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Sonntag, 04 April 2021 15:30

Stall in Goddelsheim in Flammen (aktualisiert)

GODDELSHEIM. In den frühen Morgenstunden des Ostersonntags ereignete sich ein Brand im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Mehrere Notrufe gingen bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein - umgehend wurden die Wehren Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg gegen 5.08 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2 Y, brennt Stall" in die Korbacher Straße alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden Kräfte der Feuerwehr Korbach mit der Drehleiter, ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach.

Das Feuer war in einem Stall ausgebrochen, in dem mehrere Schweine untergebracht waren. Einige Tiere konnten sich selbstständig ins Freie retten, für einige andere kam jede Hilfe zu spät. Ein Pferd, das in einem anderen Stall untergebracht war, konnte rechtzeitig vom Besitzer in Sicherheit gebracht werden. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Klaus Debus wurde umgehend eine Brandbekämpfung eingeleitet. Durch einen Elektriker wurde die PV-Anlage abgeschaltet. Dank einer Brandwand zum angrenzenden Wohnhaus und dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte, konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus und weitere Stallungen verhindert werden.

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor. Insgesamt wurden drei C-Rohre, zwei B-Rohre und das Wenderohr der Drehleiter vorgenommen. Für eine bessere Löschwirkung wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Bereits gegen 6.30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Mit Hilfe von Radladern wurde Stroh unter Atemschutz ins Freie gebracht und abgelöscht. Die ersten Kräfte konnten schon gegen 7.30 Uhr abrücken. Durch die Polizei wurde auf Grund der Tiere das Veterinäramt verständigt. Tiere, die sich vor den Flammen ins Freie retten konnten, werden nun in einem anderen Stall provisorisch untergebracht.

Ein Großteil der Tiere, die sich nicht retten konnten, wurde noch vor Ort durch eine Fachkraft erlöst und abtransportiert. Auch Bürgermeister Henning Scheele machte sich während der Einsatzarbeiten ein Bild der Lage.

Die Kriminalpolizei hat die Arbeiten vor Ort aufgenommen, die Brandursache ist bislang unbekannt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 90.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise blieben die Bewohner unverletzt. Gegen 10.30 Uhr konnte der Einsatz abschließend beendet werden.

Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN/SCHMILLINGHAUSEN. Vermutlich führte ein geplatzter Reifen an dem Anhänger eines Schweinetransporters aus dem Münsterland zu einem Unfall am Pfingstmontag - 90 Tiere waren mit einem Anhänger umgestürzt, 14 Schweine mussten erlöst werden.

Polizist erlöst Tiere von Qualen

Gegen 18.25 Uhr erreichte die Polizeistation Bad Arolsen die Meldung, dass ein Schweinetransporter auf der Bundesstraße 252 zwischen Bad Arolsen und Diemelstadt umgefallen sei. Mit Blaulicht und Martinshorn erreichte die eingesetzte Polizeistreife den Unfallort am Abzweig nach Schmillinghausen, sicherte die Straße und forderte die Feuerwehr an. Um den verletzten Tieren unnötiges Leid zu ersparen, setzte ein versierter Beamter die Dienstwaffe ein und erlöste fünf schwerverletzte Tiere mit gezielten Schüssen, neun Tiere wurden durch Giftspritzen der anwesenden Tierärzte getötet.

Feuerwehr meistert Situation

Einsatzleiter Michael Seebold rückte mit den Wehren Bad Arolsen, Schmillinghausen und Helsen zum Einsatzort aus. Insgesamt waren 45 Freiwillige im Einsatz um die Straße in Absprache mit der Polizei abzuriegeln und den Verkehr über Schmillinghausen und Rhoden umzuleiten. Nach Auskunft des Einsatzleiters bestand die Hauptaufgabe aber darin, die umherlaufenden Tiere mit Multifunktionsleitern zusammenzuhalten, und ein Ausbrechen zu verhindern. Des Weiteren wurde in Absprache mit den Tierärzten eine Wasserversorgung von den Tankern zu den Schweinen aufgebaut um die Tiere zu kühlen und mit Frischwasser zu versorgen. Im Nachgang musste mit hydraulischem Schneidwerkzeug der umgekippte Hänger vom Lkw getrennt werden. Weiterhin halfen die Einsatzkräfte die Straße von Dreck und Metallteilen zu reinigen.  

