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Donnerstag, 04 Februar 2021 10:43

Mann wird von eigenem Auto mitgerissen

TWISTETAL. Mit schwersten Verletzungen ist am vergangenen Freitag ein 60 Jahre alter Mann aus der Gemeinde Twistetal nach einem Unfall ins Krankenhaus und später in die Uniklinik nach Marburg transportiert worden.

Die Hintergründe des Unfalls liegen nach Recherchen der Polizei und Zeugenaussagen einer Ersthelferin seit Mittwoch vor. Ereignet hatte sich der Unfall gegen 15.20 Uhr in der Hochstrasse in Berndorf. Dort war der 60-Jährige mit seinem Volkswagen unterwegs, bemerkte, dass ein Fenster seines Wohnhauses offen stand und wollte aussteigen, um dieses zu Schließen. Der Berndorfer öffnete die Fahrertür seines orangefarbenen Golfs, setzte bei nicht völlig stehendem Fahrzeug den linken Fuß auf den Asphalt und wurde bei noch rollendem Auto aus dem Fahrzeug gezogen. Bei seinem Sturz wurde der Fahrer schwer verletzt, sodass eine Ersthelferin sich um den 60-Jährigen bemühte.

Der eintreffende Notarzt versorgte den Volkswagenfahrer und ließ den Schwerverletzten mit einem RTW ins Krankenhaus nach Korbach transportieren. Anschließend wurde der Mann mit mehreren Frakturen in das Uniklinikum Marburg verlegt. An dem Golf entstand Sachschaden von 5000 Euro.

Ein weiteres "Opfer" dieses Unfalls ist ein Firmenwagen, der am Fahrbahnrand in der Hochstraße geparkt worden war. Nachdem der unbemannte Golf seinen Weg auf abschüssiger Strecke eingeschlagen hatte, prallte das Fahrzeug auf den abgestellten Skoda - dabei entstand nochmals ein Schaden von 4000 Euro. Insgesamt summiert sich der Unfallschaden auf 9000 Euro. (112-magazin.de)

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BURGWALD. Mit einer Seilwinde musste am frühen Freitagmorgen die Firma AVAS einen VW-Golf auf der Kreisstraße 117 bergen - das Fahrzeug hatte sich nach einem Unfall zwischen Bäumen verkeilt.

Um 6.05 Uhr ging die Unfallmeldung bei der Polizeistation Frankenberg ein. Nach ersten Informationen war der Fahrer, ein 26 Jahre alter Mann aus Burgwald, mit seinem Volkswagen vom Industriehof in Richtung Frankenberg unterwegs gewesen. 

Ausgangs einer Rechtskurve, kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Straßenbäume. Der Golf wurde vorne mittig und hinten links beschädigt, sodass die Polizei von wirtschaftlichem Totalschaden ausgeht, den die Beamten mit 2500 Euro angeben. Alkohol oder Drogen konnten nicht festgestellt werden. Vermutlich war ein Fahrfehler ursächlich für den Alleinunfall. 

Mit einem RTW kam der 26-Jährige ins Frankenberger Krankenhaus.

Link: Unfallstandort am 27. November 2020 auf der Kreisstraße 117.

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WALDECK. Ein bislang ungeklärter Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3118 beschäftigt derzeit die Korbacher Polizei. Vorausgegangen war eine Kollision zwischen zwei Volkswagen. 

Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine Frau (20) am Donnerstag mit ihrem grauen Polo die Landesstraße von Nieder-Waroldern in Richtung Höringhausen. Im gleichen Zeitraum kam der Korbacherin ausgangs einer langgezogenen Kurve ein grüner Golf entgegen. Etwa 260 Meter hinter einem landwirtschaftlichen Anwesen, kollidierten die beiden Fahrzeuge miteinander - dabei wurden die jeweils linken, vorderen Räder aus den Achsen gedreht. Der Golf konnte sich noch auf der Straße halten, für den Polo endete die Fahrt in einer Wiese.  

Der von Ersthelfern abgesetzte Notruf erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg um 7.58 Uhr, die umgehend eine Streifenwagenbesatzung zum Unfallort schickte. Außerdem wurden zwei RTW und ein Notarzt alarmiert. Die 20-jährige Polo-Fahrerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus nach Korbach transportiert, der Fahrer des VW-Golf, ebenfalls aus Korbach, kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Bad Arolsen. 

Weil Zeugen zum Unfall noch nicht befragt werden konnten, ist die Schuldfrage noch offen. An den beiden Fahrzeugen, die von der Firma Heidel abtransportiert werden mussten, entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 10.000 Euro angibt.  

