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HOMBERG. Gestern Morgen (11. März) um 9.45 Uhr wurde von einer Zeugin in einem Mehrfamilienhaus in Mörshausen (Schwalm-Eder-Kreis) eine 53-jährige Frau leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Umstände des Todes und die Todesursache sind zurzeit nicht bekannt. Ein Kapitaldelikt ist jedoch nicht auszuschließen.

Der Erkennungsdienst vom Polizeipräsidium Nordhessen untersuchte gestern den Tatort. Die Kriminalpolizei aus Homberg hat die Ermittlungen übernommen. Die Obduktion der 53-Jährigen wird heute im Gerichtsmedizinischen Institut in Gießen durchgeführt. Zudem werden am heutigen Tag umfangreiche Suchmaßnahmen in Mörshausen und den angrenzenden Waldgebieten durchgeführt. Zur Unterstützung der Suchmaßnahmen sind ein Polizeihubschrauber und sogenannte Mantrailer-Hunde angefordert worden.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach dem Hausmitbewohner der 53-Jährigen, dem 24-jährigen Marvin K. Er ist 180 cm groß und schlank, er hat blondes lockiges Haar und wirkt ungepflegt. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Homberg unter Telefonnummer 05681/7740. (ots/r)

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KASSEL. Erneut hat sich ein Motorradfahrer tödliche Verletzungen bei einem Verkehrsunfall zugezogen. Der 28-Jährige verstarb an der Unfallstelle.

Am 7. August, gegen 18.40 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251, zwischen Habichtswald und Zierenberg, auf einem geraden Streckenverlauf mit leichter Steigung. Ein Motorradfahrer aus Richtung Ehlen kommend befuhr die B 251 in Richtung Burghasungen. Vor ihm fuhr ein Pkw, gefahren von einem 47 Jahre alten Mann aus Calden, der vermutlich nach links in einen Waldweg abbiegen wollte. In diesem Moment versuchte der Motorradfahrer, ein 28 Jahre alter Mann aus Kassel, den Pkw zu überholen und prallte gegen das Fahrzeug. Bei dem folgenden Sturz zog sich der Motorradfahrer tödliche Verletzungen zu.

Fahrer und Beifahrer des Pkws blieben unverletzt. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Kassel wurden beide Fahrzeuge sichergestellt, ein Sachverständiger wurde mit der Begutachtung des Unfallgeschehens beauftragt. Der Gesamtschaden wird durch die Beamten der Polizeistation Wolfhagen auf 8.500 Euro geschätzt. Neben RTW und NAW war auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz. (ots/r)

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VOLKMARSEN/KASSEL. Die Handschellen klickten am Freitagvormittag bei einem 40 Jahr alten Mann nach einer Fahrkartenkontrolle. Der Volkmarser wurde mit mehreren Haftbefehlen von den Staatsanwaltschaften Kassel und Paderborn gesucht.

Der 40-Jährige fiel bei einer Fahrscheinkontrolle auf, als er am 2. Juli im Zug von Wabern bis Kassel-Wilhelmshöhe ohne Fahrkarte erwischt wurde. Weil er dem Zugbegleiter seinen Namen nicht nennen wollte, rief der Bahnmitarbeiter die Bundespolizei. Bei der anschließenden Feststellung seiner Personalien kam heraus, dass er von der Kasseler Staatsanwaltschaft mit insgesamt drei Haftbefehlen zwecks Strafvollstreckung zur Festnahme ausgeschrieben war. Der 40-jährige Wohnsitzlose, der aus Volkmarsen stammt, war u. a. wegen Betruges zu einer Geldstrafe von insgesamt 1300 Euro verurteilt worden. Da er die Strafe nicht zahlen wollte, kam der 40-Jährige anschließend für die nächsten 45 Tage ersatzweise in die Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden. (ots/r)

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Dienstag, 11 Februar 2020 08:25

Bad Arolsen: Drogen, Waffen und Munition gefunden

BAD AROLSEN. Nach umfangreichen Ermittlungen nahm die Kriminalpolizei letzte Woche zwei Männer aus Bad Arolsen fest, die im Verdacht stehen, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Bei den Durchsuchungen fanden die Polizisten größere Mengen Drogen, Waffen und Munition.

Aufgrund der bei der Kriminalpolizei Korbach geführten Ermittlungen ergab sich gegen die 25 und 27 Jahre alten Bad Bad Arolser der Verdacht, dass sie gemeinschaftlich mit Betäubungsmitteln gehandelt haben. Das Amtsgericht Kassel erließ daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel Durchsuchungsbeschlüsse für mehrere Objekte, die den Tatverdächtigen zugeordnet werden konnten.