Hänger musste geborgen werden

Da zunächst die Ursache des Unfalls nicht klar war, rekonstruierten die Beamten den Unfallhergang. Der 56-jährige Fahrer des Schweinetransporters hatte 90 Schweine im Hänger geladen und war mit seinem DAF von Schmillinghausen kommend nach rechts auf die B 252 in Richtung Diemelstadt gefahren. Beim Abbiegevorgang war einer der linken Doppelreifen geplatzt, sodass das Gespann ins Schlingern geriet und der Hänger auf die Seite kippte. Das Spezialunternehmen Schnittger wurde angefordert, um den Hänger zu bergen, dieses Vorhaben schritt zügig voran. Parallel dazu traf die Entsorgungsfirma Peine aus Mengeringhausen am Einsatzort ein und holte die 14 toten Schweine ab. 

Großes Lob für Tierärzte

Mehrere Tierarztpraxen aus der Umgebung entsandten ihre Mitarbeiter zum Unfallort. Diese begutachteten die Tiere und erlösten neun verletzte Schweine von ihren Qualen. Nach einer Abkühlungsphase durch die Freiwilligen der Feuerwehr konnten die Tiere in einen bereitgestellten Lkw umgeladen werden. Auch die Amtstierärztin traf vor Ort zur Unterstützung ein.

Die Straße war bis 22.45 Uhr für den Verkehr gesperrt. Der Sachschaden beträgt 25.000 Euro. Für den leichtverletzten Fahrer endete die Pfingsttour im Krankenhaus.

Link: Unfallstandort B 252 am 10. Juni 2019

Publiziert in Polizei
Samstag, 07 November 2015 17:00

Scheune abgebrannt, Feuerwehr rettet 100 Schweine

MEERHOF. Ein landwirtschaftliches Gebäude ist in der Nacht zu Samstag in Meerhof fast vollständig niedergebrannt. Die Feuerwehr sorgte dafür, dass etwa 100 Schweine das Feuer überlebten.

Nachbarn bemerkten den Brand in einer Scheune gegen 23.40 Uhr. Die Feuerwehren aus Meerhof, Essentho, Oesdorf und Marsberg sowie später auch aus Obermarsberg eilten zur Brandstelle. Beim Eintreffen der ersten Brandschützer stand ein Teil der Scheune schon hell in Flammen, teilte der Marsberger Feuerwehrsprecher Frank Steker mit.

In dem brennenden Teil befanden sich ein Radlader, mehrere Strohballen und eine größere Menge Holzhackschnitzel. Der andere Teil wurde als Schweinestall für etwa 100 Tiere genutzt. Weil es zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr möglich war, die Tiere ins Freie zu bringen, schlugen Feuerwehrleute die Fenster ein und belüfteten den Stall mit einem Hochdrucklüfter.

Beim Versuch, den Radlader aus der brennenden Scheune zu fahren, zog sich der Eigentümer leichte Verletzungen zu. Die Besatzung eines Rettungswagens behandelte den Landwirt ambulant.

Zwischenzeitlich hatten die rund 90 Einsatzkräfte laut Steker zehn Strahlrohre gleichzeitig vorgenommen, um ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern. Probleme hatte die Feuerwehr unter der Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Josef Straub, da das Feuer schwierig zu erreichen und zusätzlich auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert war.

Noch in der Nacht rückte ein Unternehmer mit einem großen Bagger an, der die Rückwand der Scheune einriss und die Strohballen und Hackschnitzel aus der Scheune holte. Draußen löschten die Brandschützer das brennende oder glimmende Material ab.

Die Löscharbeiten dauerten auch bei Tage noch an. Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst noch unbekannt. Die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Das Gebäude konnte aber bislang von den Ermittlern noch nicht betreten werden.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

SELBACH. Mehrere junge Schweine sind am Freitagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der B 485 bei Selbach verendet: Beim Abbiegen eines Traktors war der gezogene Viehanhänger umgestürzt. Der 17 Jahre alte Treckerfahrer kam mit einem leichten Schock, aber körperlich unversehrt davon.

