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KASSEL: Am frühen Sonntagmorgen, gegen 5.20 Uhr, kam es in einem Schnellrestaurant in Kassel-Bettenhausen zu einem Streit zwischen einem 23-jährigen syrischen Staatsbürger mit wohnhaft in Kassel, einem 35-jähigen Deutschen irakischer Herkunft und einem 26-jährigen Mann aus Kolumbien, der als Schlichter zwischen den beiden Vorgenannten vermitteln wollte.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kam es zu dem Streit, weil der 35-Jährige sich mit der Freundin des 23-Jährigen unterhalten hatte, was diesem augenscheinlich missfiel. Die Situation eskalierte dann offenbar soweit, dass der 23-Jährige die beiden anderen Männer im Zuge der körperlichen Auseinandersetzung mit einem Klappmesser attackierte.

Beide Männer erlitten Schnittverletzungen an Händen und am Oberkörper, die nicht lebensbedrohlich sind, jedoch nach derErstversorgung durch den Rettungsdienst anschließend in Kasseler Krankenhäusern behandelt werden mussten. Der Aggressor konnte von den über Notruf alarmierten Polizeibeamten noch im Restaurant festgenommen und das Tatmesser sichergestellt werden.

Zeugen, die weitere sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ost unter Telefonnummer 0561/910-2520 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 28 Juni 2018 13:16

Syrer rettet Kind vor Ertrinken

MESCHEDE. Ein 49-jähriger Zuwanderer rettete am Mittwochabend einen dreijährigen Jungen aus der Henne vor dem sicheren Tod. Das Kind war in das kalte Wasser gefallen und durch die Strömung mitgerissen worden.

Nach Angaben der Polizei fiel das Kind gegen 20.10 Uhr, unbemerkt von den Eltern, in den kleinen Fluss. Durch die Strömung trieb der Junge etwa 150 Meter in Richtung der nahegelegenen Ruhr. Der Syrer sah das Kind im Wasser treiben und sprang eine etwa 2,50 Meter hohe Mauer hinab in das Wasser, ergriff den Jungen und zog ihn an Land. Weitere Anwohner kamen zur Hilfe und wickelten den ansprechbaren Jungen in eine Decke ein.

Unterkühlt wurde das Kind vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Hier konnte es am nächsten Morgen entlassen werden. Der Zuwanderer verletzte sich durch den Sprung von der Mauer leicht am Fuß und musste ebenfalls ärztlich versorgt werden. (ots/r)

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Publiziert in HSK Retter

KASSEL. Am Freitagnachmittag ereignete sich ein folgenschwerer Vorfall in der Erzberger Straße. Ein 30 Jahre alter Bewohner, den Beamte der Kasseler Kriminalpolizei gemeinsam mit dem Hausmeister des Mehrfamilienhauses aufsuchten, schüttete ihnen einen Topf mit heißem Fett entgegen. Der Verantwortliche erlitt dadurch schwere Verbrennungen im Gesicht, am Oberkörper und an den Armen. Er musste noch am Freitag in eine Spezialklinik nach Hannover gebracht werden.

Die beiden Beamten erlitten durch einige Spritzer eher leichte Verletzungen. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft wurde der 30-Jährige am Samstag einem Haftrichter am Amtsgericht Kasselvorgeführt, der die U-Haft anordnete.

Brandermittlungen im Haus

Die beiden leicht verletzten Beamten waren in dem Mehrfamilienhaus wegen Brandermittlungen eingesetzt. In der vergangenen Woche hatte ein Unbekannter im Hausflur eine Zeitung und später einen ausgehängten Zettel entzündet. Nachdem am Freitag wieder ein Papieraushang brannte, ermittelten die für Brände zuständigen Beamten des Kommissariats 11 im Haus. Da der 30-jährige Syrer in den Fokus der Ermittler fiel, suchten sie ihn in seiner Wohnung auf. Da er angab, der deutschen Sprache nur sehr bedingt mächtig zu sein, baten die Beamten ihn, sie mit aufs Präsidium zu begleiten. Ein Dolmetscher sollte dort seine Angaben übersetzen. Zunächst gab der 30-Jährige zu verstehen, die Beamten zu begleiten. Er drehte sich um, nahm den mit kochendem Öl gefüllten Topf vom Herd und schüttete es den Beamten und dem Hausmeister, der die Ermittler begleitete, entgegen.

Nachdem der Hausmeister mit dem Großteil des heißen Öls überschüttet worden war, überwältigten die Ermittler den 30-Jährigen und nahmen ihn fest. Nun muss sich der Syrer wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung und schwerer Körperverletzung verantworten. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. (ots/r)

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Am Mittwochabend führten Beamte des Polizeireviers Mitte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Kassel eine Razzia in einer Gaststätte an der Holländischen Straße 21 durch. Dabei nahmen sie insgesamt fünf junge Männer fest, von denen zwei per Haftbefehl gesucht wurden. Während diese beiden in Haft sitzen, befinden sich die anderen Personen wieder auf freiem Fuß.

Zudem trafen die Beamten einen 14-Jährigen an, den sie später seinen Eltern überstellten. Die gestern kontrollierte Lokalität war im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bereits in der Vergangenheit im Fokus der Kasseler Polizei. Am Mittwoch fuhren die Beamten gegen 18 Uhr mit mehreren Einsatzwagen vor, richteten schlagartig eine Absperrung ein und überprüften sämtliche Gäste, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Bar aufhielten.

