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Mittwoch, 14 Oktober 2020 14:47

Sauna in Ferienhaus kokelt - geringer Sachschaden

WILLINGEN. Im Willinger Ortsteil Bömighausen wurde am Dienstagabend Feueralarm gegeben - aus einer Deckenleuchte heraus waren Flammen geschlagen, diese hatten bereits auf die Holzverkleidung im Inneren der Sauna übergegriffen.

Schnelles Handeln war am 13. Oktober angesagt, als ein Ehepaar in ihrem Ferienhaus "An der Lönn" die Sauna betreten wollten. Aus einer Deckenleuchte sprühten Funken, die schnell auf die Holzvertäfelung übersprangen. Über die Notrufnummer 112 erreichte der Anruf um 18.45 Uhr die Leitstelle, umgehend wurden die Wehren Bömighausen, Usseln, Neerdar und Welleringhausen alarmiert. 

Mittels Feuerlöscher konnten die Florianjünger bei Eintreffen die Flammen im Keim ersticken. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Nahbereich abgesucht, es ließen sich aber keine weiteren Glutnester finden. Im Nachgang wurde die Sauna stromlos gestellt und das Ferienhaus mit einem Druckgebläse entraucht. Nach 45 Minuten war der Einsatz der 35 Ehrenamtlichen beendet. Die Einsatzleitung hatte der Willinger Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl inne. 

Zur Brandabsicherung war eine RTW-Besatzung vor Ort - die Retter mussten aber nicht tätig werden. (112-magazin.de)   

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Publiziert in Feuerwehr

BAD EMSTAL. Nach dem Brand einer Außensauna auf dem Gelände eines Fitness- und Wellnessbetriebes hat die Kripo keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung erlangt. Bei dem Feuer am Mittwoch war ein hoher Schaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Eine 83-Jährige und ihr 13-jähriger Enkel waren mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden.

Die mit der Brandursachenermittlung befassten Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo untersuchten am Donnerstag die Brandstelle. Anzeichen, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung schließen lassen, entdeckten die Ermittler nicht. Die Polizisten stellten Brandschutt sicher, der nun beim hessischen Landeskriminalamt (LKA) untersucht werden soll. Dadurch erhofft man sich, nähere Aufschlüsse zur Ursache zu erlangen.

Ein Mitarbeiter des betroffenen Fitness- und Wellnessbetriebes im Ortsteil Sand hatte die Sauna kurz vor Ausbruch des Feuers in Betrieb gesetzt. Die in Holzbauweise errichtete Sauna brannte komplett nieder. Durch die starke Rauchentwicklung wurde der im angrenzenden Haus eingerichtete Wellnessbereich stark verrußt und kann derzeit nicht benutzt werden. (ots/pfa)  


Gleich zweimal brannte die Außensauna eines Hotels in Bad Arolsen nieder:
Fehler beim Aufguss? Sauna ausgebrannt, sieben Verletzte (29.11.13, mit Video/Fotos)
180.000 Euro Schaden bei Saunabrand (13.11.14, mit Video/Fotos)

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Publiziert in KS Polizei

BAD EMSTAL. Nach dem Brand einer Außensauna mit einem Schaden von mehreren hunderttausend Euro sind zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert worden. Die Brandursache stand zunächst nicht fest, die Kripo ermittelt.

Wie die am Brandort eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, nahm ein Mitarbeiter eines Fitness- und Wellnessbetriebes Am Emser Berg im Ortsteil Sand am Mittwoch gegen 12.45 Uhr eine starke Rauchentwicklung auf dem Außengelände wahr. Der Mann informierte sofort Feuerwehr und Polizei. In der erst kurz zuvor in Betrieb gesetzten Außensauna war es offenbar zu einem Brand gekommen, Menschen hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Sauna auf.

Die in Holzbauweise errichtete Sauna brannte komplett nieder. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Die Sauna befindet sich auf dem Außengelände des Betriebes und verfügt über einen Zugang vom innenliegenden Wellnessbereich. Durch die starke Rauchentwicklung ist der gesamte Komplex stark verrußt und kann derzeit nicht benutzt werden. Die Löscharbeiten sowie das Durchlüften des Gebäudes durch die eingesetzten Feuerwehren dauerten bis etwa 14.30 Uhr.