Link: Unfallstandort am 17. September auf der Landesstraße 3118.

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KORBACH. Wie bereits am Mittwoch in einer Erstmeldung mitgeteilt wurde, griff gegen 2.20 Uhr ein 24-jähriger Mann in der Esso-Tankstelle in der Frankenberger Landstraße in Korbach eine Angestellte an. Dabei verletzte er die Frau erheblich. Beamte der Polizeistation Korbach konnten den Tatverdächtigen noch am Tatort festnehmen, nachdem ein Beamter seine Dienstwaffe eingesetzt hatte.

Die Tankstellenmitarbeiterin erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen, die derzeit noch in einer Spezialklinik stationär behandelt werden. Sie konnte daher noch nicht zum Sachverhalt vernommen werden. Aus den bisherigen, intensiv geführten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kassel und der Kriminalpolizei Korbach ergibt sich gegen den 24-Jährigen der dringende Tatverdacht eines versuchten Sexualdeliktes und der gefährlichen Körperverletzung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel erließ das Amtsgericht Kassel am Donnerstag (30. Juli) einen Untersuchungshaftbefehl. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Kriminalpolizei Korbach sucht weitere Zeugen. Im tatrelevanten Zeitraum ab 2.20 Uhr soll sich ein Mann mittleren Alters in der Tankstelle aufgehalten haben. Da es sich dabei um einen wichtigen Tatzeugen handeln könnte, wird der Mann gebeten, sich mit der Polizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 in Verbindung zu setzen.

Die Ermittlungen zum Schusswaffengebrauch durch die Polizei Korbach führt die Staatsanwaltschaft Kassel gemeinsam mit der Kriminalpolizei Kassel. Um die noch laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, können weder zum genauen Tatablauf noch zum Schusswaffengebrauch weitere Einzelheiten bekannt gegeben werden teilte Josefine Köpf, stellvertretende Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Kassel und Kriminalhauptkommissar Dirk Richter von der Korbacher Pressestelle mit.

Link: Angriff auf Angestellte in Korbacher Tankstelle: Polizei setzt Schusswaffe ein (29.07.2020)

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VÖHL-HERZHAUSEN. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagmorgen am Ortseingang von Herzhausen. Ein 72-Jähriger aus dem Kreis Wittgenstein war mit seinem 36-jährigen Sohn in einem Subaru Forester von Vöhl nach Herzhausen auf der L 3084 unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen nach links von der Fahrbahn abkam und eine ca. 15 Meter tiefe Böschung vor dem Ortseingang von Herzhausen hinabstürzte - dort kam der Wagen zum Stillstand.

Passanten beobachten den Unfall und verständigten über den Notruf die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" rückten die Wehren Herzhausen, Buchenberg, Schmittlotheim und die "Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung" gegen 7.15 Uhr zur Einsatzstelle aus. Ebenfalls alarmiert wurden zwei RTWs, ein NEF und ein Streifenwagen der Polizeistation Korbach. Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr hatte sich der verständigte Rettungsdienst bereits einen Zugang zu den beiden Patienten verschaffen können.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert unterstütze die Feuerwehr die Rettung bei der schwer verletzten Personen und stellte den Brandschutz sicher. Nachdem beide Personen gerettet und vor Ort medizinisch versorgt werden konnten, wurden sie in umliegende Krankenhäuser verlegt; zur Unterstützung wurde der RTH Christoph 7 angefordert, der einen der Patienten in das Klinikum nach Kassel transportierte.

Der Unfall wurde von den Beamten der Polizeistation aufgenommen, der Schaden am verunfallten Subaru wird mit ca. 10.000 Euro beziffert. Wie es zu dem Unfall kam, muss noch ermittelt werden. Gegen 9.15 Uhr konnten die 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder in ihre Standorte abrücken. (112-magazin.de)


Am Tag zuvor (4. Juli 2020) war der Rettungshubschrauber Christoph 7 bei Adorf ( Diemelsee) im Einsatz.

Link: Unfall am Sudecker Kreuz - Rettungshubschrauber im Einsatz (Fotostrecke und Video)

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LICHTENFELS/MEDEBACH. Mit seinem schwarzen Ford Kuga ist am Montagnachmittag ein 69-jähriger Mann aus Medebach verunglückt - obwohl er eine Fraktur im Brustbereich erlitten hatte, konnte der Fahrer aus dem Auto steigen.

