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BAD AROLSEN. Wahrscheinlich unter Alkoholeinfluss hat in der Nacht vom 10. auf den 11. November ein Mann die BFT Tankstelle in Bad Arolsen um Zigaretten und Alkohol erleichtert.

Der unbekannter Täter hatte mit einem Gullydeckel und einem Metallständer in der Nacht zu Samstag, gegen 1.50 Uhr, die Scheibe der Eingangstür eingeschlagen und konnte so in den Verkaufsraum der Tankstelle in der Korbacher Straße einsteigen. Aus dem Verkaufsraum stahl der Täter Zigaretten und alkoholische Getränke im Gesamtwert von etwa 700 Euro. Das Diebesgut verstaute der Einbrecher in eine blaue Mülltonne, die im Verkaufsraum stand. Anschließend flüchtete der Täter hastig und verlor auf der Flucht Teile des Diebesgutes. Auf der Flucht wurde er von einem Zeugen gesehen - zu diesem Zeitpunkt entfernte sich der Täter vom Tatort und führte dabei die blaue Mülltonne mit.

Durch den Zeugen wurde der Täter wie folgt beschrieben:

Die männliche Person ist ca. 40 Jahre alt, etwa 185 bis 190 cm groß, schlank, hat dunkle kurze Haare, eventuell gelockt, trug bei der Tatausführung eine dunkle Hose und eine mittelbraune Jacke.

Spurenlage und Zeugenaussage deuten darauf hin, dass der Täter völlig alkoholisiert gewesen sein könnte. Außerdem müsste er durchnässt gewesen sein, da es zur Tatzeit stark geregnet hatte. Weiterhin dürfte sich der Täter bei dem Einbruch verletzt haben, darauf weisen Blutspritzer am Tatort hin.

Die Polizei Bad Arolsen ist auf der Suche nach Zeugen, insbesondere auch zu Beobachtungen bezüglich des beschriebenen Täters. Hinweise nimmt in diesem Fall die Polizeistation Bad Arolsen, unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Steueraufsichtsbeamte des Hauptzollamtes haben bei ihren Kontrollen in zwei Wohnhäusern illegale Schnapsbrennereien entdeckt und die Brenngeräte beschlagnahmt - eine davon im Kellerwald

Nach einem Hinweis durch Kollegen der Steuerfahndung des Finanzamtes Mainz hatten Gießener Zollbeamte das Wohnhaus eines 58-jährigen Mannes im Wettraukreis mit richterlichem Beschluss aufgesucht.

Bei der Durchsuchung des Gebäudes entdeckten die Kontrolleure im Keller eine selbst gebaute Destillieranlage mit Verstärker, Kühlvorrichtung und allem notwendigem Zubehör. In Kellerschränken und Regalen lagerte in Gläsern, Flaschen und kleinen Holzfässern selbst erzeugter Branntwein. Auch im ersten Stock fanden die Beamten einige Behälter mit unterschiedlichen Destillaten, ein Maischebehälter und etliche Gebinde, Zucker sowie Turbohefe, die zur Vergärung von Ansätzen verwendet wird.

Insgesamt stellten sie in 36 Behältern 135 Liter Branntwein sicher, der dem amtlichen Untersuchungsergebnis zur Folge ausschließlich aus Rübenzucker hergestellt wurde. Die Zöllner hielten dem Schwarzbrenner vor, über längeren Zeitraum ohne die erforderliche Erlaubnis Branntwein hergestellt zu haben. In Ermangelung von Unterlagen oder Berechnungen nahmen sie zu Berechnung der Branntweinsteuer eine nach dem Branntweinmonopolgesetz mögliche Steuerschätzung vor.

Danach wird die Steuer rückwirkend für 90 Tage für die Menge Alkohol fällig, die mit der Brennanlage zu erzielen gewesen wäre. Und das wären in diesem Fall mehr als 1.700 Liter reiner Alkohol für die eine Steuer von mehr als 22.500 Euro fällig werden würde. „Wer ungenehmigt Branntwein herstellt, begeht eine handfeste Steuerhinterziehung. Das Gesetz lässt hier keinen Spielraum zu. Wir verfolgen das Schwarzbrennen daher konsequent als Straftat“, kommentiert Michael Bender der Sprecher des Hauptzollamtes Gießen den Fall. Auf mysteriöse Weise geriet ein weiterer Schwarzbrenner ins Visier der Steuerkontrolleure.

Weil beim Hauptzollamt ein Antrag auf Genehmigung einer Brennerei einging, bekam ein 65-jähriger Rentner aus  dem Kellerwald (Kreis Waldeck-Frankenberg) unangekündigt Besuch vom Zoll. Schnell stellte sich heraus, dass er einen solchen Antrag gar nicht gestellt hatte und auch keine Brennerei errichten wollte. Schließlich gestand er aber den misstrauischen Zöllnern ein, eine Destille zu besitzen und auch gemeinsam mit einem Freund Schnaps gebrannt zu haben.Er offenbarte letztendlich seine selbstgebaute, geheime Brennanlage im Keller des Hauses und einige Behälter mit 21 Liter hochprozentigem Schnaps aus verschiedenen Obstsorten. Darüber hinaus gab er zu, seit acht Jahren Obstbranntwein hergestellt zu haben. Die Zöllner glaubten dem geständigen Schwarzbrenner und berechneten dafür eine hinterzogene Steuer von 1.927 Euro.

In beiden Fällen führt die Strafsachenstelle des Zolls beim Hauptzollamt Frankfurt am Main gegen die Schwarzbrenner ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung. Darüber hinaus müssen sie die Steuer zahlen und es droht ihnen eine Geldstrafe. Die beschlagnahmten Destillen mit Zubehör und der sichergestellte Branntwein werden indes vernichtet.

Zusatzhinweise: Das letzte deutsche Staatsmonopol, das Branntweinmonopol, wird zum 01. Januar 2018 endgültig abgeschafft. Die rechtlichen Bestimmungen für die Herstellung von Branntwein werden durch ein neues Alkoholsteuergesetz ersetzt. An der Regelung, dass Branntwein nur nach vorheriger Genehmigung durch den Zoll hergestellt werden darf, ändert sich dadurch grundsätzlich aber nichts! Auch das Schnapsbrennen für den Eigenbedarf ist entgegen eines weitverbreiteten Irrglaubens weiterhin nicht erlaubt. (ots/r)

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Samstag, 26 November 2016 08:00

Durstige Diebe klauen Schnaps in Wildunger Café

BAD WILDUNGEN. Durstige Diebe sind in ein Café in der Badestadt eingestiegen. Den größten Teil ihrer Beute ließen sie stehen, sie entwendeten lediglich eine Flasche Schnaps.

Der Einbruch wurde irgendwann in der Zeit von Mittwochabend, 18 Uhr, bis Donnerstagnachmittag, 15.30 Uhr, verübt. Die Diebe öffneten gewaltsam ein Fenster und stiegen in das in der Dr.-Born-Straße gelegene Café ein. Sie hatten es offenbar lediglich auf Spirituosen abgesehen. Die Täter hatten bereits eine Wanne mit Flaschen zumeist hochprozentiger Getränke gefüllt, dann aber doch am Tatort stehen gelassen. "Vielleicht wurden sie gestört", sagte Polizeisprecher Volker König. Letztlich erbeuteten die Einbrecher lediglich eine Flasche Schnaps.

Die Polizei in der Badestadt ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 05621/7090-0 entgegen. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

OLSBERG. Eine 72-Jährige, die am Steuer ihres Wagens während der Fahrt Schnaps trank, ist über eine rote Ampel und in Schlangenlinien gefahren, hat Anhaltezeichen der Polizei missachtet und sich bei der Kontrolle kaum auf den Beinen halten können. Die saufende Seniorin musste ihren Führerschein abgeben.

Eine 30-jährige Zeugin bemerkte am Mittwochabend eine Schnaps trinkende Frau in einem Auto. Diese befuhr in deutlichen Schlangenlinien die Kreisstraße 15 von Gevelinghausen in Richtung Olsberg. In Bigge sprach die Zeugin die Dame an, die aber die Fahrt unbekümmert fortsetzte. Auch ein weiterer Versuch der Zeugin, die offenbar stark betrunkene Autofahrerin zum Anhalten zu bewegen, ignorierte diese.

Bei der Weiterfahrt übersah die Frau eine rote Ampel. Anhaltezeichen der Polizei missachtete die Frau zunächst ebenfalls. Erst in Wiemeringhausen gelang es der Polizeistreife, das Fahrzeug anzuhalten und die Fahrerin zu kontrollieren. Bei der Überprüfung bestätigten sich die Angaben der Zeugin. Im Auto befand sich noch eine Flasche Schnaps.

Die 72-jährige Promillefahrerin aus Winterberg hatte große Probleme, aus dem Auto zu steigen und stehen zu bleiben. Aufgrund ihres starken Alkoholkonsums war es ihr nicht einmal mehr möglich, einen gültigen Atemalkoholtest abzugeben. Die Polizei ordnete schließlich einen Blutentnahme an, die ein Arzt auf der Wache in Brilon durchführte. Der Führerschein wurde sichergestellt, ein Strafverfahren eingeleitet.

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Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Dumm gelaufen: Ein Polizist in Zivil hat einen 34-Jährigen dabei beobachtet, wie er in einer Tankstelle eine Flasche Schnaps einsteckte. Noch an der Kasse wurde der Dieb festgenommen.

Der Beamte hatte den Mann gegen 3 Uhr am frühen Dienstagmorgen in einer Tankstelle an der Kölnischen Straße zunächst dabei beobachtet, wie er scheinbar belanglos mehrere Pfandflaschen an der Kasse der Tankstelle abgab. Als die Angestellte die Flaschen wegräumte, wähnte sich der spätere Dieb offenbar unbeobachtet und griff sich schnell eine Flasche Korn aus dem Regal. Diese steckte er in seine Tasche und wollte anschließend in aller Seelenruhe von der Kassiererin sein Pfandgeld in Empfang nehmen.

Dabei wurden seine Pläne jedoch von dem Beamten des Reviers Ost durchkreuzt, vor dessen Augen das Ganze stattgefunden hatte. Er nahm den 34-Jährigen noch an der Kasse fest und hielt ihm vor, ihn beim Diebstahl beobachtet zu haben. Der Ertappte leugnete zunächst noch, etwas gestohlen zu haben. Die Durchsuchung seiner Tasche förderte dann jedoch die Kornflasche zutage, woraufhin er einräumte, diese eingesteckt zu haben.

Der 34-Jährige ist wegen zahlreicher Diebstähle und anderer Delikte bereits polizeibekannt. Er erklärte sich im weiteren Verlauf dazu bereit, die Flasche Schnaps von seinem zurückerhaltenen Pfandgeld ordnungsgemäß zu bezahlen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seinen Weg fortsetzen - mit der nun rechtmäßig erworbenen Spirituose und einer Anzeige wegen versuchten Ladendiebstahls.

Unabhängig von den strafrechtlichen Konsequenzen sprach die Tankstellenangestellte dem Mann ein Hausverbot aus.

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Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 17 März 2013 09:42

Lkw-Ladung Schnaps geklaut: Fall geklärt

HÖXTER/DELBRÜCK. Den Diebstahl einer ganzen Lkw-Ladung Spirituosen hat die Polizei Höxter in guter Zusammenarbeit mit den Paderborner Kollegen aufgeklärt. Bei Durchsuchungen in Höxter und Delbrück, Kreis Paderborn, fanden die Ermittler einen Großteil des Diebesguts wieder auf. Tatverdächtig sind der Lkw-Fahrer und der Spediteur.

Der Höxteraner Lkw-Fahrer hatte am Sonntag, 3. März, den Diebstahl seines Fahrzeugs bei der Polizei gemeldet. Das Gespann wurde später leer in Bad Driburg aufgefunden. Von den entwendeten Spirituosen fehlte zunächst jede Spur.

Die Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die Ware auf dem Weg von Bocholt nach Höxter bereits in Delbrück "gelöscht" wurde. Das zuständige Amtsgericht erließ entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse. An diesem Freitag nahmen Kripobeamte die Wohnungen des Fahrers und Spediteurs in Höxter und Delbrück ins Visier.

Weiterhin durchsuchten sie die Firmenräume der Spedition und eines Getränkehändlers in Delbrück. Bei den Durchsuchungen fand die Polizei fast die komplette Spirituosenladung. Der Getränkehändler in Delbrück hatte die Ware untergebracht. Unter Mithilfe des Eigentümers, der Logistikfirma aus Bocholt, wurden die Alkoholika eindeutig zugeordnet.

Der 57-jährige Lkw-Fahrer aus Höxter und der 35-jährige Spediteur aus Delbrück werden sich in einem Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat und Diebstahlsdelikten zu verantworten haben.


112-magazin.de hatte über den Fall berichtet:
Komplette Lkw-Ladung Spirituosen gestohlen (04.03.2013)

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Publiziert in HX Polizei

Neustes 112-Video

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