In einer Wohnung im selben Gebäudekomplex hatten sich eine 83 Jahre alte Frau und ihr 13 Jahre alter Enkel aufgehalten. Beide Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die für die Brände zuständigen Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo nehmen die Brandstelle am Donnerstag in Augenschein. Dann sind vermutlich Angaben zur Brandursache möglich. (ots/pfa)  


Gleich zweimal brannte die Außensauna eines Hotels in Bad Arolsen nieder:
Fehler beim Aufguss? Sauna ausgebrannt, sieben Verletzte (29.11.13, mit Video/Fotos)
180.000 Euro Schaden bei Saunabrand (13.11.14, mit Video/Fotos)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 28 Februar 2017 22:52

Alarmübung: Saunabrand in Hotel am Edersee

NIEDER-WERBE. Ein Saunabrand im Wellnessbereich eines Hotels am Edersee war das Szenario einer Übung, zu der vier Feuerwehren nach Nieder-Werbe gerufen wurden. Mehrere vermisste Personen galt es zu finden und zu retten.

Zu der Übung wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute nicht nur per Sirene, sondern auch über die neuen digitalen Funkmeldeempfänger alarmiert. Eingebunden in die Alarmübung waren neben den Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehr Nieder-Werbe auch die Kameraden aus Ober-Werbe, Sachsenhausen und Höringhausen. Übungsobjekt war das "Flair-Hotel Werbetal" in Nieder-Werbe, in dem ein Saunabrand im Wellnessbereich angenommen wurde.

So lautete das Stichwort bei der Alarmierung "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" - sofort eilten die Kameraden an die Gerätehäuser und anschließend zur Einsatzstelle. Dort angekommen, verschaffte sich Einsatzleiter Michael Neumann aus Nieder-Werbe, der die Übung ausgearbeitet hatte, zunächst einen Überblick. Nach ersten Erkenntnissen sollte die Sauna unter dem Dach des Hotels brennen und mehrere Personen galten als vermisst. Daraufhin leitete die ersteintreffende Feuerwehr aus Nieder-Werbe umgehend einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung über das Treppenhaus ein. Parallel brachten die Kameraden aus Sachsenhausen die dreiteilige Schiebleiter am Gebäude in Stellung, um von außen in die betroffenen Räume vordringen zu können. Die Kameraden aus Ober-Werbe und Höringhausen stellten nach ihrem Eintreffen eine Wasserversorgung her und begannen einen weiteren Innenangriff von der Rückseite des Gebäudes.

Schnell fanden die Einsatzkräfte im komplett verrauchten Saunabereich erste Personen, die in dem Szenario teilweise bewusstlos waren. Die Rettung erfolgte per Tragetuch über das Treppenhaus, aber auch durch Abseilen vom Balkon mit einer Schleifkorbtrage. Beim Suchen der Vermissten leistete die Wärmebildkamera abermals gute Dienste. Insgesamt wurden sechs Personen aus dem Gebäude gerettet und weitere aus Zimmern in den unteren Etagen evakuiert.

Nachdem die Übung beendet war, führte Hotelbesitzer Christian Gerlach die Feuerwehrleute nochmals durch das nun nicht mehr verrauchte Gebäude, so dass sich alle Einsatzkräfte einen Eindruck über die Beschaffenheit des Gebäudes machen konnten. Klaus Sohl, Wehrführer von Nieder-Werbe, dankte den Betreibern des Hotels, dass sie ihr Haus für eine solche Übung zur Verfügung gestellt hätten. "Solche Ausbildungen erlauben es den Einsatzkräften, im Ernstfall besonders schnell und effektiv helfen zu können", verdeutlichte der Wehrführer. (r/pfa) 


Links:
Feuerwehr Nieder-Werbe
Feuerwehr Ober-Werbe
Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Höringhausen
Hotel-Restaurant Werbetal

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 19 Dezember 2016 14:37

Im Wahn: Sauna mit Feuerlöscher bekämpft

BESTWIG. Am frühen Samstagmorgen randalierte ein 22-jähirger Mann aus Rheinland-Pfalz wie ein Berserker in einer Hotelsauna an der Bestwiger Hauptstraße. Der Mann kam von einer Weihnachtsfeier und verging sich anschließend an dem toten Inventar in der Hotelsauna.

Gegen 6 Uhr wurde dem Hotelier ein Hausalarm in der Sauna gemeldet. Bei der Überprüfung in den stark demolierten Räumen traf er auf den 22-jährigen Hotelgast. Dieser hatte Leuchten, Türen und mehrere Verglasungen eingeschlagen. Zudem versprühte er beim Eintreffen des Hoteliers einen Feuerlöscher. Die Innenwände der Sauna wurden ebenfalls beschädigt. Der Berserker verletzte sich bei dem "Löschangriff" leicht an der Hand.