Gegen 13.25 Uhr wurde der Unfall, der sich auf der Landesstraße 617 zwischen Lichtenfels Dalwigksthal und Münden ereignet hat, bei den Leitstellen Waldeck-Frankenberg und dem Hochsauerlandkreis  gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt wurde von einer  Person gesprochen, die in einem Pkw eingeklemmt sei. Rettungsdienste und Notarzt waren zuerst an der Unfallstelle, versorgten den Medebacher medizinisch und brachten ihn ins Krankenhaus.

Was war geschehen?

Mit seinem Ford befuhr der 69-Jährige die Landesstraße von Dalwigksthal in Richtung Münden. Wahrscheinlich, so die Polizei, war der Fahrer mit seinem Kuga auf die rechtsseitige Bankette gekommen, beim Gegenlenken geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn, touchierte einen Baum und hob so weit ab, dass der Ford in einem Wiesengrund eingeschlagen war. Dort überschlug sich der Pkw mehrmals.

Die Feuerwehr aus Medebach konnte bereits auf der Anfahrt zum Unfallort abdrehen, nachdem Entwarnung gegeben wurde. Die Lichtenfelser Wehren unterstützen den Rettungsdienst und sammelten Autoteile von der Fahrbahn auf. Kurzzeitig musste die Strecke von der Polizei aus Frankenberg gesperrt werden.

Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 10.000 Euro. (112-magazin)

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WILLINGEN. Im November 2018 kollidierte in Willingen ein Pkw mit einem Zug. Ein Autofahrer war auf die Gleise gefahren, obwohl die Halbschranke geschlossen war. Jetzt wurde der Unfallverursacher verurteilt, schreibt die Waldeckische Landeszeitung in ihrer Montagsausgabe.

Weil er einen Zusammenstoß mit einem Zug verursacht hatte, (wir berichteten darüber, hier klicken) ist ein Mann aus Waldeck-Frankenberg am Korbacher Amtsgericht schuldig gesprochen worden. Der Mann war im November 2018 mit einem Skoda am Bauhof bei Willingen auf das Gleisbett an der B251 gefahren, obwohl die Halbschranke unten war. Bei dem Zusammenstoß mit dem Zug wurde er schwer verletzt, es entstand hoher Sachschaden.

Der Mann war laut der Anklage aus Richtung Bauhof mit der Front des Autos in den Fahrspur-Bereich des Regionalzuges gefahren. Die Schranke sowie die Lichtzeichenanlage am Bahnübergang hatten funktioniert, und die Halbschranke war unten, als es zur Kollision kam. Das hatten Fotos vom Unfallort gezeigt.

Der Zugführer hatte sich richtig verhalten und gebremst. Trotzdem war der Zug beim Zusammenprall noch 73 km/h schnell. Durch die Kollision wurde das Auto eine Böschung heruntergeschleudert und blieb, nachdem es sich überschlagen hatte, auf einer Wiese liegen. Der Autofahrer aus Waldeck-Frankenberg wurde schwer verletzt und musste durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Am Auto entstand ein Schaden von 20.000 Euro. Der Zugführer, ein Zugbegleiter und 29 Fahrgäste blieben unverletzt. Für die Bahn war ein Schaden in Höhe von insgesamt 126.000 Euro entstanden, der von der Versicherung des Beschuldigten bereits gezahlt worden sei.

Dem Autofahrer aus Waldeck-Frankenberg wurde vorgeworfen, leichtsinnig und fahrlässig gehandelt und dadurch eine erhebliche Gefahr für den Zugverkehr ausgelöst zu haben. "Es tut mir furchtbar leid für alle Beteiligten", sagte er vor Gericht. „Ich kann mich an gar nichts von dem Vorfall erinnern“, beteuerte er, "und es war bestimmt nicht absichtlich". Die Aussagen befand der Staatsanwalt für glaubwürdig. Dieser erklärte den Unfall mit einem „Augenblickversagen“. Der Verteidiger sprach davon, dass den Fahrer damals möglicherweise die Sonne geblendet haben könnte. Da der Vorfall bereits anderthalb Jahre zurückliege, plädierte er dafür, von einem Fahrverbot abzusehen. 

Der Beschuldigte muss 90 Tagessätze zu je 60 Euro zahlen, insgesamt 5400 Euro. Außerdem erhält er für einen Monat Fahrverbot – "nicht als Bestrafung, sondern als präventive Maßnahme". Der Mann aus Waldeck-Frankenberg fährt bereits seit Anfang 2019 wieder beruflich Auto – unfallfrei. Der Zusammenstoß hatte einen sehr großen Schaden und gravierende Auswirkungen auf den Schienenverkehr mit einer Sperrung der Strecke bewirkt.

