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KASSEL. Vermutlich nicht mit der Hartnäckigkeit der Ermittler der Kasseler Polizei gerechnet hat ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Kassel, als er Anfang August in Kassel den Diebstahl seines hochwertigen Pedelecs anzeigte.

Nach der Anzeige waren die in dem Fall ermittelnden Beamten der regionalen Ermittlungsgruppe 4 nämlich am Ball geblieben und hatten über den Hersteller des Rads im Wert von rund 10.000 Euro herausbekommen, dass in dessen Rahmen ein GPS-Tracker verbaut ist. So konnte das vermeintlich gestohlene Rad, das laut dem 25-jährigen Geschädigten in der Nacht zum 4. August in der Quellhofstraße in Kassel von Unbekannten trotz stabilem Fahrradschloss gestohlen worden sein sollte, geortet werden.

Bis auf zehn Meter genau ließ sich der aktuelle Standort nun bestimmen. Die Ermittler staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass es sich bei diesem Ort im Altkreis Wolfhagen um die neue Anschrift des vermeintlichen Bestohlenen, der inzwischen umgezogen war, handelte. Am vergangenen Montag suchten die Beamten der regionalen Ermittlungsgruppe den 25-Jährigen dort auf und konfrontierten ihn mit ihren neuen Erkenntnissen.

Sichtlich überrascht zeigte er den Polizisten schließlich den Standort des Rads und händigte es ihnen aus. Wie sich zudem bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, hatte er offenbar bereits 9000 Euro von seiner Versicherung wegen des Diebstahls bekommen. Er muss sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat und Versicherungsbetrugs verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Der Notruf eines vermeintlichen Augenzeugen einer größeren Schlägerei, bei der auch Messer und sogar eine Schusswaffe im Spiel gewesen sein sollen, löste am gestrigen Montagnachmittag einen größeren Polizeieinsatz in Fuldatal-Ihringshausen aus.

Neben rund einem halben Dutzend Polizeistreifen rückte vorsorglich auch ein Rettungswagen zum Ort des angeblichen Geschehens in der Veckerhagener Straße aus. Bereits die ersten dort eintreffenden Streifen der Kasseler Polizei konnten jedoch vorsichtige Entwarnung gaben. Von der vom Anrufer beschriebenen Schlägerei mit 20 Personen und Verletzten war weit und breit nichts zu sehen.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen, insbesondere zu dem Anrufer, stellte sich hingegen heraus, dass der Notruf vom Handy eines 15-Jährigen aus Fuldatal abgesetzt wurde und die Schlägerei frei erfunden war. Der Jugendliche selbst machte keinerlei Angaben zu dem Vorwurf, einen falschen Notruf abgesetzt zu haben. Er wird sich nun jedoch wegen Missbrauchs von Notrufen und Vortäuschen einer Straftat verantworten müssen. Zudem droht ihm eine Kostenrechnung im dreistelligen Bereich für den ausgelösten Polizeieinsatz. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 18 August 2021 18:23

Während Zugfahrt: Syrer bedroht und geschlagen

WALDECK-FRANKENBERG. Wegen Bedrohung und Körperverletzung ermittelt seit Dienstagabend die Bundespolizeiinspektion Kassel.

Das Opfer, ein 26-jähriger, syrischer Asylbewerber, wurde durch zwei bislang unbekannte Männer, während der Zugfahrt zwischen Korbach und Mengeringhausen, bedroht und geschlagen.

Nach Zeugenaussagen sei ein Streit zwischen den Männern vorausgegangen. Die Unbekannten hätten zuvor eine Frau im Zug belästigt. Nachdem sich der 26-Jährige eingemischt hatte, gingen die Männer auf den Syrer los. Sie verpassten ihm einen Faustschlag ins Gesicht und würgten den Syrer am Hals. Zudem sollen die Täter den 26-Jährigen mit einem Messer und einer Rasierklinge bedroht haben.

Eine Zugbegleiterin, die den Streit der Männer mitbekam, schloss die Kontrahenten im Bahnhof Mengeringhausen von der Weiterfahrt aus. Der 26-Jährige erstattete anschließend Strafanzeige bei der Polizei in Bad Arolsen.

Personenbeschreibung:

Bei den beiden Tatverdächtigen handelte es sich um zwei schätzungsweise 20 bis 25 Jahre alte Männer, etwa 170-185 cm. Beide waren dunkelhäutig. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel zu melden. Die Telefonnummer lautet 0561/816160. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 03 August 2021 19:14

Alkoholfahrt mit Boxer endet vor Straßenbaum

FRANKENBERG/ROSENTHAL. Mit einem Peugeot Boxer hat ein Fahrer aus Rosenthal am Montag einen Unfall gebaut - die Polizei musste den Führerschein des Mannes beschlagnahmen.

Nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle muss der Rosenthaler aus Unachtsamkeit zwischen Rosenthal und Willersdorf in Höhe eines Parkplatzes nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Dort war er gegen einen Erdaufwurf und einen Baum geprallt. Verkehrsteilnehmer hatten den Unfall gegen 19.40 Uhr der Polizeistation Frankenberg gemeldet, sodass die Beamten rasch am Einsatzort eintrafen. Was zunächst nach einem routinemäßigen Einsatz aussah, sollte sich dann aber zu einer Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge ausweiten.

