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Freitag, 11 Dezember 2020 09:36

Holzlaster überladen - Polizei greift hart durch

HOCHSAUERLANDKREIS. Lkw-Unfälle sind gefährlich und haben fast immer dramatische Folgen. Insbesondere die Ladungssicherung spielt beim Güterverkehr eine entscheidende Rolle: Überladene Lkw werden instabil, sind schwer zu steuern und der Bremsweg verlängert sich. Die bereits hohe Aufprallenergie steigt weiter an. Ungesicherte Ladung setzt sich unweigerlich in Bewegung. Bei Unfällen verwandelt sich die Fracht in ein Geschoss mit tödlicher Wirkung.

Deshalb kontrolliert die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis täglich den Güterverkehr auf unseren Straßen. Am Donnerstag kontrollierten die Spezialisten des Verkehrsdienstes den Schwerlastverkehr auf der Bundesstraße 480 bei Winterberg. Hierbei fiel ihnen ein vollgeladener Langholztransporter auf. Der Lkw wurde angehalten und kontrolliert. Aufgrund der anzunehmenden Überladung wurde der Transporter auf eine geeignete Waage in Brilon begleitet. Diese zeigte ein Gewicht von 60 Tonnen an. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 44 Tonnen bedeutete das eine Überladung von 16 Tonnen.

Den 37-jährigen selbstständigen Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis erwarten nun ein dreistelliges Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. Bereits am Montag hatte der Verkehrsdienst einen polnischen Langholztransporter auf der Landstraße 735 in Arnsberg-Wildshausen aus dem Verkehr gezogen. Der 44-jährige Fahrer hatte seinen Lkw um 8 Tonnen überladen. Er musste einen dreistelligen Betrag als Sicherheitsleistung hinterlassen. Immer wieder stellt die Polizei schwere Überladungsverstöße oder schlecht gesicherte Ladung fest. Deshalb wird sie auch in Zukunft den Güterverkehr auf den Straßen des Sauerlandes kontrollieren. Auf dem beigefügten Bild ist der 60 Tonnen schwere Langholztransporter bei der Kontrolle am Donnerstag zu sehen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 27 Mai 2020 09:51

Baufortschritt der Ortsumgehung Dorfitter

LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Den Baufortschritt der Ortsumgehung Dorfitter haben Landrat Dr. Reinhard Kubat und Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese bei einem Ortstermin an der Großbaustelle der Bundesstraße 252 begutachtet – gemeinsam mit Vertretern der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil.

Die Bauarbeiten an der wichtigsten und stark frequentierten Nord-Süd-Verbindung in Waldeck-Frankenberg werden dazu führen, den Verkehr künftig um die Ortslage Dorfitter herumzuleiten und so aus dem Ortskern hinaus zu lenken. Insbesondere der Schwerlastverkehr kann so aus dem Süden ab Marburg bis zur A44 im Norden geführt werden ohne den Ortskern von Dorfitter passieren zu müssen.

Südlich und nördlich wird der Vöhler Ortsteil an die neue, drei Kilometer lange Umgehung, angeschlossen. "Das Projekt ist eine der größten Baumaßnahmen der vergangenen Jahre", so Landrat und Erster Kreisbeigeordneter. "Was dort nun nach langfristiger Planung geleistet wird, ist beachtlich und wird nach Fertigstellung Ende 2023 dafür sorgen, die Ortsdurchfahrt von Dorfitter deutlich zu entlasten. "Positiv wurde aufgenommen, dass die Hälfte der kompletten Maßnahme bis Ende dieses Jahres fertiggestellt sein soll. "Unser Dank gilt hier den Mitarbeitenden von Hessen Mobil und den ausführenden Firmen vor Ort", so Kubat.

Insgesamt sieben Brückenbauwerke werden zur Querung der Bahnlinie, des Kuhbaches und des bestehenden Straßennetzes errichtet. Mitte 2017 fiel der Startschuss für den Bau, der etappenweise ausgeschrieben und umgesetzt wird. Künftig soll die Ortsdurchfahrt Dorfitter so um 80 Prozent des Kraftverkehrs entlastet werden.

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Publiziert in Baustellen

KAUFUNGEN. Beamte des Polizeireviers Ost hatten am Montag zwischen 9.30 und 16 Uhr an der Abfahrt Kaufungen-Papierfabrik auf der Bundesstraße 7 eine Kontrollstelle eingerichtet und ihr Hauptaugenmerk auf den Schwerlastverkehr gelegt.

