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HAINE/RÖDDENAU. Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen kam es am 1. Maifeiertag auf der B 253 an der Auffahrt nach Röddenau. In dem Mercedes saß eine Frau aus dem Hochsauerlandkreis, in dem Audi vier Personen - drei aus Frankenberger Stadtteilen und eine aus Battenberg, wie die Polizei mitteilte.

Wie die Polizei weiterhin berichtet, war ein silbergrauer Audi, besetzt mit vier Insassen, gegen 16.15 Uhr von Allendorf kommend in Richtung Frankenberg unterwegs gewesen. Die Fahrerin (Hallenberg) eines schwarzen Mercedes wollte von der Auffahrt Röddenau auf die Bundesstraße abbiegen, übersah aber den von links kommenden Audi, es kam zum Zusammenstoß.

Den Bremsspuren zufolge, versuchte der Audifahrer noch abzubremsen. Vermutlich gelang dies wegen überhöhter Geschwindigkeit nicht. Durch den Zusammenstoß wurde der Mercedes um 90 Grad gedreht und kam rechts auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Audi hingegen wurde in die Leitplanke gedrückt, einige Meter weiter geschleudert und krachte ein zweites Mal in die Leitplanke. Eine Ersthelferin setzte daraufhin umgehend den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 16.32 Uhr rückten unter dem Alarmkürzel "H KLEMM 1 Y, mehrere Verletzte" die Feuerwehr Frankenberg, mehrere RTWs, Notärzte und ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg zur Einsatzstelle aus. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor wurde auf den Plan gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden weitere Kräfte des Rettungsdienstes nachgefordert, so wie zwei Rettungshubschrauber. Zum Glück der Verletzten stieß zufällig ein KTW mit Besatzung zur Unfallstelle hinzu. Unter der Einsatzleitung des Frankenberger Stadtbrandinspektors, wurde der lebensbedrohlich Verletzte und im Fußbereich schwer eingeklemmte Beifahrer des Audis mittels hydraulischen Rettungssatz aus dem verunfallten Pkw gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Zeitgleich musste mit einem zweiten hydraulischen Rettungssatz das Dach des Audis entfernt und der Brandschutz sichergestellt werden.

Drei Schwerverletzte wurden mit RTW in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Bis zum Eintreffen der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel und Christoph Gießen wurden eine weitere schwerverletzte Person, so wie die lebensbedrohlich verletzte Person durch den anwesenden Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in Kliniken nach Gießen und Marburg gebracht. Während der Einsatzarbeiten waren auch der leitende Notarzt und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort. Nachdem die Personen alle aus den PKWs befreit waren, konnten die rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankenberg wieder abrücken.

Zur genauen Unfallursache und des Unfallhergangs wurde ein Gutachter herangezogen; zudem wurde bei den Fahrern eine Blutprobe angeordnet. Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Unfallfahrzeugen und der in Mitleidenschaft gezogenen Leitplanke auf rund 10.000 Euro. Die Einsatzstelle war bis  19.30 Uhr voll gesperrt. Für die Reinigung der Bundesstraße wurde Hessen mobil beauftragt.

Was auf absolutes Missverständnis stieß, war das Auftreten mehrerer Gaffer, die auch ihre Handys zückten und das Trümmerfeld filmten. Hierzu wurde zwischenzeitlich ein zweiter Streifenwagen hinzugerufen. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

BÜREN/WEWELSBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall, an dem auf der Landesstraße 776 in Höhe des Flughafens Paderborn-Lippstadt am Samstagabend ein Lkw (3,5Tonnen) und drei Autos beteiligt waren, ist eine Frau ums Leben gekommen. Zehn Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Der 43-jährige Fahrer eines 3,5 Tonners war gegen 19.15 Uhr in Fahrtrichtung Rüthen unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Büren-Wewelsburg überholte er den VW einer 52-Jährigen, die auf dem rechten der beiden Fahrspuren in gleicher Richtung fuhr. Dabei touchierte er den VW seitlich und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Mercedes, in dem neben dem 48-jährigen Fahrer noch eine 39-jährige Frau sowie ein zehnjähriges Mädchen und ein elfjähriger Junge saßen. Nach dem Zusammenstoß überschlug sich der Kleintransporter, stürzte eine Böschung hinunter und blieb zwischen Bäumen auf dem Dach liegen.

Von Mercedes erfasst

Die 39-jährige Frau konnte sich aus dem stark beschädigten Fahrzeug, das noch auf der Fahrbahn stand, befreien, wurde dort aber von dem nachfolgenden Mercedes einer 69-Jährigen erfasst, die auf der L 776 in Richtung Paderborn unterwegs war und auf dem ersten Mercedes auffuhr. Über die Leitstelle des Kreises Paderborn wurde ein Großalarm für die Rettungsdienste und die Feuerwehren ausgelöst. Neben der Polizei waren auch die Feuerwehren Büren und Salzkotten alarmiert worden.

