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Freitag, 13 August 2021 07:03

Strohlager brennt am Zollhaus

DIEMELSEE. Gegen 2.10 Uhr am Freitagmorgen rückten die Diemelseer Feuerwehren zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemarkung Wirmighausen aus - weil die Gefahrenlage mit "F3" bewertet wurde, unterstützte die Korbacher Wehr die Löschaktion mit einem Tanklöschfahrzeug und dem Atemschutzgerätewagen. Nicht eingesetzt wurde die mitgeführte Drehleiter. Ebenfalls alarmiert wurde die Wehr aus Bad Arolsen, die mit einem TLF unterstützte.

Wie Einsatzleiter Uwe Becker mitteilte, war ein Strohlager auf dem "Schweizerhof" in Brand geraten. Dichte Rauchentwicklung und heller Feuerschein waren im Nachthimmel von weitem zu erkennen. Rund 90 Einsatzkräfte waren im Einsatz um das Strohlager abzulöschen und ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern. Etwa 100 Heu- und Strohballen sowie ein Ladewagen, der unter einem grün-beplanten Containerdach stand, wurden Opfer der Flammen.

Beim Eintreffen ließ Becker mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten um einen schnellen Löschangriff starten zu können. Die Wasserversorgung wurde mittels Hydranten aber auch im Pendelverkehr aus der Ortsmitte in Wirmighausen sichergestellt. Dazu diente auch ein Wasserbassin, das permanent mit dem Löschgut befüllt wurde.

Mit Radladern, Schleppern mit Frontgabel und Muskelkraft musste das Stroh auseinandergerissen werden um an die Glutnester zu gelangen. Immer wieder loderten kleine Feuer auf, die von Löschtrupps bekämpft werden mussten. Gegen 6 Uhr war das Schlimmste überstanden, trotzdem, so Becker, werden sich die Löscharbeiten bis in den Mittag hineinziehen. Aus diesem Grund bittet der Einsatzleiter die Verbindungsstrecke von Wirmighausen nach Vasbeck oder Gembeck vorerst nicht zu befahren. Tiere wurden nicht verletzt oder getötet, auch deshalb nicht, weil die Rundbogenhalle zum Stall und Haupthaus mit einem gehörigen Sicherheitsabstand aufgebaut worden war. Vonseiten der Bewohner des Hofes gab es kalte und heiße Getränke sowie belegte Brote für die Einsatzkräfte.

Wie der Brand entstand, darüber konnten die Beamten der Polizeistation Korbach noch keine Angaben machen, Brandermittler der Kripo werden die Ursache ermitteln. Die Schadenssumme wird auf 50.000 Euro geschätzt. 

Link: Einsatzstandort der Feuerwehren am 13. August 2021.

Publiziert in Feuerwehr

STROTHE. Wenige Minuten nach Mitternacht brannte am Dienstag ein Strohlager in einem landwirtschaftlichen Gebäude im Korbacher Ortsteil Strothe - der Zufall wollte es, dass aus einem Strohfeuer kein Großbrand entstanden war.

Die 53-jährige Besitzerin des Anwesens verließ kurz nach Mitternacht ihr Grundstück in der Bogenstraße, um der Nachbarschaft die besten Wünsche für 2019 auszusprechen. Doch soweit sollte es gar nicht kommen: Im Wirtschaftstrakt bemerkte die Bäuerin Feuerschein, der sich schnell auszubreiten drohte. Während Nachbarn über die Notrufnummer um 0.11 Uhr die Leitstelle informierten, benachrichtigte die 53-Jährige ihren Ehemann, der sogleich mit einigen Helfern die Kälber aus dem angrenzenden Stall in Sicherheit brachte.

Die Wehren aus Strothe, Meineringhausen, Höringhausen und Korbach trafen zeitnah am Einsatzort ein, bauten Wasserversorgungen über die Hydranten auf und leuchteten die Einsatzstelle mit Strahlern aus. Bereits zu diesem Zeitpunkt war schnelles Handeln erforderlich, nachdem Einsatzleiter Friedhelm Schmidt die Informationen erhalten hatte, dass sich Rundballen aus Stroh in dem Gebäude befinden.

Gegen 1 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen alarmiert, weil Atemschutzausrüstung nachgefordert wurde. Mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften halfen die Florianjünger dabei die Einsatstelle auszuleuchten und mit der Drehleiter eine Riegelstellung aufzubauen.

Unter Einsatz von Atemschutzgeräten wurden die ersten Löschangriffe gestartet. Dabei wurden an der Frontseite Trupps mit C-Rohren eingesetzt; weitere Brandschützer schlugen an der Giebelseite mehrere Fenster ein, um auch von dort mit dem Ablöschen des Strohs zu beginnen. Da zunächst nicht klar war, ob das Feuer bereits auf weitere Wirtschaftsgebäude im Dachgebälk übergegriffen hatte, wurden Erkundungsteams mit der Klärung betraut. Hier konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden.

Unter Zuhilfenahme eines Hoftracs wurde brennendes Stroh aus dem Gebäude gezogen, im Freien verteilt und abgelöscht. Gegen 2 Uhr ging ein Aufatmen durch die Hofbesitzer, das Feuer konnte eingedämmt werden, die Nachlöscharbeiten werden sich aber bis in Vormittag ziehen.

Insgesamt waren 108 Einsatzkräfte der Feuerwehren an der Brandbekämpfung beteiligt. Eine Polizeistreife aus Korbach war vor Ort und sperrte die Werbetalstraße für den Durchgangsverkehr komplett ab. Zur Brandabsicherung waren Rettungskräfte vom DRK und von Promedica eingetroffen. Ob es Verletzte gab, ist bislang nicht bekannt.