Im Vordergrund der polizeilichen Sicherheitsarbeit lagen die Lenk- und Ruhezeiten, die Ladungssicherung und das Durchfahrtsverbot. Die Beamten überprüften insgesamt 13 Lkw und deren Fahrer umfangreich auf ihre Verkehrssicherheit und stellten insgesamt acht zum Teil gravierende Verstöße fest.    

Sechs Fahrer ignorierten das auf diesem Streckenabschnitt der Bundesstraße 7 bestehende Durchfahrtsverbot für Lkw über 12 Tonnen. Wegen dieses Verstoßes sieht der bundesweit geltende Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro vor.    

Erhebliche Überschreitungen bei den Lenk- und Ruhezeiten 

Den sprichwörtlichen Vogel schoss ein Fahrer aus Litauen ab. Bei der Überprüfung seiner Lenk- und Ruhezeiten mittels eines digitalen Auslesegeräts stellten die Beamten des Polizeireviers Ost fest, dass er bereits seit 20 Stunden ununterbrochen hinterm Steuer saß. Der Gesetzgeber erlaubt allerdings maximal zehn Stunden. Den Litauer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1.900 Euro.

Ein zweiter Lkw-Fahrer, der aus Tschechien stammt, hatte sich ebenfalls nicht an die vorgeschriebene Ruhezeit von neun Stunden gehalten. Er hatte seine Pause deutlich kürzer gemacht. Nach 3 ½ Stunden saß er bereits wieder auf dem Fahrersitz und lenkte seinen Brummi im öffentlichen Verkehrsraum. Dafür ist ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro vorgesehen.

Ein erfreuliches Fazit ist allerdings bei der Ladungssicherung zu ziehen: Entgegen der üblichen Erfahrungen gab es bei nur zwei Lastzügen geringfügige Beanstandungen. Die angehaltenen Fahrer sicherten kurz nach und durften weiterfahren. Sie kamen mit einem "blauen Auge" davon, die Beamten beließen es bei einer mündlichen Verwarnung. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Samstag, 10 Februar 2018 15:05

Qualmendes Rad - Zuglast überschritten

HOCHSAUERLAND. Wie bereits mehrfach berichtet, verfolgt die Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises konsequent Verstöße im Schwerlastverkehr und zieht mangelhafte Fahrzeuge aus dem Verkehr. Die Experten des Verkehrsdienstes können hierbei beinahe täglich über außergewöhnliche Verstöße berichten.

Bremse festgerostet - Rad qualmt

Am Mittwoch gegen 14 Uhr, fiel den Beamten auf der Autobahn 46 ein Abschleppwagen mit einem angehängten Lkw auf. Da das Gespann die Autobahn nicht an der nächst möglichen Abfahrt in Freienohl verließ, wurde es auf dem folgenden Autobahnparkplatz noch rechtzeitig kontrolliert.

Ein Rad des angehängten Lkw qualmte bereits stark und stand kurz vor der Entzündung. Offensichtlich war die Bremse dieses Rades festgerostet. Das ehemalige Containerfahrzeug war auf dem Weg zu einem Schrottplatz und bereits 2007 stillgelegt worden. Für den Transport konnte der 39-jährige Fahrer des Abschleppwagens keine Schleppgenehmigung vorlegen. Durch das Fehlen der Genehmigung wurde der angehängte Lkw rechtlich zu einem Anhänger. Somit fehlten auch der Versicherungsschutz, die Zulassung und die Steuerbescheinigung.

Bei dem Schrott-Lkw handelte es sich zudem um Abfall. Für den Transport von Abfall hätte der Unternehmer aus Euskirchen eine Anzeige bei seiner heimischen Abfallbehörde erstatten müssen. Dieses war jedoch ebenfalls nicht erfolgt. Eine vorgeschriebene Abfallkennzeichnung fehlte auch an dem Lkw. Der Transport wurde stillgelegt. Den Fahrer und Halter erwarten nun Strafverfahren nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung, sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Abfallrecht.