Unter den rund zwei Dutzend Anwesenden, nahmen die Beamten zunächst einen 24-jährigen Mann aus Syrien fest, der per U-Haftbefehl wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Kassel im vergangenen Jahr gesucht wurde. Die Beamten fanden bei ihm zusätzlich ein Springmesser. Er muss sich nun auch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Nachdem die Beamten ihn zunächst mit zur Dienststelle ins Präsidium nahmen, brachten sie ihn anschließend in die Justizvollzugsanstalt nach Kassel-Wehlheiden. So erging es auch einem 23-jährigen Syrer, der sich ohne festen Wohnsitz in Deutschland aufhält. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl vor. Wegen des Besitzes von Drogen, wurde gegen ihn im Jahr 2017 eine Geldstrafe von 600 Euro oder 60 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verhängt. Da er den geforderten Betrag nicht entrichten konnte, musste er die Beamten ebenfalls nach Wehlheiden begleiten.

Drei weitere 20, 27 und 31 Jahre alte Männer sind durch die Beamten mit Marihuana angetroffen worden. Während sich der 20-jährige Syrer, der in einer Flüchtlingseinrichtung in Baunatal wohnt, wegendes Verdachts des illegalen Handels mit Drogen verantworten muss, weil er fünf Tütchen Marihuana dabei hatte, müssen sich die anderen beiden nur wegen des illegalen Besitzes verantworten. Der 27-jährige Syrer, der in einer Melsunger Flüchtlingseinrichtung wohnt, ist mit 2,1 Gramm Marihuana angetroffen worden. Der 31-jährige Syrer aus Prenzlau, hatte 1 Gramm Marihuana dabei.

Neben diesen fünf jungen Männern, trafen die Beamten auch einen 14 Jahre alten Syrer aus Kassel an. Der Minderjährige musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten und dort von seinen Eltern abgeholt werden. Die Beamten fertigten gegen den Betreiber der Bar eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz an und informierten schriftlich das Jugendamt über den unerlaubten Aufenthalt des Jugendlichen in der Bar. (ots/r)

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OLSBERG. Am Dienstagabend belästigte ein 29-jähriger Zuwanderer vier Jugendliche vor einem Supermarkt an der "Fruges Straße". Der Täter berührte einen 16-Jährigen unsittlich und zeigte der Gruppe sein entblößtes Geschlechtsteil. Alkoholisiert wurde der Mann durch die Polizei ins Gewahrsam gebracht.

Gegen 19.10 Uhr wurde die vierköpfige Gruppe von dem Zuwanderer vor dem Supermarkt angesprochen. Der Mann bot den 14- bis 16-jährigen Jugendlichen aus Olsberg Drogen an. Während des Gespräches nährte sich der Mann einem der Jugendlichen und berührte diesen mehrmals unsittlich. Als die Gruppe die Polizei rufen wollte, versuchte der Täter das zuverhindern, griff nach einem Handy und schubste einen der Jugendlichen. Hierbei beleidigte er die jungen Männer.

Der Mann aus Syrien entfernte sich anschließend und urinierte hemmungslos in der Öffentlichkeit. Anschließend kam er mit dem entblößten Geschlechtsteil zurück zu der Gruppe. Die Polizei konnte den Mann noch auf dem Parkplatz antreffen. Drogen hatte er nicht dabei. Zur Ausnüchterung wurde er in das Gewahrsam der Polizeiwache Brilon gebracht. Dieses konnte er am nächsten Morgen verlassen. Ein Strafverfahren gegen den Syrer wurde eingeleitet. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 25 Juli 2017 14:03

Syrer auf Kopf gehauen und ausgeraubt

KASSEL. Die Ermittlungen zu einem Straßenraub, der bereits am Samstag, den 8. Juli 2017, von einem bislang unbekannten Täter verübt wurde, gestalten sich für die Ermittler des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats der Kasseler Kripo besonders schwierig.

Das Opfer war hinterrücks niedergeschlagen worden, hat keine Erinnerungen und kann keine Angaben zu dem oder den Tätern machen. Zudem liegen den Beamten keine Hinweise vor. Nun bitten die Ermittler mögliche Zeugen, sich bei der Polizei zu melden, um neue Ermittlungsansätze zu bekommen.

Wie das Opfer, ein 24 Jahre alter Mann aus Syrien berichtet hatte, hielt er sich in der Nacht von Freitag auf Samstag, zwischen 1 Uhr und 1.30 Uhr auf dem Königsplatz auf. Der in Kassel wohnende 24-Jährige ließ sich in dieser Zeit auf einer Sitzbank vor einem Sportgeschäft an der Oberen Königsstraße nieder. Sein Erinnerungsvermögen setzte erst später im Krankenhaus wieder ein. Wie sich dort herausstellte, hatte er nach dem Angriff einen Bekannten per Handy verständigt, der zum Tatort eilte.

Wegen der Verletzung am Hinterkopf habe dieser dann den Rettungsdienst verständigt. Da seit dieser Zeit seine Geldbörse mit Bargeld und persönlicher Bank- und Versicherungskarten fehlt, gehen die Ermittler von einem Raubüberfall aus. Der 24-Jährige scheint von hinten mit einem unbekannten Werkzeug niedergeschlagen worden zu sein. Anschließend zog man ihm die Geldbörse aus der Gesäßtasche. Der oder die Täter flüchteten daraufhin vom Tatort.

Nun bitten die Ermittler um Zeugenhinweise. Diese werden unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei erbeten. (ots/r)

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