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DIEMELSEE. Die starken Schneefälle der vergangenen Tage haben nicht nur Straßen und den Bahnverkehr in Waldeck-Frankenberg strapaziert, sondern führten am Dienstag auch zu einem Hilfeleistungseinsatz an Telefonleitungen bei Adorf.

Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und weitere elf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Adorf wurden gegen 8.45 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz in die Bredelarer Straße beordert. Zuvor mussten aber noch die Zuständigkeiten geklärt werden. Zunächst wurde der Telekom gemeldet, dass sich entlang der Bredelarer Straße zwischen Adorf und Padberg Überlandleitungen stark in Richtung Straße geneigt haben. Daraufhin wurde die Straßenmeisterei mit der Begutachtung beauftragt, die wiederum meldete den Fall an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Während die Feuerwehr ausrückte, sperrte Hessen-Mobil die Bredelarer Straße in beiden Richtungen ab und sorgte für einen ungehinderten Anfahrtsweg der Einsatzkräfte in Richtung Besucherbergwerk. Die unter Spannung stehenden Leitungen wurden mit Einreißhaken Schnee- und eisfrei geschlagen, sodass der Einsatzleiter gegen 10 Uhr Entwarnung geben konnte.

Parallel dazu fiel in einigen Teilen von Adorf der Strom aus. Dies hatte aber nichts mit dem Einsatz der Feuerwehr zu tun, vielmehr führte die EWF Wartungsarbeiten durch. 

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Publiziert in Feuerwehr

RAUMLAND. Der Beobachtungsgabe eines Traktorfahrers und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es am Samstagmorgen in Raumland mit etwa 5000 Euro noch zu einem geringen Sachschaden kam.

Gegen 11.15 Uhr war der Landwirt aus Hemschlar mit seinem Traktor auf der B 480 unterwegs. „Auf einmal habe ich Funken bemerkt und dachte zunächst, dass das vom Auspuff des Traktors kommen würde“, berichtete er vor Ort. Dann jedoch, so erzählt er weiter, habe er relativ schnell gesehen, dass der Brandrauch oberhalb der B 480 aus einem Böschungsbereich aufsteigt. Geistesgegenwärtig ruft der Landwirt die Feuerwehr und informiert den Bewohner des unmittelbar angrenzenden Hauses, auf dessen Gelände sich auch mehrere Werkstattgebäude befinden. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand weiß: Das Feuer ist kein üblicher Flächenbrand. Ausgelöst durch eine Birke, die auf eine angrenzende Stromle3itung gestürzt war, wurde die Leitung auf den Boden gerissen. Da sie noch weiter unter Strom stand, kokelte es auf einer Länge von mehreren hundert Metern auf dem Boden – überall dort, wo die Leitung Kontakt zur Erde hatte. Für die anrückenden Feuerwehren zunächst ein gefährliches Hindernis. Erst muss die Leitung stromfrei geschaltet werden.

Bis dies durch den Energieversorger geschehen ist, bauten die Kameraden der Wehren aus Raumland, Hemschlar und Bad Berleburg zunächst eine Wasserbarriere auf, um das Wohnhaus und die angrenzenden Wohnhäuser vor einem Brand zu schützen. Nach Abschalten der Leitung gingen die Kameraden zudem unter schwerer körperlicher Arbeit mit Haken und Schüppen den gesamten Weg des verkokelnden Bodens entlang und lockerten das Erdreich auf. Parallel dazu löschten weitere Feuerwehrleute nun alle Glutnester ab. Nach mehreren Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Der Feuerwehr ist es gelungen, alle Gebäude und Pkw, die auf dem Gelände standen, vor einem Übergreifen zu schützen.

Während des Einsatzes wurde der Verkehr auf der B480 halbseitig durch die Polizei an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.

Publiziert in SI Feuerwehr
Mittwoch, 13 September 2017 19:28

Mann von Fichte erschlagen, Wehren im Einsatz

BRILON. Bei Vermessungsarbeiten ist am heutigen Mittwoch gegen 13.30 Uhr ein Mann von einer Fichte erschlagen worden. Der 53-jährige Mann aus Brilon befand sich an einem Waldstück im Bereich Aamühlen. Hier versah er Vermessungsarbeiten. Sturmbedingt wurde im Nahbereich des Mannes eine etwa 20-Meter hohe Fichte entwurzelt. Diese traf den Arbeiter voll  und erschlug den 53-Jährigen, so dass jede Hilfe zu spät kam. Die Bergungsarbeiten der eingesetzten Rettungskräfte gestalteten sich aufgrund des starken Windes als sehr schwierig, da unter anderem ein weiterer Baum umstürzte. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern an

Im Scharfenberg geriet gegen Mittag im Siepen ein Baum in eine 10 kV Stromleitung. An der herabgestürzten Leitung geriet umliegendes Gebüsch und Unterholz in Brand. Der angeforderte Energieversorger schaltete die Leitung ab. Erst danach konnte die Feuerwehr mehrere Brandnester ablöschen und den Baum entfernen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Löschgruppen Scharfenberg und Altenbüren waren eine Stunde im Einsatz.