In den frühen Morgenstunden des letzten Dienstags (4. Februar) wurden die Wohnungen und weitere Objekte der beiden Tatverdächtigen in Bad Arolsen durch die Kriminalpolizei Korbach und weitere Polizeibeamte der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg durchsucht. Bei den Durchsuchungen konnten größere Mengen an Betäubungsmitteln, darunter mehrere Kilogramm Amphetamin und Cannabisprodukte, sichergestellt werden. Darüber hinaus fanden die Polizisten auch mehrere Waffen und eine größere Mengen Munition. Die beiden Tatverdächtigen wurden am Dienstag in ihren Wohnungen festgenommen.

Am Mittwoch folgte die Vorführung beim Haftrichter. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel erließ das Amtsgericht Kassel Haftbefehle wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gegen beide Bad Arolser. Während der Haftbefehl gegen den 27-Jährigen unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde, befindet sich der 25-Jährige seit letztem Mittwoch in Untersuchungshaft. (ots/r)

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NETZE/KASSEL. Einem 30-jährigen Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg wird von der Staatsanwaltschaft Kassel versuchter Mord an seiner ehemaligen Lebensgefährtin (28) und ihren beiden Kindern vorgeworfen. Nur mit Glück konnten die Bewohner des Hauses am 4. Mai 2018 dem Flammeninferno im Waldecker Stadtteil Netze entkommen. Außerdem steht der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und Sachbeschädigung im Raum. Seit Montagvormittag (25. März 2019) muss sich der Gelegenheitsarbeiter vor dem Landgericht Kassel verantworten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll Rache Auslöser zahlreicher Drohungen und Sachbeschädigungen gewesen sein, die der Beschuldigte nach der Trennung von der 28-Jährigen durchführte. In der Tatnacht hatte der Mann bereits zwei Reifen an einem Mazda zerstochen (wir berichteten, hier klicken) und anschließend in der angrenzenden Scheune ein Feuer gelegt, das auf das Wohngebäude übergriff.

Auslöser der Attacken war anscheinend die Ausweisung aus dem Domizil am Glücksberg, nachdem der 30-jährige mehrere Monate auf "lau" bei der jungen Mutter im Haus gelebt hatte. Kennengelernt hatten sich die beiden im sozialen Netzwerk - nach rund sechs Monaten war die Beziehung einseitig von der Hauseigentümerin beendet worden.

Der Prozess wurde mit sieben Verhandlungstagen angesetzt und soll im Mai dieses Jahres enden. Am Mittwoch sind auch Zeugen aus der Nachbarschaft und Kameraden der Feuerwehr geladen, um ihre Aussagen zu machen.

Link: Brand in Netze - mutmaßlicher Täter gefasst, Haftbefehl erlassen (7. Mai 2018)

Link: Wohnhaus brennt in Netze - Wehren im Einsat (4. Mai 2018, mit Fotos und Video)

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KORBACH. Die Beamten der Polizeistation Korbach fahnden nach einer Frau, die bereits im Jahr 2018 unangenehm aufgefallen war.

Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter versuchte am 27. Juli 2018 eine unbekannte Frau in Korbach gegen 11 Uhr, bei einer Bank Bargeld in fünfstelliger Höhe abzuheben. Sie legte einer Mitarbeiterin der Bank einen Ausweis vor. Diese prüfte die vorgelegten Unterlagen der vermeintlichen Kundin. Noch während der Prüfung verließ die Täterin die Räumlichkeiten der Bank, ohne dass es zur Auszahlung einer Bargeldsumme gekommen war. Die Bank erstattete Anzeige bei der Polizei Korbach, die bei einer Urkundenprüfung feststellten konnte, dass der vorgelegte und bei der Bank zurückgebliebene Personalausweis gefälscht war.

Nachdem die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung der Täterin geführten hatten, fahnden die Kriminalpolizei Korbach und die Staatsanwaltschaft Kassel nun in der Öffentlichkeit mit einem Bild der Überwachungskamera aus der Bank.

Die Täterin wird wie folgt beschrieben: Etwa 170 cm groß, ca. 30 bis 35 Jahre alt, trug auffallend hellrote Haare, sie sprach akzentfreies deutsch.

Um die Identität der Frau klären zu können, bittet die Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise aus der Bevölkerung.