Mit Pickup Lkw abgeschleppt - 300 % Zuglast überschritten

Am Donnerstagvormittag begegnete den Beamten ein Pickup auf der Bundesstraße. An einer Abschleppstange zog er einen Lkw hinter sich her. Auch dieses Gespann wurde durch den Verkehrsdienst kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass ein 26-jähriger Marsberger seinem liegengebliebenen Kollegen zu Hilfe geeilt war. Der 64-jährige Marsberger war mit seinem Lkw zwischen Thülen und Nehden mit einem Getriebeschaden stehen geblieben. Kurzerhand hängte der 27-jährige Mann den Lkw hinter seinen Pickup um ihn abzuschleppen. Bedacht hatte man dabei aber offensichtlich nicht die vorhandenen Gewichte. Der abgeschleppte Lkw besitzt ein Leergewicht von knapp 13 Tonnen. Die Zugkraft des Pickup liegt jedoch nur bei drei Tonnen. Die zulässige Anhängelast wurde somit um mehr als 300 % überschritten. Auch hier musste die Weiterfahrt untersagt werden. Den Fahrer des Abschleppwagens erwartet zudem ein empfindliches Ordnungswidrigkeitenverfahren. (ots/r)


Bereits am Dienstag stellte der Verkehrsdienst eine Vielzahl von Verstößen fest: In Nuttlar fielen den Verkehrsexperten gleich zwei Langholztransporter auf. Diese waren augenscheinlich überladen. Die anschließende Wägung bestätigte den Verdacht der Polizisten. Die beiden Transporter waren mit über 58 und 52 Tonnen Gesamtgewicht deutlich überladen.

Link: Gezielte Schwerlastkontrollen im Hochsauerlandkreis (08.02.2018)

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Publiziert in Polizei

HERZHAUSEN. Ein um mehr als 20 Tonnen überladener Langholz-Lkw, technisch marode Fahrzeuge, fehlende Papiere, Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten oder das für Lastwagen gültige Tempolimit - bei einer Kontrollaktion auf der B 252 bei Herzhausen hatten die eingesetzten Polizisten einiges zu tun. Obwohl das Hauptaugenmerk auf dem Schwerlastverkehr lag, ging den Beamten auch ein Rollerfahrer ins Netz, der einen gefälschten Führerschein zeigte und Drogen bei sich hatte...

Der Kontrolltrupp des Polizeipräsidiums Nordhessen kontrollierte am vergangenen Donnerstag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr auf der Bundesstraße 252 bei Herzhausen den Schwerlastverkehr, aber auch Autos und Zweiräder wurden überprüft. Der Kontrolltrupp setzt sich aus Polizeibeamten aller nordhessischen Dienststellen zusammen, die sich auf die besonderen Anforderungen bei Schwerlastkontrollen spezialisiert haben. Mit geübtem Auge wurden die Lkw gezielt aus dem Verkehr gezogen und zur Kontrollstelle gelotst. Dementsprechend wiesen auch fast alle Fahrzeuge Mängel auf.

In sieben Fällen ahndeten die Beamten geringfügige Ordnungswidrigkeiten mit einem Verwarnungsgeld. Ein ausländischer Lkw war auf der Bundesstraße mit über 90 km/h unterwegs - Lastwagen dürfen allerdings nur höchstens 60 km/h schnell sein. Der Trucker musste eine Sicherheitsleistung von 105 Euro hinterlegen. Zehn Brummifahrer hatten gegen die Sozialvorschriften verstoßen - das umfasst die sogenannten Lenk- und Ruhezeiten. Sie erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und Punkte im Flensburger Fahrerignungsregister. Bei einem Lastwagen hatte der Fahrer keine Genehmigung für den Transport gewerblicher Güter vorzuweisen. Hier erwartet den Fahrzeughalter ein Bußgeld von 1500 Euro. Für einen Sattelzug war die Fahrt in Herzhausen zu Ende. Er hatte die zulässige Höhe von vier Metern überschritten und musste seine geladene Wechselbrücke abladen.

Gutachter legt Lkw still
Besonders teuer wird es auch für drei Langholz-Lkw, die deutlich überladen waren. Der Spitzenreiter wog 60,7 Tonnen und war damit um mehr als die Hälfte überladen. Gegen die Unternehmer leiteten die Beamten sogenannte Verfallsverfahren über insgesamt 3700 Euro ein. Dieses Verfahren findet seine Anwendung zum Beispiel bei gravierenden oder wiederholten Verstößen gegen die Ladungsvorschriften. Bei einem der Langholz-Lkw war die Überladung nicht der einzige Verstoß. Die Beamten stellten weitere gravierende Mängel fest. Deshalb wurde der Lastwagen einem Gutachter vorgestellt, der eine Vielzahl von technischen Schäden beziehungsweise Unzulänglichkeiten feststellte. So waren Rahmenteile stark angerostet, Achskörper gebrochen, an zwei Achsen die Längslenker ausgeschlagen, vor allem aber funktionierte die Betriebsbremse an drei Achsen nicht ausreichend, so dass der Lkw stillgelegt wurde.

