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Freitag, 04 Mai 2012 11:20

TÜV-Prüfer angefahren und verletzt

PADERBORN. Ob das Absicht war? Ein 45-Jähriger hat einen TÜV-Prüfer angefahren und verletzt. Der Wagen kam auf dem Fuß des Sachverständigen zum Stillstand. Der Verletzte kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

Der 37-jährige Prüfer untersuchte am Donnerstag gegen 8.45 Uhr ein Auto auf dem Außengelände einer Werkstatt an der Karl-Schurz-Straße in Paderborn. Ein 45-jähriger Mercedesfahrer fuhr auf den Hof. Beim Rangieren in der Parklücke neben dem zu begutachtenden Fahrzeug kam es zur seitlichen Kollision mit dem Prüfer. Der Mann wurde am Bein getroffen und der Mercedes stoppte auf dem Fuß des 37-Jährigen.

Durch Klopfen an der Autotür machte der Sachverständige den Autofahrer auf sich aufmerksam. Mit einem Rettungswagen wurde der Verletzte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 01 Mai 2012 16:07

Auto von Zug gerammt: Fahrer getötet

ZIMMERSRODE/NASSENERFURTH. Der Wagen eines 19-Jährigen ist auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst worden. Der junge Autofahrer wurde aus seinem VW Golf geschleudert und erlag seinen schweren Verletzungen.

Der 19-Jährige aus Jesberg befuhr am frühen Dienstagmorgen gegen 2 Uhr den mit halbseitigen Schranken ausgestatteten Bahnübergang auf der Landesstraße zwischen Neuental-Zimmersrode und Borken-Nassenerfurth trotz geschlossener Schranken und blinkender roter Warnleuchte. Dabei wurde das Fahrzeug von einem in südliche Richtung fahrenden Güterzug an der Front erfasst und seitlich gegen den Schrankensockel geschleudert. Der junge Mann wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und kam etwa 20 Meter entfernt auf einem Feld zum Liegen, wo er seinen schweren Verletzungen erlag.

Der Zug kam trotz eingeleiteter Gefahrbremsung erst etwa 700 Meter nach der Unfallstelle zum Stehen. Am Auto entstand Totalschaden von etwa 1500 Euro. Der Schaden an der Lok und den Bahnanlagen ist noch nicht bekannt. Die Bahnstrecke war bis gegen 5.30 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Zur Rekonstruierung des Unfallgeschehens wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen.

Publiziert in KS Retter
Montag, 13 Februar 2012 19:17

Frontalzusammenstoß: Autofahrerin stirbt

GREBENSTEIN. Tödliche Verletzungen hat eine 68-jährige Kasselerin am späten Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 83 erlitten. Ein 25-Jähriger erlitt schwere, seine zwei Jahre ältere Beifahrerin leichte Verletzungen.

Die 68-Jährige befuhr die B 83 von Grebenstein her kommend in Richtung Kassel. An der Unfallstelle sind drei Fahrstreifen vorhanden für die die sogenannte 2+1-Regelung gilt. Die Unfallfahrerin befuhr den linken der beiden für ihre Richtung geltenden Fahrstreifen, um andere Fahrzeuge zu überholen. Vermutlich aufgrund von Schnee und Schneematsch kam sie mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern und geriet hierbei frontal in den Gegenverkehr. Dort stieß sie frontal mit dem Auto eines 25-Jährigen aus Kassel zusammen.

Feuerwehr muss 68-Jährige aus Wrack befreien
Die 68-jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Grebenstein aus dem Wrack geschnitten werden. Trotz des Einsatzes von zwei Rettungswagen sowie des Rettungshubschraubers Christoph 7 verstarb die 68-Jährige noch an der Unfallstelle. Der 25-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Seine 27-jährige Beifahrerin aus Kassel erlitt leichtere Verletzungen, wurde jedoch vorsichtshalber ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bundesstraße 83 musste für gut zwei Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet. Zur exakten Ermittlung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 32.000 Euro.