Bis zum Eintreffen der Polizei konnte der betrunkene Randalierer durch den Hotelier festgehalten werden. Der alkoholisierte Gast hatte zuvor an einer Weihnachtsfeier außerhalb des Hotels teilgenommen und wahrscheinlich zu tief ins Glas geschaut. In der Polizeiwache wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Sauna ist derzeit geschlossen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Bereits am vergangen Freitagnachmittag kam es zu mehrfachen exhibitionistischen Handlungen in einem Freizeitbad in Hüsten. Demnach befand sich eine Frau alleine in einer Sauna. Diese Situation schien der Täter auszunutzen und betrat den Saunaraum. Alleine mit der Frau blickte er diese intensiv an und manipulierte hierbei an seinem Geschlechtsteil. Die Frau konnte die Sauna verlassen und informierte die Polizei.

Noch während der Anzeigenaufnahme meldete sich eine zweite Frau. Auch hier kam es zu derselben Tatbegehung. Diese Frau gab noch an, dass eine weitere männliche Person im Eingangsbereich der Sauna aufgepasst habe, dass niemand die Situation stört. Noch vor Ort konnten zwei Tatverdächtige, 24- und 26-jährige Männer festgenommen werden. Die beiden Iraker wurden der Polizeiwache Arnsberg zugeführt. Nach Überprüfung der Personalien wurden die Personen entlassen.

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Publiziert in HSK Polizei

WILLINGEN. Der Saunabrand in einem Willinger Hotel ist nach den Ermittlungen der Korbacher Kripo auf einen technischen Defekt an einem Saunaofen zurückzuführen. Hinweise auf fahrlässiges Handeln oder gar vorsätzliches Inbrandsetzen haben sich nicht ergeben.

Der Brand löste am Samstagnachmittag einen Großeinsatz aus, an dem zeitweise 70 Feuerwehrleute beteiligt waren und 14 von ihnen wegen enormer Rauchentwicklung nur unter Atemschutz vorgehen konnten. Die eingesetzten Feuerwehren unter der Leitung des stellvertretenden Willinger Gemeindebrandinspektors Jürgen Schalk (Usseln) löschten den eigentlichen Brand zwar rasch ab, wegen aufwändiger Nachlöscharbeiten und komplexer Lüftung des im Neuen Weg gelegenen Hotels dauerte der Einsatz aber mehrere Stunden.

Menschen kamen durch das Feuer oder den Rauch nicht zu Schaden. "Über die Höhe des Sachschadens kann noch keine Aussage getroffen werden, er ist aber sicherlich immens", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Seine Kollegen der Kripo untersuchten zwischenzeitlich den Brandort und kamen bei ihren Ermittlungen zu einem klaren Ergebnis: "Als Brandursache kommt ein technischer Defekt an dem Saunaofen in Betracht", erklärte König.


112-magazin.de berichtete umfassend über den Einsatz:
Großeinsatz nach Saunabrand in Willingen: Niemand verletzt (19.03.2016, mit Fotos)

Im Landkreis gab es in den vergangenen Jahren mehrere weitere Saunabrände, teils mit Schwerverletzten und hohem Schaden:

180.000 Euro Schaden bei Saunabrand (13.11.2014, mit Video und Fotos)
Saunabrand lässt Feuerwehrleute über Stunden schwitzen (17.11.2014)
Feuer in Fachklinik: 70 Brandschützer im Einsatz (06.03.2014, mit Fotos)
Fehler beim Aufguss? Sauna ausgebrannt, 7 Verletzte (29.11.2013, mit Video/Fotos)
Feuer im Sauerlandstern: Hunderte Gäste evakuiert (14.08.2013, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

WILLINGEN. Ein Brand in der Sauna eines Willinger Hotels hat am Samstagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr und einen Schaden in noch unbekannter Höhe ausgelöst. Verletzt wurde niemand, Notarzt und Rettungskräfte standen aber vorsorglich bereit. Angaben zur Brandursache machte die Polizei bislang nicht - dies sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die Rettungsleitstelle im Korbacher Kreishaus alarmierte gegen 16.30 Uhr neben den Rettungskräften zunächst die Feuerwehren aus Willingen und Usseln sowie die sogenannte I- und K-Gruppe des Landkreises, später wurden auch die Wehren aus Welleringhausen und Eimelrod nachalarmiert. Außerdem forderte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Jürgen Schalk als Einsatzleiter den Gerätewagen Atemschutz der Korbacher Feuerwehr mit zusätzlichen Atemluftflaschen.

Starke Rauchentwicklung, enorme Hitze
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute drang starker Rauch aus dem betroffenen Hotel im Neuen Weg, sofort gingen Atemschutzgeräteträger zur Menschenrettung in das Gebäude vor - "es war aber glücklicherweise niemand in diesem Bereich und es wird auch niemand aus dem Hotel vermisst", sagte der Einsatzleiter gegenüber 112-magazin.de. Wegen der starken Rauchentwicklung, aber auch wegen der enormen Hitze und der verwinkelten baulichen Situation sei der Einsatz sehr schwierig und kräftezehrend gewesen, sagte Schalk. Insgesamt sieben Trupps - also 14 Personen - waren zeitweise unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Die ersten unter ihnen hatten so wenig Sicht, dass sie sich nur kriechend einen Weg bahnen konnten.

Der Brand selbst - betroffen waren der Saunaofen und das direkte Umfeld in dem etwa vier Quadratmeter großen Saunaraum - war rasch gelöscht, so Schalk. Die Nachlöscharbeiten einerseits, aber auch die Entrauchung des Gebäudes andererseits seien sehr zeitaufwändig. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick verfolgte den Einsatz, der sich über Stunden hinzog.

Erinnerungen an Saunabrand im "Stern"
Der Einsatz im Neuen Weg ließ bei den Feuerwehrleute die Erinnerungen aufflackern an den Brand im Saunabereich des naheliegenden Sauerlandstern-Hotels im August 2013. Damals waren hunderte Hotelgäste evakuiert und etwa 30 verletzt worden. Die enorme Hitze ließ unter anderem die Helmvisiere einiger Feuerwehrleute schmilzen. Das Feuer, das offenbar durch einen technischen Defekt ausgelöst worden war, richtete einen Schaden in sechsstelliger Höhe an.

Einsatzleiter Schalk äußerte sich am Samstag an der Brandstelle lobend über die Ausrüstung der Willinger Feuerwehr. "Im Vergleich zur Situation beim Saunabrand vor drei Jahren hat sich zum Beispiel unsere Schutzbekleidung enorm verbessert", sagte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor. Die Gemeinde habe Ausrüstung und Bekleidung der Wehrleute stets verbessert, was sich bei extremen Bedingungen, beispielsweise starke Hitzeentwicklung, auszahle. Schalk dankte aber auch den ehrenamltichen Einsatzkräften, die jederzeit für den Schutz der Willinger Bevölkerung und ihrer Gäste da seien.

Ermittlungen dauern an
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, hieß es von der Korbacher Polizei. Eine Angabe zur Schadenshöhe war zunächst nicht möglich.


Im Landkreis gab es in den vergangenen Jahren mehrere Saunabrände, teils mit Schwerverletzten und hohem Schaden:
180.000 Euro Schaden bei Saunabrand (13.11.2014, mit Video und Fotos)
Saunabrand lässt Feuerwehrleute über Stunden schwitzen (17.11.2014)
Feuer in Fachklinik: 70 Brandschützer im Einsatz (06.03.2014, mit Fotos)
Fehler beim Aufguss? Sauna ausgebrannt, 7 Verletzte (29.11.2013, mit Video/Fotos)
Feuer im Sauerlandstern: Hunderte Gäste evakuiert (14.08.2013, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 30 Oktober 2015 15:32

Brand in Mehrfamilienhaus: 70.000 Euro Schaden

ERNDTEBRÜCK. In der Sauna von einem Mehrfamilienhaus brannte es in der Nacht zu Freitag, wobei aber keine Menschen verletzt wurden. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer in der Nacht zu Freitag in einer Sauna aus, die nur noch als Lager genutzt wurde. Ein Mieter des Mehrfamilienhauses in der Marburger Straße wurde beim Fernsehschauen durch Rauch aufmerksam, der an seinem Fenster vorbeizog. Er alarmierte sofort die Feuerwehr. Die Hausbewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit.

Die Feuerwehr konnte den Brand zwar löschen, aber das Haus ist wegen der Rauchgase bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei aktuell auf rund 70.000 Euro. Das Bad Berleburger Kriminalkommissariat ermittelt jetzt zur genauen Brandursache.

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Publiziert in SI Feuerwehr
Mittwoch, 19 November 2014 08:09

Mehrere Brände im Landkreis: Auch das LKA ermittelt

WALDECK-FRANKENBERG. Auch mehrere Tage nach dem Großbrand in Sachsenhausen mit einem Millionenschaden ist die Ursache für das verheerende Feuer noch nicht geklärt. Die Ermittlungen der Kripo dauern an. Auch die Gründe für das schadenträchtige Feuer in einer Sauna in Bad Arolsen am Donnerstag, den Brand eines Schuppens und einer Scheune in Adorf zwei Tage zuvor und den Großbrand eines Veranstaltungspavillons in Thalitter Anfang Oktober stehen laut Polizeisprecher Volker König noch nicht fest.

Der Brand in Sachsenhausen war am Samstagmorgen gegen 9 Uhr entdeckt worden: Im Winterhagen drang Rauch aus einem Wohnhaus. Trotz eines großangelegten Löschangriffs griffen die Flammen auf das gesamte Wohngebäude, auf gewerblich genutzte Teile und auf eine direkt angrenzende Lagerhalle über. Flammen schlugen meterhoch, eine dunkle Rauchsäule stieg auf. Der Gebäudekomplex wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Die Kripo nahm noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen auf, die die Beamten in den folgenden Tagen fortsetzten - bislang ohne konkretes Ergebnis.

Sachsenhausen: Möglicherweise wird LKA eingebunden
Die Untersuchungen sind denkbar schwierig, da der Zerstörungsgrad hoch und die abgebrannte Immobilie weitläufig ist. Vermutlich würden Brandermittler des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) in die Untersuchungen einbezogen, sagte Polizeisprecher Volker König auf Anfrage von 112-magazin.de. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen sei, könne man aktuell noch nicht sagen.

Adorf: Technischer Defekt oder Brandstiftung?
Konkrete Ermittlungsergebnisse liegen auch nach dem Brand eines Schuppens und einer angrenzenden Scheune in Adorf am Dienstagabend vergangener Woche sowie nach dem Feuer in einer Bad Arolser Sauna am Donnerstag noch nicht vor. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. In Adorf verhinderten mehr als 100 Einsatzkräfte, dass sich das im Schuppen ausgebrochene Feuer zu einem Großbrand mehrerer Wohn- und Wirtschaftsgebäude ausweitet. Brandstiftung als Ursache ist nach Einschätzung der Kripo ebenso möglich wie ein technischer Defekt.

Saunabrand: In Zusammenhang mit Wartung?
Ob der am Donnerstagnachmittag ausgebrochene Brand in der Residenzstadt eventuell in Zusammenhang steht mit einer zuvor durchgeführten Wartung der automatischen Aufgussanlage, müssen die noch laufenden Untersuchungen klären. Fest steht, dass bei dem Feuer auf dem Gelände eines Hotels am Residenzschloss ein Schaden von rund 180.000 Euro entstand. Besonders bitter für den Betreiber ist die Tatsache, dass an derselben Stelle bereits vor einem Jahr eine Sauna durch ein Feuer zerstört wurde. Bei dem Brand im November 2013 waren ein Mann schwer und mehrere weitere Personen leicht verletzt worden. Die nach dem Feuer neu errichtete und nun abgebrannte Sauna war erst in diesem Frühjahr eingeweiht worden.

Thalitter: Ergebnis von Laboruntersuchungen beim LKA steht aus
Keinen gleich aussehenden Neubau des Anfang Oktober abgebrannten Veranstaltungspavillons wird es wohl auf einem Firmengelände bei Thalitter geben: Bei dem völlig zerstörten Gebäude handelte es sich um die bei der Fußball-WM 1998 in Frankreich vom deutschen Team genutzte DFB-Lounge - es war also ein Einzelstück. In der Nacht zum 4. Oktober stand der an der B 252 gelegene Pavillon in hellen Flammen - warum, das versucht seitdem die Kripo herauszufinden. Experten des LKA untersuchten die Trümmer wenige Tage nach dem Brand unter anderem mit Hunden auf der Suche nach möglichen Brandbeschleunigern, wie Polizeisprecher König auf Nachfrage bestätigte. Es seien Proben genommen und zur weiteren Untersuchung zum LKA nach Wiesbaden gebracht worden, wie der Sprecher sagte: "Auf das Ergebnis der Laboruntersuchungen warten wir noch."


Über alle genannten Brände berichtete 112-magazin.de:
Großbrand vernichtet Wohnhaus und Halle (15.11.14, mit Video u. Fotos)
180.000 Euro Schaden bei Saunabrand (13.11.14, mit Video u. Fotos)
Feuerwehren verhindern Großbrand im letzten Moment (11.11.14, mit Video u. Fotos)
"Zal-Arena" in Flammen: Ehemalige DFB-Lounge zerstört (04.10.14, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei
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