-Teppich gebildet. "Die Hagelkörner waren so groß wie Taubeneier", sagte am Abend der Arolser Feuerwehrchef Karl-Heinz Meyer gegenüber 112-magazin.de. Zahlreiche Autos seien durch den Hagelschlag stark beschädigt worden. Bei einem BMW Z3 durchschlugen Hagelkörner die Kunststoff-Heckscheibe im Verdeck.

"Garten sieht aus wie Schlachtfeld"
Thomas Schönbier aus Mengeringhausen schreibt auf der Facebook-Seite von 112-magazin.de: "Unser Garten sieht aus wie ein Schlachtfeld. Da ist keine Blume, Pflanze oder Gemüse heil geblieben. Letztes Jahr um die Zeit war es auch mal so schlimm und die Kirschen am Baum haben sich dieses Jahr dann wohl auch wieder erledigt". Wie Schönbier wird es auch vielen seiner Nachbarn ergangen sein.

Zunächst wurde die Feuerwehr Mengeringhausen in das Wohngebiet Feldflosse gerufen, wo laut Stadtbrandinspektor Meyer vor allem in der Straße Pappelntrift Keller voll Wasser gelaufen waren. Durch Hegelkörner auf den Straßen und in Kanaleinläufen angestautes Wasser drohte laut Einsatzleiter zudem in weitere Häuser einzudringen. "Wir mussten daher umgehend mehrere Gullys reinigen, damit das Wasser ablaufen kann." Auch abgebrochene Äste und Laub hätten die Einläufe verstopft. Man habe unter anderem auch einen Kanalspülwagen angefordert. Eine weitere Einsatzstelle lag in der Hinteren Straße im Stadtkern von Mengeringhausen.

"Sah aus wie nach einem Wirbelsturm"
"Auf den Straßen sah es teilweise aus wie nach einem Wirbelsturm", sagte der Stadtbrandinspektor weiter. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Wehren aus Bad Arolsen und Mengeringhausen ausgerückt. Nach gut einer Stunde seien die meisten Einsatzaufträge abgearbeitet gewesen. "Hätte das Unwetter zehn Minuten länger über Arolsen gewütet, hätten wir richtig Arbeit bekommen", sagte der ranghöchste Feuerwehrmann der Residenzstadt.

Im Raum Diemelstadt war die Feuerwehr etwa zur selben Zeit in Wrexen im Einsatz. Auch dort galt es, einen Keller auszupumpen. Nähere Informationen lagen zunächst nicht vor. Die Wucht des Hagels muss auch dort sehr groß gewesen sein, wie es Mike Klein bei Facebook sehr eindrucksvoll beschreibt: "In Wrexen hat Chuck Norris zugeschlagen! Sogar Blumentöpfe wurden zerstört!"

Während es auch in Twistetal vereinzelt zu Hagelschlag kam, blieb es in einigen weiteren Großgemeinden im Landkreis bei Starkregen. In wieder anderen Städten und Gemeinden war dagegen überhaupt kein Niederschlag zu verzeichnen.


Senden Sie uns Bilder von den Schäden in Ihrem Umfeld oder schildern Sie uns kurz Ihre Eindrücke:
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Links:
Feuerwehr Mengeringhausen
Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 22 Februar 2013 16:57

Wasser läuft rund um die Uhr - Feuerwehreinsatz

LÖHLBACH. Vermutlich zwei bis drei Tage lang ist Wasser aus einer defekten Duscharmatur im ersten Stock eines Hauses geflossen. Als die Bewohner am Freitagvormittag nach Hause kamen, war das Gebäude durchnässt, das Wasser stand zehn Zentimeter hoch im Keller. Die Feuerwehr rückte aus.

Über mehrere Tage waren die Bewohner nach Angaben des Löhlbacher Wehrführers Wilfried Wilhelmi nicht in dem Haus im Gaernweg. In dieser Zeit platzte offenbar eine Armatur an der Dusche im Bad ab, Wasser trat ungehindert aus - mindestens zwei Tage und Nächste lang. Als eine Bewohnerin am Freitag das Haus betrat, hatte sich das Wasser längst seinen Weg durch die Geschosse bis in den Keller gebahnt. Weil sich die Frau nicht anders zu helfen wusste, rief sie die Feuerwehr. Sieben Einsatzkräfte der Löhlbacher Wehr rückten gegen 10.30 Uhr zu dem Haus aus.

Die Brandschützer schieberten zuerst das Wasser ab und schalteten die Stromversorgung aus. Mit Wassersaugern und Tauchpumpe befreiten die Feuerwehrleute zumindest den Keller vom Wasser. "Mehr konnten wir ja nicht tun", sagte Wilhelmi am Freitag gegenüber 112-magazin.de. Angaben über die Schadenshöhe machte er nicht.

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