Rollerfahrer aus Vöhl mit gefälschtem Führerschein
Zu guter Letzt ging den Beamten auch noch ein 41-jähriger Rollerfahrer aus der Großgemeinde Vöhl ins Netz. Er legte bei der Kontrolle einen ausländischen Führerschein vor, den die versierten Beamten sofort als Fälschung erkannten. Nun muss sich der Vöhler wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten, weil er auch noch eine geringe Menge Marihuana dabei hatte.

Ralf Werner, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes: "Es hat sich auch bei dieser Kontrolle gezeigt, wie wichtig die Präsenz der Polizei auf unseren Straßen ist. Bei solch einer Kontrolle können immer nur wenige Lkw kontrolliert werden und dennoch haben wir wieder viele gravierende Verstöße festgestellt. Deshalb werden wir solche Schwerlastkontrolle auch häufiger durchführen".

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Publiziert in Polizei

MARBURG/GIESSEN. Bei Schwerlastkontrollen in Mittelhessen hat die Polizei fast jeden dritten der überprüften Brummis beanstandet. Mangelhafte Ladungssicherung, vor allem aber technische Mängel führten dazu, dass die Kontrolleure mehrere Lkw vorübergehend stilllegten. Auch Busse mussten sich einer Überprüfung unterziehen.

"Die Ergebnisse bestätigen leider die Notwendigkeit von Sonderkontrollen des Gefahrgut-, Personen- und Schwerverkehrs", sagte am Freitag der Marburger Polizeisprecher Martin Ahlich. Bereits im Mai hatte die Polizei Mittelhessen 29 von 103 überprüften Fahrzeugen (28,15 Prozent) beanstandet. Bei den aktuellen Kontrollen am Donnerstag auf der Autobahn und in den Landkreisen Gießen, Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf waren es dann 35 von 123 kontrollierten Lastwagen (28,45 Prozent). Darin enthalten sind diesmal 44 (im Mai: 28) überprüfte Gefahrguttransporter, von denen die Polizei 17 (9) beanstandete und 7 (8) vorrübergehend stilllegte. Erheblich waren zudem die Mängel an einem aus Litauen stammenden Lastwagen. Gleich vier gebrochene Bremsscheiben stellten die Kontrolleure fest und unterbanden die Weiterfahrt. Das gleiche Los zog der Fahrer eines mit Heu beladenen Lastwagens aus den Niederlanden. Seine Ladung war mangelhaft gesichert und das Gefährt wies erhebliche technische Mängel an den Bremsscheiben und am verrosteten Druckluftbehälter der Bremsanlage auf.

Die gemeinsamen Kontrollen der Regionalen Verkehrsdienste und der Polizeiautobahnstation des Polizeipräsidiums Mittelhessen, des Regierungspräsidiums und des Landkreises Gießen, des Zolls, der Dekra und der kommunalen Ordnungsbehörden waren am Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr. Angehalten wurde auf der A 5 auf dem Parkplatz Reinhardshain, auf der Bundesstraße 255 in Herborn Hörbach, der B 253 am Parkplatz Nebelsberg, der B 3 bei Josbach, der B 62 vor Lahntal-Göttingen und auf der A 5 auf dem Limesparkplatz. Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Gefahrgutvorschriften, der Ladungsmenge und -sicherung, der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten und der Fahrtauglichkeit des Fahrers.

Hintergrund
Auf den Straßen in Deutschland findet jährlich in verschiedensten Fahrzeugen ein Warentransport von 4,3 Millionen Tonnen statt, mit steigender Tendenz. Zeitgleich wächst der regionale und überregionale Personenkraftverkehr mit Bussen. Das führt zu einem verstärkten Wettbewerb sowie zunehmendem Zeit- und Kostendruck. Der Anteil des Schwerverkehrs beträgt bereits jetzt etwa 13 Prozent und wird zunehmen. Unfälle unter Beteiligung von Bussen und/oder Lastwagen haben in den meisten Fällen weitreichende Auswirkungen auf die beteiligten Personen, die Umwelt und nicht zuletzt aufgrund der meist komplizierten und langwierigen Bergungen auch Einfluss auf den Verkehrsfluss. Über 70 Prozent der Unfälle werden durch den beteiligten Lastwagenfahrer verursacht.