Der junge Mann, der laut Polizei einen Führerschein zum Führen von Traktoren mit Anhängern besitzt, war am Freitagmorgen aus dem Edertal kommend unterwegs nach Volkmarsen, um 200 Schweine zu einem landwirtschaftlichen Betrieb zu bringen. Unterwegs hatte sich der 17-Jährige wegen mehrerer Baustellen verfahren. Als er auf dem Weg nach Volkmarsen die B 485 von Netze kommend in Richtung Sachsenhausen befuhr, bog er nach rechts in die Kreisstraße 19 in Richtung Selbach ab.

Der junge Mann bemerkte, dass er sich erneut verfahren hatte, wendete und bog gegen 9.30 Uhr zurück auf die Bundesstraße 485 in Richtung Netze ein. Dabei passierte es: Laut Polizei durch einen Fahrfehler kippte der doppelstöckige Viehanhänger auf die rechte Seite um. Der Traktor dagegen blieb auf den Rädern stehen. Eine Bordwand des Anhängers öffnete sich, so dass mehr als zehn Tiere sich befreien konnten. Einige von ihnen liefen in den angrenzenden Wald, wurden aber wieder eingefangen.

Bei dem Unfall verendeten nach Angaben von Amtstierärztin Dr. Anke Zwolinski 16 der etwa drei Monate alten Schweine. Die Veterinärin und ein Kollege waren nach dem Unfall zur Unfallstelle geeilt, um den Zustand der Tiere zu begutachten. Die meisten Ferkel hatten im wahrsten Sinne des Wortes Schwein, blieben unverletzt und wurden auf andere Transporter verladen. Etwa 30 Tiere seien in einer Art Schockzustand gewesen, so dass sie sich zunächst auf einem Bauernhof erholen sollen. "Ich will sie nicht alle einschläfern", sagte die Tierärztin. Sie und ihre Kollegen würden die Tiere am Abend oder am Samstag erneut in Augenschein nehmen und entscheiden, ob sie eingeschläfert werden müssen.

Die Bundesstraße blieb nach dem Unfall bis etwa 12 Uhr voll gesperrt - zum einen wegen des Abtransports der lebenden Tiere mit anderen Anhängern und der Arbeit der Veterinäre, zum anderen aber auch wegen der Bergung: Der umgekippte Viehanhänger wurde mit einem Traktor und einem Teleskoplader wieder auf die Räder gestellt. Es sei ein Schaden von etwa 3000 Euro an dem Fahrzeug entstanden, sagte ein Polizist in einer ersten Schätzung.

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Publiziert in Retter

BORCHEN. Ein Schweinetransportanhänger ist in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und im Vorgarten eines Einfamilienhauses gelandet. Bei dem Unfall starben drei Tiere, der Anhänger musste mit Totalschaden abgeschleppt werden.

Ein 63-jähriger Landwirt war am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr mit seinem Traktor, einem Viehtransportanhänger und 80 Schweinen auf der Paderborner Straße unterwegs zum Schlachtbetrieb in Paderborn. In einer Linkskurve verlor der Landwirt aus unbekannten Gründen die Kontrolle über das Gespann, woraufhin sich der Hänger aufschaukelte und schließlich in den Vorgarten eines Einfamilienhauses kippte.

Durch das aufgerissene Dach flohen ein paar Schweine nach draußen und liefen durch den Garten und über die Straße. Feuerwehrmänner und die Anwohner konnten die Tiere wieder einfangen und im Vorgarten des Hauses zusammentreiben. Dabei dienten mehrere Feuerwehrleitern als provisorischer Zaun. Mit Transportern des Schlachthofes wurden die Schweine dann weiter nach Paderborn gebracht.

Bei dem Unfall starben drei Schweine. Der Anhänger musste aufgrund eines Totalschadens mit einem Kran aufgerichtet und abgeschleppt werden. Die Paderborner Straße war bis 10.30 Uhr gesperrt.