Dem Angeklagten kam zugute, dass er gestanden hat und die Schäden beglichen worden sind. Das Urteil ist rechtskräftig. (Quelle: WLZ)

Link: Schwerer Verkehrsunfall am Bahnübergang - Mann außer Lebensgefahr (23.11.2018, mit Fotos und Video)

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DIEMELSEE. Ein mit vier Personen besetzter Toyota Corolla geriet am Montagabend gegen 19.40 Uhr auf der Landesstraße 3078 ins Schleudern und war gegen einen Straßenbaum geprallt - während der Fahrer (19) aus Willingen und eine Mitfahrerin (18) mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser nach Kassel und Brilon verlegt wurden, kam für einen 18-Jährigen aus Korbach und einen weiteren Mitfahrer (19) aus Diemelsee jede Hilfe zu spät. Bis 23.30 Uhr musste die Strecke gesperrt bleiben.

Ereignet hatte sich der Unfall gegen 19.40 Uhr, als der Fahrer eines silbergrauen Toyotas von Heringhausen nach Adorf unterwegs war. Zwischen dem "Rad" und Rhenegge, kam der 19-Jährige mit seinem Pkw zunächst auf die rechte Bankette, versuchte das Fahrzeug anschließend auf die Fahrbahn zu lenken, übersteuerte den Wagen, schoss über die Gegenfahrbahn und prallte dort gegen eine Linde. Dabei wurde das Auto total zerstört.

Hinzukommende Ersthelfer setzten umgehend den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Weil Personen eingeklemmt waren, wurden neben Notärzten auch vier RTW, etwa 53 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Diemelsee, zwei Hubschrauber und mehrere Streifenwagen zur Unfallstelle beordert. Während einer der Hubschrauber auf dem Anflug abdrehen konnte, landete Christoph 7 neben der Unfallstelle auf einer Wiese. Einsatzleiter Torsten Behle ließ zunächst die Unfallstelle absichern, in Absprache mit der Polizei wurde die Straße gesperrt und Umleitungen über Feldwege ausgewiesen. Parallel dazu musste mit zwei hydraulischen Rettungssätzen das Dach des Fahrzeuges abgetrennt und die eingeklemmten Personen aus dem Fahrzeug gerettet werden. Nach ersten Reanimationsversuchen war schnell klar, dass für zwei Mitfahrer jede Hilfe zu spät kam. Die junge Frau aus Willingen wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Kassel geflogen, der Fahrer, ebenfalls aus Willingen, wurde mit dem RTW nach Brilon transportiert. Im weiteren Verlauf des Einsatzes ließ Behle die Einsatzstelle ausleuchten, auch deshalb, weil ein Gutachter bestellt wurde, der umgehend seine Arbeit aufnahm. Lobenswert erwähnte Behle, dass die Ersthelfer eine vorbildliche Leistung erbracht haben - auch die Einsatzkräfte der Gemeinschaftsfeuerwehr aus Rhenegge/Sudeck sowie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Adorf konnten durch schnelles Handeln die Rettung der schwerstverletzten Personen optimieren.

Seelsorger kümmerten sich um Ersthelfer und Familienangehörige der Verletzten und trösteten im Anschluss die Familienangehörigen der Unfallopfer. Auch Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer traf an der Unfallstelle ein. Nach der Unfallaufnahme und dem Abtransport des Unfallwagens durch die Firma Heidel, konnte die Strecke um 23.30 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. (112-magazin)

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VOLKMARSEN. Die Tragödie am Rosenmontag in Volkmarsen hat viele Menschen im Landkreis Waldeck-Frankenberg betroffen gemacht. Landrat Dr. Reinhard Kubat, Fritz Schäfer und Bürgermeister Hartmut Linnekugel waren ebenfalls vor Ort und zeigten sich tief entsetzt über diese abscheuliche Tat.

Nach ersten Meldungen der Polizei vor Ort war am  Montag ein 29 Jahre alter Mann aus Volkmarsen beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge gefahren und hatte mindestens 76 Personen verletzt, davon sieben Personen schwer - auch 20 Kinder sind betroffen.

Inzwischen hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main den 29-Jährigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts angeklagt, die hessische Polizei ermittelt.

Was war geschehen?