In Mittelhessen waren Lastwagen im Jahr 2014 an 2898 von insgesamt 21.487 Unfällen beteiligt. Diese Unfälle forderten sechs Tote, 78 Schwer- und 380 Leichtverletzte. Der Gesamtsachschaden betrug fast 14 Millionen Euro. Im Jahr 2014 kontrollierte die Polizei Mittelhessen 8589 Lastwagen, 222 Gefahrguttransporte und 334 Busse. Sie beanstandeten dabei 40 Prozent der Lastwagen, 70 Prozent der Gefahrguttransporte und 33 Prozent der Busse. 142 der überprüften Fahrzeuge blieben stehen - 47 davon waren Gefahrguttransporter.

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 22 Januar 2014 14:38

Zwei Holzlaster um insgesamt 23 Tonnen überladen

WALDECK-FRANKENBERG/WERRA-MEISSNER-KREIS. Um insgesamt mehr als 23 Tonnen überladen waren zwei Holztransporter aus Waldeck-Frankenberg, die im Werra-Meißner-Kreis aus dem Verkehr gezogen wurden. Die Fahrer erhalten Punkte in Flensburg, das Unternehmen muss rund 2000 Euro zahlen.

Der Regionale Verkehrsdienst des Werra-Meißner-Kreises war laut Polizeibericht von Mittwoch am Vortag gegen 6 Uhr unterwegs, um auf den Bundesstraßen 7 und 27 den Schwerlastverkehr zu überprüfen. Dabei fielen den Beamten zwei Holztransporter aus Waldeck-Frankenberg auf, die offensichtlich überladen waren.

In Höhe der Netra-Brücke stoppte die Polizei beide Transporter und kontrollierte sie. Eine anschließende Überprüfung ergab bei dem ersten Transporter eine Gewichtsüberschreitung von rund 8000 Kilogramm oder 19,8 Prozent. Während in diesem Fall die Waage das Gesamtgewicht von 48 Tonnen noch anzeigte, waren bei dem zweiten Transporter drei Durchgänge auf der Waage erforderlich, da die Waage nur bis 50 Tonnen ausgelegt ist.

Die Polizisten ließen daher das Gespann zunächst leer wiegen, in zwei weiteren Durchgängen wurde jeweils nur ein Teil der Stämme aufgeladen und gewogen. Wie sich herausstellte brachte der Transporter 55.400 Kilogramm auf die Waage. Dies entsprach einer Überladung von 15.400 kg oder 38,5 Prozent. Die Fahrer erwarten jeweils drei Punkte. Gegen den Halter wird ein sogenanntes Verfalls- oder Gewinnabschöpfungsverfahren eingeleitet, das für beide Transporter eine Gesamtsumme von etwa 2000 Euro bedeutet. Woher aus Waldeck-Frankenberg die Lastwagen stammen, sagte die Polizei in Eschwege nicht.


Zehn Tonnen zu schwer war kürzlich ein Holztransporter, der zwischen Korbach und Willingen gestoppt wurden:
Langholz-Laster um fast zehn Tonnen überladen (09.01.2014)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 18 September 2013 21:44

Lkw-Kontrollen: Zwangspause bis zum nächsten Tag

DIEMELSTADT. Den Schwerlastverkehr hat der Regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg mit Unterstützung des Kontrolltrupps Nordhessen ins Visier genommen. Auf der Autobahn 44 wurden 26 Lastwagen von der Polizei bis zur Abfahrt Diemelstadt eskortiert und überprüft.

Es ging um die Einhaltung der Sozialvorschriften, den allgemeinen technischen Zustand der Fahrzeuge und die Ladungssicherung. Für einen Lkw-Fahrer eines Schwertransportes war die Fahrt an der Kontrollstelle vorerst beendet. Der hätte nämlich laut Polizeioberkommissar Arnfried Schlömer (Regionaler Verkehrsdienst) zu dieser Zeit gar nicht fahren dürfen. Er musste bis zum nächsten Tag mit der Weiterfahrt warten.