Im April war im Hochsauerlandkreis ein beladener Viehanhänger umgestürzt:
Tiertransport kippt um: Schweine sterben (11.04.2013, mit Fotos)

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Publiziert in PB Polizei
Montag, 22 April 2013 18:17

A 44: Tickende Zeitbombe aus Verkehr gezogen

KASSEL. Spezialisten der Polizeiautobahnstation Baunatal haben einen Tiertransporter aus dem Verkehr gezogen, den ein Gutachter als "tickende Zeitbombe" bezeichnete. Der mit 90 Schweinen beladene Anhänger hatte eine extreme Schieflage.

Die Polizisten wurden am Rasthof "Elsinger Höhe" an der A 44 auf den Lkw mit Anhänger aufmerksam. Aufgrund der Schieflage des Anhängers lag schnell der Verdacht nahe, dass die Federung mangelhaft war.

Der 49-jährige Fahrer aus Paderborn hatte seinen mit insgesamt 180 Schweinen beladenen Lkw am Montagmorgen gerade betankt, als die Beamten auftauchten. Bei der näheren Kontrolle kamen gravierende Mängel zum Vorschein, so dass unverzüglich ein Gutachter hinzugezogen wurde. Dieser nahm den Anhänger unter die Lupe und sprach von einer "tickenden Zeitbombe". Es sei nur eine Frage der Zeit, bis der Anhänger auseinander breche. So war an mehreren Stellen der Rahmen gebrochen, beide Achsen waren lose, die Bremsanlage defekt, die Federung mangelhaft und wichtige Bauteile waren lediglich mit nicht zugelassenen Schrauben provisorisch repariert worden.

90 Schweine umgeladen
Der Gutachter stufte den Anhänger als absolut verkehrsunsicher ein, woraufhin ihn die Polizei stilllegte. Der Fahrer musste sich schleunigst um einen Ersatz-Lkw bemühen, um die lebende Fracht nach Weißenfels in Thüringen transportieren zu können. Erst nach fünf Stunden erfolgte die Umladung auf einen anderen Lkw, so dass die Reise zum Schlachthof in Richtung Thüringen fortgesetzt werden konnte. Vorher sprachen die Beamten noch mit einem Veterinär, der grünes Licht für die Weiterfahrt geben musste.

Auch Ermittlungen gegen Prüfer
Der Fahrer legte einen Prüfbericht vom Dezember 2012 vor, in dem bei der Hauptuntersuchung keine Mängel festgestellt wurden. Gegen den Prüfer wird nun ein Strafverfahren wegen Verdachts der mittelbaren Falschbeurkundung eingeleitet, da die Mängel zu dieser Zeit schon bestanden haben müssen. Fahrer und Halter erwarten nun Bußgelder in nicht unerheblicher Höhe. Hinzu kommen die Kosten des Sachverständigen und der Umladeaktion. Zudem muss sich der Fahrzeughalter um einen Abtransport seines Anhängers kümmern, der auf den eigenen Rädern nicht mehr bewegt werden darf. Um die Weiterfahrt zu unterbinden, sicherten die Beamten den Anhänger mit einer Kette.


Kürzlich war im Hochsauerlandkreis der Anhänger eines Tiertransports umgestürzt:
Tiertransport kippt um: Schweine sterben (11.04.2013, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 11 April 2013 13:01

Tiertransport kippt um: Schweine sterben

MADFELD. Mehrere Schweine sind bei einem Unfall mit einem Tiertransporter auf der Kreisstraße 60 ums Leben gekommen. Einige Tiere mussten notgeschlachtet werden. Der Fahrer blieb unverletzt, der Schaden ist sechsstellig.

Der Unfall passierte nach Angaben von Polizeisprecher Ludger Rath am Donnerstag gegen 8.30 Uhr auf der Kreisstraße 60 zwischen Radlinghausen und Madfeld. Ein Lkw mit Anhänger war auf der Strecke in Richtung Madfeld unterwegs. In einer starken Linkskurve kurz vor der Landstraße 637 fuhr der 55-jährige Fahrer des Lastwagens, in dem sich insgesamt 180 lebende Schweine befanden, zu weit nach rechts und geriet dort auf den Seitenstreifen. Durch die Gegenlenkbewegung und den Höhenunterschied zwischen der Fahrbahn und dem Grünstreifen schaukelte sich das Gespann auf. Der Fahrer konnte den Maschinenwagen noch abfangen, jedoch kippte der Anhänger auf die rechte Seite.

Durch den Unfall öffneten sich einige der Boxen der insgesamt 90 Schweine in dem Anhänger, so dass einige der Tiere auf die Straße liefen. Einige Schweine wurden bei dem Unfall verletzt oder getötet. Die verletzten Tiere mussten vor Ort notgeschlachtet werden. Insgesamt starben bei dem Unfall zwölf Tiere. Die befreiten Schweine wurden durch Einsatzkräfte auf eine angrenzende Weide getrieben. Gegen 11.15 Uhr war die Befreiung der Tiere, deren Boxen nicht mehr auf herkömmliche Weise geöffnet werden konnten, durch die Feuerwehr beendet.

Die Kreisstraße 60 musste zwischen dem Abzweig zur Kreisstraße 58 und der Landstraße 637 komplett gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten des umgekippten Anhängers dauerten bis zum Mittag an.

Durch den Unfall wurde eine Telefon-Überlandleitung der Deutschen Telekom beschädigt. Die Reparaturarbeiten haben bereits gewonnen. Über die Auswirkungen der Beschädigung auf die Telefonanschlüsse im Umfeld lagen der Polizei zunächst keine Erkenntnisse vor.

Der Gesamtsachschaden liegt nach aktuellen Schätzungen bei mehr als 100.000 Euro. Woher der Fahrer stammt und die betroffene Spedition ansässig ist, ging aus dem Polizeibericht nicht hervor.

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 16 September 2010 15:57

Anhänger kippt um: 30 Schweine getötet

NIEDERELSUNGEN. Der Anhänger eines Schweinetransporters ist auf einem geteerten Wirtschaftsweg umgekippt - 30 Tiere starben.

Der mit knapp 100 Schweinen beladene Lkw-Anhänger war am donnerstag gegen 11.20 Uhr auf einem geteerten Feldfeld in der Gemarkung Niederelsungen umgekippt, nachdem der aus Mellingen stammende 46-jährige Lkw-Fahrer aus Unachtsamkeit auf die rechte aufgeweichte Bankette geraten war. Dadurch stürzte der Anhänger in den Graben und auf ein Feld.

Entgegen erster Meldungen befanden sich alle auf drei Etagen im Transporter geladenen Tiere auch nach dem Unfall noch in dem Anhänger und mussten von den vor Ort rund 30 eingesetzten Feuerwehrleuten der Feuerwehren Wolfhagen sowie der angrenzenden Ortsteilen über die hintere Ladeklappe befreit werden. Da die Feuerwehrleute aufgrund der ausgefallenen Hydraulik nicht an die Tiere der obersten Etage herankamen, trennten sie das Dach des Anhängers auf.

Einige Schweine kamen bereits bei dem Unfall zu Tode, andere mussten aufgrund ihres Gesundheitszustandes von einem ortsansässigen Metzger per Stromstoß von ihrem Leid erlöst werden. Am Unglücksort war ebenfalls ein Tierarzt des Veterinäramtes Wolfhagen im Einsatz. 30 Schweine überlebten den Unfall nicht. Die etwa 60 aus dem Anhänger befreiten Tiere wurden mit Feuerwehrleitern eingepfercht. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Er hatte die Tiere kurz zuvor an einem Schweinemastbetrieb bei Niederelsungen aufgeladen. Sie sollten zu einer Schlachterei nach Ostdeutschland gebracht werden.

Der Anhänger, an dem nach Einschätzung der den Unfall aufnehmenden Beamten der Polizeistation Wolfhagen ein Schaden von rund 50.000 Euro entstand, musste mit einem Kran geborgen werden.

Publiziert in Retter

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