Am 24. Februar befuhr der 29-jährige Volkmarser gegen 14.45 Uhr mit seinem silbergrauen Mercedes-Benz den Steinweg und preschte mit seinem Pkw beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge beim Rewe-Markt. Der Fahrer wurde vor Ort von der Polizei vorläufig festgenommen und in die Polizeistation Korbach gebracht. Da der mutmaßliche Täter aufgrund der Verletzungen, die er im Zusammenhang mit dem Schadensereignis selbst erlitten hatte, in ärztliche Behandlung musste, wurde er von Beamten der Polizei ins Krankenhaus nach Korbach gebracht und danach erneut in Gewahrsam genommen. Der Beschuldigte soll heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Die Polizei

war zügig vor Ort und riegelte umgehend den Tatort ab. Der Polizeiführer vom Dienst, ein erfahrener Beamter aus Bad Arolsen, forderte umgehend Verstärkung an und schilderte die Lage. Zeitgleich kamen die ersten Notärzte und RTW-Besatzungen zum Tatort in den Steinweg. Ebenso alarmiert wurden die Wehren aus Volkmarsen und Külte. Vorderstes Ziel bestand darin, die An- und Abfahrtswege vom Tatort zu den Krankenhäusern und einfliegenden Hubschraubern freizuhalten. Den Hubschrauberlandeplatz legte die Polizei auf dem Sportplatz bei der Nordhessenhalle fest, von da wurde die Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser geflogen. Aufgrund der undurchsichtigen Lage wurde ein Sondereinsatzkommando angefordert und eine Einsatz-Großlage herausgegeben, die Polizisten in ihren schwarzen Anzügen, waren mit Stahlhelmen, Gesichtsschutz und Maschinenpistolen ausgerüstet. Nach etwa 30 Minuten erweiterte die Polizei die Absperrmaßnahmen auf die Außenbezirke von Volkmarsen, sodass kein Privatfahrzeug ins Stadtinnere gelangen konnte. Bis in den heutigen Dienstagmorgen wurden Spuren gesichert und Zeugen vernommen.  

Die Gerüchteküche

brodelte bereits wenige Minuten nach der Tat: So wurde in den sozialen Netzwerken von einem Terroranschlag gesprochen Diesen Begriff nahmen einige Medienhäuser sofort auf und posteten sogar ein ihnen zugespieltes Foto des mutmaßlichen Täters, das dann auch noch veröffentlicht wurde. Allerdings zeigte dieses Foto nicht den Täter, sondern einen Polizeibeamten. Andere wussten zu berichten, dass der Täter ein Rentner ist, der schon seit geraumer Zeit auf Krawall gebürstet ist. Verschwörungstheoretikern dauerte das Endergebnis der Ermittlungen nur 45 Minuten nach der Tat zu lange, sofort wurde von einem muslimischen Anschlag gesprochen. Das Polizeipräsidium Nordhessen rief die Medien dazu auf, keine Gerüchte zu streuen und die weiteren Ermittlungsergebnisse abzuwarten.

Die Feuerwehren

aus Külte und Volkmarsen waren ebenfalls vor Ort und unterstützten Retter und Polizeibeamte bei ihrer Arbeit. So wurden Sichtschutzmaßnahmen und Absperrzäune aufgebaut, Trassierband gezogen und verletzte Personen betreut. Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Stadt

Volkmarsen richtete umgehend im Rathaus (Steinweg 29) ein Informationszentrum für Betroffene ein. Bürgermeister Hartmut Linnekugel war vor Ort und half wo er konnte. Außerdem wurden für die Einsatzkräfte Getränke bereitgestellt.  (112-magazin)

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BROMSKIRCHEN. Mit Blaulicht und Martinshorn ist am frühen Sonntagmorgen eine 21 Jahre alte Frau aus Bromskirchen mit schweren Verletzungen in das Klinikum nach Marburg verlegt worden - vorausgegangen war ein Alleinunfall auf der Bundesstraße 236 bei Bromskirchen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 1.30 Uhr, als die junge Frau mit ihrem Toyota Corolla von Bromskirchen in Richtung Allendorf (Eder) unterwegs war. Aus bislang ungeklärte Ursache kam die 21-Jährige auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Verkehrsteilnehmer setzten den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab, umgehend wurde ein Notarzt, eine Polizeistreife und ein Rettungswagen zur Unfallstelle beordert. Nach der medizinischen Erstversorgung konnte die schwerverletzte Frau in die Klinik nach Marburg transportiert werden.

Ebenfalls alarmiert wurde die Freiwillige Feuerwehr Bromskirchen um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen und das kontaminierte Material aufzunehmen. Weitere Maßnahmen bestanden in der Ausleuchtung der Einsatzstelle, sowie Reinigungsarbeiten auf der Bundesstraße.

Den Sachschaden an dem grauen Toyota gibt die Polizei mit 3000 Euro an. (112-magazin) 

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