Bei der Überprüfung des Mannes und der Personalienfeststellung rochen die Ordnungshüter Alkohol in der Atemluft des 39-Jährigen. Während sich ein Abschleppunternehmen um die Bergung des Firmenfahrzeugs bemühte, nahmen die Beamten den Fahrzeugführer mit zur Dienststelle. Ein Atemalkoholtest brachte einen deutlich zu hohen Promillewert ans Licht - es folgte die Beschlagnahmung des Führerscheins und eine Blutentnahme im Stadtkrankenhaus Frankenberg. 

Jetzt muss sich der 39-Jährige wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung im Straßenverkehr verantworten. An dem Peugeot entstand Sachschaden von 4000 Euro.

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Montag, 12 April 2021 14:13

Giftköder ausgelegt - Polizei sucht Zeugen

DIEMELSTADT. Bei der Polizei Bad Arolsen gingen mehrere Hinweise und Anzeigen ein, wonach in Diemelstadt-Rhoden Hundeköder ausgelegt wurden. Bei den Ködern handelte es sich um tierische Knochen, die mit Nägeln versehen waren.

Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen die Hundeköder in der Zeit von Donnerstag (8. April) bis Freitag (9. April) am Ortsrand von Rhoden im Bereich der Straße Haferkamp ausgelegt worden sein. Bisher kamen glücklicherweise keine Hunde, andere Tiere, oder sogar Menschen zu Schaden.

Wer Giftköder auslegt, bedroht damit nicht nur das Leben von Tieren. Jeder, der vergiftete Köder auslegt, um zum Beispiel Hunde zu vergiften, muss sich im Klaren darüber sein, dass auch Kinder sich verletzten können.

Soweit ein Hund oder ein anderes Tier zu Schaden kommt, könnte eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz vorliegen. Da Tiere vor dem Gesetz wie Sachen behandelt werden, liegt auch eine Sachbeschädigung nach § 303 StGB vor. Hier ist auch der Versuch strafbar, wenn also ein Giftköder ausgelegt wurde, aber noch keine Tiere zu Schaden gekommen sind.

Die Polizeistation Bad Arolsen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05691-97990 zu melden. (ots/r)

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Mittwoch, 24 Juni 2020 14:58

Illegal Müll entsorgt - Polizei sucht Zeugen

BAD WILDUNGEN. Erneut haben Umweltsünder bei Bad Wildungen zugeschlagen und hochgiftigen Abfall illegal in einem Waldgelände entsorgt.

Wie die Polizei mitteilt, haben Zeugen am Montag (22. Juni) in der Waldgemarkung zwischen Braunau und Bergfreiheit illegal entsorgten Müll gefunden und dies der Polizeistation Bad Wildungen mitgeteilt. Bei dem Müll in der Nähe des Hochbehälters Braunau , handelt es sich um mehrere Wellasbestplatten (siehe Fotos). Die Stadt Bad Wildungen hat Anzeige erstattet.

Die Polizeistation Bad Wildungen ermittelt nun wegen einer Umweltstraftat und sucht Zeugen. Hinweise werden unter der Rufnummer 05621/70900 entgegengenommen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

HÖXTER. Mit dem Kopf durch das Sicherheitsglas: Auf diese Weise versuchte ein 27-Jähriger, am Montag, 25. Mai, gewaltsam in die Schützenhalle in Borgentreich einzudringen. Nach Angaben von Zeugen war der Täter schmerzunempfindlich.

Als das nicht gelang, versuchte er, die Fensterscheibe mit seinem Rücken einzudrücken und danach einzutreten. Die mit Scheibe mit Sicherheitsglas splitterte zwar, hielt den Einbruchversuchen jedoch stand. Was der stark alkoholisierte Mann bei seinem versuchten Einbruch gegen 21 Uhr anscheinend nicht bemerkte: In der Halle hielten sich zu dieser Zeit zwei Zeugen auf, die den Einbruchversuch beobachteten und umgehend die Polizei verständigten.

Als die Beamten an der Schützenhalle am Lehmberg erschienen, konnten sie den Täter noch "bei der Arbeit" am Fenster antreffen und vorläufig festnehmen. Der polizeibekannte 27-Jährige, der offenbar nicht nur unter dem Einfluss von Alkohol, sondern auch weiterer berauschender Mittel stand, beleidigte die Beamten und versuchte noch zu flüchten. Daraufhin wurde er an den Händen fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht. Eine Blutprobe wurde angeordnet. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

PADERBORN.  Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann konnte in der Nacht zu Mittwoch durch den Einsatz mehrerer Streifen und einem Hundeführer mit Diensthund in Sande gestellt und festgenommen werden.