Am späten Nachmittag entfernte die Löschgruppe Alme  noch einen umgestürzten Baum auf der L 637 zwischen Alme und Madfeld.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Freitag, 06 Dezember 2013 05:38

Auf Freileitung gestürzt: Baum brennt, Strom weg

HEMFURTH-EDERSEE. Ein Baum ist bei Hemfurth umgekippt und in eine 20-kV-Freileitung gestürzt. Dadurch fing der Baum Feuer, in Teilen des Edertaler Ortsteils fiel zudem der Strom aus.

Nach Angaben der Feuerwehr Hemfurth-Edersee war der Baum in der Nähe der Gaststätte Zündstoff in die Freileitung der EWF gefallen und hatte durch den Strom Feuer gefangen. Das Feuer war beim Eintreffen der örtlichen Wehr bereits wieder erloschen, heißt es auf der Homepage der Hemfurther Kameraden.

Durch den Defekt der Freileitung wurde im unteren Dorfbereich von Hemfurth für etwa 45 Minuten die Stromversorgung unterbrochen. Edersee und der Dorfteil von Hemfurth, der Richtung Bringhausen liegt, waren nicht betroffen.

Alarmiert waren die Wehren aus Affoldern, Bergheim-Giflitz, Bringhausen und Hemfurth-Edersee. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war ein Rettungswagen vor Ort. Außerdem waren Mitarbeiter der Energie Waldeck-Frankenberg vor Ort, um den Schaden so schnell wie möglich wieder zu beheben.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 10 Oktober 2013 19:23

200-Tonnen-Autokran gerät in 110-kV-Stromleitung

BAD WÜNNENBERG. Ein Autokran ist am Donnerstag im Windpark an der B 480 nahe Bad Wünnenberg beim Kontakt mit einer 110.000 Volt-Überlandleitung in Brand geraten und völlig zerstört worden. Vom anschließenden Stromausfall waren Ortschaften im Raum Bad Wünnenberg und Lichtenau betroffen.

Der 55-jährige Fahrer des Krans fuhr gegen 10.30 Uhr mit dem 200-Tonnen-Autokran eines Trierer Unternehmens, der im Windpark Leiberg zu Montagezwecken eingesetzt wird, auf einem Wirtschaftsweg in südliche Richtung. Der Kranausleger war zum Teil ausgefahren. Als das fünfachsige Fahrzeug unter eine Hochspannungsleitung fuhr, kollidierte die Spitze des Kranauslegers mit den beiden unteren Leitungen und blieb hängen. Durch den Stromkontakt gerieten die Reifen des Autokrans sofort in Brand. Der Kranführer sprang aus dem Führerhaus, blieb unverletzt und brachte sich in Sicherheit. In mehreren Ortschaften fielen der Strom und teilweise das Telefon aus.

Eine Million Euro Schaden
Die alarmierte Feuerwehr konnte zunächst nicht zu dem brennenden Fahrzeug vorrücken, da die Hochspannungsleitung erst durch das Netzunternehmen abgeschaltet werden musste. Zusätzlich bestand die Gefahr, dass die beschädigte Leitung reißt. Gegen 12.15 Uhr waren die Leitungen spannungsfrei. Etwa eine Stunde dauerten anschließend die Löscharbeiten. Der Autokran brannte komplett aus. Den Sachschaden schätzt die Polizei vorläufig auf eine Million Euro.

Der Unglücksort wurde von Feuerwehr und Polizei weiträumig abgesperrt. Die Polizei setzte in den vom Strom und Telefon abgeschnittenen Ortschaften zusätzliche Streifen ein. Per Lautsprecherdurchsagen der Polizei wurde die Bevölkerung aufgerufen, Kranke, Hilfsbedürftige und Senioren über den Strom- und Telefonausfall zu informieren und Hilfe anzubieten. In sämtlichen Feuerwehrgerätehäusern standen zudem Hilfskräfte bereit. Die Polizei bot sich darüber hinaus im Streifendienst bis zur Wiederherstellung der Strom- und Telefonversorgung als Ansprechpartner für die Bürger.

Warum der Kran mit teilweise ausgefahrenem Ausleger über den Wirtschaftsweg gefahren war, stand zunächst nicht fest.


Weitere Informationen und Fotos beim Löschzug Bad Wünnenberg:
Link zur Homepage des Löschzugs Bad Wünnenberg

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Publiziert in PB Feuerwehr

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