Insgesamt wurden am Mittwoch vier Verstöße gegen die Ladungssicherung, sieben Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeit und drei Überladungen verzeichnet. Ein Lkw musste knapp zehn Tonnen Holz wieder entladen, weil das zulässige Gewicht von 40 Tonnen überschritten war. Ein anderer Lkw-Fahrer musste Metallträger nachträglich sichern, um weiterfahren zu dürfen, ein weiterer musste einen defekten Reifen wechseln.

Was bei den einen Lkw-Fahrern bemängelt wurde, haben andere vorbildlich gemacht: So zum Beispiel ein Lkw-Fahrer eines heimischen Unternehmens, der seinen Lkw "fast bis aufs Kilo genau" mit Holz beladen hatte, berichtete Polizeihauptkommissar Volker König, Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg.

13 Beamte waren in Diemelstadt im Einsatz. Zeitgleich kontrollierten auch Kollegen aus Nordrhein-Westfalen an der Bundesstraße 7. "Das erhöht den Kontrolldruck", sagte Schlömer.

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Publiziert in Polizei

FREUDENBERG / SIEGEN. Insgesamt 95 Lkw und Klein-Lkw kontrollierten Beamte der Autobahnpolizeiwache Freudenberg und der Zoll Siegen am Donnerstag und förderten dabei teils erhebliche Mängel bei Fahrzeugen und Fahrpersonal zu Tage.
 
Auch die zweite integrative Kontrolle in diesem Jahr, zeigte wieder ein erschreckendes Ergebnis. Ein Großteil der kontrollierten LKW wies technische Mängel auf oder die Ladung war unzureichend gesichert bzw. das Fahrzeug überladen. Auch im Bereich der Sozialvorschriften, bzw. Fahrzeiten stießen die Kontrolleure erhebliche Verstöße. Das Hauptaugenmerk der Kontrolle lag auf dem technischen Zustand, die Ladungssicherung und die Einhaltung der Sozialvorschriften. Insbesondere Schwertransporte und Gefahrguttransporter wurden intensiv geprüft.
 
Als besonders gravierend zeigte sich der technische Zustand eines Gefahrguttransporters. Geladen hatte der Lkw etwas mehr als 12.000 kg Übungssprenggranaten für die Bundeswehr. Fast ungläubig stellten die Beamten fest, dass die Bremsanlage defekt war. Schnell machte das geflügelte Wort der "rollenden Bombe" auf der Autobahn unter den Beamten die Runde. Die Weiterfahrt wurde untersagt und zur Sicherung des Fahrzeuges die Feldjäger angefordert. Das Fahrzeug wurde schließlich auf dem Rastplatz repariert.

Bei einem Anhänger, beladen mit flüssigem Teer, war die Zugverbindung zum Fahrzeug (Deichsel) dermaßen verbogen, dass auch hier die Verkehrssicherheit erheblich gefährdet war. Auch dieser Anhänger wurde stillgelegt. Insgesamt untersagte die Polizei 18 LKW-Fahrern die Weiterfahrt. Neben defekten Bremsen, erwies sich mehrfach ein gerissener Rahmen als Grund für diese Maßnahmen.

Bei neun LKW war die Ladung gar nicht, oder nur unzureichend gesichert bzw. die Fahrzeuge waren überladen. Hier musste die Ladung nachgesichert bzw. abgeladen werden, bevor die Fahrt fortgesetzt werden konnte.
Auffällig wurde auch ein Kleintransporter aus Bulgarien. In diesem befanden sich teilweise ohne Sicherung elf Personen. Zwei Reifen waren ohne Profil, die Bremsan lage des Anhängers war nicht funktionstüchtig und eine Achse des Anhängers war in der Art verbogen, dass ein Reifen keinen Bodenkontakt mehr hatte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer im Verdacht stand, Schleusertätigkeiten durchzuführen, daher übernahm die Kriminalpolizei die weitere Bearbeitung in dieser Sache.

Insgesamt schrieben die Beamten 41 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erhoben vier Verwarnungsgelder.

Das Augenmerk richtetet sich auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Auch in diesem Bereich zeichnen sich mehrere Anzeigen wegen Leistungsmissbrauchs und Verstößen gegen das Arbeitsgenehmigungsverfahren ab.

Publiziert in SI Polizei

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