Am Dienstagabend gegen 22.25 Uhr meldete ein Zeuge per Polizei-Notruf eine tätliche Auseinandersetzung auf der Ostenländer Straße und die Hilferufe einer Frau. Noch bevor die Polizei eintraf, eilte der Zeuge der Frau zu Hilfe. Laut seinen Angaben schlug und trat der Täter auf die Frau ein und schleuderte ein Fahrrad gegen das Opfer. Als der Schläger den Zeugen entdeckte, ließ er von der Frau ab und ergriff die Flucht. Die 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Den Täter konnte sie der Polizei gegenüber benennen. Gegen den 21-Jährigen lag ohnehin ein Haftbefehl über eine zu verbüßende Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren vor. Zur Fahndung nach dem Flüchtigen setzte die Polizeileitstelle mehrere Streifenteams ein und forderte einen Diensthundeführer aus Gütersloh an. Mehrfach entdeckten die Polizisten den Gesuchten und stellten ihm nach. Dem 21-Jährigen gelang es immer wieder in der Feldflur in Richtung Delbrück unterzutauchen. Kurz nachdem er durch den Boker Kanal gewatet war, konnte ihn der Diensthundeführer am Flußweg bei Delbrück stellen. Allein die Androhung, den Diensthund einzusetzen, hatte den Flüchtenden zur Aufgabe bewegt. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Gewahrsam der Paderborner Polizei kam der junge Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Ein erneutes Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Fahrraddiebstahls wurde gegen den 21-Jährigen eingeleitet. Das Fahrrad, mit dem er auf die Frau losgegangen war, ist vermutlich gestohlen worden. (112-magazin)

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Publiziert in PB Polizei

KORBACH. Zwei unbekannte Täter haben Freitagmorgen gegen 4 Uhr in Korbach versucht den Geldautomaten der Commerzbank-Filiale zu sprengen - der Tatort am Horst Bökemeier Platz wurde vorsorglich aus Gründen der Gefahrenabwehr weiträumig abgesperrt.

Vermutlich hatten die beiden Täter ein Gas-Sauerstoffgemisch zusammengestellt, um den Geldautomat zu sprengen. Die Täter wurden aber bei der Tatausführung gestört und sind vom Tatort mit einem silberfarbenen BMW Kombi der 5´ er Reihe geflüchtet. Derzeit laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Spezialkräfte der Polizei aus Kassel werden die Arbeiten unterstützen. 

Täter flüchtig

Beschrieben werden die Geflüchteten wie folgt: Die beiden Täter sind ca. 170 cm - 180 cm groß und schlank. Beide haben dunkle, kurze Haare und waren bei Tatausführung mit  olivfarbenen Overalls bekleidet. Ein Täter trug über dem Overall einen schwarzen Kapuzenpullover. Beide Personen trugen bei Tatausführung Faschingsmasken.

Straße und Unterführung gesperrt

Aus Sicherheitsgründen hat die Polizei den Tatort weiträumig abgesperrt, das betrifft auch die Unterführung unter den Bahnschienen zum Bahnhofsgelände. Ebenfalls gesperrt war die Straße Am Bahnhof, diese konnte aber zwischenzeitlich für den Verkehr freigegeben werden. Der Vorplatz an der Commerzbank ist weiterhin abtrassiert.

Die Feuerwehr

Die Feuerwehr rückte gegen 4.35 Uhr aus, nachdem die Polizei Unterstützung bei der Leitstelle angefordert hatte. Zum einen, um die Sicherungsmaßnahmen durchzuführen, aber auch um die Gefahrenabwehr einzuleiten. Zum jetzigen Zeitpunkt (5.30 Uhr), so Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Carsten Vahland, ist nicht klar, ob weitere explosive Mischungen im Innenraum der Filiale abgestellt sind. Insgesamt rückte die Feuerwehr Korbach mit 26 Einsatzkräften an.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

MARBURG. In Kirchhain und Stadtallendorf kam es zu mehreren Unfallfluchten mit Sachschäden.

Bereits am Samstag, den 19. Januar flüchtete ein Unfallverursacher nach einem typischen Parkplatzrempler. Tatort der Unfallflucht war der Aldi-Parkplatz in der Frankfurter Straße in Kirchhain, die Unfallzeit liegt zwischen 11 Uhr und 11.30 Uhr. Zwar bemerkte der Fahrer erst am nächsten Morgen den auf der Beifahrerseite seines grauen Seat Arona entstandenen Schaden in Höhe von mindestens 2.000 Euro. Einen anderen Unfallort kann er jedoch ausschließen. 

Auf dem Parkplatz in der Weserstraße entstand an einem dort abgestellten blauen Dacia Sandero ebenfalls ein Schaden von mindestens 2.000 Euro. Die Unfallzeit dieser Flucht liegt am Dienstag, den 22. Januar zwischen 5 Uhr und 13.45 Uhr. Am Dacia entstanden Schäden vorne links an Scheinwerfer, Kotflügel und der Stoßstange.

Bei beiden Unfällen ergaben sich bislang keine Hinweise zu den verursachenden Fahrzeugen oder zu dessen Fahrerinnen oder Fahrern. Etwaige Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Stadtallendorf unter der Telefonnummer 06428/93050 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
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