Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Streufahrzeug

Mittwoch, 20 Januar 2021 10:39

Baumstumpf rettet Unimog vor Absturz

EDERTAL. Ein Bergungsunternehmen aus Frankenberg hat am Montag ein Streufahrzeug absichern müssen - zuvor war der Unimog auf einer drei Meter breiten Straße aufgrund von Glatteis nach rechts abgekommen und drohte einen Abhang hinunterzustürzen.

In den frühen Morgenstunden des 18. Januar 2021 war der Fahrer eines Unimog in Bringhausen, auf dem Randweg des Edersees unterwegs, um die vereiste Straße mit Salz abzustreuen. In Höhe der Ferienhäuser geriet der Allrad nach rechts und drohte einen Abhang hinunterzustürzen. Allein ein Baustumpf verhinderte den Abwärtstrend. Nach Beurteilung der Lage durch Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Edertal  entschloss man sich, einen  Bergungsdienst aus Frankenberg anzufordern, der das Streufahrzeug sicherte und mit einer Seilwinde aus dem Gefahrenbereich ziehen konnte. Verletzt wurde niemand.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

KORBACH. Ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Flechtdorfer Straße ereignete sich am Sonntagabend gegen 19 Uhr - beide Fahrzeugführer gaben gegenüber der Polizei an, die Grünphase der Lichtzeichenanlage genutzt zu haben.

Ein Gesamtschaden von 13.000 Euro entstand am 16. Dezember, als ein 46-jähriger städtischer Mitarbeiter mit seinem Streufahrzeug (Holder) die Flechtdorfer Straße in Richtung Stadtmitte befuhr. Zum selben Zeitpunkt überquerte ein 30-Jähriger mit seinem 3er BMW aus Richtung Mauserwerk die Bahnschranken in Richtung Nordring.

Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Bei der Aufnahme des Unfalls durch die Beamten an der Unfallstelle gaben die beteiligten Fahrer an, jeweils bei Grün in den Kreuzungsbereich eingefahren zu sein.

Eine technische Prüfung der Bahnschranke sowie der Ampelanlage wird Licht ins Dunkle bringen. Verletzt wurde niemand.  (112 Magazin)

Anzeige:


Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Starker Schneefall hat zwar am Abend und in der Nacht für Straßenglätte gesorgt, größere Unfälle oder Behinderungen blieben aber aus. Die Bundesstraße 253 zwischen Eifa und Biedenkopf war in Höhe der Sackpfeife ab dem Abend wegen liegen gebliebener Lastwagen für den Schwerlastverkehr voll gesperrt.

Die Verkehrsteilnehmer gingen im gesamten Landkreis sehr besonnen mit dem Schneefall und seinen Folgen um. Die Polizeistationen in Bad Arolsen, Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg meldeten am Morgen insgesamt lediglich drei Verkehrsunfälle, von denen aber nur zwei glättebedingt passiert waren. Am dritten Unfall am frühen Freitagmorgen war ein Streufahrzeug beteiligt.

Die beiden Glätteunfälle ereigneten sich nahezu zeitgleich bei Waldeck-Sachsenhausen und Allendorf-Rennertehausen: Ein 19 Jahre alter Autofahrer, der gegen 23 Uhr mit seinem Peugeot von Sachsenhausen in Richtng Meineringhausen unterwegs was, geriet an der Einmündung von der B 485 in die B 251 ins Rutschen. Sein Wagen stellte sich auf winterglatter Straße quer, kam von der Fahrbahn ab und rutschte auf die dortige Verkehrsinsel. Hier knickte der Wagen zwei Verkehrsschilder um, der Fahrer blieb unverletzt. Nur 15 Minuten später geriet bei Rennertehausen ein 46-Jähriger mit seinem Ford Focus ins Rutschen, kam von der B 253 ab und fuhr ebenfalls gegen ein Schild. Auch hier blieb es beim Schaden an Auto und Verkehrszeichen. Der Mann war von Battenberg kommend in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs.

Räumfahrzeug schiebt Auto mehrere Meter zurück
Unachtsamkeit ist wohl die Ursache für den dritten gemeldeten Unfall, der Freitagfrüh gegen 5.30 Uhr an der Rummelskoppe zwischen Bad Wildungen und dem Stadtteil Reinhardshausen passierte. Hier setzte der Fahrer eines Streufahrzeugs beim Räumeinsatz zurück und übersah den Wagen einer 33-Jährigen, die gerade auf dem Weg zur Arbeit war. Ersten Angaben der Wildunger Polizei zufolge soll der Winterdienst-Lkw den Mercedes der Frau mehrere Meter nach hinten geschoben haben. Verletzt wurde aber niemand, offenbar entstand auch kein Schaden.

