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ADORF. Feuerwehrleute haben am Donnerstag einen Mann befreit, der in einem Silo im Steinbruch bei Adorf verschüttet war. Zum Ende der längeren Rettungsaktion kletterte der offenbar nur leicht verletzte 54-Jährige selbst aus dem Behälter und wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Polizeiangaben zufolge war der Twistetaler am Morgen in den mit sogenanntem Grus befüllten Silo geklettet, um dort eine Verstopfung zu beheben. Bei den Arbeiten rutschte er jedoch ab, stürzte in den Silobehälter und wurde bis zur Hüfte mit dem Material verschüttet wurde. Zu dem Arbeitsunfall kam es gegen 7.45 Uhr, Kollegen des Mannes sicherten ihn und setzten umgehend den Notruf ab. Daraufhin alarmierte die Rettungsleitstelle den in Adorf stationierten Rettungswagen und die dortige Feuerwehr sowie die Korbacher Notärztin. Später kam auch die Drehleiter der Korbacher Feuerwehr mit zum Einsatz. Gegen 9.30 Uhr war der Mann befreit.

Zur Rettung hatten die Feuerwehrleute zunächst mit einem Plasmaschneider eine Öffnung in die Silowand geschnitten, um das Material hinaus zu befördern. So wurde der Mann Stück für Stück freigegraben. Um den Verschütteten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zu wärmen, nahmen die Brandschützer mehrere Leuchten vor - die Strahler spendeten ausreichend Wärme.

Noch während Feuerwehrleute und Rettungskräfte sich um den Mann, der wegen des feinen Materials seine Beine nicht bewegen konnte, kümmerten, rückte die Feuerwehr aus Korbach mit dem Drehleiterfahrzeug an. Zunächst hatten die Einsatzleiter Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer die Möglichkeit in Betracht gezogen, den Arbeiter mit einer Krankentrage über den Korb der Drehleiter nach unten zu befördern. Dies war aber wegen des guten Zustands des Mannes nicht nötig. "Der Mann konnte eigenständig durch eine Leiter das Silo wieder verlassen", sagte Einsatzleiter Torsten Behle später.

Die Polizei informierte das Amt für Arbeitsschutz über den Vorfall.

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Publiziert in Retter
Dienstag, 18 November 2014 17:57

Goddelsheim: Nicht Reifen, sondern Unrat in Flammen

GODDELSHEIM. Ein Haufen Unrat hat am Dienstagnachmittag neben einem Futtersilo an einem Stall in der Feldgemarkung gebrannt. Passanten, die das Feuer sahen, vermuteten einen Reifenbrand und schlugen Alarm.

Der Notruf bei der Rettungsleitstelle ging gegen 14.30 Uhr am Dienstagnachmittag ein. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Goddelsheim, Rhadern, Immighausen und Fürstenberg alarmiert - aufgrund des Notrufes musste die Leitstelle davon ausgehen, dass Reifen zum Beschweren von Silofolie brannten. Vorsorglich machte sich auch die Besatzung des in Dalwigksthal stationierten DRK-Rettungswagens auf den Weg nach Goddelsheim.

An den Außenstallungen in der Feldgemarkung südlich von Goddelsheim stellte sich bei der Erkundung heraus, dass nicht Reifen, sondern Unrat brannte. "Wie der in Brand geraten ist, wissen wir nicht", sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Steffen Saßmannshausen gegenüber 112-magazin.de. Weil keine akute Gefahr für das Silolager oder die Stallungen bestand, ließen die Brandschützer das Feuer brennten und rückten nach wenigen Minuten wieder ab.

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 03 November 2014 23:17

Motorbrand in Raiffeisenturm fordert Feuerwehren

GODDELSHEIM. Ein Brand in einem Förderband-Motor hat am Montag die Feuerwehren aus mehreren Lichtenfelser Stadtteilen und aus Korbach auf den Plan gerufen: Die Brandschützer eilten am Mittag zum Raiffeisen-Silo in der Allee in Goddelsheim.