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KORBACH/MEDEBACH. Die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach ist seit September 2018 einer Tätergruppe auf den Fersen, die im Verdacht steht, zahlreiche gemeinschaftliche Ladendiebstähle begangen zu haben. Dabei gingen die Täter oftmals in ähnlicher Art und Weise vor. Mehrere Personen betraten Lebensmittelmärkte und andere Geschäfte im Landkreis Waldeck-Frankenberg und im Hochsauerlandkreis. Einer der Täter lenkte Angestellte ab, indem er sie in Gespräche verwickelte. Die anderen Täter stahlen in dieser Zeit Waren aus den Märkten. Das Diebesgut legten sie in Einkaufswagen und schoben diese durch die Eingangstüren nach draußen. Teilweise löste einer der Täter vorher den Öffnungsmechanismus der Türen von außen aus, so dass die Diebe entgegen der üblichen Richtung die Geschäfte verlassen konnten.

Intensive Ermittlungen der Polizei Korbach und der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis ergaben einen Tatverdacht gegen eine in Medebach (HSK) wohnende, rumänische Personengruppe. Durch die Staatsanwaltschaft Kassel wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandendiebstahls eingeleitet. Mit dem Ziel, Teile des Diebesgutes aufzufinden erließ das Amtsgericht Kassel einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der Tatverdächtigen in Medebach.

Am frühen Dienstagmorgen erfolgte die gemeinsame Durchsuchung des Wohnobjektes in Medebach. Aufgrund der Objektgröße wurden auch Kräfte der nordrheinwestfälischen Bereitschaftspolizei hinzugezogen.

Bei der Durchsuchung konnten die Polizisten Beweismittel sicherstellen, die noch ausgewertet werden müssen. Es wurden mehrere Personen vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen und polizeilichen Maßnahmen führt die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach. (ots/r)

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WALDECK-NETZE. In der Nacht zu Freitag brannte im Waldecker Ortsteil Netze ein Wohnhaus mit angrenzender Scheune vollständig nieder. Weil der Strom ausgefallen war und die 27-jährige Bewohnerin dies rechtzeitig bemerkte, konnte sie mit ihren beiden zwei und vier Jahre alten Kindern das Haus rechtzeitig verlassen. Es wurde niemand verletzt. In einer ersten vorsichtigen Schätzung wird der Sachschaden auf etwa 150.000 Euro geschätzt.

Kripo klärt Fall zügig auf

Zwischenzeitlich haben die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei den Brandort in Augenschein genommen. Schnell verdichteten sich die Anzeichen, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handeln könnte. Die Ermittlungen führten zu einem 29 Jahre alten Mann, der in Burgwald amtlich gemeldet ist, dort aber nicht wohnt. Er steht im dringenden Tatverdacht, den Brand vorsätzlich gelegt zu haben. Der Tatverdächtige konnte von zivilen Polizeikräften noch am Freitagvormittag in seinem Fahrzeug in Waldeck-Sachsenhausen festgenommen werden. In seiner Vernehmung räumte der 29-Jährige schließlich ein, den Brand in der Scheune vorsätzlich gelegt zu haben.

Tatmotiv: Differenzen mit Hausbewohnerin

Als Motivation für seine Tat gibt er persönliche Gründe und Differenzen mit der Bewohnerin des Hauses an. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Kassel wurde der wegen besonders schwerer Brandstiftung dringend Tatverdächtige dem Haftrichter beim Amtsgericht in Korbach vorgeführt, der im Anschluss einen Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr erließ. (ots/r)

Am Freitag berichtete 112-magazin.de mit einer Fotostrecke und einem Video über den Brand im Waldecker Stadtteil  Netze. 

Link: Wohnhaus brennt in Netze - Wehren im Einsatz  (4. Mai 2018)

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BAD AROLSEN/KORBACH. Rund fünf Monate nach dem schrecklichen Unfall auf der Bundesstraße 252 zwischen Twiste und Bad Arolsen mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Kassel Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen den 58-jährigen Unfallfahrer erhoben. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Kassel war der damals 57-jährige Fahrer am 17. Januar mit seinem Lieferwagen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert.

Bei den tödlich verletzten Erwachsenen handelte es sich um einen 37 Jahre alten Mann und seine 34-jährige Ehefrau aus Bad Arolsen. Ihre beiden drei und sechs Jahre alten Kinder, die auf der Rückbank des BMW Kombis saßen, erlitten schwere Verletzungen. Die beiden Kinder wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken nach Kassel und Gießen geflogen. Der 57 Jahre alte Fahrer des Lieferwagens wurde ebenfalls schwer verletzt.

Nach Erkenntnissen eines Sachverständigen spielten weder Alkohol noch ein technischer Mangel als mögliche Unfallursache eine Rolle. Jetzt muss das Amtsgericht Korbach entscheiden, ob die Anklage gegen den Fahrer des Lieferwagens zugelassen wird.


112-magazin.de berichtete über den Unfall:
Zwei Tote und drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß (17.01.2017)

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