Obwohl neben starkem Schneefall auch Sturmböen angekündigt waren, kam es bislang nirgendwo im Landkreis zu Windbruch. Die Straßen sind nach Angaben von 6 Uhr überall im Landkreis - weitgehend - frei. Lediglich auf der Route von Hatzfeld-Eifa nach Biedenkopf im Kreis Marburg-Biedenkopf gibt es eine Vollsperrung - die aber lediglich den Schwerlastverkehr betrifft. Die Sackpfeife wurde gegen 23 Uhr für Lkw voll gesperrt, nachdem sich dort auf glatter Bundesstraße mehrere Lastwagen festgefahren hatten. Für Autos ist die Strecke aber frei, wie es am Morgen von der Polizei in Frankenberg hieß.

THW Korbach kontrolliert Bahnstrecke
Das THW aus Korbach begab sich ab etwa 4 Uhr früh auf die Bahnstrecke Korbach-Brilon Wald, um vorsorglich eine Kontrollfahrt zu unternehmen. Man habe aber keinerlei Hindernisse wie umgestürzte Bäume beseitigen müssen, erklärte THW-Zugführer Dirk Gernand am Morgen gegenüber 112-magazin.de. (pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

MENGERINGHAUSEN/WETTERBURG. Eine 21 Jahre alte Autofahrerin ist am Mittwochabend von der B 450 abgekommen. Der Wagen überschlug sich, die junge Frau zog sich eine Unterarmfraktur zu.

Die Niestetalerin war Polizeiangaben zufolge am Mittwoch gegen 20.20 Uhr auf der trockenen Bundesstraße aus Richtung Mengeringhausen kommend in Fahrtrichtung Wolfhagen unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen, möglicherweise durch Unachtsamkeit, kam der ältere Opel Corsa kurz vor dem Abzweig zur K 7 nach Wetterburg von der ehemaligen Panzerstraße ab.

Der Kleinwagen geriet in den Flutgraben, überschlug sich und kam nach mehreren Metern auf dem Fahrzeugdach liegend zum Stillstand - laut Polizei quer zur Fahrtrichtung. Die bei dem Unfall verletzte Fahrerin wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert.

An dem 16 Jahre alten Opel entstand Totalschaden. Ein Bergungsunternehmen transportierte das Fahrzeug ab. Weil bei dem Unfall Schnee auf die Fahrbahn gewirbelt wurde, forderte die Polizei ein Räum- und Streufahrzeug an.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

MARBURG-BIEDENKOPF. Bei zahlreichen Glätteunfällen im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist ein Gesamtschaden von mehr als 150.000 Euro entstanden. Einige der Unfälle führten zu Straßensperrungen und Behinderungen.

Witterungsbedingt ereigneten sich am Dienstag zwischen 3 und 8.30 Uhr insgesamt 23 bei der Polizei gemeldete Verkehrsunfälle, die meisten davon ab 5 Uhr. Bei keinem dieser Unfälle gab es Schwerverletzte. Einige dieser Unfälle führten durch notwendige Sperrungen zu lang dauernden Verkehrsbehinderungen. Zusätzlich dürfte es noch zu einer Vielzahl von Rutschpartien mit Kollisionen ohne polizeiliche Unfallaufnahme gekommen sein.

Am Halsdorfer Kreisel rutschte gegen 3 Uhr ein 40-Tonner in einen Graben. Ein zweiter Lastwagen folgte und danach war die Straße bis 5.30 Uhr blockiert. Auf der eisglatten Bundesstraße 62 drehte sich um etwa 6.20 Uhr ein Sattelzug mit Anhänger und schlidderte auf die Mittelinsel des Sterzhäuser Kreisels. Das führte zu einem Stau, bei dem fast eine Stunde für die Autofahrer mit Ziel Marburg nichts mehr ging. Für die Bergung war dann zwischenzeitlich eine Vollsperrung nötig. Die Bergungsarbeiten dauerten bis gegen 14 Uhr.

Auf der Bundesstraße 3, Höhe Niederweimar, ereigneten sich gleich fünf glättebedingte Unfälle. Bei einem Alleinunfall erlitt ein Autofahrer leichte Verletzungen. Drei Unfälle endeten "nur" mit Sachschäden.

Der schadensträchtigste Unfall passierte um 5 Uhr. Die Aufräumarbeiten dauerten bis gegen 13 Uhr an. Allein bei diesem Unfall entstand ein Sachschaden von mehr als 120.000 Euro. Der Lastwagenfahrer und sein 23-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der 27-jährige Brummifahrer war ins Schleudern geraten und stand nach der Beschädigung von mehr als 50 Metern Leitplanke letztlich quer auf der Straße. Der 32-jährige Fahrer eines kleinen Räumfahrzeugs, eines Suzuki Jimny, prallte gegen den Auflieger.

Straßenglätte nicht sofort erkennbar
Die Polizei bittet die Autofahrer um besondere Vorsicht sowie vorausschauende und zurückhaltende Fahrweise. Bei den gegenwärtigen, schneelosen Witterungsverhältnissen ist die Straßenglätte nicht unbedingt sofort erkennbar. Selbst wenn es bei Fahrtantritt zu Hause oder im Ort noch nicht glatt ist, heißt das nicht, dass das überall so ist.

Anzeige:

 

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei

WALDECK/EDERTAL. Ausgerechnet dem Fahrer eines Streufahrzeugs ist offenbar Glätte zum Verhängnis geworden: Der Mitarbeiter von Hessen-Mobil verlor auf der Ederseerandstraße die Kontrolle über seinen Unimog und kippte um. Der 49-Jährige wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden.

Der Mann aus einem Vöhler Ortsteil war mit dem Streufahrzeug am frühen Samstagmorgen gegen 5.45 Uhr auf der Ederseerandstraße aus Richtung Waldeck-West kommend in Richtung Sperrmauer unterwegs. Wenige hundert Meter vor dem Terrassenhotel geriet der Lkw offenbar durch Glätte nach rechts gegen den erhöht liegenden Fuß- und Radweg. Daraufhin geriet der Unimog zurück nach links, kippte auf die Fahrerseite um und rutschte gegen die Böschung. Das geladene Salz kippte auf die Fahrbahn.

Bei dem Unfall erlitt der Mann schwere Beinverletzungen und war im Führerhaus eingeschlossen. Der Wildunger Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens rückten aus, ebenso die Feuerwehren aus Hemfurth-Edersee und Bergheim-Giflitz mit insgesamt rund 35 Einsatzkräften. Die Feuerwehrleute unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Friedhelm Wagner trennten das aus einem Kunststoff bestehende Führerhausdach ab und entfernten die Frontscheibe, um den Schwerverletzten dann gemeinsam mit dem Rettungsdienst auf einem Spineboard aus dem Lkw zu heben.

Der 49-Jährige wurde nach der Erstversorgung in eine Kasseler Klinik eingeliefert. Die Ederseerandstraße blieb wegen der Bergungsarbeiten bis nach 9 Uhr voll gesperrt. Die Wildunger Polizei gab den Schaden an der Unfallstelle mit 150.000 Euro an. Mitarbeiter von Hessen-Mobil erklärten, der Schaden könne auch weit höher liegen. "Es handelt sich schließlich um ein Spezialfahrzeug", hieß es. Das genau könnte den Fahrer vor schlimmeren Folgen bewahrt haben: Eine stabile Metallstrebe am Fahrzeug, an dem beispielsweise im Sommer ein Mähwerk befestigt wird, diente wie Überrollbügel und schützte so das Führerhaus.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter
Samstag, 27 Oktober 2012 06:49

Erster Schnee: Keine Unfälle im Kreis

WALDECK-FRANKENBERG. Der erste Schnee hat für weiße Stellen im Landkreis gesorgt, nicht aber zu ersten glättebedingten Unfällen geführt. Im Dienstbezirk der Frankenberger Polizei war der Streudienst im Einsatz.

Über Schneefall in Teilen ihrer Zuständigkeitsgebiete berichteten am Samstagmorgen die Beamten der Stationen in Korbach, Frankenberg und Bad Wildungen. "An uns ist das komplett vorbeigegangen, wir sind verschont geblieben", sagte dagegen ein Schutzmann der Bad Arolser Station auf Anfrage von 112-magazin.de, "wir hatten weder Schneefall noch Glätte".

Während in Korbach beispielsweise am späten Abend ab 22 Uhr Schnee fiel, blieben die ersten weißen Flocken im höher gelegenen Upland aus. Beim Blick auf die Temperaturanzeige ihres Streifenwagens lasen die Ordnungshüter zwar in Willingen den Wert von minus zwei Grad Celsius ab, Schnee fiel dort aber nicht. Der Streudienst im Raum Korbach brauchte nicht auszurücken.

