Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Steinborn

MARSBERG/RÖSENBECK. Schöne Landschaften gibt es nicht nur im Harz sondern auch im Hochsauerlandkreis. Einige Orte dürfen betreten werden, andere nicht und so wurde die Polizei am Sonntag gegen 17 Uhr in den alten Rösenbecker Steinbruch im Steinborn gerufen. Hier hielt sich verbotenerweise eine Gruppe von mehreren Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Feiern an dem Bergsee auf. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kann der Aufenthalt im Steinbruch lebensgefährlich sein, das Betreten des Geländes ist daher streng verboten. Warnschilder und Absperrungen wurden jedoch durch die Gruppe ignoriert und angebrachtes Trassierband durchtrennt.

Am Wasser trafen die Beamten auf acht Personen. Nach Feststellung der Personalien wurde diesen ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kamen die jungen Männer auch nach. Lediglich ein alkoholisierter 21-Jähriger blieb auf seinem Stuhl sitzen und schimpfte über die polizeilichen Maßnahmen. Der junge Mann weigerte sich auf Anordnung einer Polizeistreife den Steinbruch zu verlassen und griff die Beamten an.

Auch nach mehrfacher Aufforderung wollte der 21-Jährige den Steinbruch nicht verlassen. Nachdem die Beamten drohten, den Mann in Gewahrsam zu nehmen, stieß er mit einem Klappsessel in Richtung eines Polizisten. Dieser konnte dem Schlag ausweichen. Der 21-jährige Mann aus dem Harz wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei wehrte er sich und beleidigte die Beamten. Der Harzer wurde in das Gewahrsam der Polizeiwache Brilon gebracht.Nach erfolgter Ausnüchterung wurde der uneinsichtige Mann an seine extra angereisten Eltern übergeben. Gegen ihn sowie die gesamte Gruppe wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (ots/r)

Anzeige:


Publiziert in HSK Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige