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BERNDORF. Weiße Schutzanzüge mit Kopfhauben, Mund-Nasen-Schutz, Schutzbrille, blaue Handschuhe und weiße Schuhüberzieher sorgten am Dienstagvormittag während eines Polizeieinsatzes im Twistetaler Ortsteil Berndorf für Aufsehen. Auch deshalb, weil fünf Streifenwagen aus Korbach und Bad Arolsen im Einsatz waren und die "Schutzpolizei" einen Streit unter zwei Asylbewerbern schlichten musste.

Nach ersten Erkenntnissen waren in einer Flüchtlingsunterkunft in der Korbaccher Straße (B252) in der Ortsmitte von Berndorf zwei Flüchtlinge aneinandergeraten. Während der eine Bewohner schlafen wollte, schickte sich der andere Bewohner an, Musik zu hören. Daraus entwickelte sich eine handfeste Keilerei. Einer der Kontrahenten nahm dabei eine Schere zur Hand und stach dem Opfer in den Oberarm.

Da das Haus in der Korbacher Straße unter Quarantäne steht, mussten sich die Beamten vor Einsatzbeginn mit Schutzanzügen ausrüsten. Insgesamt waren fünf Streifenwagenbesatzungen im Einsatz, trennten die Kontrahenten und übergaben den Verletzten an den Rettungsdienst - im Anschluss an die Erstversorgung wurde der Mann ins Korbacher Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr besteht nach Aussagen eines Arztes aber nicht.

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Publiziert in Polizei

LANDAU. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend auf der Bundesstraße 450 in Höhe der Ortschaft Landau - eine Person wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste mit hydraulischem Schneidwerkzeug aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Nach Polizeiangaben befuhr ein Lkw-Fahrer am 12. Februar die Bundesstraße von Wolfhagen kommend in Richtung Bad Arolsen. In Höhe des Abzweigs nach Landau geriet der Auflieger des Trucks aufgrund der glatten Fahrbahn ins Schleudern und krachte mit dem Heck in einen entgegenkommenden Mercedes Benz. Dabei wurde der Benz auf der Fahrerseite völlig eingedrückt.

Die um 16.54 Uhr alarmierte Wehr aus Landau unter der Leitung von Wehrführer Mario Heinemann traf mit 13 Einsatzkräften etwa zeitgleich mit dem Notarzt am Unfallort ein. Während ein Trupp nach Absprache mit der Polizei die Straße oberhalb von Landau absperren und den Verkehr über die Wolfhagener Straße und die Landesstraße 3198 in Richtung Volkhardinghausen umleiten konnte, bemühte sich eine Gruppe mit Schere und Spreizer das Dach des Mercedes abzutrennen und den verletzten Waldecker aus dem Wrack zu retten. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt, stellte sich heraus, dass der Benz-Fahrer schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davongetragen hatte.

Zeitgleich wurde die Wehr aus Bad Arolsen zur Unterstützung angefordert. Michael Seebold und Gordon Kalhöfer rückten mit 15 Einsatzkräften an, sperrten die Straße am Abzweig des Twistesees und leiteten den Verkehr über Braunsen um, so dass Rettungsfahrzeuge ungehindert den Abtransport des Patienten durchführen konnten. Danach rückten Kalhöfer und Seebold mit einigen Einsatzkräften zur Unfallstelle vor, um die Kameraden vor Ort zu unterstützen. Der 63-jährige Fahrer des grauen Mercedes wurde durch das DRK zur weiteren Behandlung in das Arolser Krankenhaus transportiert.

Unbeschadet hatte er Fahrer des Sattelzuges den Crash überstanden. Das Fahrzeug wurde von der Polizei auf technische Mängel überprüft. Auch die Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers wurden gecheckt. Wie hoch der Schaden an dem beschädigten Auflieger ist, darüber konnten die Beamten vor Ort noch keine Angaben machen.  

Um 18.10 Uhr wurde die Bundesstraße 450 wieder für den Verkehr freigegeben.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 450

Publiziert in Polizei
Samstag, 06 Oktober 2007 15:35

Verletzter 40 Minuten eingeklemmt

MOHNHAUSEN. Nach einem schweren Unfall hat es fast eine dreiviertel Stunde gedauert, bis der eingeklemmte Fahrer befreit war. Der schwere Unfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen gegen 4.20 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Mohnhausen und Gemünden. Polizeiangaben zufolge war der 18 Jahre alte Fahrer aus Haina mit seinem Audi alkoholisiert und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. In einer leichten Rechtskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto.

Der Wagen begann zu driften und stellte sich quer, wobei die Vorderräder auf die Bankette gerieten, während das Heck auf der Fahrbahn blieb. Etwa 100 Meter weit driftete das Auto, überfuhr dabei mehrere Leitpfosten und prallte schließlich mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Dabei zog sich der Fahrer schwerste Verletzungen zu und wurde eingeklemmt. Dem schwer verletzten 18 Jahre alte Beifahrer aus Gemünden gelang es, sich selbst aus dem Wrack zu befreien.

Neben Notarzt und Rettungswagen rückten die Gemündener Feuerwehr mit der Rettungsschere und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor von Haina, Benjamin Frank, zur Unfallstelle aus. Weil der verletzte Fahrer sehr schwer in dem völlig deformierten Auto eingeklemmt war, dauerte es laut Frankenberger Polizei etwa eine dreiviertel Stunde, um den 18-Jährigen mit hydraulischem Gerät zu befreien. Die beiden jungen Männer kamen nach der Erstversorgung ins Frankenberger Krankenhaus. Beim Fahrer, der nicht in Lebensgefahr schwebt, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an. Der Führerschein wurde sichergestellt. Am Wagen entstand Totalschaden, den die Beamten mit 6000 Euro angaben.

"Dass da jemand lebend rausgekommen ist, ist ein absolutes Wunder", sagte einer der eingesetzten Polizisten am Samstagmorgen. Wäre der Unfallwagen gegen ein entgegenkommendes Auto geprallt, hätte es auch Todesopfer geben können.

Publiziert in Retter

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