Dort war nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Klaus Debus ein Förderband aus der Führung gerutscht und hatte sich verklemmt. Der Motor des sogenannten Elevators lief heiß und geriet schließlich in Brand. "Es schlugen zwar Flammen aus dem Motor, doch das Getreide in der Anlage geriet glücklicherweise nicht in Brand", sagte der ranghöchste Feuerwehrmann in Lichtenfels. Sein Stellvertreter Steffen Saßmannshausen leitete den Einsatz, zu dem neben den Wehren aus Goddelsheim, Rhadern, Fürstenberg, Immighausen, Dalwigksthal und Sachsenberg auch die Kameraden aus Korbach mit Drehleiter und Wärmebildkamera sowie vorsroglich eine Rettungswagenbesatzung geeilt waren.

Um an den brennenden Motor zu gelangen, mussten die Feuerwehrleute im Innern des Raiffeisenturms eine Leiter hinaufsteigen. Den Brand löschten die Kameraden laut Debus lediglich mit einer Kübelspritze, um möglichst kein Getreide durch Feuchtigkeit zu beschädigen. Das hatte aber an einigen Stellen bereits die Hitze erledigt: Rund um den Förderbandmotor hatten die hohen Temperaturen die Körner schwarz werden lassen. "Wir hatten im Motor etwa 360 Grad Celsius", erklärte Debus.

Etwa zwei Tonnen Getreide, die im unteren Teil des Silos lagerten, mussten in eine benachbarte Anlage umgepumpt werden. Diesen Vorgang überwachten die Einsatzkräfte ebenfalls mit der Wärmebildkamera. Wie hoch der entstandene Schaden an Förderband und Motor ist, wusste Debus nicht.

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 23 August 2014 17:40

18 Tonnen Getreide: Feuer in Silo fordert Wehren

MENGERINGHAUSEN. Ein Brand in einem Silo am Kornhaus in Mengeringhausen hat am Samstag über Stunden die Feuerwehren gefordert - neben den einheimischen freiwilligen Kräften waren auch Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Kassel an dem Einsatz beteiligt.

Grund für den Brand dürfte nach Einschätzung von Polizei und Feuerwehr die Trocknungsanlage in dem Silo auf dem Raiffeisen-Gelände sein - die Anlage lief bis zu dem Brand ununterbrochen, um das noch feuchte Getreide zu trocknen. Als die ersten Wehren kurz nach dem Alarm am Samstagmittag gegen 12 Uhr eintrafen, "fanden wir offenes Feuer und Glutnester vor", sagte der Arolser Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Karl-Heinz Meyer. Beim Vorgehen der Einsatzkräfte war einerseits Eile geboten, damit sich der Brand im Getreide nicht ausbreitet; andererseits "können wir nicht mit Wasser löschen, sonst quillen die Körner auf und sind unbrauchbar".

Daher wollten die fast 100 Einsatzkräfte aus mehreren Bad Arolser Stadtteilen, aus Korbach und von der Berufsfeuerwehr Kassel das Feuer ersticken - und zwar mit Kohlendioxid. Um genügend Löschmittel dieser Art zum "Fluten" des Silos zu haben, rollten die Kasseler Kameraden mit einem speziellen Abrollbehälter an. Um für den Fall der Fälle - der Brand hätte jederzeit durchzünden können - gerüstet zu sein, bauten die Wehren vorsorglich eine Wasserversorgung auf.

Mehrere Trupps waren unter Atemschutz im Einsatz. Die Besatzung eines Rettungswagens stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Ein Bild von den Einsatztätigkeiten in Mengeringhausen machte sich unter anderem auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel.

Am Nachmittag erhöhte sich die Temperatur im Silo erneut auf bis zu 400 Grad. Deshalb entschied Einsatzleiter Meyer, mit der Kübelspritze vorsichtig Wasser in Richtung Glutnest laufen zu lassen und das Getreide nach für nach aus dem Silo abzulassen.

Bis um 23 Uhr waren Einsatzkräfte aus Mengeringhausen, in der Nacht der Betriebsführer des Kornhauses Raiffeisen Waldeck-Marsberg vor Ort. Sonntagmorgen übernahmen wieder die Kameraden aus Mengeringhausen.

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Publiziert in Feuerwehr

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