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BERNDORF. Weiße Schutzanzüge mit Kopfhauben, Mund-Nasen-Schutz, Schutzbrille, blaue Handschuhe und weiße Schuhüberzieher sorgten am Dienstagvormittag während eines Polizeieinsatzes im Twistetaler Ortsteil Berndorf für Aufsehen. Auch deshalb, weil fünf Streifenwagen aus Korbach und Bad Arolsen im Einsatz waren und die "Schutzpolizei" einen Streit unter zwei Asylbewerbern schlichten musste.

Nach ersten Erkenntnissen waren in einer Flüchtlingsunterkunft in der Korbaccher Straße (B252) in der Ortsmitte von Berndorf zwei Flüchtlinge aneinandergeraten. Während der eine Bewohner schlafen wollte, schickte sich der andere Bewohner an, Musik zu hören. Daraus entwickelte sich eine handfeste Keilerei. Einer der Kontrahenten nahm dabei eine Schere zur Hand und stach dem Opfer in den Oberarm.

Da das Haus in der Korbacher Straße unter Quarantäne steht, mussten sich die Beamten vor Einsatzbeginn mit Schutzanzügen ausrüsten. Insgesamt waren fünf Streifenwagenbesatzungen im Einsatz, trennten die Kontrahenten und übergaben den Verletzten an den Rettungsdienst - im Anschluss an die Erstversorgung wurde der Mann ins Korbacher Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr besteht nach Aussagen eines Arztes aber nicht.

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Am Donnerstagabend endete eine Auseinandersetzung vor einem Haus in der Friedrich-Wöhler-Straße für einen 20-Jährigen aus Kassel mit einer Stichverletzung am Oberkörper.

Wie sich erst im Krankenhaus herausstellten sollte, war die Verletzung offenbar schwerwiegender und nach Einschätzung der behandelnden Ärzte sogar lebensgefährlich. Die Kasseler Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und sucht nach Zeugen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war es gegen 21.30 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus in der Friedrich-Wöhler-Straße, etwa 50 Meter von der Helmholtzstraße entfernt, zu der Auseinandersetzung gekommen. Der 20-Jährige war dort von mehreren jungen Männern angegriffen und im Zuge dessen mit dem Messer verletzt worden.

Anschließend flüchtete die Gruppe vom Tatort in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat, die in vorangegangenen Streitigkeiten liegen könnten, sowie zu der Tätergruppe dauern an und werden von den Beamten des für Kapitaldelikte zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kriminalpolizei geführt.

Bei der Aufklärung der Tat suchen die Ermittler zudem nach weiteren Zeugen. Wer Beobachtungen im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung in der Friedrich-Wöhler-Straße gemacht hat oder Hinweise auf die Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

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