Alkohol im Blut

Insgesamt elf Rettungswagen und neun Notärzte sowie Notfallseelsorger aus den Kreisen Paderborn, Soest und dem Hochsauerlandkreis fuhren zur Unfallstelle.Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen verstarb die 39-jährige Frau noch am Unfallort. Das zehnjährige Mädchen, der elfjährige Junge und der 48-jährige Fahrer aus dem Mercedes wurden schwer verletzt. Der 43-jährige Mann aus dem Lkw wurde ebenso schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Spezialklinik nach Dortmund. Der Hubschrauber landete dafür auf dem Gelände des Flughafens. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Auch die 69-jährige Fahrerin des zweiten Mercedes kam schwerverletzt per Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Lippstadt. Die Polizei stellte per Blutprobe fest, dass sie unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Die 52-jährige Frau aus dem VW sowie zwei elf- und zwölfjährige Mitfahrerinnen kamen mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. Gleiches gilt für zwei nicht am Unfall beteiligte Zeugen in nachfolgenden Fahrzeugen, die unter Schock standen. Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden durch die Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen war die L 776 bis in den Sonntagmorgen hinein komplett gesperrt. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

NIEDER-WAROLDERN/HÖRINGHAUSEN. Ein tödlich verletzter Motorradfahrer, ein schwerstverletzter Rennradfahrer und etwa 10.500 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls, der sich am 18. September zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern ereignet hat.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 55-jähriger Mann aus Twistetal mit seinem blauen Ford am Dienstagnachmittag gegen 15.50 Uhr auf der Landesstraße 3118 aus Nieder-Waroldern kommend in Fahrtrichtung Höringhausen. Ein 53-jähriger Motorradfahrer aus einem Korbacher Ortsteil befuhr mit seiner BMW F 800 hinter dem Pkw in gleicher Richtung. In Höhe einer Linkskurve überholte der Kradfahrer den vorausfahrenden Ford und stieß mit einem entgegenkommenden 34-jährigen Radfahrer aus Willebadessen (Kreis Höxter) frontal zusammen. Anschließend prallte das Kraftrad gegen den zuvor überholten Ford, schoss über die Fahrbahn und blieb an einem Wasserdurchlass hängen. Die Maschine wurde dabei total zerstört. Durch den Aufprall wurde der Motorradfahrer schwerstverletzt und verstarb trotz Reanimation durch die Rettungskräfte noch an der Unfallstelle.

Schwerstverletzt überstand der Radfahrer den Aufprall und hatte Glück im Unglück - ein 52-jähriger Ersthelfer aus Vöhl, der unmittelbar nach dem Crash an der Unfallstelle eintraf, führte lebenserhaltende Maßnahmen bei dem Radfahrer durch, bis der Notarzt eintraf. Dafür erhielt der Mann ein großes Lob vom Notarzt. Später stellte sich heraus, dass der Ersthelfer für den Promedica Rettungsdienst als First Responder tätig ist. Mit einem Rettungshubschrauber (siehe Video) wurde der Schwerstverletzte in die Kasseler Klinik geflogen. Es besteht weiterhin Lebensgefahr. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Kassel wurden die Fahrzeuge sichergestellt und ein Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Das Rennrad wurde bei dem Unfall förmlich zerlegt.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen blieb die Landesstraße 3118 voll gesperrt. Die angeforderten Einsatzkräfte der Feuerwehren Höringhausen und Sachsenhausen unterstützten die Polizei mit 25 Einsatzkräften bei der Sperrung der Straße und leiteten den Verkehr um. Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing, unterstützt wurde er von seinem Stellvertreter Bernd Schäfer.

Insgesamt waren der Rettungshubschrauber Christoph 25, ein Polizeihubschrauber, zwei Notfalleinsatzfahrzeuge, drei RTWs von Promedica und dem DRK, sowie drei Polizeifahrzeuge am Einsatz beteiligt. Um 18.32 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Landesstraße 3118 am 18. September

Publiziert in Polizei

BRILON/NEHDEN. Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen Brilon und Nehden sind vier Personen leicht und eine Person schwer verletzt worden. Vier Rettungswagen und zwei Notärzte waren im Einsatz.

Ein 73-Jähriger befuhr am Freitag gegen 10.30 Uhr die K 59 in Richtung Nehden. Mit ihm saßen noch zwei Frauen und ein erst wenige Monate alter Säugling im Auto. In Höhe eines holzverarbeitenden Betriebs griff der Autofahrer in den Fußraum, um etwas aufzuheben. Dabei verriss er das Lenkrad und fuhr unbeabsichtigt auf die Gegenspur.

Unglücklicherweise fuhr dort gerade ein 58-jähriger Mann, der mit seinem Wagen in Richtung Brilon unterwegs war. Der 73-Jährige versuchte sofort wieder auf den rechten Fahrstreifen zu lenken. Dummerweise wich der zweite Autofahrer ebenfalls aus, um einen Unfall zu verhindern. Er lenkte sein Auto auf den von ihm aus linken Fahrstreifen.

Daher kam es auf der Spur Richtung Nehden zur Frontalkollision der beiden Pkw. Vier Personen erlitten dabei leichte Verletzungen darunter auch das Kleinkind. Der 58-Jährige wurde schwer verletzt und mit den anderen ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Wegen der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme durch die Polizei und der Bergung blieb die K 59 für drei Stunden voll gesperrt.

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Publiziert in HSK Polizei

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