Publiziert in KS Retter
Freitag, 30 Dezember 2011 17:08

Viermünden: Brand durch Rußteile

VIERMÜNDEN. Der nächtliche Dachstuhlbrand in Viermünden an Weihnachten ist nach Einschätzung der Kripo indirekt durch das vorangegangene Feuer am Nachmittag ausgelöst worden: Aufgewirbelte Rußteile entfachten nach mehreren Stunden die gegen Mitternacht lodernden Flammen.

Wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag berichtete, hatten Ermittler der Kriminalpolizei Korbach gemeinsam mit einem Brandsachverständigen am Donnerstag die Brandstelle im Neuen Weg im Frankenberger Stadtteil Viermünden untersucht. Dort hatte es - wie berichtet - am Nachmittag des Heiligen Abends und kurz nach Mitternacht am frühen Morgen des ersten Feiertages zwei Einsätze der örtlichen Feuerwehren gegeben. Der Dachstuhl eines Zweifamilienhauses stand in der Nacht in voller Ausdehnung in Flammen.

"Nach Begutachtung der Brandstelle kamen der Gutachter und der Brandermittler der Kriminalpolizei zu dem vorläufigen Ergebnis, dass ein vorwerfbares Verhalten nicht vorliegt", sagte Virnich am Freitag. Nach derzeitigem Kenntnisstand und der Spurenlage kam es demnach am Nachmittag des Heiligen Abends zu einem Kaminbrand in dem Wohnhaus im Neuen Weg. Da dabei auch Rauch in die Wohnräume gelangte, wurden die Fenster zur Ablüftung geöffnet. "Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gelangten abbrennende Rußteile durch Zugluft durch ein geöffnetes Fenster von außen wieder in den Wohnraum. Dort blieben sie unbemerkt in einem Holzkasten unter dem Fenster liegen und entwickelten sich hier zu dem verheerenden Brand", sagte der Sprecher.

Die Polizei korrigierte inzwischen die Schadenshöhe um 100.000 Euro auf 450.000 bis 500.000 Euro nach oben.


112-magazin.de berichtete an Weihnachten über die Brände:
Feuer an Heiligabend: Drei Wehren im Einsatz (24.12.2011, mit Fotos)
Nach Rauch am Tag Vollbrand in der Nacht (25.12.2011, mit Fotos)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 18 Oktober 2011 12:26

Dachgeschoss ausgebrannt: 200.000 Euro Schaden

MEDEBACH. Bei einem Brand im Dachstuhl eines Einfamilienhauses ist ein Schaden von rund 200.000 Euro entstanden. Verletzt wurden weder die Bewohner noch die Brandschützer, die stundenlang im Einsatz waren.

Mit dem Einsatzstichwort "Feuer im Dach" wurde der Löschzug Medebach am Montagmorgen um 10.19 Uhr in die Schurrenstraße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich Feuerwehrangaben zufolge schnell heraus, dass das gesamte erste Stockwerk stark verqualmt war und kurz vor der Durchzündung stand. Personen befanden sich zu dem Zeitpunkt nicht mehr in dem Wohnhaus.

Der erste Angriffstrupp brach daraufhin den Innenangriff ab. Gleichzeitig wurden die Löschgruppen Medelon und Oberschledorn alarmiert. Vorgenommen wurden vier B-Rohre und drei C-Rohre. Insgesamt kamen acht Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, sowie ein Trupp mit Absturzsicherungsausrüstung. Nachdem das Dach geöffnet und alle Glutnester vollständig abgelöscht waren, hieß es nach stundenlangem Einsatz um 14.55 Uhr "Feuer aus", die 50 Einsatzkräfte rückten ein. Im Einsatz waren neben den Feuerwehrleuten aus Medebach und den beiden Ortsteilen auch die Kameraden aus Winterberg mit der Drehleiter sowie die Besatzung eines Rettungswagens zur Brandstellenabsicherung. Schutz- und Kriminalpolizei waren ebenfalls an der Brandstelle.

Laut Polizeisprecher Stefan Trelle brannte das Dachgeschoss vollständig aus. Das Haus sei nach dem Brand und den Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Den Sachschaden gab der Polizeisprecher mit 200.000 Euro an. Ermittlungen der Kriminalpolizei und eines Sachverständigen zur Brandursache ergaben, dass ein technischer Defekt an einem Elektrogerät den Brand ausgelöst hatte.

Publiziert in Feuerwehr
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