Ganz anders sah es da am Abend im Gebiet rund um Frankenberg aus: "Wir hatten hier richtig dicke Flocken", sagte der Dienstgruppenleiter. Streufahrzeuge waren vorsorglich zu den Höhenlagen gefahren, um Unfällen von Beginn an entgegenzuwirken. So streuten die Mitarbeiter der Straßenmeisterei laut Polizei unter anderen die höher gelegenen Fahrbahnabschnitte bei Löhlbach und Dainrode einerseits sowie bei Laisa und Osterfeld andererseits ab. "Die Straßen waren danach alle frei, rechts und links daneben blieb der Schnee aber liegen", hieß es weiter. Die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt, teilweise war es minus ein Grad kalt.

"Bei uns hat es durchgehend geschneit", sagte ein Beamter der Wildunger Wache am Samstagmorgen. Meldungen über Probleme an den höher gelegenen Strecken, wie zum Beispiel von Hundsdorf in Richtung Löhlbach, gingen bei der Station in der Badestadt nicht ein.


Beim ersten Glatteis vor genau einem Jahr hatte es bei Korbach einen tödlichen Unfall gegeben:
Glatteisunfall: 73-Jähriger stirbt in Klinik (24.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Schlagwörter

DAINRODE. Nach einem Lkw-Unfall mit drei beteiligten Brummis auf eisglatter Fahrbahn ist am frühen Freitagmorgen der Verkehr auf der Bundesstraße 253 zwischen Dainrode und Löhlbach zum Erliegen gekommen. Die Strecke war stundenlang gesperrt. Die Frankenberger Polizei registrierte in der Nacht insgesamt neun Unfälle durch Glätte. Es blieb in allen Fällen bei Blechschäden.

Ein in Battenberg wohnender 53 Jahre alter Fahrer einer Spedition aus Bocholt befuhr am späten Donnerstagabend gegen 22 Uhr die B 253 aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Bad Wildungen. Wenige hundert Meter hinter dem Ortsausgang von Dainrode bemerkte der Fahrer, dass die Straße stellenweise glatt war. An dem Steigungsstück in Richtung Löhlbach stoppte der Lkw-Fahrer daher vorsorglich seinen mit Paketen beladenen Sattelzug am rechten Fahrbahnrand, um das Eintreffen des Streudienstes abzuwarten. "Ich habe mir schon gedacht, dass es dicke kommen würde", sagte der 53-Jährige später gegenüber 112-magazin.de, "aber es kam noch dicker". Gegen 2 Uhr nämlich - der Battenberger wartete noch immer im Führerhaus auf den Winterdienst - geriet ein aus Richtung Wildungen kommender Sattelzug ins Schlingern. Der mit Leergut beladene Lkw rutschte auf die Gegenspur und kam mit dem linken Vorderreifen des Zugfahrzeugs in der Bankette zum Stillstand - nur etwa 15 Meter von dem stehenden Lkw des 53-Jährigen entfernt. Der 47 Jahre alte Fahrer des Leergut-Lasters blieb unverletzt.

Während die beiden Trucker-Kollegen zwischen ihren Lastwagen am Fahrbahnrand standen und sich unterhielten, geriet ein aus Richtung Löhlbach kommender Gliederzug auf dem eisglatten Gefällestück außer Kontrolle: Das Gespann rutschte auf die beiden stehenden Fahrzeuge zu und rammte sie. "Wir haben nur noch gerufen 'Vorsicht, Vorsicht' und sind zur Seite gesprungen, da hat es schon gekracht", sagte der Battenberger, der sich mit einem Satz in den Graben rettete. "Sie können sich gar nicht vorstellen, wie mir die Pumpe ging", meinte sein Kollege, der ebenfalls unverletzt blieb. Ohne Verletzungen stieg auch der 39 Jahre alte Fahrer des dritten Lastwagens aus. Sein Führerhaus hatte die Front des zuerst stehenden Lasters gerammt, die linke Fahrzeugseite hatte den Maschinenwagen des anderen Gespanns erfasst. Alle drei Lkw-Fahrer beklagten an der Unfallstelle, dass der Räumdienst ab 22 Uhr nicht mehr im Einsatz gewesen sei.

Wegen der Bergungsarbeiten blieb die Strecke bis gegen 5 Uhr voll gesperrt. Angaben über die Schadenshöhe lagen der Frankenberger Polizei am Morgen nicht vor. Die Beamten registrierten in der Nacht acht weitere Glätte-Unfälle in ihrem Dienstbezirk, darunter ein weiterer mit Beteiligung eines Lastwagens auf der B 236 zwischen Allendorf und Bromskirchen. Verletzt wurde niemand.

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige