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RENNERTEHAUSEN. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Mittwochmittag bei Rennertehausen ist eine 62-jährige Audifahrerin schwer verletzt worden. Ihr Auto war in einen Lastwagen gekracht.

Der Unfall ereignete sich gegen 12 Uhr auf der B 253 zwischen dem Abzweig Rennertehausen und der Viessmann-Kreuzung. Die Frau aus dem Oberen Edertal war mit ihrem Audi in Richtung Frankenberg unterwegs und laut Polizei aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß das Auto mit einem Lastwagen mit Anhänger zusammen.

Die Frau wurde schwer verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht. Der Lkw-Fahrer einer Spedition aus Olpe wurde leicht verletzt. Beide saßen allein in ihren Fahrzeugen.

Der Lkw kam 100 Meter von dem Auto entfernt im Gebüsch und auf den unbenutzten Bahngleisen zum Stehen. Den Schaden allein an dem Audi A5 schätzt die Polizei auf 30.000 Euro. Fahrzeugteile waren über mehr als 100 Meter auf der Bundesstraße verteilt.

Die B 253 war zeitweise in beide Richtungen gesperrt. Nach etwa einer halben Stunde wurde der Verkehr zumindest in Richtung Frankenberg wieder freigegeben. Die Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen waren mit etwa 20 Helfern im Einsatz, sie banden unter anderem ausgelaufene Betriebsstoffe des Audis ab.

Neben Rettungskräften, Feuerwehrleuten und Beamten der Frankenberger Polizeistation waren auch Kollegen der für den Bahnkörper zuständigen Bundespolizei und der Notfallmanager der Bahn an der Unfallstelle tätig.

Fotos von der Bergung des Lastwagens folgen!

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Publiziert in Retter

SCHWALMSTADT. Eine Betonplatte haben bislang Unbekannte am Bahnhof Wiera auf die Schienen gelegt. Ein Regionalexpress und ein Güterzug überfuhren das Hindernis, keiner der Züge entgleiste und es wurde niemand verletzt.

Ob die Züge beschädigt wurden, ist bislang noch nicht bekannt. Der Lokführer eines nachfolgenden Intercitys hatte seinen Zug gestoppt und die Steinreste von den Gleisen geräumt. Die Betonplatte war ursprünglich 50 Zentimeter lang und 14 Zentimeter breit.

Eine Streifenbesatzung der Polizei Schwalmstadt nahm den Vorfall auf und übergab ihn an die Bundespolizei in Kassel. Sechs Züge verspäteten sich durch den Vorfall um jeweils 15 Minuten. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Ermittler bitten um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 0561/81616.

Hinweis der Bundespolizei: Züge können durch das Überfahren von Gegenständen entgleisen oder es entstehen Schäden, die erst Wochen später zu Unfällen führen können. Beim Überfahren solcher Gegenstände spritzen diese mit hoher Geschwindigkeit weg und gefährden umherstehende Personen erheblich. Derartige Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadenersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Privatpersonen rechnen.

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Publiziert in HR Polizei

TWISTE. Unfälle an den Bahnübergängen in und um Twiste gab es schon viele, doch dieser war einer der außergewöhnlichen Art: Drei junge Männer sind am frühen Samstagmorgen am Ortseingang von Twiste von der Bundesstraße 252 abgekommen, sind gut 100 Meter über die Gleise gefahren und haben sich dann überschlagen. Einer der Insassen wurde verletzt.

Die genauen Umstände des Unfalls waren am Morgen zunächst unklar, ebenso stand an der Unfallstelle noch nicht fest, welcher der drei in Korbach wohnenden Männer am Steuer saß. Die Polizei schloss nicht aus, dass Alkohol im Spiel war. Einer der aus Portugal stammenden Insassen erlitt bei dem Unfall Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Fest steht bislang, dass der auf einen 27 Jahre alten Mann zugelassene VW Golf V am Samstag gegen 5.30 Uhr aus Richtung Bad Arolsen kommend in Fahrtrichtung Korbach unterwegs war. In einer Rechtskurve am Ortseingang folgte das Auto nicht mehr dem Straßenverlauf, sondern fuhr geradeaus - kam von der Straße ab, fuhr links am Andreaskreuz vorbei, überfuhr einen kurzen Grünstreifen, fuhr dann den geschotterten Unterbau des Gleiskörpers hinauf, geriet auf die Gleise und fuhr noch etwa 100 Meter weiter. In Höhe eines Imbissparkplatzes verlor der Fahrer endgültig die Kontrolle, der Golf überschlug sich und blieb auf dem Dach auf den Schienen liegen.

Die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizeiinspektion aus Kassel übernahm die Ermittlungen. Der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Korbach und Bad Arolsen musste vorübergehend eingestellt werden. Der Fahrzeugverkehr auf der Bundesstraße war durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Am Golf entstand Totalschaden von mehreren tausend Euro.

Einer der ersten Anwohner, die an die Unfallstelle eilten, um Hilfe anzubieten, war der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann. Er wohnt am Bahnübergang und war durch Lärm auf den Unfall aufmerksam geworden.


Der letzte größere Unfall auf einem Twister Bahnübergang passierte Ende 2012:
Zug streift Lkw: Knapp an Katastrophe vorbei (7.12.12, mit Video/Fotos)

Im September 2013 dann rammte eine Regionalbahn ein Auto in Viermünden:
Zug zermalmt Kleinwagen: 87-jährige Fahrerin unverletzt (15.9.13, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei

ZIERENBERG. Zum Glück glimpflich ausgegangen ist am Montagnachmittag ein Vorfall am Bahnhof Zierenberg: Ein Zwölfjähriger aus Ahnatal stürzte offensichtlich infolge einer Rangelei am Bahnsteig in das Gleis und wurde verletzt.

Der Junge, der mit seinen beiden gleichaltrigen Freunden unterwegs war, zog sich bei dem Vorfall gegen 14 Uhr Verletzungen im Rücken. Mit einem Rettungswagen kam der Schüler in das Kreiskrankenhaus Kassel. Der Vater des Jungen wurde verständigt. Eine Streife der Polizeistation Wolfhagen war zuerst am Unfallort und verständigte die Bundespolizeiinspektion Kassel.

"Glücklicherweise fand zum Zeitpunkt des Sturzes kein Zugverkehr satt", sagte am Montagabend der Sprecher der Bundespolizei in Kassel, Klaus Arend. Die weiße Linie auf dem Bahnsteig markiere den Sicherheitsabstand zum Gleis und dürfe nicht überschritten werden. Außerdem machte der Sprecher deutlich: "Bahnanlagen sind kein Kinderspielplatz!" Das Betreten der Gleise sei lebensgefährlich. Selbst wenn Lokführer Personen im Gleis erkennen, bestehe die Gefahr, dass diese erfasst werden. "Der Bremsweg von Zügen wird oft unterschätzt. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h beträgt der Bremsweg eines Zuges bis zu 1000 Meter", erklärte Arend.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 13 Juni 2013 16:42

Neunjähriger legt Metall und Steine auf Schienen

WOLFHAGEN. Ein neunjähriger Junge aus Wolfhagen hat zugegeben, an zwei Tagen Metallgegenstände und Schottersteine auf die Bahngleise und eine Weiche im Bahnhof gelegt zu haben. Zum Glück passierte nichts - weder den Zügen noch dem Jungen.

Der erste Fall passierte am Dienstag kurz nach 12 Uhr unmittelbar am Bahnhof Wolfhagen. Der aufmerksame Lokführer eines Regionalexpresses in Richtung Korbach hatte einen Gegenstand auf den Gleisen gesichtet und sofort eine Schnellbremsung durchgeführt. Der Zug kam kurz vor dem Eisenstück zum Stehen (112-magazin.de berichtete).

Nur einen Tag später gegen 11 Uhr legte ein zunächst unbekannter Täter an derselben Stelle eine Metallplatte und mehrere Schottersteine in Höhe einer Weiche auf die Schienen. Dieses Mal überfuhr ein Regionalexpress die Hindernisse und drückte sie in die Weiche. "Zum Glück wurden in beiden Fällen keine Personen verletzt", sagte Klaus Arend, Sprecher der zuständigen Bundespolizei, am Donnerstag.

Alle aufgelegten Gegenstände wären geeignet gewesen, Züge beim Überfahren zum Entgleisen zu bringen. Ein solcher Zwischenfall hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit fatale Folgen für die sich im Zug befindlichen Personen. Weiterhin könnte ein erheblicher Sachschaden am Zug entstehen.

Durch Hinweise von Anwohnern kamen die Beamten auf den Neunjährigen. Den ersten Fall hat er sofort zugegeben, den zweiten erst etwas später. Eine Strafe hat der Schüler nicht zu befürchten, da er noch nicht strafmündig ist.

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Publiziert in KS Polizei

WOLFHAGEN. Nach der Notbremsung eines Regionalexpress kurz hinter dem Bahnhof Wolfhagen am Dienstag weiß die Bundespolizei inzwischen mehr. "Das Eisenteil, das auf die Gleise gelegt wurde, ist ein sogenannter Hemmschuh", sagte Klaus Arend, Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Kassel, gegenüber 112-magazin.de.

Hemmschuhe werden von Bahnarbeitern zum Abbremsen von Fahrzeugen verwendet. Sie werden zwischen Schiene und Rad montiert und bremsen das Schienenfahrzeug durch die entstehende Reibung ab. Hinweise auf die Täter fehlen allerdings noch. "Wir gehen aber nicht davon aus, das Bahnmitarbeiter den Hemmschuh dort abgelegt haben", sagte Arend weiter, Vielmehr sei er wohl von den unbekannten Tätern im Bahnhof gefunden und dann auf die Strecke gelegt worden.

"Das ist auch für die Täter ein hohes Risiko, weil sie sich ohne Absicherung nah an die Gleise heran wagen müssen", so Arend. Der aufmerksame Lokführer hatte am Dienstagmittag das Metallteil auf den Gleisen entdeckt, den Zug mit einer Notbremsung rechtzeitig zum Stehen gebracht und im letzten Augenblick ein Unglück verhindert.

Hinweise auf die Unbekannten, die keine Hemmungen hatten, den Hemmschuh auf die Gleise zu legen, nimmt weiterhin die Bundespolizei in Kassel unter der Rufnummer 0561/81616-1101 oder -1102 entgegen.

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Publiziert in KS Polizei

WOLFHAGEN. Die schnelle Reaktion eines Lokführers hat in Wolfhagen möglicherweise ein schweres Unglück verhindert. Unbekannte hatten ein schweres Metallteil auf die Schienen gelegt.

Der Regionalexpress war am Dienstagmittag kurz nach 12 Uhr auf dem Weg nach Korbach. Kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Wolfhagen bemerkte der aufmerksame Mann im Führerstand einen Gegenstand auf den Gleisen. Er führte laut Bundespolizei sofort eine Notbremsung durch. Der Zug kam kurz vor dem Gegenstand zum Stehen. Es handelte sich um ein schweres Eisenteil. Der Lokführer räumte es von den Schienen und setzte die Fahrt fort. Bei der Notbremsung wurde keiner der Zugpassagiere verletzt.

Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr und sucht Zeugen. Wer in der Zeit zwischen 11.05 Uhr - als die Strecke beim Durchfahren des vorherigen Zuges noch frei war - und 12.05 Uhr am Bahnhof Wolfhagen verdächtige Personen beobachtet hat, die das Eisenteil auf die Schienen gelegt haben, meldet sich bei der Bundespolizei unter der Rufnummer 0561/81616-1101 oder -1102.

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 05 Juni 2013 10:44

Mann auf Schienen: Zug stoppt zwei Meter davor

WABERN. Nur zwei Meter vor einem Mann, der auf den Schienen lief, ist ein Zug bei einer Schnellbremsung zum Stehen gekommen. Der Lokführer erlitt einen Schock, der Fußgänger wurde festgenommen.

Der Mann aus Saarlouis lief der Bahn, mit Fahrtrichtung Treysa, auf den Gleisen entgegen. Der Lokführer hatte gerade nach Abfahrt in Wabern das Fahrttempo der Bahn auf etwa 80 Stundenkilometer erhöht, als der 24-Jährige ihm auf den Schienen entgegenlief. Als der den Mann sah, leitete der 42-jährige Lokführer sofort eine Schnellbremsung ein. Nur zwei Meter vor dem Fußgänger kam der Zug zum Stehen. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Montagabend niemand.

Der Schienenläufer wurde von zwei Streifenbesatzungen der Polizei Fritzlar festgenommen und der Bundespolizei übergeben. Der Grund für das Verhalten ist noch unklar. Wegen des Vorfalls wurde die Bahnstrecke für etwa eine halbe Stunde gesperrt. Vier Züge verspäteten sich um rund 20 Minuten.

Gegen den 24-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet, der Vorwurf lautet auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei. Der Lokführer wurde ärztlich betreut, weil er bei dem Vorfall einen Schock erlitten hatte.

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Publiziert in HR Polizei
Mittwoch, 30 Januar 2013 16:28

Notbremsung: Fahrrad liegt auf Schienen

BORKEN. Ein auf die Gleise gelegtes Mountainbike hat Dienstagabend den Lokführer eines Güterzuges im Bahnhof Borken zu einer Schnellbremsung gezwungen. Nach rund 400 Metern kam der Zug zum Halten. Unbekannte hatten das Rad auf die Gleise gelegt, um es überfahren zu lassen, schätzt die Polizei. Niemand verletzte sich.

Nach ersten Erkenntnissen kam es zu keinen Beschädigungen am Zug. Nur geringe Verspätungen waren die Folge.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Zeugenhinweise sind unter 0561/81616-0, der kostenfreien Service-Nummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder über Internet www.bundespolizei.de erbeten.

Generell gilt für das Auflegen von Gegenständen: Züge können durch das Überfahren von Hindernissen entgleisen oder es entstehen Schäden, die unter Umständen erst Wochen später zu Unfällen führen können. Solche Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen.

Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadensersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen rechnen.

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Publiziert in HR Polizei
Montag, 21 Januar 2013 18:02

Unfallflucht: Polizei direkt in Arme gefahren

ERNDTEBRÜCK. Ein 22-Jähriger ist gegen den Schaltkasten einer Bahnschranke gerutscht und abgehauen. Ein Zugführer verständigte die Polizei. Einer Streife kam der Flüchtige wenig später entgegen und wurde gestoppt.

Am Sonntagmorgen befuhr ein 22-Jähriger mit seinem Auto die B 62 aus Richtung Schameder in Richtung Erndtebrück. In einer Kurve am Bahnübergang vor Erndtebrück geriet er auf geschlossener Schneedecke ins Rutschen. Der Wagen driftete über die Schienen und stieß gegen den Schaltkasten einer Schranke und ein Verkehrzeichen. Da sich in diesem Moment die Schranken senkten und ein Zug kam, fuhr der junge Mann auf einen angrenzenden Fußweg. Anschließend fuhr er dann jedoch von der Unfallstelle weg, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern.

Der Zugführer, der den Wagen neben den Schienen bemerkte und bei der Polizei meldete, stellte einige Minuten später bei der Rückfahrt fest, dass das Fahrzeug nicht mehr am Unfallort war. Daraufhin verständigte er erneut die Polizei und gab die Beschreibung des flüchtigen Fahrzeugs durch.

Von allen möglichen Fluchtwegen suchte sich der flüchtige Fahrer ausgerechnet genau denjenigen aus, auf dem sich die angeforderte Streifenwagenbesatzung gerade auf dem Weg zum Unfallort befand. In Saßmannshausen kam der flüchtige Wagen dem Streifenwagen entgegen und wurde aufgrund der Beschreibung des Zugführers sowie des deutlichen Unfallschadens an der Front sofort identifiziert und schließlich auch gestoppt.

Gegen den 22-Jährigen ermittelt nun das Verkehrskommissariat wegen Unfallflucht. Wie hoch der Schaden ist, ging aus der Pressemeldung der Polizei nicht hervor.


Ebenfalls auf einem Bahnübergang auf der B 62 hatte es im November einen schweren Unfall gegeben:
Pkw bei Saßmannshausen von Zug erfasst (19.11.2012, mit Fotos)

Publiziert in SI Polizei
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