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Dienstag, 23 Oktober 2018 12:25

Flucht vor der Polizei, Widerstand, Festnahme

SIEGEN. Am Samstagnachmittag sollte ein 20-jähriger polizeibekannter SUV-Fahrer in Siegen-Eiserfeld von der Polizei angehalten und kontrolliert werden.

Der junge Fahrer war den Polizisten nämlich bereits bekannt, da er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Eingeschaltete Anhaltezeichen wurden von dem 20-Jährigen jedoch missachtet. Stattdessen flüchtete er mit dem SUV mit hoher Geschwindigkeit und rücksichtslos durch eine Tempo 30-Zone und über angrenzende Waldwege, wo ihn die Polizei dann kurzzeitig aus den Augen verlor. Diese Flucht führte - mit hohem Tempo - durch folgende Straßen und Wohngebiete bzw. Tempo-30-Zonen: Eiserfelder Straße, Schiefer Weg, Gartenstraße, Gilbergstraße, Waldweg, Oberer Hengsbacher Weg.

Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde das Fluchtfahrzeug jedoch angetroffen. In der Zwischenzeit hatten der 20-Jährige und seine gleichaltrige Beifahrerin ihre Sitzplätze getauscht. Bei den anschließenden polizeilichen Kontrollmaßnahmen leistete der 20-Jährige den Beamten noch Widerstand, sodass schließlich Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden musste. Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt und der 20-Jährige zur Wache gebracht, wo ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Gegen die Beifahrerin wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Strafvereitelung eingeleitet.

Das Siegener Verkehrskommissariat bittet nun mögliche Geschädigte, d. h. Fußgänger oder Fahrzeugführer, die durch den weißen SUV mit BLB-Kennzeichen im Bereich der genannten Straßen konkret gefährdet worden sind, sich unter der Telefonnummer 0271/70990 zu melden. (ots/r)

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SIEGEN. Am Mittwochnachmittag um 15.30 Uhr ereignete sich nach einem vorausgegangenen "Streit" ein nicht alltäglicher Unfall im Obergraben.

Dort hatte ein augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stehender 35-jähriger Fußgänger zunächst die Fahrbahn blockiert und einen 54-jährigen Autofahrer an der Weiterfahrt gehindert. Alle Versuche des 54-Jährigen, an dieser menschlichen Straßensperre vorbeizufahren, verhinderte der Fußgänger und drohte mit einer mitgeführten Bierflasche. Als der 54-Jährige schließlich sein Fahrzeug in Bewegung setzte, landete der davor stehende 35-Jährige auf der Motorhaube und wurde erst nach mehreren Metern Fahrt "abgeworfen".

Bei dem Sturz auf die Straße zog sich der "unfreiwillige Passagier" nur leichte Verletzungen zu. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Noch vor Eintreffen der Polizei entfernte sich der Autofahrer von der Unfallörtlichkeit und konnte erst im Zuge der Ermittlungen angetroffen werden. Der 35-jährige Fußgänger verhielt sich an der Unfallstelle gegenüber den eingesetzten Beamten zunehmend aggressiv, so dass er zur Wache verbracht werden musste.

Die Ermittlungen des Siegener Verkehrskommissariats dauern noch an. (ots/r)

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