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Mittwoch, 07 April 2021 06:33

Feuer in Goddelsheim - Schaden etwa 90.000 Euro

LICHTENFELS. Wie bereits in einer Erstmeldung berichtet wurde (Stall in Goddelsheim in Flammen, hier klicken) kam es am Ostersonntag gegen 5 Uhr es zum Brand eines Stalles im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Während keine Personen verletzt wurden, kamen mehrere Schweine zu Tode. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 90.000 Euro und geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Das Feuer war in einem Schweinestall ausgebrochen und wurde von Nachbarn bemerkt, die sofort die Leitstelle alarmierten. Die vor Ort eingesetzten Feuerwehrleute aus mehreren Lichtenfelser Ortsteiler konnten das Feuer ablöschen, bevor es auf weitere Gebäudeteile übergriff. Mehrere Schweine starben noch in dem Stall, einige mussten später von ihren Leiden erlöst werden. Die am Brandort eingesetzten Polizisten der Polizeistation Korbach sperrten den Brandort ab und nahmen erste Ermittlungen auf. Das von der Polizei verständigte Veterinäramt war ebenfalls vor Ort. Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach nahmen noch am Ostersonntag die Ermittlungen zur Brandursache am Einsatzort auf. Nach den bisherigen Untersuchungen geht die Kriminalpolizei davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Hinweise auf eine Brandstiftung haben sich nicht ergeben. Der Schaden wurde auf etwa 90.000 Euro geschätzt. (ots/r)

Link: Stall in Goddelsheim in Flammen (4.4.2021, Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 19 Oktober 2011 17:10

Brand im Schweinestall: 2000 Tiere in Gefahr

VIESEBECK. Rund 2000 Tiere waren bei einem Brand auf einem Bauernhof in Gefahr. Durch umsichtiges Handeln des Landwirts und den schnellen Einsatz der Feuerwehren kamen die Schweine aber lebend davon.

Die Feuerwehren aus Ippinghausen, Viesebeck, Wenigenhasungen und Wolfhagen wurden am Dienstagabend um 18.42 Uhr von der Leitfunkstelle mit dem Einsatzstichwort "Brand in landwirtschaftlichem Anwesen" nach Viesebeck gerufen. Hier war auf einem Aussiedlerhof am Ortsausgang ein Hochdruckreiniger in einem Nebenraum eines Schweinestalls in Brand geraten. Das berichten die Feuerwehren der Stadt Wolfhagen auf ihrer Internetseite www.florian-wolfhagen.de.

Im angrenzenden Schweinestall befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 300 Schweine. Im gesamten Gebäudekomplex hielten sich etwa 2000 Tiere auf. Der Landwirt arbeitete gerade im Stall, so dass er den Brand rasch bemerkte und die Feuerwehr alarmierte. Bereits nach kurzer Zeit hatte sich der Brandrauch im gesamten Stall ausgebreitet, so dass er alle Fenster des Stalles gewaltsam öffnete, um Abluftöffnungen zu schaffen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Viesebeck ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Stall vor. Den brennenden Hochdruckreiniger löschten die Kameraden nach kurzer Zeit. Nach Eintreffen der Kernstadtwehr brachte diese Überdruckbelüfter in Stellung, um den Brandrauch aus dem Stall zu pressen. Zudem gingen mehrere Atemschutztrupps in Bereitschaft. Zur Begutachtung der Tiere im Stall forderte die Einsatzleitung einen Amtstierarzt nach. Dieser stellte fest, dass keines der Tiere zu Schaden gekommen war.

Bei den Nachlöscharbeiten wurden in der Decke des Schweinestalls Glutnester entdeckt. Um diese Abzulöschen, musste die Feuerwehr von innen die Decke sowie von außen das Dach öffnen. Diese Arbeiten gestalteten sich aufwendig.

Der aus Wenigenhasungen ebenfalls alarmierte Schlauchwagen ging zunächst am Stauwehr in der Ortsmitte von Viesebeck in Bereitstellung und hätte bei Bedarf eine Schlauchleitung zur Wasserversorgung an die Einsatzstelle verlegt. Aufgrund des raschen Erfolgs bei der Brandbekämpfung brauchten die Wenigenhasunger Kräfte jedoch nicht einzugreifen

Nach Ende der Nachlöscharbeiten rückten die letzten Einsatzkräfte gegen 22.30 Uhr wieder ein. Angaben über die Schadenshöhe machte die Feuerwehr nicht.

Publiziert in Feuerwehr

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