Die Brandursache bedarf nach Angaben des Korbacher Dienstgruppenleiters der Klärung. (112-magazin)

Link: Einsatzstandort der Feuerwehren am 1. Januar 2019 in Strothe

Publiziert in Feuerwehr

LANDAU. Ein Strohlager unter einem Wirtschaftszelt ist am Montagmorgen am Ortsrand von Landau in Brand geraten. Das Ablöschen des Strohs nahm einen längeren Zeitraum in Anspruch, weil Einsatzkräfte und Landwirt den Vorrat mit einem Radlader aufwändig auseinander ziehen mussten. Die über die Metallkonstruktion gepannte Plane des Lager wurde weitgehend zerstört.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 8.30 Uhr zu dem am Lütersheimer Weg gelegenen Aussiedlerhof gerufen. Am äußersten Ende des Geländes stand ein überdachtes und 20 mal 16 Meter großes Strohlager in Flammen, eine Rauchsäule wies weithin sichtbar auf den Brand hin. Aus einem Tanklöschfahrzeug und aus einem Hydranten förderten die Feuerwehrleute das Löschwasser zur Brandstelle. Tiere und Gebäude waren nicht in Gefahr.

Nach dem ersten Löschangriff zog der betroffene Landwirt die glimmenden und immer wieder aufflackernden Strohreste mit einem Radlader aufs Freigelände und verteilte sie dort - damit die Brandschützer das Feuer endgültig ablöschen konnten. Das dauerte bis zum frühen Nachmittag. Die Besatzung eines Rettungswagens aus Bad Arolsen stand als Brandstellenabsicherung bereit - vor allem wegen der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Gefahren für die Einsatzkräfte und die Mitarbeiter des landwirtschaftlichen Betriebes.

Nach den Ermittlungen der Bad Arolser Polizei ist Funkenflug der Grund für das Feuer. Am Morgen sei ein Siloschneider ganz in der Nähe des Strohlagers im Einsatz gewesen - offenbar zu dicht. Durch einen Funken geriet einer der 70 gelagerten Ballen in Brand, das Feuer griff in dem trockenen Material sehr schnell um sich. Angaben zur Schadenshöhe lagen auch am Abend nicht vor.

Die Arolser Feuerwehr rückte am frühen Nachmittag mit der Drehleiter von der Brandstelle in Landau ab und eilte nach Rhoden. Dort benötigte der Rettungsdienst nach einem chirurgischen Notfall die Hilfe der Kameraden. Es galt, eine Patientin aus einem Gebäude möglichst sanft zu Boden zu befördern.

Video folgt!

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 22 Oktober 2010 16:35

Brandstiftung: Strohlager zerstört

ZOLLHAUS. Brandstiftung ist laut Polizei sehr warscheinlich die Ursache für ein Feuer, bei dem ein Strohlager zerstört wurde. Weil das überdachte Strohlager direkt an eine massive Scheune in der Feldgemarkung von Zollhaus grenzt, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Adorf und Wirmighausen mit dem Alarmstichwort "Scheunenbrand".

Das Übergreifen der Flammen auf die Scheune selbst verhinderten die Feuerwehrleute unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Uwe Becker jedoch. Es gelang allerdings nicht, das Strohlager selbst zu retten.

Der Brand war gegen 19.10 Uhr entdeckt und gemeldet worden. Weil die beiden eingesetzten Diemelseer Wehren nur über drei wasserführende Fahrzeuge verfügen, forderte die Einsatzleitung die Kameraden aus Bad Arolsen mit zwei Tanklöschfahrzeugen an - und ersparte den eigenen Kräften somit den Aufbau einer rund 1500 Meter langen Schlauchleitung vom nächsten Hydranten zu der Scheune.

Mit vier Fahrzeugen im Pendelverkehr transportierten die Einsatzkräfte schließlich mehrere zehntausend Liter Wasser zur Einsatzstelle. Das Hauptaugenmerk legten die rund 50 Feuerwehrleute darauf, das Übergreifen der Flammen auf Holzgiebel und Dachstuhl der Scheune zu verhindern. Einige der Wehrleute gingen unter Atemschutz vor.

Mit zwei Radladern transportierten die Feuerwehrleute die brennenden und glimmenden Strohrundballen auf eine Wiese, wo sie schließlich verbrennen sollten. Der hölzerne Unterstand stürzte noch während der Löscharbeiten in sich zusammen. Den Schaden gab ein Polizist an der Einsatzstelle mit rund 25.000 Euro an.

Nicht gearbeitet, kein Strom: Brandstiftung wahrscheinlich
Die Scheune gehört einem 38 Jahre alten Landwirt aus Wirmighausen. Er hatte laut Polizei noch etwa gegen 19 Uhr in der Nähe der Feldscheune Tiere versorgt - und zu dieser Zeit noch keinen Rauch und kein Feuer bemerkt. Weil der Landwirt den ganzen Tag über weder an noch in der Scheune gearbeitet hatte, keine Fahrzeuge bewegt wurden und das Gebäude nicht über einen Stromanschluss verfügt, geht die Polizei von Brandstiftung als Ursache des Feuers aus.

Mögliche Zeugen, die am Abend Personen in der Nähe der Scheune gesehen haben und Angaben zu ihnen oder von ihnen genutzten Fahrzeugen machen können, melden sich bei der Korbacher Polizei, Telefon 05631/971-0.

Publiziert in Feuerwehr

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